Herbstlande

Buch von Fabienne Siegmund

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Herbstlande

Sie musste Nathan retten – um jeden Preis! Nachdem sich ihr sehnlicher Wunsch, mit ihrem Nathan ein Kind zu bekommen, nicht erfüllt, greift Scarlett Hayden in ihrer Verzweiflung zu einem alten Zauber: Wenn man in der Halloween-Nacht einen Wunsch in einer Kürbisfratzenflamme verbrennt, soll er sich erfüllen. Doch in ihrer Ungeduld bricht Scarlett die wichtigste Regel: Sie wirft den kleinen Zettel mit dem großen Wunsch bereits Ende August in die Kürbisflamme und setzt so eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen in Gang: Nach einem Autounfall fällt ihr geliebter Nathan ins Koma. Von einem geheimnisvollen Wesen aus Kerzenflamme und Kürbismagie erfährt Scarlett von ihrer einzigen Chance, Nathan zu retten: Sie muss in die Herbstlande reisen und die Kürbiskönigin um Erlösung bitten. So begibt sich Scarlett auf eine gefährliche und gleichsam fantastische Reise in die Gefilde der Länder September, Oktober und November, wo Laubdrachen und Mitternachtsraben, Fleder-Schrecken und Lygnisse, Spiegelwälder und Kürbiswichtel nur ein kleiner Teil der Dinge sind, die ihr begegnen …
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Bewertungen

Herbstlande wurde bisher einmal bewertet.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Herbstlande

    Ich bin nach Klappentext:
    Sie musste Nathan retten – um jeden Preis! Nachdem sich ihr sehnlicher Wunsch, mit ihrem Nathan ein Kind zu bekommen, nicht erfüllt, greift Scarlett Hayden in ihrer Verzweiflung zu einem alten Zauber: Wenn man in der Halloween-Nacht einen Wunsch in einer Kürbisfratzenflamme verbrennt, soll er sich erfüllen. Doch in ihrer Ungeduld bricht Scarlett die wichtigste Regel: Sie wirft den kleinen Zettel mit dem großen Wunsch bereits Ende August in die Kürbisflamme und setzt so eine verhängnisvolle Kette von Ereignissen in
    Gang: Nach einem Autounfall fällt ihr geliebter Nathan ins Koma. Von einem geheimnisvollen Wesen aus Kerzenflamme und Kürbismagie erfährt
    Scarlett von ihrer einzigen Chance, Nathan zu retten: Sie muss in die Herbstlande reisen und die Kürbiskönigin um Erlösung bitten.
    So begibt sich Scarlett auf eine gefährliche und gleichsam fantastische Reise in die Gefilde der Länder September, Oktober und November, wo
    Laubdrachen und Mitternachtsraben, Fleder-Schrecken und Lygnisse, Spiegelwälder und Kürbiswichtel nur ein kleiner Teil der Dinge sind, die ihr begegnen …
    Meine Meinung:
    „Herbstlande“ ist einer der märchenhaftesten, originellsten Fantasy-Romane, die ich je gelesen habe. Die Grundidee – Protagonistin wird in eine märchenhafte Welt verschlagen voller ungewöhnlicher oder auch bizarrer Kreaturen – erinnert an „Alice im Wunderland“, und es ist gewiss kein Zufall, dass eben dieses Buch auch erwähnt wird.
    Die Motivation der Heldin ist hier allerdings eine ganz andere. Am Anfang fragte ich mich angesichts der deutlich ungesunden Beziehung von Scarlett und Nathan (der über sie bestimmt, ihr vieles verbietet und sie ständig kontrollieren will) was das hier werden würde – zu oft habe ich Romantasy-Klappentexte gelesen, in denen sich die Heldin in einen „Bad Boy“ verliebt, dem sie aus Liebe alles, wirklich alles verzeiht, was er ihr antut.
    Dankenswerterweise ist dieser Roman keineswegs nach diesem Muster gestrickt, und auch wenn es anfangs Scarletts größter
    Wunsch ist, ihren Liebsten zu retten, macht sie während ihrer Reise durch die Herbstlande eine wichtige Entwicklung durch, die ich an dieser
    Stelle natürlich nicht genauer verraten möchte.
    Scarletts Reise teilt sich auf in drei Länder: September, Oktober und November, die jeweils ungefähr ein Drittel des Buches einnehmen. Am märchenhaftesten ist der September, und Fabienne Siegmunds Sprachstil verstärkt diesen Eindruck mit sehr viel Poesie und tollen Metaphern.
    Ich musste mich ein wenig an den leichten Stilwechsel im nächsten Teil gewöhnen. Der war allerdings nicht so gravierend, dass es mich aus der
    Geschichte gerissen hätte. Auch der Oktober (geschrieben von Stephanie Kempin) ist noch recht freundlich, auch wenn es hier bereits die ersten unheimlichen Begegnungen gibt.
    Deutlich düsterer wird es im November, den Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser zum Leben erweckt haben. Die Kreaturen, gegen die Scarlett sich hier zur Wehr setzen muss, sind wirklich furchterregend, so dass man sich wunderbar gruseln kann. Aber das ist längst nicht alles, und am Ende geht es keineswegs allein darum, die „Bösewichte“ zu besiegen, wie es ja sonst in Fantasyromanen oft der Fall ist.
    „Herbstlande“ erzählt vielmehr davon, wie wichtig es ist, Träume zu haben und diese nicht aufzugeben. Und das auf eine sehr berührende und unkitschige Weise. Es ist also ein Buch mit einer Moral, aber es ist eine, die nicht belehrend daher kommt.
    Ich wünsche diesem Roman und seinen vier AutorInnen viele Leserinnen und Leser. Vielleicht auch gerade solche, die sonst gern Romantasygeschichten mit Bad Boys lesen, deren Heldinnen diese für ihre große Liebe halten...
    Das Extra:
    Der Verlag hat zu „Herbstlande“ eine Art durchgehend illustrierten „Reiseführer“ bzw. ein broschiertes Reisejournal mit 54 Seiten veröffentlicht, welches die verschiedenen Länder und die vielen verschiedenen darin lebenden Kreaturen noch einmal genauer beschreibt. Eine schöne und kreativ umgesetzte Ergänzung, finde ich, zumal ein Glossar dieser Größenordnung den Romans vermutlich gesprengt hätte. Das Reisejournal gibt es seperat zu kaufen.
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Besitzer des Buches 1

  • Mitglied seit 23. September 2010
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