We Are Always Watching

Buch von Hunter Shea

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu We Are Always Watching

    Autor - Titel:
    Hunter Shea - We are always watching
    Sprache: englisch
    Verlag: Sinister Grin
    Bindung: E-Book
    Seiten: 305 (Readerangabe)
    Inhalt:
    They’ve watched over the house for generations…
    The move from New York to the decrepit Pennsylvania farmhouse is as bad as West Ridley thought it would be. His father’s crippling vertigo only seems to get worse, and even with his mother working herself to the bone, they’re out of money and options.
    Grandpa Abraham is a drunk bastard and the living embodiment of the long neglected farmhouse. He claims the place is haunted. Ghosts roam the hall at night and their muffled cries fill the silence of warm, summer nights.
    On the ceiling above West’s bed are the words WE SEE YOU. In a house plagued by death and mysterious visitations, West realizes something beyond the fiction of his favorite horror books has to be faced.
    Dark secrets are buried deep, and there are Guardians who want to keep it that way. No matter where they go or what they do, West and his family know one thing… they are always watching.
    (Q Amazon)
    Meinung:
    West Ridley (14) zieht mit seinen Eltern Matt und Debi zu seinem Großvater nach Pennsylvania in den Buttermilk Creek. Die Familie Ridley hat nach einem schweren Autounfall von Matt schwer zu kämpfen und muss sich deshalb aus New York zurückziehen. Matts Großvater Abraham Ridley ist ihre Rettung. Abraham ist allerdings ein sehr merkwürdiger alter Mann. Er erzählt West, dass das Haus heimgesucht wird. West, der ein riesigengroßer Horrorfan ist, findet diese Tatsache natürlich äußerst interessant. Er muss aber nach und nach herausfinden, dass die Wirklichkeit wesentlich bedrohlicher ist, als ein Kinofilm, denn in der Realität fühlt man selbst und Angst kann ein wirklich überwältigendes Gefühl sein.
    Vorweg muss ich sagen, dass ich diese Geschichte keineswegs in das Horrorgenre (wie bei Amazon aufgeführt) einteilen würde. Es ist für mich ein ganz klarer Thriller. Er hat zwar, gerade zu Beginn, einen recht mystischen Touch, aber im Grunde ist und bleibt es ein Thriller. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
    Dieses Buch ist meine erste Erfahrung mit Hunter Shea und schreiben kann er, soviel kann ich schon sagen.
    Er serviert dem geneigten Leser mit West einen sehr jungen Protagonisten, was ich sehr gut finde. Es liegt wohl daran, dass Kinder einfach zugänglicher sind als irgend so ein doofer Erwachsener, der mit solchen 'übernatürlichen' Dingen konfrontiert wird.
    Hinzu kommt der Opa Wests, der mir äußerst sympathisch war. Abraham ist ein wirklich unausstehlicher Charakter. Er säuft, ist unfreundlich, spricht in Rätseln. Er hat einfach viel zu lange allein gelebt und ist zum Teil verbittert, zum Teil bestrebt seine Familie zu beschützen, allerdings wird das erst sehr spät ersichtlich.
    Die Wächter, welche die Familie Ridley heimsuchen, leisten auch, gerade zu Beginn der Geschichte, ganze Arbeit. Sie sind scheinbar immer da, aber nirgends zu sehen. Man hört sie nicht, aber sie hinterlassen immer wieder sehr merkwürdige Nachrichten.
    Die Eltern von West sind am Anfang eher Nebendarsteller und rücken erst im späteren Verlauf etwas in den Vordergrund.
    Zu diesen Hauptakteuren der Geschichte gesellen sich noch einige Nebendarsteller, welche ihre Rollen sehr gut spielen.
    Der Mantel um die Geheimnisse hebt sich erst sehr spät.
    Hier muss ich sagen, dass ich dieses Vorgehen des Autors wirklich gelungen finde. Man rätselt als Leser immer wieder mit und natürlich hat man schnell ein Idee zu den Wächtern, aber irgendwie scheint alles nicht ganz zu passen. Es geht die ganze Zeit hin und her. Shea lüftet das Geheimnis und den Hintergrund der Wächter erst reichlich spät und hält so die Spannung angenehm.
    Was die Spannung angeht, so schreibe ich 'angenehm', da sie im Verlauf der Geschichte recht unterschiedlich ist. Bis zum Lüften der Geheimnisse geht sie immer wieder auf und ab. Auf der alten Farm wird es immer wieder etwas ruhig und die Wächter treten nur vereinzelt auf. Ab und an klingt ihre Aktion noch etwas nach, aber hin und wieder scheinen dann nur recht unspektakuläre Ereignisse zu passieren, welche erstmal kaum Gewicht haben. Aber auch hier wird der Kreis erst zum Ende der Erzählung rund.
    Es gibt für mich nicht wirklich viel an der Geschichte auszusetzen. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass die Hintergrundgeschichte etwas mehr hergibt als eben diese Auflösung. Ja, sie ist nachvollziehbar und das ist ja auch gut so, aber mir war sie etwas zu 'einfach'.
    Auch hätte man auf ein paar kleine Nebenhandlungen verzichten können, denn sie haben nicht wirklich zur Geschichte beigetragen, außer vielleicht um ein paar Seiten zu schaffen.
    Das Ende der Geschichte ist etwas schwierig, denn es ist nicht so gelaufen wie ich es erwartet hätte. Das ist zwar gut so, denn wenn alles so liefe wie ich mir das denke, wäre es doch reichlich langweilig, allerdings würde ich das Ende als etwas zu überdramatisiert bezeichnen.
    Alles in Allem ist die Geschichte aber recht gut gelungen. Die Charaktere sind überzeugend. Gerade West und Abraham fand ich wahnsinnig sympathisch. Die Wächter haben ihre Rolle gut gespielt, wenn auch, im Nachhinein betrachtet, nicht ganz so motiviert wie man es erwarten sollte.
    Fazit:
    We are always watching hat einen gewissen Charme. Gerade zu Beginn der Geschichte ist die Ridley-Wächter-Atmosphäre recht fesselnt. Ab und an verliert sich dieses Gefühl etwas, bis dann zum Ende der große Knall kommt. Hunter Shea hat jedenfalls meine Aufmerksamkeit als Autor, auch wenn ich nicht zu hundert Prozent hinter der Geschichte stehe.
    Wer hier einen Horror erwartet, der sollte die Finger von dem Buch lassen. Es ist ein Thriller, nicht mehr und nicht weniger.
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Besitzer des Buches 1

  • Mitglied seit 24. August 2013
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