Kirsten Püttjer - Das letzte Hemd

  • Buchdetails

    Titel: Das letzte Hemd


    Band 2 der

    Verlag: Emons Verlag

    Bindung: E-Book

    Seitenzahl: 256

    ISBN: 9783863581251

    Termin: Oktober 2012

  • Bewertung

    3 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

  • Inhaltsangabe zu "Das letzte Hemd"

    Kurz vor der NRW-Wahl wird der Hoffnungsträger einer Partei schwer verletzt in einem Hotelzimmer aufgefunden. In Mönchengladbach brennen Nacht für Nacht Autos, und dann explodiert auch noch eine Lagerhalle. Das alles interessiert den pensionierten Richter Max Rosenmair eigentlich überhaupt nicht. Wäre da nicht seine Putzfrau, die jetzt weder putzt noch bügelt, weil sie sich um ihren Mann kümmert, der seit der Explosion im Koma liegt. Als Rosenmair das erste Sweatshirt überstreifen muß, beschließt er, selbst zu ermitteln. Hochspannung trifft auf Humor und Kulinarik: ein Niederrhein Krimi mit Tiefgang.
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  • Kirsten Püttjer / Volker Bleeck: Das letzte Hemd Niederrhein-Krimi; Hermann-Josef Emons Verlag Köln 2012; 255 Seiten; ISBN: 978-3-95451-010-8


    Kurz vor der Landtagswahl wird einer der Hoffnungsträger einer der beiden Regierungsparteien schwer verletzt in einem Hotelzimmer in Düsseldorf aufgefunden.


    In Mönchengladbach brennen Nacht für Nacht Autos. Dann explodiert auch noch eine Lagerhalle.


    Das braucht den pensionierten Richter Max Rosenmair eigentlich überhaupt nicht interessieren - wäre da nicht seine Putzfrau, die sich um ihren Ehemann kümmern muß, der seit der Explosion im Koma liegt Rosenmair beschließt, selbst zu ermitteln.


    Über die beiden Autoren


    Püttjer stammt aus Hamburg. Sie hat dort Geschichte und Germanistik studiert und arbeitet seit dem Jahre 2008 als freiberufliche Texterin und Autorin


    Bleeck stammt vom Niederrhein. Er hat in Düsseldorf benefalls Geschichte und Germanistik studiert, arbeitet aber seit 1992 als Journalist und Autor in Hamburg.


    Beide sind miteinander verheiratet. Dies hier ist ihr zweiter gemeinsamer Krimi.


    Eine Besprechung


    Der Roman ist ein Regionalkrimi. Von Abstechern nach Krefeld und Berlin am Ende abgesehen spielt die Handlung fast ausschließlich in Mönchengladbach, und zwar in den Stadtteilen Waldniel und Rheindahlen. Dabei wird auch ein tagesaktuelles örtliches Ereignis berücksichtigt, nämlich der Abzug der englischen Rheinarmee.


    Die Geschichte wird nicht wirklich stringent erzhählt. Der Schwerpunkt verlagert sich zwischendurch vom Politik-Thriller zum Agenten-Thriller (kann man diesen Ausdruck hier wirklich so benutzen?). Es laufen einfach zu viele Handlungsstränge nebeneinander. Es gibt den kriminalliterarischen Dreisprung Aufgabenstellung - Ermittlungsarbeit des Detektivs - Präsentation der Lösung. Formal wird dies hier zwar eingehalten. Dies geschieht aber so oberflächlich, daß die Lösung fast schon untergeht, weil eher nebenbei erzählt.


    An einigen Punkten schreitet die Handlung auch gemächlich und behäbig voran. Nur ein Beispiel: Die Charakterisierung Rosenmair nimmt breiten Raum ein. Diverse Absätze und Kapitel hätten auch komplet weggelassen werden können, ohne daß es der Spannung geschadet hätte.

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