Wahl der BT-Leserlieblinge 2017

  • Ich fände ja mehrere Stimmen zur Nominierung ganz gut. So schafft man die Hürde von 10 Büchern leichter und gleichzeitig könnte man das Maß der Nominierung erhöhen. Gerade für nicht so beachtete Genres wäre dies von Vorteil. Ich fände es zumindest gut wenn man etwas mehr Bücher nominieren könnte. :-k:-#

    :study: Das Leben nehmen - Suizid in der Moderne (Thomas Macho) 256 / 531 Seiten

    :study: Das unerhörte Leben des Alex Woods (Gavin Extence) 188 / 477 Seiten

    :study: Der faule Henker (Jeffery Deaver) 233 / 480 Seiten


    SUB: 608

  • @Gaymax Spätestens bei der Abstimmung müsstest du dich für ein Buch entscheiden. Entsprechend kann man die Entscheidung auch schon zur Nominierung vorziehen. :wink: Wenn jeder x Bücher nominieren kann, haben wir am Ende soviele Bücher nominiert, dass die ganze Nominierung nicht mehr viel Sinn macht.


    Vom Vorschlag von @Mojoh bin ich noch nicht überzeugt. :-k

  • Man könnte ja im nächsten Jahr Krieg/Politik an Historische Romane koppeln (passt meiner Meinung nach eh besser) und Humor zu Erzählungen packen.


    Vom Vorschlag von @Mojoh bin ich noch nicht überzeugt.

    Ich finde den Vorschlag gut. Es ist einfach schade wenn eine Kategorie von vornherein ausgeschlossen ist.
    Krieg/Politik und Historische Romane passen gut zusammen finde ich. Bei Humor und Erzählungen habe ich kurz gezuckt, weil ich mir unsicher bin ob Hummeldumm zur Bücherdiebin passt (nur mal als Beispiel). Aber andererseits ist der Bereich der Romane/Erzählungen schon so weitläufig und da sind auch Romane wie z.B. "Feuchtgebiete" dabei, dass das meiner Meinung nach nicht wirklich viel ausmacht.

  • Vom Vorschlag von @Mojoh bin ich noch nicht überzeugt.

    Die Begründung von @Kapo war der Anlass:

    Es ist einfach schade wenn eine Kategorie von vornherein ausgeschlossen ist.

    In diesem Jahr stehen ja mehrere Bücher leider nicht zur Wahl, weil sie in einem Genre rezensiert wurden, dass von vorneherein ausgeschlossen ist. Die beiden genannten hätte man genauso gut in Erzählungen packen können ("Der Gentleman" und "Qualityland")
    Man könnte ja auch @Jean van der Vlugts Vorschlag aufgreifen und für die Kategorie Humor in Zukunft nur noch Witzebücher etc. zulassen und andere Bücher (die, die eine Geschichte erzählen) in Erzählungen rezensieren.
    Aber ich fände es halt auch schade, manche Bücher von vorneherein nicht zur Abstimmung zuzulassen, gerade weil es für die anderen Kategorien wie Horror, Biografie und Krieg/Polit ja auch eine Lösung gefunden wurde.

    "Die wahrhaft menschliche Qualität besteht nicht aus Intelligenz, sondern aus Phantasie." - Terry Pratchett


    :study:

    Die Stunde des Tors (Bannsänger 2) - Alan Dean Foster

    Stephanie Bart - Deutscher Meister

    London - Die Biografie - Peter Ackroyd


    :bewertung1von5: 2018: 33 :bewertung1von5:

  • Wie, bitte!? Kriegs- und Politromane zu Historische Romane als eine Kategorie zusammenfassen? Ihr lest doch alle Zeitungen, was steht dort auf der Titelseite, leider: Kriegesgeschehen in Syrien, Attentate im Yemen, usw. Leider unter dem heutigen Datum, das findet alles im Moment statt, dabei ist nichts Historisches. Auch die Kriegs- und Politromane, die ich gerade las, kann man nicht ins Historische verdrängen; Die Hauptstadt von Robert Menasse - Deutscher Buchpreis 2017, Patria von Fernando Aramburu - Premio Nacional de Narritiva 2017, Unter der Drachenwand von Arno Geiger.
    So lange Kriegs- und Politromane keine eigene Kategorie bilden, ist ihr Platz ganz richtig in einer Kategiorie 'Erzählungen' aus der Gegenwartsliteratur.

    Viele Grüße von Yurmala


    :study:

    :musik:


    »You can never get a cup of tea large enough or a book long enough to suit me.«. C.S. Lewis

  • @Gaymax Spätestens bei der Abstimmung müsstest du dich für ein Buch entscheiden. Entsprechend kann man die Entscheidung auch schon zur Nominierung vorziehen. :wink: Wenn jeder x Bücher nominieren kann, haben wir am Ende soviele Bücher nominiert, dass die ganze Nominierung nicht mehr viel Sinn macht.


    Vom Vorschlag von @Mojoh bin ich noch nicht überzeugt. :-k

    Auf alle Fälle habe ich das am Abendtisch zur Sprache gebracht und es entstand eine Diskussion. So federführend wollte ich diese gar nicht, aber interessant war es dennoch. Meine Mutter hatte ne andere Meinung wie mein Vater. Teilweise aneinander vorbeigeredet, aber zumindest ist die Nominierung nochmal abhängig von anderen Faktoren als die Abstimmung, welche ich gut finde, aber wenn man Pech hat nominieren mehrere ein Buch und am Ende kommt nicht die Grenze der 10 Bücher zusammen, das fände ich persönlich schade. Ich persönlich fände 2 bis 3 Nominierungen pro Genre oder unabhängig vom Genre eine Anzahl von X Nominierungen gut.


    Aber das bestehende System funktioniert ja auch, aber trotzdem wollte ich es mal erwähnt haben, dass ich für ein paar Veränderungen / Neuerungen offen wäre. :friends::D:uups:

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  • Wie, bitte!? Kriegs- und Politromane zu Historische Romane als eine Kategorie zusammenfassen? Ihr lest doch alle Zeitungen, was steht dort auf der Titelseite, leider: Kriegesgeschehen in Syrien, Attentate im Yemen, usw. Leider unter dem heutigen Datum, das findet alles im Moment statt, dabei ist nichts Historisches. Auch die Kriegs- und Politromane, die ich gerade las, kann man nicht ins Historische verdrängen; Die Hauptstadt von Robert Menasse - Deutscher Buchpreis 2017, Patria von Fernando Aramburu - Premio Nacional de Narritiva 2017, Unter der Drachenwand von Arno Geiger.
    So lange Kriegs- und Politromane keine eigene Kategorie bilden, ist ihr Platz ganz richtig in einer Kategiorie 'Erzählungen' aus der Gegenwartsliteratur.

    Ja, und die Schlagzeilen von heute sind morgen Geschichte.


    Momentan ist es halt so, dass einige Bücher komplett von der Nominierung ausgeschlossen sind. Ich habe mich jetzt zu wenig mit den Wahlen beschäftigt, um zu verstehen, warum nicht einfach in jeder Kategorie Bücher nominiert werden können. Aber solange das nicht der Fall ist, schliesse ich mich @Mojohs Vorschlag an.

    "Selber lesen macht kluch."


    If you're going to say what you want to say, you're going to hear what you don't want to hear.
    Roberto Bolaño

  • Auch die Kriegs- und Politromane, die ich gerade las, kann man nicht ins Historische verdrängen;

    Von Verdrängen hat kein Mensch gesprochen, und wenn dein Robert Menasse unter Satire (=Humor) rezensiert worden wäre, dann könntest du ihn jetzt nicht nominieren. (Wie es beispielsweise seinerzeit Timur Vermes "Er ist wieder da" passiert ist)


    Ansonsten ist es doch genauso, wie @FreakLikeMe oder auch Jim Morrison sagten:

    Jim Morrison schrieb:

    Every day is a trip through history.

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  • Guten Morgen allerseits,


    ich muss auch nochmal dazwischen maulen, bin einfach nicht glücklich damit, dass ich eines meiner absoluten Lese-Highlights des vergangenen Jahres nicht nominieren kann.


    Wer legt denn die Kategorien für das einzelne Buch fest? Wenn ich mich recht erinnere, habe ich doch bei der Rezension das Buch in die jeweilige Kategorie eingeordnet, oder? Ja, es ist viel zu lange her, dass ich eine Rezension geschrieben habe, würde ich das regelmäßiger machen wie ich es mir eigentlich auch immer vornehme, wäre diese Frage jetzt obsolet, Egal. Was ich eigentlich fragen möchte:


    Könnte man Qualityland nicht einfach zu den Erzählungen oder meinetwegen auch zu SF verschieben, um so eine Nominierung zu ermöglichen? Passen würde alles irgendwie, das Buch ist zumindest arg unterbewertet, wenn man es einfach nur als ein nettes, humorvolles Büchlein sehen würde....


    Liebe Grüße vom Huhn - ich lass es damit dann auch gut sein, versprochen.... :wink:

  • warum nicht einfach in jeder Kategorie Bücher nominiert werden können.

    Das wäre doch imho die allereinfachste Lösung. Für jede Kategorie welche hier im BT existiert und die ja mal jemand irgendwann festgelegt haben muss, kann nominiert werden. Warum da welche von vornherein ausgeschlossen werden verstehe ich eh nicht.

    "Der Klügere gibt nach – Eine traurige Wahrheit: sie begründet die Weltherrschaft der Dummen." (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Das wäre doch imho die allereinfachste Lösung. Für jede Kategorie welche hier im BT existiert und die ja mal jemand irgendwann festgelegt haben muss, kann nominiert werden. Warum da welche von vornherein ausgeschlossen werden verstehe ich eh nicht.

    Der Meinung bin ich auch. Für jede Sparte, in der man Rezensionen schreiben kann sollte man nominieren können. Vielleicht ausgeschlossen, die "Sonstigen", weil das ja vom Kochbuch bis zum Comic alles andere und schwer miteinander zu vergleichen ist.

  • Vielleicht ausgeschlossen, die "Sonstigen", weil das ja vom Kochbuch bis zum Comic alles andere und schwer miteinander zu vergleichen ist.

    Nur so nebenbei: Comics und Comicromane sollen nicht in Sonstiges rezensiert werden, sondern je nachdem in Romane/Erzählungen, der Kinderecke, den speziellen Genres oder bei Humor.

    David Lynch & Kristine McKenna "Traumwelten" (189/746)

    Blaise Cendrars "Auf allen Meeren" (278/549)


    Jahresbeste: Welch (2018), Cather (2017), Tomine (2016), Raymond (2015), Agee (2014), Kesey (2013), Nisbet & Ford (2012) :king:
    Gelesen: 88 (2018), 119 (2017), 180 (2016), 156 (2015), 77 (2014), 58 (2013), 39 (2012)
    Letzter Buchkauf: Max Andersson "Bosnian Flat Dog" (11.8.)

  • Könnte man Qualityland nicht einfach zu den Erzählungen oder meinetwegen auch zu SF verschieben, um so eine Nominierung zu ermöglichen?

    "Einfach so" wird hier wohl nichts verschoben werden. Mario hat doch angeführt im zweiten Posting dieses Threads, dass im Thread "Kategorisierung von Büchern" eine Verschiebung in eine andere Kategorie beantragt werden kann.

    Das wäre doch imho die allereinfachste Lösung. Für jede Kategorie welche hier im BT existiert und die ja mal jemand irgendwann festgelegt haben muss, kann nominiert werden. Warum da welche von vornherein ausgeschlossen werden verstehe ich eh nicht.

    Die Beteiligung / Resonanz wird wohl das Problem sein. Wenn der Sachbuch-Bereich schon Schwierigkeiten hat, dass eine anständige Abstimmung zustande kommt, wie wird das wohl erst bei noch weniger beachteten Kategorien aussehen? Einzige Lösung wäre wohl eine Zusammenlegung.

  • Und weil die Resonanz für manche Genres so niedrig ist wäre eine Anzahl von X (in meinem Beispiel nehme ich einfach mal die 7) Nominierungen recht komfortabel. Die meisten Leser sind spezialisiert auf manche Genres und auf andere gar nicht. Bei 7 Nominierungen könnte ich mir genau überlegen welche ich nominiere. Die meisten Leser haben auch mehrere Bücher, die sie gut finden, wo sie sich erstmal nicht entscheiden können. Momentan könnte ich im Bereich Fantasy, Liebe, Sciencefiction / Horror Bücher nominieren, aber da ich diese Genres sehr selten lese verpuffen diese Nominierungen. An der Abstimmung würde ich nix ändern, da ist die eine Stimme für mich okay, aber bei den Nominierungen hätte ich dennoch gern mehr Möglichkeiten um Bücher die ich sehr mag zu nominieren und in den Vordergrund zu stellen.


    Insgesamt komme ich trotzdem mit dem Wahlsystem zurecht, aber es gibt definitiv noch einige Dinge die man verbessern kann, worüber sich sicher auch mehrere freuen würden. :friends:

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  • Die Beteiligung / Resonanz wird wohl das Problem sein. Wenn der Sachbuch-Bereich schon Schwierigkeiten hat, dass eine anständige Abstimmung zustande kommt, wie wird das wohl erst bei noch weniger beachteten Kategorien aussehen? Einzige Lösung wäre wohl eine Zusammenlegung.

    Ich glaube auch, dass in manchen Sparten einfach zu wenig Bücher rezensiert werden, um eine wirkliche Auswahl zu haben. Es zählen ja nicht die absolute Anzahl an Rezensionen, sondern die Rezensionen, die für Bücher, die im Vorjahr erschienen sind, eingestellt wurden. Also hilft mir nicht, wenn ich heute ein tolles Buch aus 2016 gelesen habe und das rezensiere.
    Aber dennoch wünsche ich auch eine Gleichbehandlung aller Sparten. Gerade den Ausschluss für Hörbücher finde ich schade, denn da gäbe es genug Nominierungsmöglichkeiten.

  • Ich glaube auch, dass in manchen Sparten einfach zu wenig Bücher rezensiert werden, um eine wirkliche Auswahl zu haben.

    Zur Zeit haben wir 8 Kategorien und 8 Nominierungen für jede Sparte eine Stimme. Die wenigsten Leser lesen natürlich alle Sparten, also wenn ich 8 Nominierungen habe für 8 tolle Bücher ohne Bezug zum Genre könnte ich theoretisch (in meiner Version) 8 Sachbücher nominieren oder 8 Krimis etc.
    Man nominiert 8 Bücher die einem gefallen und für die Nominierung passen. Ich glaube man bräuchte nicht mal 8 Nominierungen, es würde sogar mit weniger gehen (meiner Meinung nach).


    Im Jahr 2017 habe ich 10 mal 5 Sterne verteilt und davon waren sicherlich alle aus 2017, aber oft ist es so, dass die wenigen Bücher, die man nominieren kann, dann auch aufeinanderfallen und da verpufft dann das jetzige Nomierungssystem. Bei der Abstimmung ist es ähnlich wie am Ende des Jahres mit der persönlichen Wahl des Jahreshighlights, da muss ich mich auch für ein Buch entscheiden obwohl ich mehrere Bücher mit 5 Sternen bewertet habe.


    Tut mir leid, dass ich soviel darüber schreibe, aber beschäftigt mich aktuell sehr, also nicht allzu krumm nehmen, auch wenn es eventuell nervt. :friends:

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  • Wie, bitte!? Kriegs- und Politromane zu Historische Romane als eine Kategorie zusammenfassen?

    Das würde mir auch nicht gefallen. Stattdessen wäre es mir lieber, nächstes Jahr einfach mehr Kategorien zuzulassen. Warum sollte man nicht auch für "Kriegs- und Politromane" (oder "Humor" oder andere hier geführte Kategorien) Leserlieblinge wählen können?


    Das wäre doch imho die allereinfachste Lösung. Für jede Kategorie welche hier im BT existiert und die ja mal jemand irgendwann festgelegt haben muss, kann nominiert werden. Warum da welche von vornherein ausgeschlossen werden verstehe ich eh nicht.

    Exakt mein Gedanke!

    "Books are ships which pass through the vast sea of time."
    (Francis Bacon)
    :study:
    Paradise on earth: 51.509173, -0.135998

  • Exakt mein Gedanke!

    Ich persönlich fände diese Lösung auch am Besten ... aber diese Diskussion ist in den vergangenen Jahren auch geführt worden, ohne Erfolg.
    Ich wollte halt einen neuen Vorschlag zur Diskussion stellen, weil ich es schon schade finde, dass einige Bücher gar nicht erst nominiert werden können.


    Die Zusammenlegung soll ja nicht für die Rezensionen gelten, sondern nur für die Nominierungen bei dieser Wahl - die bisherigen sind mindestens genauso abenteurlich wie die vorgeschlagene. Es wäre ohnehin nur ein Kompromissvorschlag. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum Krieg/Polit Romane besser zu Erzählungen passen sollen als zu Historische Romane.

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  • :huhu: Hallo Nischenfans,


    den kleinen Genres wurde in den vergangenen Jahren immermal wieder die Chance gegeben, sowohl in der Variante als eigenständige Kategorie als auch einmal als Sammelkategorie. Zumindest bei letzterer hätte ich gedacht, dass es hier zu einer ausreichenden Beteiligung kommen sollte, zumal die anderen Nischengenres noch nicht ihren größeren Partnern zugeordnet waren, wie es jetzt der Fall ist. Beide Varianten hatten absolut vernichtende Ergebnisse. Die jetzige Lösung wurde also nicht einfach festgelegt, sondern hat sich entwickelt und inzwischen sehr gut bewährt, wie ich finde.


    Was generell hilfreich wäre, nicht nur neue Ansätze zu erdenken, sondern auch den weiteren Verlauf mal zu skizzieren. Eine Abstimmung in einem Genre, in dem es nur 2-3 Vorschäge gibt, ist überhaupt nicht aussagekräftig. Klar könnte man diese mit mehr Nominierungsstimmen "aufpumpen", aber am Ende würden wenige Mitglieder über das Buch des Jahres entscheiden, die anderen wären automatisch Platz zwei und drei, während andere Bücher es schwer haben, sich in ihrem großen Genre durchzusetzen.
    Probleme gäbe es auch bei einer genreübergreifenden Hörbuchwahl. Da Fantasy hier das Genre Nr. 1 ist, würde dort von Jahr zu Jahr ein Fantasy-Hörbuch gewinnen - was vermutlich zugleich in der Printvariante hoch im Rennen steht.
    Spaßbücher den Erzählungen zuzuordnen, bzw. Politromane zu den historischen Büchern zu schieben, empfinde ich persönlich als stark zurechtgebogen.


    Mein Vorschlag wäre, dass ihr die nicht vertretenen Genres einfach außer Konkurenz in einem Thread im Allgemeines-Bereich wählt "Nischen BücherTreff-Buch 2017" o.ä. Dort könntet ihr dann die verschiedenen Ideen ausprobieren und vielleicht ist ja die Lösung dabei, an die noch keiner gedacht hat. :wink:


    Liebe Grüße :winken:


    Mario

  • Vielen Dank @Mario, dass du immer so schnell und auch ausführlich zu Kommentaren und Vorschlägen Stellung nimmst und generell auch offen für Erneuerungen bist (wenn sie dich überzeugen :wink: )

    den kleinen Genres wurde in den vergangenen Jahren immermal wieder die Chance gegeben, sowohl in der Variante als eigenständige Kategorie als auch einmal als Sammelkategorie.


    Eine Abstimmung in einem Genre, in dem es nur 2-3 Vorschäge gibt, ist überhaupt nicht aussagekräftig.


    Das erste habe ich ja weiter oben auch schon geschrieben, und ich gebe dir mit deiner zweiten Aussage absolut Recht.

    Die jetzige Lösung wurde also nicht einfach festgelegt, sondern hat sich entwickelt und inzwischen sehr gut bewährt, wie ich finde.

    Zu einer Entwicklung gehört ja auch die Weiterentwicklung, und die ständige Überprüfung des Status Quo - und offenbar bin ich nicht der einzige, dem es ungerecht vorkommt, wenn einige Bücher per se von der Wahl ausgeschlossen sind, die beileibe nicht alle


    Spaßbücher

    sind. Wenn du nur mal auf die erste Seite der Rezensionen, Kategorie Humor schaust entdeckst du mit "Qualityland" (Science Ficion), "Winterkartoffelknödel" (Krimi), "Hummeldumm" und "Sophia der Tod und ich" (Erzählung), "Fight Club" (Thriller), Karaseks "Soll das ein Witz sein" (Sachbuch), "Liebesglück für Anfänger" (klingt für mich nach Liebesschmonzette :wink: ) quasi alle Genres bedient.


    Aber vielleicht ist das eine zu große Veränderung, die Kategorie Humor an die Erzählungen anzudocken. Dann müssten der absoluten Fairness halber auch noch eine "Partnerkategorien" für die Erotik und die Lyrik gefunden werden. Klassiker lasse ich mal aussen vor, da wir ja nur aktuelle Bücher nominieren können.
    Dann bliebe als letzte Lösung wirklich nur noch, dass alle Teilnehmer der Abstimmung im Vorfeld gezielt den Bereich Humor durchsehen und den Antrag stellen, die entsprechenden Rezensionen in die entsprechende andere Kategorie umzuschieben, damit sie nominiert bzw. gewählt werden können. Das würde dann auf lange Sicht zu dem Ergebnis führen, das @Jean van der Vlugt weiter oben angesprochen hat, nämlich dass in der Kategorie Humor nur noch Witzbücher und niedergeschriebene Bühnenprogramme von Kabarettisten und Sprüche stehen.

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