Im Feuer der Freiheit

Buch von Bele Freudenberg

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Im Feuer der Freiheit

Hamburg 1813: Für die winterliche Alsterstadt schlägt unter französischer Besatzung die kälteste Stunde: Inmitten der politischen Wirrungen der napoleonischen Kriege kämpft die junge Fanny nach dem Tod ihres Onkels um ihre eigene Unabhängigkeit. Fluch und Segen zugleich ist ihr dabei der attraktive und ehrenhafte, doch unnahbare Georg von Alvesloh, der ihr – ganz zu ihrem Ärgernis – als Vormund zur Seite gestellt wurde. Fanny wird schon bald von alten Gefühlen verwirrt, als ihr Temperament und seine kühle Besonnenheit aufeinanderschlagen. Sie ist sich völlig sicher: Von Alvesloh hat ein dunkles Geheimnis, das ihn gefangen hält – und irgendetwas muss der schneidige Oberst Tettenborn damit zu tun haben. Fest entschlossen, dem Rätsel auf den Grund zu gehen, begibt Fanny sich in den Bann staatlicher Verwicklungen – und in große Gefahr, ganz anders als erwartet nicht außerhalb der Stadtmauern… Eine Liebe zwischen Vernunft und Sinnlichkeit im Sturm des Krieges: der historische Liebesroman von Bele Freudenberg
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Bewertungen

Im Feuer der Freiheit wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,7 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Im Feuer der Freiheit

    Hamburg 1813. Während Hamburg noch unter französischer Besatzung leidet, stirbt Fanny Breedenbeks Onkel und die 19-jährige bekommt Georg von Alvesloh als Vormund zugeteilt, so wie es sich ihr Onkel gewünscht hat. Doch Fanny fühlt sich in Georgs Anwesenheit weder wohl, noch kann sie es ertragen, wenn jemand über ihr Leben bestimmt und ihr Vorgaben macht. War sie doch als Backfisch regelrecht in Alvesloh verliebt. Um endlich ihre Heimatstadt wieder befreit zu sehen, begibt sich Fanny in große Gefahr und wird von ihrem ungeliebten Vormund in letzter Minute gerettet. Ob sie das Geheimnis um Georg lüften kann? Und wird Fanny das Glück doch noch finden?
    Bele Freudenberg hat mit ihrem unterhaltsamen historischen Buch „Im Feuer der Freiheit“ ihren Debütroman vorgelegt, der durch einen flüssigen und lebendigen Schreibstil besticht, dabei die Sprache des 19. Jahrhunderts berücksichtigt und somit sehr realitätsnah wirkt. Der Leser wird ab der ersten Seite regelrecht in die Vergangenheit gebeamt und erlebt an Fannys Seite eine abenteuerliche Geschichte, bei der auch die Liebe und die Freundschaft nicht zu kurz kommen. Der historische Hintergrund wurde von der Autorin sehr gut recherchiert und mit der Handlung verwebt. Die Vermischung von fiktiven und historisch belegten Persönlichkeiten ist gut gelungen. Auch die gesellschaftlichen Schichten und die politische Lage Hamburgs werden thematisiert und lässt den Leser teilhaben an der damaligen Situation. Ebenso sind die Landschaftsbeschreibungen sehr bildhaft und farbenfroh, sodass man sich das alte Hamburg unter der Besatzung der Franzosen sehr lebhaft vorstellen kann. Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut, steigert sich aber während der Handlung immer weiter bis zum Finale.
    Die Charaktere wurden sehr individuell ausgearbeitet und mit Leben versehen. Sie besitzen alle persönliche Eigenheiten, die sie authentisch und sehr lebendig wirken lassen. Fanny ist eine eigenwillige junge Frau, sie ist nicht gerade mit Geduld gesegnet, aber sie besitzt Mut, Herz und Verstand. Gleichzeitig prescht sie in ihren Entscheidungen oftmals vor, ohne groß über deren Ausmaß nachzudenken und bringt sich dadurch selbst in Schwierigkeiten. Fanny besitzt Mitgefühl und Empathie, aber auch ihren eigenen Kopf. Georg ist ein intelligenter Mann, der auch ein wenig geheimnisvoll wirkt. Er ist klug und mutig, doch er besitzt auch ein Herz für seine Mitmenschen. Er ist ein richtiger Gentleman und nimmt seine privilegierte Stellung sehr ernst. Caroline ist Fannys engste Freundin, die beiden wirken fast wie Schwestern und stehen füreinander ein und helfen sich gegenseitig. Auch die anderen Protagonisten wissen durch ihr Auftreten die Handlung zu bereichern und die Spannung noch zu steigern.
    „Im Feuer der Freiheit“ ist ein sehr gelungener spannender historischer Debütroman, der neben einer schönen Liebesgeschichte mit allerlei geschichtlichem Hintergrundwissen aufwarten kann. Liebhaber/innen dieses Genres werden hier gut unterhalten. Absolute Leseempfehlung für eine Entdeckung!
    Schöne .
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  • Rezension zu Im Feuer der Freiheit

    Die Autorin (Quelle: Buch)
    Bele Freudenberg, geboren 1978, studierte Geschichtswissenschaft und Psychologie in Hamburg und Schottland. Nebenihrer Promotion forschte und lehrte sie an der Universität Hamburg, bevor sie übe ihre Liebe zur Geschichte zum Schreiben kam. Sie lebt mit Mann und Kindern in Hamburg. Mit ‚Im Feuer der Freiheit‘ präsentiert sie ihren mitreißenden Historienroman über eine Liebe wider Willen in Zeiten großer politischer Umbrüche. Ihr Debüt besticht durch die herausragend hohe geschichtliche Authentizität und die vielschichtigen, detaillierten Charaktere.
    Produktinformation (Quelle: Amazon)
    Taschenbuch: 384 Seiten Verlag: Bookspot Verlag; Auflage: 1 (26. Juli 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3956690907 ISBN-13: 978-3956690907
    Verliebt wider Willen
    Prolog. 8. Februar 1807. Er sah, wie ein Mann vom Pferd geschossen wurde. Sein Freund Friedrich fiel auf das dünne Eis des Sees…
    Januar 1813. Hamburg war von den Franzosen besetzt. Und der Handel stagnierte. Hermann Breedenbeck hoffte, dass es ihm wieder besserginge, wenn diese Franzosen endlich weg wären. Doch zum Hauskonzert bei Reinckes konnte er leider nicht mitkommen….
    Fanny sollte Georg von Alvesloh, der auch zu den Reinckes kommen würde, etwas von ihrem Onkel ausrichten. Ausgerechnet Alvesloh sollte sie dort treffen….
    Vor einigen Jahren hatte Alvesloh einmal ein paar Wochen bei ihnen verbracht. Fanny dachte nicht so gerne daran zurück….
    Doch dann starb ihr Onkel und wie dieser angekündigt hatte, wurde Georg von Alvesloh ihr Vormund. Und Fanny war nicht die Person, die sich sagen ließ, was sie zu tun und zu lassen hatte…. Außerdem beschlichen sie in Alveslohs Gegenwart so seltsame Gefühle…
    Die Franzosen waren abgezogen, dafür die Russen gekommen. Und der Stadtkommandant von Hamburg und Alvesloh waren sich nicht sonderlich grün…
    Fanny wollte Alvesloh und ihrer Heimatstadt Hamburg helfen. Daher tat sie etwas, was Alvesloh sehr missbilligte und wovon er sie nur beim ersten Mal rechtzeitig abhalten konnte….
    Was passierte mit dem Freund der auf das dünne Eis des Sees gestürzt war? War er eingebrochen und ertrunken? Warum konnte Fannys Onkel nicht mit zu dem Konzert gehen? Was hatte Fanny gegen Alvesloh? Warum dachte sie an die Zeit, als er bei ihnen wohnte, nicht so gerne zurück? Weshalb hatte ihr Onkel ausgerechnet Georg von Alvesloh als ihren Vormund bestimmt? Was tat Fanny, die sich doch nicht gerne etwas vorschreiben ließ? Welche Gefühle beschlichen sie in Alveslohs Gegenwart? Warum waren sich Alvesloh und der Stadtkommandant von Hamburg nicht grün? Was tat Fanny, was Alvesloh missbilligte? Warum unternahm sie den Versuch ein zweites Mal? Was passierte dann? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.
    Meine Meinung
    Dies ist der Debütroman der Autorin Bele Freudenberg. Er besticht durch hervorragende geschichtliche Recherche. Das Buch spielt zu den Zeiten, als Napoleon Hamburg besetzt und es somit eine französische Stadt war. Eingebettet in diese Zeit ist eine Liebesgeschichte um eine Frau, die sich nichts sagen lassen will. Dadurch wurde das Buch auch spannend, und natürlich auch durch die französische Besetzung, die erst wich, und dann wieder kam. Doch ist das Buch nicht nur ernst sondern es gibt hie und da auch etwas zu lachen, was das ernste Thema eines Krieges etwas auflockert. Auch ist der Schreibstil der Autorin unkompliziert, so dass ich mich nicht fragen musste, welche Bedeutung dieses oder jenes Wort oder gar ein ganzer Satz hatte. Es fesselte mich von Fannys Extratouren zu lesen, die ich einerseits verstand, andererseits mir aber sagte, dass Alvesloh mit seiner Einschätzung vermutlich recht hatte. Denn er kannte den Stadtkommandanten mit Sicherheit besser. Auf jeden Fall hat mir dieses Buch sehr gut gefallen und bekommt außer einer Lese-/Kaufempfehlung vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten von mir.
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Ausgaben von Im Feuer der Freiheit

Taschenbuch

Seitenzahl: 384

E-Book

Seitenzahl: 340

Besitzer des Buches 4

Update:

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