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Hailey R. Cross - Troublemaker

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  • Klappentext:
    Cody Bryant scheint Ärger magisch anzuziehen. Gerade erst hat der Cowboy Arizona den Rücken gekehrt und die dortigen Geschehnisse hinter sich gelassen, schon zeichnen sich die nächsten Probleme ab. Eigentlich will Cody nur seinen Job auf der Cougar Mountain Ranch erledigen, doch dann kommt ihm der Deputy Dale Wolfe in die Quere. Er verdächtigt Cody, für eine Serie von hinterhältigen Anschlägen auf die Ranch verantwortlich zu sein. Als wäre das nicht bereits schlimm genug, ist Dale auch noch ein verdammt attraktiver Mann, dessen Anziehungskraft Cody sich kaum widersetzen kann. Doch wie überzeugt man einen Kleinstadt-Cop davon, kein Unruhestifter zu sein, wenn alles gegen einen spricht? Abgesehen davon gibt es da noch das nicht gerade kleine Problem, dass der sexy Deputy wahrscheinlich auf Frauen steht ...


    Meine Meinung:
    Ja länger man in diese Geschichte eintaucht, umso mehr fängt man an, Cody zu lieben. Er ist ein unheimlich sympathischer Mann und vor allem sein Umgang mit den Tieren lässt mir das Herz aufgehen. Ich mag Menschen, die Tiere mögen und gut mit ihnen umgehen. Nach und nach offenbart sich auch sein Hintergrund und ich muss gestehen, dass neben einem Gefühl von Sympathie auch Mitleid aufkam. Immer wieder muss er weiterziehen, weil er nirgendwo wirklich ankommt und sesshaft werden kann. Immer wieder holt ihn seine Vergangenheit ein.


    Dale wirkt erst sehr kühl und unnahbar und versucht dieses Image auch über weite Teile der Geschichte aufrecht zu erhalten. Man merkt aber schnell, dass auch in ihm ein großes Herz schlummert. Sowohl im Umgang mit den Bewohnern der Cougar Mountain Ranch, als es dort zu mysteriösen Zwischenfällen kommt und er ihnen helfen möchte, als auch im Umgang mit Cody, dem er nicht immer ganz über den Weg traut. Nach und nach entpuppt sich Dale aber als echter Freund und wirklich toller Mensch.


    Die sich anbahnenden Liebesgeschichte wird von Hayley R. Cross sehr einfühlsam erzählt. Nur sehr langsam nähern sich die beiden Männer einander an. Gerade bei Cody merkt man immer wieder die innere Zerrissenheit. Er hat im Leben noch nicht viele gute Dinge erlebt und man hat immer wieder das Gefühl, dass er es kaum fassen kann, er auf Cougar Mountain wirklich Freunde gefunden hat.


    Eine ganze Zeit wusste ich nicht, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Ich hatte tatsächlich sogar eine falsche Person in Verdacht, was die Vorfälle auf der Ranch angeht. Lange war für mich unklar, ob es ein Happy End geben wird, oder nicht. Genau das hat mir dann aber auch sehr gefallen, dass die Geschichte nicht so vorhersehbar war. Alles war offen, es konnte alles oder auch nichts passieren. Das Ende ist ein bisschen abrupt. Es ist kein richtiger Cliffhanger, aber es bleibt definitiv genug offen, um dort anknüpfen zu können. Da es weitere Bände um die Personen der Cougar Mountain Ranch geben wird, gehe ich davon aus, dass Codys Geschichte zumindest als Nebenfigur noch weitergeführt wird.


    Von mir gibt es 4 Sterne für einen tollen Gay-Romance Roman, der mit einer gehörigen Portion Spannung aufwartet.

    1. (Ø)

      Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform


    Gruß
    Yvonne

    Nicht die haben die Bücher recht lieb, welche sie unberührt in den Schränken aufheben, sondern, die sie Tag und Nacht in den Händen haben, und daher beschmutzet sind, welche Eselsohren darein machen, sie abnutzen und mit Anmerkungen bedecken.
    (Erasmus von Rotterdam)

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