Im Garten des Schönen

Buch von Arno Surminski

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Im Garten des Schönen wurde bisher einmal bewertet.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Im Garten des Schönen

    Heitere und besinnliche Geschichten aus dem Norden
    INHALT :
    Norddeutsches und Ostpreußisches haben vieles gemeinsam - nicht erst nach der schlechten Zeit, in der Millionen Flüchtlinge aus dem Osten im Norden heimisch wurden. Für einen, der in beiden Welten lebt bzw. gelebt hat, ist es nicht schwer, Geschichten zu schreiben, die den Osten und den Norden vereinen. Die Erzählungen dieses Bandes sind aus der Landschaft und ihren Menschen gewachsen, sie sind ein Beispiel dafür, wie sich Ost und West nach den traurigen Nachkriegsjahren verbunden haben. Mit leichter Hand vereint Arno Surminski das Tiefgründige mit dem Heiteren, Vergnüglichen. Im Mittelpunkt steht immer der einfache Mensch in seinem Alltag, mit seinen Freuden und Sorgen, wie sie sich beispielsweise bei der Tätigkeit eines Briefträgers oder eines Anwalts zeigen, bei einer überraschenden Begegnung nach langer Zeit, bei einer Heirat oder einer Beerdigung. Im Blickwinkel des Einzelnen kommen dabei das Große und das Kleine zusammen, längst Vergangenes und die Gegenwart prallen aufeinander. Das zutiefst Menschliche ist das Gemeinsame dieser Geschichten, sei der Erzählton ironisch, abgeklärt oder wehmütig. Und so begegnet man bei der Lektüre einem nur auf den ersten Blick verschlossenen norddeutschen Menschenschlag, dessen liebenswerte, oftmals heitere Seite uns dieser Autor auf unnachahmliche Weise zeigt.
    (Verlagsbeschreibung)
    Die Geschichten im Einzelnen:
    BEMERKUNGEN :
    Also 17 Geschichten von 5-30 Seiten Länge, in dieser Form und Zusammenstellung 2013 herausgegeben, aber datierend zwischen 1978-2010. Neben drei Erstveröffentlichungen sind sie ansonsten schon in anderen Anthologien erschienen. Thematisch geeint durch Surminskis Nähe zu Schleswig-Holstein und Ostpreußen. Diese Geschichten haben oft einen Verbindung zu einem Erlebnis des Autors oder Gehörtem.
    Wer schon mal in Surminskis Welten hinabgetaucht ist braucht keine grossen Ermutigungen, scheint mir, um hier weiterzulesen. Aber dieser Erzählband kann natürlich auch bei manchem der Einstieg sein, und man findet viele Themen wieder, die den Autor umtreiben und umtrieben : Es geht fast immer um den Norden, oft um eine Verbindung zwischen (schmerzhafter) Vergangenheit und dem sich öffnenden Horizont einer anderen Gegenwart. Ja, besinnlich, ernst, tiefgehend, aber so oft auch gleichzeitig heiter, nicht einfach « bitter », nachtragend oder sonst was. Und immer zutiefst menschlich. Dabei lässt allein die kleine Biographie Surminskis schon erahnen, wie er selber betroffen und Leidender gewesen war. Doch er beißt sich nicht daran fest. Manche dieser Geschichten sind, wie man so sagt, zum Weinen schön.
    Einige Geschichten aber sind ohne diesen Bezug zur Vergangenheit, teils sehr lustig und humorvoll. Hier zeigt sich dann die Vielseitigkeit des Autors.
    Ich wünschte dem Autor noch viele Leser, und manchem BT'ler eine schöne Entdeckung !
    AUTOR :
    Arno Surminski, geboren am 20. August 1934 in Jäglack bei Drengfurth im Kreis Rastenburg/Ostpreußen als Sohn eines Stellmachers und Chausseekratzers, ist ein deutscher Schriftsteller und Journalist. Seine Kindheit verbrachte er in Ostpreußen. Nach Kriegsende 1945 und der Deportation seiner Eltern durch die Sowjets blieb er allein in Ostpreußen zurück. Nach Aufenthalten in Lagern wurde er 1947 nach Deutschland ausgewiesen und von einer Familie aus Ostpreußen, die schon 6 Kinder hatte und in Trittau, Schleswig-Holstein gelandet war, aufgenommen.Nach der Volksschule machte er von 1950 bis 1953 eine Lehre in einem Anwaltsbüro. 1957 bis 1960 lebte er als Holzfäller in Kanada, zog dann aber wieder zurück nach Deutschland. 1962 bis 1972 arbeitete er als Angestellter in der Rechtsabteilung einer Hamburger Versicherungsgesellschaft. Seit 1982 ist er neben der schriftstellerischen Arbeit als freier Wirtschafts- und Versicherungsfachjournalist tätig.
    Bekannt wurde Surminski mit zahlreichen Erzählungen und Romanen, die meist von seiner ostpreußischen Heimat und dem Schicksal der Vertriebenen und Flüchtlinge handeln. Er erhielt dafür zahlreiche Literaturpreise. Es geht Surminski dabei nicht um Rache, sondern darum, die Erinnerung an jenes Land seiner glücklichen Kindertage zu erhalten. „Es war mir ein besonderes Anliegen, die beiden Generationen zu versöhnen, sie dahin zu bringen, dass sie sich besser verstehen“, so Surminski zum Ostpreußenblatt (30. Oktober 1999).
    Arno Surminski ist Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg.
    Von 2001 bis 2007 war Surminski Ombudsmann des Verbandes der Privaten Krankenversicherungen. Er lebt in Hamburg und hat drei erwachsene Kinder.
    (Quelle : wikipedia.de und http://www.ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=305 )
    Relié: 208 pages Editeur : Ellert & Richter; Édition : 1 (mars 2013) Langue : Allemand ISBN-10: 383190491X ISBN-13: 978-3831904914
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Besitzer des Buches 1

  • Mitglied seit 30. März 2006
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