Moabit

Buch von Volker Kutscher, Kat Menschik

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Moabit

Spannend, ungewöhnlich und überraschend: Ein neues Puzzlestück im Gereon-Rath-Universum und die perfekte Einstiegsdroge für all jene, die die Kutscher-Krimis noch vor sich haben – in Kat Menschiks Buchreihe! Wen fasziniert sie nicht? Charly Ritter, die große Liebe von Kriminalkommissar Gereon Rath, die ihren eigenen Kopf hat, so charmant wie neugierig ist und ein Geheimnis in sich zu tragen scheint. In Moabit lernen wir Charly kennen, als sie noch Lotte heißt und bei ihren Eltern wohnt, in einer Beamtenwohnung am Zellengefängnis Moabit. Gerade hat sie das Abitur im Kleistlyzeum geschafft, und dies, obwohl sie aus einfachen Verhältnissen stammt. Ihre frisch errungene Freiheit genießt Lotte vor allem nachts, bei heimlichen Eskapaden mit ihrer Freundin Greta durch die Tanzlokale Berlins. Tagsüber lernt sie Schreibmaschine und Stenografie, denn eins ist klar: Ihr Studium wird sie sich selbst finanzieren müssen. Charlottes Vater ist Gefängniswärter – ein einfacher, ehrlicher Mann. Doch seine Ansprüche an seinen Augenstern Lotte in puncto Bildung, Ehre und Anstand sind hoch. Und Lotte ist ein Vaterkind. Kein Wunder, dass es nicht spurlos an ihr vorübergeht, als ihr Vater eines Tages in ein brutales Attentat im Moabiter Gefängnis verwickelt wird. Ein Vorfall, der Charlottes weiteres Leben prägt und der aus Lotte letzten Endes Charly macht. Kat Menschik entwirft dazu so kongenial das verruchte Berlin der 20er-Jahre in seiner düster-rauen Schönheit, dass man selbst noch den Geruch und die Geräusche von damals wahrzunehmen meint.
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Serieninfos zu Moabit

Moabit ist eine Vorgeschichte zur Gereon Rath / Babylon Berlin Reihe. Diese umfasst 14 Teile und startete im Jahr 2007. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2024.

Über Volker Kutscher

Die Bücher von Volker Kutscher um Kommissar Gereon Rath, die in Berlin während der Zeit des Nationalsozialismus spielen, waren die Buchvorlage zu der erfolgreichen Krimiserie "Babylon Berlin". Mehr zu Volker Kutscher

Bewertungen

Moabit wurde insgesamt 16 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.

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Meinungen

  • Interessanter Vorgeschichte zur Gereon Rath Reihe.

    Cordi

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Moabit

    Dieses kleine, feine Prequel zu Volker Kutschers Gereon-Rath-Krimiserie spielt 1927 im Dunstkreis des Gefängnisses Moabit, wo es zu heftigen Handgreiflichkeiten zwischen zwei Gefangenen gekommen ist, einer davon ein ranghohes Mitglied des berüchtigten "Ringvereins" Berolina. Wie genau sich alles zugetragen hat, ist unklar und etwas mysteriös.
    Oberaufseher im Gefängnis ist Christian Ritter, der Vater von Charlotte, die wir aus den Rath-Krimis kennen. Ihn beschäftigt der Vorfall sehr, was seiner Tochter nicht verborgen bleibt. Die hat gerade zum großen Stolz ihres Vaters erfolgreich das Abitur abgelegt und absolviert einen Sekretärinnenkurs. Dass sie sich heimlich mit ihrer Freundin in Tanzlokalen die Nächte um die Ohren schlägt, würde ihre Eltern wohl weniger freuen ...
    Es ist nur ein ganz schmales Büchlein und kaum mehr als ein Stimmungsbild in drei Akten, erzählt aus drei Perspektiven, aber auch in der Kurzform zeigt Kutscher sich als Meister der Atmosphäre. Und obwohl Charlotte erst relativ spät ins Bild kommt (was mich zu Beginn ein klein wenig enttäuscht hat), wird nach und nach klar, dass hier ein Schlüsselerlebnis erzählt wird, das ihr ganzes weiteres Leben prägt.
    Die geradlinigen, akkurat gezeichneten Illustrationen von Kat Menschik, vorwiegend in Orange-, Blau- und Brauntönen gehalten und oft angelehnt an alte Werbemotive, runden das hübsch in Leinen gebundene Buch mit dem orangefarbenen Buchschnitt sehr schön ab.
    Ein wunderschön gemachtes Schmuckstück, dessen voller Reiz sich aber wohl nur Leser*innen erschließen wird, die wenigstens den ersten Band der Rath-Krimis kennen.
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Ausgaben von Moabit

Hardcover

Seitenzahl: 88

Hörbuch

Laufzeit: 00:02:04h

E-Book

Seitenzahl: 63

Besitzer des Buches 29

Update: