Enigma Tales

Buch von Una McCormack

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Enigma Tales

    Eigenzitat aus amazon.de:
    Einige Jahre sind ins Land gegangen seitdem die Föderation mit ihren Verbündeten die Dominion zurückgeschlagen hat und dabei auch die Cardassianer gerettet hat, die ja eigentlich zunächst Ver-bündete der Dominion im Alpha-Quadrantgewesen sind. Die Schlachten und Massaker haben ein verwüstetes und weitgehend entvölkertes Cardassia Prime hinterlassen und die verbleibende Bevölkerung ist nur zu dankbar gewesen für die Aufbauhilfe durch die Föderation und einige andere hilfreiche Zivilisationen. Elim Garak, ehemaliger hoher Operativer des Obsidian-Ordens, Folterspezialist und schließlich Schneider im Exil, bevor seine Schneiderei auf DS9 zur cardassianischen Botschaft wurde hat nun den Titel des Kastellan inne, ein Posten auf den er von einer durchaus dankbaren Bevölkerung gewählt wurde.
    Nun kommt Dr. Katharine Pulaski – oder auch „diese verfluchte Frau“, wie Cpt. Picard sie mal charakterisierte – nach Cardassia Prime um an der Universität der Union, der angesehensten Bildungseinrichtung des Planeten einen Preis für der Einfluß ihrer Arbeit zu erhalten. Durchaus überzeugt, diesen Preis verdient zu haben, möchte sie aber auch die Gelegenheit nutzen, Julian Bashir zu besuchen, der sich nach den Ereignissen um Ureia, die AI, die tief im Kern der Föderation steckt, nach Cardassia Prime, in die Residenz Garaks zurückgezogen hat, wo er wohl ärztlich versorgt werden muss. Doch Garak ist von dieser Idee eingeschränkt begeistert, weswegen es sofort zu Spannungen zwischen ihm und der Doktorin kommt.
    Diese verschärfen sich noch, als Dr. Pulaski in einem Live-Interview nicht nur feststellt, dass alle Kriegsverbrechen im Zusammenhang mit dem Dominion-Krieg und der Besetzung Bajors nach der vollen Reichweite der Gesetze verfolgt werden sollten – was auch Garak in Schwierigkeiten bringen muss -, sondern auch offiziell eine Nachfolgerin für die Leitung der Universität der Union benennt, die nicht die Favoritin Garaks ist. Sofort nach dem Interview kommt es darum auch zu einem Ge-spräch mit der Botschafterin der Föderation, die Pulaski zu mehr Feingefühl rät. Doch das ist nicht Dr. Pulaskis Stil und so verstrickt sie sich mehr und mehr in die aktuelle Tagespolitik der Universität und auch ganz Cardassia Primes, was schließlich ihr Leben in Gefahr bringt.
    Wie baut man ein Land wieder auf, dass nach jahrelangen Hungersnöten, einer davon angetriebenen aggressiven Expansions- und Kolonisationspolitik und einem verheerenden Krieg langsam – und erstmals als Demokratie – wieder auf die Beine kommt? Dies ist eine Frage mit der sich der Kastellan, aber auch alle anderen Handlungsträger dieses Buchs beständig auseinandersetzen müssen. Wie verarbeitet ein Volk das, was es sich selbst und vor allen Dingen auch so vielen anderen angetan hat? Im 20. Jahrhundert hat es dazu unterschiedliche Antworten gegeben und die Frage ist durch viele von „Demokratie bedrohten langbestehenden Autokratien“ mehr als aktuell.
    Spannend, interessant und humorvoll – und mit klaren Bezügen zur gegenwärtigen politischen Lage in mehreren Ländern dieser Welt. Auch als Einzeltitel überaus lesenswert.
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Besitzer des Buches 1

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