Green Net

Buch von Wilfried von Manstein

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Green Net

In seinem ersten Roman „Green Net“ entwirft Wilfried von Manstein ein bedrohliches Szenario: Was wäre, wenn die Pflanzen zurückschlagen und die Menschheit vernichten wollten? Die Rettung der Menschen hängt vom zwölfjährigen Mario ab, denn nur er versteht die Sprache der Bäume. Seine Mutter ist verzweifelt: Statt sich gleichaltrige Freunde zu suchen, spricht ihr Sohn lieber mit Bäumen, gibt ihnen Namen und ist davon überzeugt, selbst ein „Kastanienkind“ zu sein. In ihrer Not wendet sie sich an einen Kinderpsychiater und vertraut ihm ihr größtes Geheimnis an: Mit nur fünf Jahren verschwand ihr Sohn zusammen mit seinem Vater im Regenwald. Während der Vater nie wieder gesehen wurde, fand man Mario nach langem Suchen im Inneren einer Würgefeige, ohnmächtig und ohne jegliche Erinnerungen. Als Mario seine Mutter von dem Termin mit dem Psychiater abholen will, findet er beide im Koma. Sie wurden von einem geheimnisvollen Fremden mit einer rätselhaften Waffe überwältigt, dem „Zeiter“; der Menschen entschleunigt und sie so zu Pflanzen macht. Schnell ist Mario klar, dass nur er die beiden retten kann. In Gestalt eines Fliegenpilzes wird er Zeuge einer geheimen Konferenz im grünen Netzwerk der Bäume, die unter Vorsitz der Welteneibe Yggdrasil stattfindet. Diesem weisen Baum, der den Menschen wohlgesonnen ist, stellt sich der Terroristenbaum Reginald entgegen, eine Würgefeige, welche die zerstörerische Menschheit am liebsten ausrotten möchte und dafür sogar Bäume als Selbstmordattentäter einsetzt, die sich auf Menschen, Häuser und Autos stürzen. Während die Macht des „bösen Baumes“ immer weiter wächst, nimmt Mario den Kampf gegen die Terroristen auf. Unterstützt wird er dabei von dem ökologisch engagierten Mädchen Rado und dem genialen, aber etwas ungeschickten Erfinder Lam-Pi-Jong. Wie und ob es Mario und seinen Freunden gelingt, den Aufstand der terroristischen Bäume abzuwehren und das Ende der Menschheit zu verhindern, ist Gegenstand dieses Romans, der die Grenzen der Genres sprengt: Science-Fiction, Fantasy, ökologischer und surrealer Roman vereinigen sich zu einer bunten Mischung. Mit seinen aktuellen und kritischen Anspielungen ist „Green Net“ ein Buch für alle, die sich gerne auf eine aberwitzige, komische Reise begeben, dennoch aber auch Geschichten mit Tiefgang lesen wollen. Besonders hervorzuheben ist die starke Botschaft: Gut ist, was der Erde nützt. Wilfried von Mansteins wunderschön aufgemachter Roman ist ein Appell an alle Leser, die Natur zu schätzen und zu schützen. (Nach einer Pressemitteilung von literaturtest.de)
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Bewertungen

Green Net wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Green Net

    Die Natur schenkt uns Luft, Nahrung und Gesundheit. Doch was tun wir? Wir holzen sie ab, laben uns an ihren Früchten und das alles damit wir überleben können. Doch was wäre wenn die Natur genug hätte? Wenn sie es satt hätte ihrer Früchte beraubt zu werden oder zerstört zu werden? Genau dieses Szenario dürfen wir in Green Net miterleben und das auf eine fantasyvolle Art und Weise die zum Nachdenken anregt.
    Über die Geschichte selbst muss ich nicht viel sagen, da diese in der Kurzbeschreibung mehr als deutlich beschrieben wird. Leider verrät diese schon viel zu viel vom Buch.
    Kommen wir gleich zu den Charakteren welche unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum einen Mario, welcher mit Pflanzen sprechen kann und dadurch erfährt das jene keine Lust mehr haben sich von der Menschheit unterdrücken zu lassen. Dann gibt es Rado, welche 14 ist und sich für die Umwelt einsetzt. Sie ist sehr eigensinnig aber auch blitzgescheit. Wer mir garnicht in die Geschichte passen wollte war der Forscher Lam-Pi-Jong, welcher angeblich aus der Zukunft kommt und Experte für Zeitmaschinen ist.
    Natürlich gehören auch die Pflanzen zu den Charakteren,doch hier alle Arten auf zu zählen würde den Rahmen sprengen. Man muss jedoch sagen, das ihre Vorbehalte gegen die Menschen nachvollziehbar sind. Denn welcher Apfelbaum sieht schon gerne das seine Früchte als unverkaufte Ware im Müll landen.
    Allgemein regt das Buch sehr zum Nachdenken an. Nicht nur das der Autor auf ein wichtiges Thema hinweist, nein, er zeigt auf spannende Weise wie eine umgedrehte Welt aussehen könnte. Man stelle sich nur vor wie eine Blume die verlangsamten und zu Pflanzen gewordenen Menschen auf ihrer Fensterbank gießt.
    Welcher Faktor mir allerdings überhaupt nicht zusagte war der, der Zeitmaschinen und der Möglichkeit der Zeitreisen. Die Thematik passte für mich einfach nicht in das Gesamtkonzept und verwirrte mich teils sehr.
    Der Schreibstil an sich sagte mir sehr zu. Man war wie gefesselt von dieser Welt und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Dabei verlor das Buch nie an Spannung und war an einigen Stellen sogar sehr humoristisch. Besonders die Beschreibung der Menschen die verlangsamt und zu Pflanzen wurden, faszinierte mich zusehens. Hier musste ich immer wieder meine Zimmerpflanzen ansehen.
    Wie es mit uns und der Natur weiter geht werden wir wohl in den nächsten Jahrzehnten mitbekommen. Bis dahin kann ich das Buch nur empfehlen. Lasst euch überraschen wie Pflanzen miteinander kommunizieren und wie ihr Plan aussieht uns zu vernichten. Auch wenn das Buch nur fiktiv ist, so werdet ihr danach Pflanzen anders betrachten.
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  • Rezension zu Green Net

    Wilfried von Manstein
    Green Net
    Edition INMO im Verlag boernermedia
    Autor: Wilfried von Manstein hat als Tellerwäscher, Taxifahrer, Parkwächter, Gärtnergehilfe, Software-Entwickler, Maler, Schauspieler und Regisseur gearbeitet und fuhr zur See. Später gründete er eine eigene Theatertruppe und drehte mehrere Filme. Er studierte an der Alice Salomon Hochschule Berlin “Kreatives und Biografisches Schreiben” und erwarb 2013 den “Master of Arts” in diesem Fach. Die Urgroßmutter des Autors, Karoline Bertha Emilie von Manstein, heiratete 1891 den Kürschner Adolf Heinrich Priester. Der Autor stammt also in direkter Linie von der preußischen Gutsbesitzer- und Offiziersfamilie ab. Keine Verwandtschaft besteht hingegen zu Erich von Manstein, zuletzt unter Hitler General der Infanterie. Erich von Manstein war ein Adoptivkind - also kein “echter von Manstein” sondern eigentlich ein “von Lewinski”. Quelle: wilfried-von-manstein)
    Mario ist der Sohn zweier Forscher und lebt mit seinen Eltern im Urwald. Als sein Vater erkrankt, macht sich die Mutter auf den Weg um Hilfe zu holen. Als sie nach Tagen zurückkommt, ist ihr Mann verschwunden und ihr Sohn sitzt verstört in einem Baum.
    Das Buch hat insgesamt 77 Kapitel (75 reguläre und jeweils einen Prolog und Epilog), die alle nochmals in mehrere Absätze unterteilt sind. Die Kapitelangabe erfolgt ausschließlich durch die Kapitelziffer, die dick gedruckt zu Beginn eines Kapitels steht. Außerdem ist da Buch in 3. Teile aufgeteilt. Ein neuer Teil wird dabei immer durch die Angabe “Teil” plus der jeweiligen Ziffer angegeben. Der Anfang der Story gibt sich noch sehr geheimnisvoll und regt damit zum Lesen an. Leider hält diese Spannung nicht durch das ganze Buch hindurch, dafür merken wir aber schnell, dass der Autor ein sehr aktuelles Thema in seinem Buch behandelt (den Umgang mit der Natur). Im Laufe der Geschichte begegnen dem Leser einige Charaktere, die leider teilweise sehr einfallslose Namen tragen (z. B. Lam-Pi-Jong oder Cuca-Radscha). Auch mit dem Zeitgefühl ist es beim Lesen etwas schwer, denn das ist auch kaum vorhanden. Nach einiger Zeit hat man sich aber in die Geschichte eingelesen und kommt gut zurecht. Leider endet die Story dann aber in einem Ende, dass für meinen Geschmack etwas schnell abgehandelt wurde. Hier fällt dann aber der letzte Satz noch mal auf, der sogar in dick gedruckt wurde. Dieser Satz sollte dem Leser nach dem Buch auch durchs Leben begleiten. Ebenfalls anmerken möchte ich, dass die Zusammenhänge in der Natur gut und verständlich geschildert und beschrieben wurden (natürlich taucht das ein oder andere Fachwort auf aber dieses sollte niemanden Schwierigkeiten machen).
    Cover: Das Cover ist in verschiedenen Grüntönen gehalten. Wenn wir das Buch aufschlagen, so führt sich auch dort die Farbe Grün fort. Dies ist aber auch verständlich, denn schließlich sehen wir eine Pflanze mit einigen gelben und roten Beeren auf dem Cover. In der Mitte der Pflanze sehen wir außerdem noch zwei Augen, welche aus der Pflanze schauen. Damit nimmt das Cover auch einen direkten Bezug zum Inhalt des Buches, denn in diesem geht es ebenfalls um lebendige Pflanzen. Der Titel des Buches ist in weiß, auf dem unteren Drittel des Covers gedruckt. Außerdem besitzt dieses Buch ein rotes Lesebändchen.
    Fazit: Sicherlich gibt es gelungenere Jugendbücher, jedoch muss man hier auch beachten, dass es sich um den ersten Roman des Autoren handelt. Das Buch schafft es außerdem, einige Sachverhalte der Natur verständlich zu erklären. Auch regt es das Gewissen im Umgang mit der Umwelt an. Von mir bekommt das Buch solide 3/5 Sterne.
    Klappentext: Was wäre, wenn Bäume und Pflanzen sich in einem »green net« versammeln würden, um den blauen Planeten vom Menschen zu befreien?
    Eine magische Reise! (Quelle: green-net-roman)
    Autor: Wilfried von Manstein
    Titel: Green Net
    Verlag: Edition INMO im Verlag boernermedia
    Genre: Jugendbuch
    Seiten: 412
    Preis: 22,80
    ISBN: 978-3942498203
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Ausgaben von Green Net

Hardcover

Seitenzahl: 412

E-Book

Seitenzahl: 258

Besitzer des Buches 4

  • Mitglied seit 7. Oktober 2010
  • Mitglied seit 8. November 2011
  • Mitglied seit 29. Dezember 2016
  • Mitglied seit 19. Dezember 2012
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