Meredith Russo - Als ich Amanda wurde / If I was your girl

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Als ich Amanda wurde

5|1)

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft

Bindung: Taschenbuch

Seitenzahl: 304

ISBN: 9783423717496

Termin: September 2017

  • Inhalt (von Amazon kopiert):
    Amanda Hardy hieß nicht immer Amanda. Früher war sie Andrew. Jetzt hat sie endlich die Operationen hinter sich und ist auch biologisch ein Mädchen. Bei ihrem Vater in Tennessee, wo niemand sie kennt, möchte sie ein neues Leben beginnen. Zunächst scheint das auch zu klappen: Plötzlich gibt es Freundinnen statt Mobbing und bewundernde Blicke von Klassenkameraden. Doch dann verliebt sich Amanda. So richtig. Mit Grant erlebt sie eine wunderschöne Zeit. Er vertraut ihr und eigentlich will Amanda auch ihm vertrauen und ihm von ihrem früheren Leben erzählen. Nur wie? Amanda setzt auf Zeit – ein gefährliches Spiel ...



    Das Buch erzählt die Geschichte von Amanda ab da wo sie bei ihrem Vater und in ihrem neuen Leben als Amanda ankommt. Zwischendrin gibt es immer mal wieder Rückblenden aus unterschiedlichen Abschnitten in Amandas Leben: Aus der Zeit der Geschlechtsumwandlung und dem Weg dorthin, aber auch aus der Kindheit von Amanda als Andrew, wo man gut sieht dass Amanda schon als kleines Kind wie ein Mädchen gefühlt und gehandelt hat, zumindest soweit es nicht von ihrem sozialen Umfeld blockiert wurde. Was leider sehr oft der Fall war.



    Meine Meinung:
    Am Anfang hat es mich etwas gestört dass Amanda sich so klein gemacht hat und immer Angst davor hatte jeder würde ihr ansehen dass sie ursprünglich als Junge geboren wurde. Und es wurde immer wieder erwähnt wie gefährlich das für sie wäre, sollte das herauskommen. Ich konnte mir schwer vorstellen dass es wirklich so schlimm sein könnte sollte das Geheimnis herauskommen. Allerdings kenne ich mich nun auch nicht so gut in Amerika aus und anscheinend ist es im amerikanischen Süden wohl wirklich noch so dass die Leute gegen alles sind was nicht der "Norm" entspricht und zudem auch noch tiefreligiös. Die Einstellung gegen jeden der homo, bi oder trans ist, ist wirklich traurig und heutzutage sollte es eigentlich überall anders sein. Aber leider ist das wohl eher Wunschdenken.
    Ein weiterer Grund ist auch Amandas bisheriges Leben und was sie bereits durchmachen musste. Daher ist es durchaus verständlich dass sie sich zunächst bedeckt hält und eigentlich nicht auffallen möchte.
    Umso schöner ist es dann aber zu sehen wie Amanda allmählich aufblüht, Freunde findet und sogar die Liebe. Wie das alles ausgeht verrate ich nicht, aber der Schreibstil ließ sich flüssig lesen und es hat mich interessiert wie alles ausgeht, weswegen ich das Buch auch an einem Tag durchgelesen habe weil ich es nur schwer aus der Hand legen konnte.
    Auch die anderen Charaktere haben ihre Eigenheiten und großen oder kleinen Geheimnisse, was noch mit dazu beigetragen hat die Spannung aufrecht zu erhalten.


    Fazit:
    Mir hat es wirklich gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen der sich für das Thema interessiert. Daher gebe ich 5 Sterne.
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