Laura Kneidl - Verliere mich. Nicht.

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Verliere mich: Nicht: (Berühre mich nich...

4.3|22)

Verlag: LYX

Bindung: Broschiert

Seitenzahl: 400

ISBN: 9783736305496

Termin: Januar 2018

  • Kurzbeschreibung (Amazon):


    Sie fürchtet sich vor der Liebe. Doch noch mehr fürchtet sie, ihn zu verlieren ...


    Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt - und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?


    "Dieses Buch bricht einem das Herz und setzt es anschließend liebevoll wieder zusammen." Mona Kasten


    Das große Finale der mitreißenden Liebesgeschichte von Sage und Luca!



    Meine Meinung:


    Wie der erste Band wird auch dieser zweite Teil aus der Sicht von Sage erzählt. Er schließt direkt an den ersten Band an.


    Ich glaube, über die Figuren muss ich nicht mehr viel sagen. Ich habe sie im ersten Teil ins Herz geschlossen, mit ihnen geweint und gelacht und konnte nach diesem gemeinen Ende des ersten Teils [-( kaum erwarten, dass es weiter geht. Ich hatte gehofft, dass Sage und Luca schnell wieder zueinander finden würden und mir so noch mehr Herzschmerz erspart bleiben würde, aber leider war die Autorin nicht so nett zu mir. :( Nun muss ich aber zugeben, dass diese Version wahrscheinlich realistischer war.
    Auch wenn Sage die Art und Weise, wie sie sich von Luca getrennt hatte, sofort bereut und ihn schrecklich vermisst, so hält sie doch an ihren Gründen fest. Als Leser spürt man, wie sehr beide Figuren leiden - auch wenn diese das beim jeweils anderen meistens nicht so wahrnehmen konnten - und versuchen, sich nichts davon anmerken zu lassen. In manchen Situationen hätte ich sie gerne geschüttelt, weil beide so extrem stur sind. Ich glaube, April ging es genau so. :lol:


    Sage macht in diesem Teil nochmals eine Wandlung durch. Sie beginnt, auch anderen Menschen als Luca zu vertrauen, und stellt sich ihren Ängsten - wenn auch nicht allen (freiwillig). Sie und Luca beginnen, (erneut) so etwas wie eine Freundschaft aufzubauen, auch wenn das eher schlecht als recht funktioniert. Mir hat sehr gefallen, dass die Autorin immer wieder kleine hoffnungsvolle oder lustige Szenen eingeschoben hat, sodass die Geschichte nie langatmig wurde. Im Nachhinein - trotz meines blutenden Herzens, das mindestens genauso litt wie das von Sage und Luca - muss ich feststellen, dass dieser Verlauf Sage und auch Luca gut getan hat. Beide hatten Zeit, ihre Gefühle zu reflektieren, zu reifen und sich ihren Ängsten zu stellen.


    Kritikpunkte habe ich lediglich in Bezug auf das Ende. Zum Einen fand ich schade, wie schnell es abgehandelt wurde - insbesondere vom letzten Kapitel zum Epilog war nicht nur ein riesiger Sprung, bei dem vieles weggelassen wurde, sondern auch nach dem Epilog waren bei mir noch tausend Fragen im Kopf (und nicht nur zu Sage und Luca). Zum Anderen fand ich sehr schade, auf welche Art und Weise ein bestimmtes Geheimnis heraus kam - das hätte ich mir für Sage anders gewünscht.


    Fazit:
    Alles in allem fand ich diesen Teil ein wenig schwächer als den ersten, besonders das Ende war für meinen Geschmack nicht ganz gelungen. Aber wie beim ersten Band habe ich eine wunderschöne, schmerzvolle, realistische Liebesgeschichte miterleben dürfen, mit besonderen Charakteren, die mir noch lange im Kopf bleiben werden. Absolut empfehlenswerte :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertungHalb: Sterne.

    Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen. Kurt Tucholsky  :wink:


  • Nachdem mir der erste Teil dieser Dilogie schon so gutgefallen habe, habe ich schon seit ich „Berühre mich. Nicht.“ fertiggelesenhabe, auf den zweiten Teil gewartet.


    Klappentext:

    Sie fürchtet sich vorder Liebe. Doch noch mehr fürchtet sie, ihn zu verlieren ...
    Mit Luca war Sageglücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet,zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheitsie eingeholt – und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auchwenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühltsich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Lucaplötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll esfür die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?


    Dieser zweite Teil dieser tollen Dilogie hat mich wirklichbegeistert zurückgelassen, mir hat der zweite Teil noch besser gefallen, alsder erste.
    Nach dem Cliffhanger vom ersten Teil, schließt der zweiteBand nahtlos an den ersten Teil an. Um nicht zu viel zu verraten und nichts vomersten Teil zu Spoilern, lasse ich den Klappentext so stehen und beschreibenicht weiter, worum es genau im zweiten Teil geht.


    Der Schreibstil von Laura Kneidl ist wirklich toll. Ichkonnte mich gut in Sage hineinversetzen und wenn mich Sage im ersten Teil dochimmer wieder genervt hat, so habe ich sie in diesem zweiten Teil wirklich liebgewonnen. Man merkt wie sich Sage weiterentwickelthat und das ist für mich größtenteils glaubhaft und stimmig. Es gab zwar immerwieder Momente, in denen ich mich gefragt habe, ob eine Patientin mit einer Angststörungjetzt wirklich so handeln würde, aber gestört hat das nicht sonderlich.
    Laura Kneidl beschreibt gefühlvoll und authentisch von diesenganzen ernsten Themen, ich mag ihren Schreibstil und bin nur so durch dieSeiten geflogen. Zwischen Sage und Luca war so ein kibbeln und eine Spannung zuspüren, die sich auf den Leser überträgt. Auch wenn ich von der Geschichte undder Auflösung, nicht wirklich überrascht wurde und im Prinzip schon am Anfangvon „Berühre mich. Nicht.“ ahnen konnte, wie die Geschichte endet, hat mich dieganze Story trotzdem total in ihren Bann gezogen.
    Neben Sage und Luca waren auch die Nebencharaktere wiederliebenswert und haben die ganze Geschichte abgerundet. Im Epilog wurde sehrwenig über diese Nebencharaktere berichtet, was in mir die Hoffnung weckt, dassda vielleicht noch was kommt… =) Mich würde das jedenfalls freuen.


    Die Liebesbeziehung von Sage und Luca und die ganzeGeschichte lässt sich so viel Zeit und entwickelt sich nach und nach zu etwas Besonderem.Das Ende hat dann leider nicht mehr dazu gepasst, es wurde alles viel zuschnell abgehandelt. Hier hätte ich mir noch etwas mehr gewünscht.


    Alles in allem hat mich das Buch sehr gut unterhalten und mirtolle Lesestunden bereitet. Meine Kritikpunkte wären, dass das Buch doch zuvorausschaubar ist und das Ende zu schnell abgehandelt wurde. Trotzdem wollteich das Buch nicht aus der Hand legen. Ich kann das Buch allen Empfehlen, diegerne Liebesgeschichte und New Adult Romane mögen und natürlich allen, den dererste Teil schon gut gefallen hat.

  • Nachdem ich den ersten Teil beendet hatte, wartete ich sehnsüchtig auf das Erscheinen dieses Buches. Und es schien sich endlos hinzuziehen, obwohl nicht so viele Monate dazwischen lagen, allerdings war ich mehr als glücklich endlich "Verliere mich. Nicht" in den Händen halten zu können. Nun würde mich nichts mehr davon abbringen zu erfahren, wie es mit Sage und Luca weitergehen würde. Wie auch schon beim Vorgänger, war der Schreibstil wunderbar mitreißend, so dass ich auch hier innerhalb von 48 Stunden dieses Schätzchen verschlungen hatte. Und natürlich ist man dann noch trauriger, dass es dann schon vorbei ist. Aber nun zu meinen Eindrücken.
    Wenn ich ehrlich sein soll, fand ich diesen Roman nicht so überzeugend wie den ersten Band. Woran das genau lag, kann ich gar nicht sagen. Wir erleben die Handlung wieder aus der Sicht von Sage und sie scheint verändert. Sie ist stärker und arbeitet daran ihre Ängste abzubauen. Aber gab es im ersten Band noch recht viele Panikattacken und Schrecksituationen, so habe ich diese hier vermisst. Ich meine es freut mich natürlich für Sage, dass sie alles soweit verarbeitet hat und jetzt stärker ist und nur noch selten Situationen entstehen, die sie an ihre Grenzen bringen. Es fühlte sich jedoch für mich unnatürlich an, von 100 auf gefühlte 5 Situationen erschien mir eine extreme Veränderung. Auch Allan gerät in den Hintergrund auch wenn er hier und da noch auftaucht und auch eine tragende Rolle spielt durch seine Drohung, die ja bekanntlich zur Trennung beitrug Man könnte also sagen es dreht sich in diesem Roman direkt um Sage und Luca und ihre Gefühle füreinander. Daher wirkte es auf mich teilweise auch wie jede andere New Adult Geschichte und stellenweise fand ich Sage darin auch anstrengend. Sie will sich fernhalten, dann fühlt sie sich hingezogen, eifersüchtig und zickig und überhaupt wird sie dadurch leicht unsympathisch. Allerdings mag ich Luca als Charakter sehr und ich habe mich wirklich über dieses Wiederlesen gefreut. Auch wenn die Zeit mit ihm mal wieder viel zu kurz war.
    Dieser Teil ließ mich an mancher Stelle zweifeln und manches erschien mir nicht so passend, aber es war trotzdem wieder ein einziger Sog und ich konnte dieses Buch nicht zu Seite legen. Ich richtig traurig, dass es nun vorbei ist. Aber ich werde die Augen offen halten und andere Romane der Autorin lesen, denn ihren Schreibstil finde ich einfach grandios und ich kann nicht genug davon bekommen. Hoffentlich erscheint bald wieder ein Roman in diesem Genre von Laura Kneidl. Ich würde mich sehr freuen.


    Bewertung: :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5: 

  • Inhalt:
    Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage' dunkle Vergangenheit sie eingeholt – und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?

    Rezension:
    Von ihrer Vergangenheit eingeholt, hat sich Sage von Luca getrennt und die Trennung schmerzt mehr, als sie sich vorstellen konnte. Sie kann Luca einfach nicht in ihre Ängste einweihen und so scheint eine Zukunft mit ihm unmöglich. Doch die beiden begegnen sich immer wieder und die Anziehungskraft ist ungebrochen. Haben die beiden noch eine Chance?


    "Verliere mich. Nicht" ist der zweite und abschließende Band von Laura Kneidls Dilogie und wird wieder aus der Ich-Perspektive von Sage Derting erzählt.


    In Melview konnte Sage zum ersten Mal seit Jahren wieder an ein normales Leben denken, mit Luca an ihrer Seite ist sie immer weiter aufgetaut und sie konnte ihre Angst Stück für Stück bekämpfen. Doch ihre Vergangenheit kann Sage nicht so einfach hinter sich lassen, wie sie sich wünscht, besonders wenn eine Person, die sie nie wieder sehen wollte, plötzlich wieder in Sages Leben tritt.
    Im ersten Band hat Sage mir ja noch zu schnell zu große Schritte gemacht, was ihre Angststörung angeht. Im zweiten Band hat mir das deutlich besser gefallen. Sage hat gute Tage, aber auch schlechte. Die Angst ist immer noch ein Teil von ihr, aber sie findet immer besser ins Leben zurück, trotz ihrer harten Vergangenheit. Sage hat mir in diesem Band viel besser gefallen, obwohl ich sie ja schon im ersten Band sehr mochte, auch weil sie eine so starke Entwicklung durchgemacht hat!


    Nach dem gemeinen Ende von "Berühre mich. Nicht" war ich natürlich gespannt, wie es mit Sage und Luca weitergehen wird und sie wieder zueinanderfinden. Mir hat die Entwicklung der Liebesgeschichte ebenfalls richtig gut gefallen, weil hier nichts überhastet war und es einfach gepasst hat.
    Der tolle Schreibstil von Laura Kneidl hat dafür gesorgt, dass ich kaum aufhören konnte zu lesen, auch weil mich die Geschichte von Sage und Luca so fesseln konnte. Ich mochte die Collegeatmosphäre und auch die Nebencharaktere total gerne. Besonders April und Connor sind mir ans Herz gewachsen und ich hoffe ja immer noch darauf, dass Laura Kneidl irgendwann ihre Geschichten erzählen wird!
    Mir hat der zweite Band ein wenig besser gefallen als der erste, was auch daran lag, dass mir das Tempo von Sages Entwicklung in diesem Band einfach mehr gefallen hat. Nur das Ende ging mir dann doch ein wenig zu schnell.


    Fazit:
    "Verliere mich. Nicht" von Laura Kneidl ist ein großartiger zweiter Band und gibt der Reihe ein gelungenes Ende!
    Mir hat der zweite Band ein wenig besser gefallen, als der sowieso schon tolle erste Band, denn die Geschichte von Sage und Luca konnte mich echt mitreißen und besonders die Entwicklung von Sage hat mir richtig gut gefallen!
    Bis auf ein paar Kleinigkeiten bin ich sehr zufrieden und so vergebe ich sehr gute vier Kleeblätter!

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

  • Der erste Band "Berühre mich. Nicht." hatte mir in vielen Punkten sehr gut gefallen, aber leider nicht in allen. Der Anfang des Buches war mir zu schwach umgesetzt und die Geschichte kam mir persönlich auch viel zu langsam in Fahrt. Trotzdem hatten mich Sage und Luca überzeugen können und spätestens nach dem Cliffhanger war mir klar, dass ich auch den zweiten Band unbedingt lesen möchte. Im Großen und Ganzen kann ich mich meiner Kritik zum ersten Buch nur anschließen, denn auch hier habe ich die gleichen Schwächen feststellen können.


    Jedoch muss ich dazu sagen, dass es dieses Mal nicht der Anfang war, der mich enttäuscht hat, sondern der Mittelteil. Nach den Ereignissen am Ende des ersten Buches, knüpft die Geschichte von "Verliere mich. Nicht." nahtlos daran an. Sage muss sich erstmal fangen, sucht sich eine Bleibe und verarbeitet die letzten Stunden, in denen ihr Leben und ihr Glück ihr wieder mal unter den Füßen weggezogen wurden. Gerade diese Szenen – das Verarbeiten und Reflektieren von Gesagtem, das erste Wiedersehen nach dem Streit, der Umgang mit der Trennung – finde ich nach einem Bruch immer wahnsinnig spannend und interessant. Gerade diese peinlichen Silvester-Szenen und Lucas Rebellion hat die Autorin wunderbar einnehmend umgesetzt und in mir eine Achterbahnfahrt der Gefühle ausgelöst.


    Danach flacht meiner Meinung nach die Geschichte leider komplett ab. Sages Geheimnis ist immer noch geheim, ihre Ängste immer noch schlimm und ihr Trennungsschmerz immer noch aktuell. Ich frage mich, wieso die Autorin daraus nicht mehr gemacht hat. Stattdessen dreht es sich weiterhin eigentlich nur darum, wie Luca und Sage umeinander herumschleichen, wie sie distanziert, aber weiterhin höflich miteinander umgehen und wie sie sich bestmöglich aus dem Weg gehen können, damit alte Gefühle nicht nochmal hochkommen. Auch andere losen Fäden wurde nicht wirklich thematisiert oder aufgenommen, obwohl gerade Aprils Freunde oder Sages Familie einiges an Potenzial geboten hätten. Stattdessen wird ein fast inhaltsloser Plot über 100 oder mehr Seiten gezogen und nichts aufregendes passiert. Weder nach vorne und auch nicht nach hinten. Selbst Rückschritte in der Handlung hätte ich hingenommen, um zumindest das Gefühl zu haben, dass in diesen 100 Seiten überhaupt etwas passiert.


    Aber auch dieses Mal haben Luca und Sage das Buch für mich retten können. Denn die beiden sind einfach zwei sehr tolle Charaktere, die ich so liebgewonnen habe, dass mir ihr Trennungsschmerz selbst körperlich sehr nahe ging. Beide leiden wie die Tiere, tun aber so, als sei alles in Ordnung, vor allen Dingen dann, als Sage wieder bei Luca einzieht und als sie seine Mum kennenlernt. Die Dynamik und die Anziehung zwischen den beiden ist einfach perfekt und ich habe wirklich lange auf den Moment warten müssen, als sie sich wieder näherkommen und einander verzeihen. Als sie sich gegenseitig die Wahrheit sagen und sich vertrauen. Das war einfach ein toller, herzerwärmender Moment. In jedem Fall finde ich es toll, wie die Autorin die Geschichte letztlich zu Ende gebracht hat und dass sie nach dem Tief im Mittelteil wieder zulegen konnte.


    Fazit

    Alles in allem fand ich "Verliere mich. Nicht." gut. Es ist in jedem Fall ein lesenswertes Buch, das die typischen "New Adult"-Elemente perfekt miteinander vereint. Ich hätte die Geschichte zwar gerne geraffter gehabt um ein kurzweiligeres Leseerlebnis zu genießen, dennoch habe ich das Buch gerne gelesen und bin gerne Lucas und Sages Erlebnissen gefolgt. Ich kann die Reihe daher empfehlen.

    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

    "Das, was mir am meisten leidtut, ist, dass ich erst sterben musste, um zu verstehen, wie wunderbar das Leben sein kann." 
     :study: Anne Freytag | Mein bester letzter Sommer | Seite 182

  • Sage war mit Luca glücklicher, als jemals in ihrem Leben zuvor. Doch nun hat sie ihn wegen ihrer Vergangenheit verloren. Einsam und in einem Motelzimmer gefangen, versucht Sage ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie bringt die wichtigen Mit-Terms für die Universität hinter sich und wünscht sich einfach nur wieder ein normales Leben. Doch sie kann Luca und ihre gemeinsame Zeit nicht vergessen! Und auch Luca scheint es ähnlich zu gehen. Egal mit was er sich auch abzulenken versucht, er bekommt Sage nicht aus dem Kopf und beschließt, sie wieder zurück, in seine Wohnung zu holen. Zunächst sträubt Sage sich, wieder bei Luca und seiner Schwester einzuziehen, doch ihr Wiederstand bröckelt recht schnell. Doch kann Sage es wirklich schaffen, plötzlich wieder mit Luca unter einem Dach zu leben? Mit dem Mann, den sie insgeheim liebt und dem sie einen großen Schmerz hinzugefügt hat? Zumal lässt Sage auch die Vergangenheit nicht los!


    Schafft Sage es, sich auf ihre Zukunft zu konzentrieren und vielleicht auch sich wieder mit Luca zu versöhnen, dem einzigen Mann, den sie je geliebt hat?


    Das also ist der große Finalband dieser Dilogie von Laura Kneidl. Ich habe "Berühre mich.Nicht." geliebt und habe mich wahnsinnig auf diesen zweiten Band gefreut, da das Ende vom vorherigen Buch ja echt mal ziemlich gemein war! Dieses Ende hat mich zerstört! Umso besser war's nun, als die Geschichte hier gleich wieder an genau dieses Ende anknüpft!


    Ich war sofort wieder in Sages Welt drinnen und habe mit ihr so sehr mitgelitten! Sie tat mir oft einfach nur leid! Aber andererseits hat sie mich hier auch teils mit ihren Ängsten zur Weißglut gebracht! Es wird für sie einfach Zeit, dass sie nach vorne schaut und sich nicht ständig von ihrer Vergangenheit kontrollieren lässt! Das tut sie dann auch, aber erst später!


    Luca ist ein Traummann! Nein ehrlich, ich will auch einen Luca als Boyfriend haben! Klar ist er von Sages Verhalten ziemlich verletzt und er rächt sich auch so ein bisschen an ihr aber er ist einfach T O L L ! Warum gibt's in meinem Leben keinen Luca? Das ist echt zum heulen!


    Die Geschichte ist wieder spannend und auch romantisch. Ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen, so sehr habe ich die Geschichte genossen - ABER "Verliere mich.Nicht." kommt meiner Meinung nach nicht ganz an den ersten Band ran! Die Geschichte ist spannend aber in der Mitte teils echt etwas langatmig geschrieben! Der Schreibstil ist flüssig, modern und locker aber die Geschichte ist leider gegen Ende hin auch echt vorhersehbar!



    Dieses Buch ist gut, keine Frage, aber es ist leider etwas schwächer, als der starke erste Band; "Berühre mich.Nicht." Beim Ende wurde etwas dick aufgetragen! Da wäre weniger mehr gewesen! Aber ansonsten ein schöner und packender New Adult-Roman voller Emotionen und Liebe!

    Gute 4 von 5 Sternchen!


    :bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5::bewertung1von5:

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