Sprechende Hände

Buch von Joseph Lambert

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Bewertungen

Sprechende Hände wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Sprechende Hände

    Der Autor (Q: Egmont): Joseph Lambert wurde 1984 in Kansas geboren und lebt heute in Vermont. Er studierte am Center for Cartoon Studies in White River Junction und zählt zu den interessantesten jungen Comiczeichnern der USA. Seine Arbeiten wurden mit dem Ignatz Award und dem Eisner Award ausgezeichnet. Er war beteiligt an zahlreichen Anthologien, u.a. bei Dark Horse Comics und Nobrow Press. Außerdem ist er als Presseillustrator tätig, z.B. für Business Week. „Sprechende Hände – Die Geschichte von Helen Keller“ ist sein erstes großes Einzelwerk.
    Klappentext (Q: Egmont): Helen Keller ist seit ihrem zweiten Lebensjahr taubblind. Sie kann weder sprechen noch hat sie eine Vorstellung von ihrer Umwelt. Alles um sie herum wirkt dunkel, diffus und bedrohlich. Erst mit Hilfe ihrer Lehrerin Annie Sullivan gelingt es ihr, eine Zeichensprache zu erlernen und mit anderen Menschen in Kontakt zu treten.
    Eine berührende Erzählung über eine außergewöhnliche Freundschaft und das besondere Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler.
    Amerikanische, französische und deutsche Ausgaben:
    Die amerikanische Originalausgabe erschien 2012 als „Annie Sullivan and the Trials of Helen Keller“ bei Disney Hyperion Books in New York. Das Copyright besitzt das „Center for Cartoon Studies“. 2015 gab es eine zweite Auflage als Soft- und Hardcover bei Disney Hyperion, Los Angeles. Neuauflagen gibt es seit 2018 bei Little, Brown and Company in New York.Die französische Übersetzung besorgte Sidonie Van den Dries. Sie erschien 2013 als „Annie Sullivan & Helen Keller“im Verlag Editions Çà et là in Paris.Die deutsche Übersetzung besorgte Johanna Wais. Sie erschien 2015 als „Sprechende Hände: Die Geschichte von Helen Keller“ unter dem (inzwischen schon wieder eingestellten) Verlagslabel „Egmont Graphic Novel“ im Egmont Verlag in Berlin und/oder Köln (95 Seiten). Für „Annie Sullivan and the Trials of Helen Keller“ erhielt Lambert 2013 einen Eisner Award als beste, auf einer wahren Begebenheit basierende Geschichte.
    Meine Einschätzung:
    Die Geschichte des taubblinden Mädchens Helen Keller, die in Alabama im späten 19. Jahrhundert von einer jungen Hauslehrerin mittels Fingeralphabet Unterricht erhält, ist ja vergleichsweise bekannt. Wie dieser Comic die Geschichte aufbereitet ist allerdings umwerfend schön - mit zwei völlig verschiedenen Zeichenstilen für die zwei verschiedenen Perspektiven "sehend & hörend" und "taubblind". Wie geschaffen für das Medium Comic und mit Bedacht und viel Sachverstand als Comic aufbereitet. Und dass so viel Gewicht auf die Geschichte der Hauslehrerin Annie Sullivan gelegt wird (die als halbblinde Waise durch die Hölle der Kinderheime ging), ist ebenfalls ein dickes Plus des Buches. Das ging mir alles doch sehr nahe, ohne dass es rührselig ist. Eher trotzig und wütend und schlicht.
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Besitzer des Buches 2

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