Liz Trenow - Die vergessenen Worte / The forgotten Seamstress

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Die vergessenen Worte

3.9|6)

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 416

ISBN: 9783442383511

Termin: Oktober 2014

  • Klappentext:
    London 1911: In einem Waisenhaus erregt die junge Maria Romano die Aufmerksamkeit einer adeligen Dame. Die Lady ist beeindruckt von Marias feinen Nadelarbeiten und stellt sie als Näherin für ihren Haushalt ein.
    Knapp hundert Jahre später entdeckt Caroline im Haus ihrer Mutter einen alten handgefertigten Quilt. Die Decke ist mit eigentümlichen Versen bestickt und aus seltenen Seidenstoffen gefertigt. Wie ist das wertvolle Stück in die Hand ihrer Familie gelangt? Und welche Bewandtnis hat es mit den Stickereien? Caroline folgt den Spuren der vergessenen Verse und macht eine unglaubliche Entdeckung.
    (von der blanvalet-Verlagsseite kopiert)


    Zur Autorin:
    Liz Trenow wuchs in der Nähe einer Seidenspinnerei auf, die auch heute noch in Betrieb ist und sie zu ihrem ersten Roman »Das Kastanienhaus« inspirierte. Obwohl ihre Vorfahren seit über dreihundert Jahren im Seidengeschäft tätig sind, entschied nationale und internationale Zeitungen sowie für den Hörfunk und das Fernsehen, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. (von der blanvalet-Verlagsseite kopiert)


    Allgemeine Informationen:
    Originaltitel: The Forgotten Seamstress
    Aus dem Englischen übersetzt von Andrea Brandl
    Erstmals erschienen 2014 bei Avon, HarperCollins Publishers, London
    Zunächst im Wechsel: Interview mit Maria Romano im April 1970 und Ich-Erzählung von Caroline 2008
    19 Kapitel
    404 Seiten + Bonusmaterial (Interview mit Autorin, Dank)


    Meine Meinung:
    Immer wieder gern gelesen: Bücher, in denen Geheimnisse aus der Vergangenheit durch Dachbodenfunde, verschollen geglaubte Papiere oder mysteriöse Testamente ans Licht kommen und in der Gegenwart gelöst werden. Irgendein Vorfahr gibt Rätsel aus den dunklen Seiten seines Lebens auf, das die Nachgeborenen aufzuschlüsseln haben.


    Insofern ist „Die vergessenen Worte“ ein konventioneller und schnell lesbarer und nicht unbedingt herausragender Roman des Genres. Im Interviewteil ein Palast mit einem blaublütigen Liebhaber, eine psychiatrische Einrichtung,

    Also mit bekannten Motiven.


    In der Jetztzeit eine Neuorientierungsgeschichte mit Chic Lit-Elementen und dem bekannten Personal von bester Freundin über kranke Mutter bis Mister Right.


    Nicht schlecht zum Runterlesen, wenn man sein Hirn - warum auch immer - eine Zeitlang schonen muss, aber ebenso schnell wieder zu vergessen.


    Trotzdem wäre dem Buch mit der Übersetzung des Originaltitels besser gedient.

    1. (Ø)

      Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag


    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)


    Bücher sind auch Lebensmittel. (Martin Walser)

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