Die Mississippi-Bande

Buch von Davide Morosinotto, Gerda Raidt, Mathias Weber, Moro Stefano, Weitere s. u.

Cover zum Buch Die Mississippi-Bande: Wie wir mit dr...

Titel: Die Mississippi-Bande: Wie wir mit dr...

, (Illustrator) , (Illustrator) , (Designer) , (Übersetzer)

4,2 von 5 Sternen bei 10 Bewertungen

84% Zufriedenheit

Verlag: Thienemann Verlag

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 368

ISBN: 9783522185851

Termin: September 2021

Aktion

  • Kurzmeinung

    Grimmwart
    Lesbares Jugendbuch in Anlehnung an Mark Twain Werke, das aber zu viele lose Fäden, Andeutungen und notwendiges Nachfrag
  • Kurzmeinung

    Pasghetti
    Ein spannendes, fesselndes Abenteuer, das einen in die 1900er Jahre hineinsaugt
  • Cover zum Buch Greta Grimaldi und der Junge aus dem ... Cover zum Buch Time Shifters: Ohne uns gibt es kein ... Cover zum Buch Shi Yu: Die Unbezwingbare

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Mississippi-Bande

Außergewöhnliche Schatzsuche von Bestsellerautor Davide Morosinotto. Nominiert für den Deutschen Kinder- und Jugendliteraturpreis. Jetzt mit Abenteuer-Handbuch als Extra!Alles begann mit dem Mord an Mr Darsley. Oder vielleicht auch nicht. Wenn ich es mir recht überlege, begann es eigentlich ein paar Wochen zuvor. An dem Nachmittag, als wir durch die Sümpfe des Bayou paddelten, um ein paar Fische zu fangen. Was wir stattdessen fingen, war eine verbeulte Blechdose, in der drei Dollar lagen. Drei Dollar! Dafür würden wir uns etwas im Katalog bestellen. Noch ahnten wir nicht, dass wir mit dieser Bestellung das größte Abenteuer unseres Lebens auslösen würden ...
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Bewertungen

Die Mississippi-Bande wurde insgesamt 10 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,2 Sternen.

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Meinungen

  • Lesbares Jugendbuch in Anlehnung an Mark Twain Werke, das aber zu viele lose Fäden, Andeutungen und notwendiges Nachfrag

    Grimmwart

  • Ein spannendes, fesselndes Abenteuer, das einen in die 1900er Jahre hineinsaugt

    Pasghetti

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Mississippi-Bande

    • 19. September 2025 um 13:54
    Fazit: Lesbares Jugendbuch in Anlehnung an Mark Twain Werke, das aber zu viele lose Fäden, Andeutungen und notwendiges Nachfragen bei Erwachsenen beinhaltet…
    Im Mississippi-Delta in Louisiana haben sich 4 Freunde gefunden, die ihre magere Freizeit miteinander teilen. Bei einem Angelausflug finden sie eine Dose die den Schatz von 3 Dollar enthält (wir schreiben das Jahr 1904, da war das eine Menge Geld). Nach langen Überlegungen bestellen Sie einen Polizeirevolver mit samt Munition aus einem Versandhauskatalog. Als Wochen später aber statt des erwarteten Revolvers eine verbeulte Taschenuhr geliefert wird, beginnt ein fantastisches Abenteuer, das die „Mississippi-Band“ bis nach Chicago führt…
    Davide Morosinotto (ein laut Verlag, sehr erfolgreicher Kinderbuchautor, von dem man im Netz aber leider keine weiteren Werke findet), versucht mit diesem Buch auf Mark Twains Spuren zu wandeln. Aus meiner Sicht leider nur mit mäßigem Erfolg! Die romantisch verspielte Art und die detaillierten Erklärungen von „Die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn“ kann der Autor nicht wiedergeben. Der Schreibstil lässt sich gut lesen, hat aber einige Schwächen. Das erste von 4 Teilen spielt noch in den Bayous und wird aus der Sicht von Peter Chevalier (Te Trois) geschildert und gibt recht anschaulich das Leben im Mississippi-Delta wieder. Kaum hat man sich an dieses Sichtweise gewöhnt, wechselt im zweiten Teil plötzlich der Erzähler, nun ist es Edward (Eddi), der die Abenteuer ihrer Reise erzählt. Im dritten Teil ist dann Julie (JuJo) die Erzählerin und im Vierten übernimmt Francis (Tit). Für junge Leser, die sich einen der Hauptfiguren als Held erkoren haben, mag das ja ganz angenehm sein, aber den Erzählfluss stört es doch. Gerade der dritte Teil beinhaltet Brutalitäten, die aus meiner Sicht zwar zu dieser Zeit passen, aber in einem Kinderbuch (10-12 Jährige) wenig zu suchen haben! Für mich konnte sich der Autor nicht entscheiden, ob er ein Kinderbuch/Jugendbuch oder einen Jugendroman für Erwachsene schreiben wollte… Positiv sind die sehr schönen Zeichnungen am Beginn jeden Kapitels, die direkten Bezug auf den Inhalt nehmen. Und die (leider nur teilweise) Einblicke in die Gefühlswelt pubertierender Jugendlicher zu jener Zeit
    SPOILER:
    Auch werden viele Themen kurz angerissen (Julies und Tits Mutter bekommt Herrenbesuch, das Mädchen ist Weiß, der junge Schwarz, Hass und Ablehnung der schwarzen Bevölkerung, Klu-Klux-Klan, Erste Menstruationsblutung, Waisenhäuser und deren Umgang mit den Jugendlichen, Schamanismus, Autismus (Tit), um Einige zu nennen), aber eben nur kurz erwähnt und dann vergessen?! Sollen die jugendlichen Leser nun ihre Eltern zu diesen Themen befragen, oder selber „Googeln“? Auch der Plot und der (plötzlich) sehr schnelle Weg dorthin sind etwas lieblos gestaltet. Auch der vierte Teil (der plötzlich 65 Jahre nach dem eigentlichen Abenteuer angesiedelt ist), wirft mehr Fragen auf, als er lose Fäden verknüpft!
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  • Rezension zu Die Mississippi-Bande

    • 31. März 2019 um 07:59
    Der Autor
    Davide Morosinotto wurde 1980 in Norditalien geboren. Bereits mit 17 Jahren veröffentlichte er seine erste Kurzgeschichte, die auf der Auswahlliste des renommierten italienischen Literaturpreises "Premio Campiello" stand. Seitdem hat er über 30 Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, für die er zahlreiche Preise erhalten hat. Davide Morosinotto lebt als Autor, Journalist und Übersetzer in Bologna.
    Inhalt
    In dieses spannende Abenteuer einer Kinderbande per Einbaum, Dampfer und Eisenbahn plumpst man als Leser sofort mitten hinein. Erzähler der Handlung aus dem Jahr 1904 sind die Bandenmitglieder Te Trois, der eigentlich Peter Chevalier heisst, Eddie und Julie. Auch der kleine Tit, der anfangs kaum spricht, kommt am Ende noch zu Wort. Die Kinder leben im Mississippi-Delta tief im Süden der USA, am Rand des Bayous, eines Flussarms, der einen Sumpf durchquert. Gerade haben sie gemeinsam aus einem Zypressenstamm einen Einbaum konstruiert, mit dem sie Orte im Sumpf erreichen können, die keine Verbindung zum Festland haben. Ihre geheime Hütte kann nur per Boot erreicht werden, so dass die Kinder hier sicher vor neugierigen Erwachsenen sind. Beim Angeln zieht Te Trois eine löcherige Blechbüchse mit drei Dollarmünzen aus dem Sumpf. Der Betrag muss damals ein kleines Vermögen gewesen sein; ein Fahrrad würde 7$ kosten. Um ihren unerwarteten Reichtum sinnvoll anzulegen, wird der 2000 Seiten dicke Versandkatalog von Walker & Dawn gewälzt. Die Schwarte bietet ein Universum von Dingen an, die im Bayou noch kaum jemand gesehen hat. Die verrückte Idee, bei Walker & Dawn per Post einen Revolver zu bestellen, hat unerwartete Folgen. Statt des Revolvers kommt eine defekte Taschenuhr an, auf die schon kurz darauf ein Fremder scharf zu sein scheint. Im Gegensatz zu den Kindern kennt der angebliche Jack sich im Sumpf nicht aus und wird von einem Alligator getötet.
    Mit dem Vermögen aus seinem Gepäck macht sich die Vierer-Bande auf in Richtung Norden, um bei Walker & Dawn in Chicago die Verwechslung aufzuklären und die ausgelobte Belohnung für die wertvolle Uhr zu kassieren. Heimlich - damit sie nicht von den Eltern erwischt und zu Jahrzehnten Hausarrest verknackt werden - legen die Vier im Einbaum ab zu ihrer über 1000 Meilen langen Reise in den Norden. Eddie rudert und Te Trois übernimmt vom Kommandoplatz am Heck die Führung. Unterschiedlicher als die Bandenmitglieder könnten Kinder nicht sein. Eddie, der einzige Brillenträger im ganzen Bayou, hat sich von einem Medizinmann der Choctaw in die Geheimnisse der Natur einweisen lassen und verfügt über ein feines Gehör für Dinge, die andere Menschen leicht überhören. Te Trois ist so couragiert wie ahnungslos von der Welt außerhalb seiner Heimat. Julie hat nur schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht. Ihre Mutter wurde von der Dorfgemeinschaft und vermutlich dem Ku-Klux-Klan vertrieben, weil sie ein Kind von einem Schwarzen bekommen hat (Tit). Dieser winzige Bruder verfügt über eine Sonderbegabung, ohne die die Geschichte nicht möglich gewesen wäre.
    Fazit
    In kurzen Kapiteln, illustriert im Vintage-Stil mit Landkarten, Stadtplänen, Zeitungsausschnitten und Schiffstickets, erzählt Davide Morosinotto vom Abenteuer einer Kinderbande. Wie die Kinder sich durchschlagen und zwischen guten und schlechten Ratgebern zu unterscheiden lernen, liest sich spannend und absolut erfrischend. Vergleiche mit Tom Sawyer sollten sparsam eingesetzt werden, weil viele Leser von einem Buch dann genau die Emotionen erwarten, die der Klassiker früher bei ihnen ausgelöst hat. Als Abenteuergeschichte finde ich das Buch großartig, wenn ich auch leicht skeptisch bin, ob die Entstehung des Versandhandels Zehnjährige nun brennend interessiert.
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  • Rezension zu Die Mississippi-Bande

    • 28. Januar 2017 um 20:21
    Die kaputte Taschenuhr
    Klappentext:
    Alles begann mit dem Mord an Mr. Darsley. Oder vielleicht auch nicht. Wenn ich es mir recht überlege, begann es eigentlich ein paar Wochen zuvor. An dem Nachmittag, als wir durch die Sümpfe des Bayou paddelten, um ein paar Fische zu fangen. Was wir stattdessen fingen, war eine verbeulte Blechdose, in der drei Dollar lagen. Drei Dollar! Dafür würden wir uns etwas im Katalog bestellen. Noch ahnten wir nicht, dass wir mit dieser Bestellung das größte Abenteuer unseres Lebens auslösen würden …
    Rezension:
    Te Trois, wie Peter als 3. Sohn von allen gerufen wird, lebt mit seinen Brüdern und seiner verwitweten Mutter in den Bayous, der Sumpfwildnis in der Umgebung New Orleans’. Seine besten Freunde sind Eddie, der Sohn des örtlichen Arztes, und Julie, deren Mutter oft ‚Besuch‘ von fremden Männern bekommt, worin auch der Grund liegt, dass ihr kleiner Bruder Tit schwarz ist. Wegen deren unmoralischen Mutter ist es Te Trois und Eddie eigentlich auch verboten, Umgang mit Julie zu pflegen. Doch das hindert die 3 Freunde – 4, wenn man Tit mitzählt – natürlich nicht daran, möglichst viel Zeit zusammen in den Sümpfen zu verbringen. Beim Angeln ‚fangen‘ sie eine Blechbüchse mit 3 Dollar darin. Insbesondere für Te Troi und Julie ein unvorstellbares Vermögen! Sie beschließen, sich aus einem Versandhauskatalog gemeinsam einen Revolver samt Munition zu bestellen. Als das Päckchen endlich ankommt, liegt darinnen jedoch nur eine kaputte Taschenuhr. Nachdem ein Fremder versucht, ihnen diese Uhr zuerst mit Tricks und schließlich sogar mit Waffengewalt abzunehmen, beschließen die Freunde, persönlich das Versandhaus in Chicago aufzusuchen – eine Reise von über 800 Meilen Luftlinie, und das fast ohne Geld! Zu dem Zeitpunkt ahnen sie nicht, dass das ganze mit einem alten Mordfall zusammenhängt.
    Mit dem Setting im Umfeld des Mississippis erinnert Davide Morosinottos Jugendabenteuer an Tom Sawyers und Huckleberry Finns Abenteuer. Das ist natürlich kein Zufall und wird durch die künstlerisch hochwertige Gestaltung des Covers noch unterstützt. Ein Schriftsteller namens Mark Twain wird während der Flussreise der Freunde sogar am Rande erwähnt. Das Abenteuer der Misssissippi-Bande ist jedoch völlig eigenständig und bedient sich ansonsten kaum an Elementen des Vorbildes. Während Huckleberry bei Mark Twain eigentlich nur auf der Flucht ist, haben die Freunde hier ein konkretes Ziel.
    Te Trois und in noch größerem Maße Julie und ihr kleiner Bruder stammen aus sozial zerrütteten Verhältnissen. Ihnen fällt es nicht schwer, ihre Heimat, die speziell Julie keine wirkliche Heimat ist, hinter ich zu lassen. Ihr Freund Eddie, der als einziger ein ‚richtiges‘ Elternhaus hat, schließt sich ihnen hauptsächlich aus Forscherdrang an. Die verschiedenen Abschnitte des Abenteuers werden dabei jeweils aus dem Blickwinkel eines der Freunde erzählt, was auch an den an die Interessen des jeweiligen Erzählers angepassten Kapitelbildern deutlich wird. Dabei kann die Geschichte ihren Leser von Anfang an fesseln, kann doch auch dieser die Zusammenhänge nicht so schnell erkennen.
    Die auch stilistisch sehr gut verfasste, interessante Story, hätte eigentlich 5 Sterne verdient, wenn … ja, wenn da nicht das letzte Kapitel, das praktische einen Epilog darstellt, wäre. Dieses handelt mehr als 6 Jahrzehnte nach der abenteuerlichen Reise. Darin erfährt der Leser zwar, was aus den Freunden im Laufe ihres Lebens wurde, das Ende des eigentlichen Abenteuers wird darin jedoch nur in Kurzform und noch dazu unvollständig erzählt. Viele Fragen – wie zum Beispiel ob der Mörder eigentlich zur Rechenschaft gezogen wurde – bleiben unbeantwortet. Somit muss man leider feststellen, dass dieses misslungene Ende das ansonsten sehr gute Buch in gewisser Hinsicht etwas ruiniert. Schade. Der Rest des Buches ist es aber trotzdem wert, gelesen zu werden. Denn der ist wirklich gut.
    Fazit:
    „Die Mississippi-Bande“ ist ein gelungenes Jugendabenteuer in einem fast schon nostalgischen Setting – mit leider etwas schwachem Ende.
    - Blick ins Buch -
    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: https://www.buechertreff.de/www.rezicenter.blog
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Ausgaben von Die Mississippi-Bande

Hardcover

Cover zum Buch Die Mississippi-Bande: Wie wir mit dr...

Seitenzahl: 368

Hörbuch

Cover zum Buch Die Mississippi-Bande. Wie wir mit dr...

Laufzeit: 00:07:08h

Taschenbuch

Cover zum Buch Die Mississippi-Bande

Seitenzahl: 368

E-Book

Cover zum Buch Die Mississippi-Bande: Wie wir mit dr...

Seitenzahl: 330

Die Mississippi-Bande in anderen Sprachen

  • Deutsch: Die Mississippi-Bande (Details)
  • Italienisch: Il rinomato catalogo Walker & Dawn (Details)

Besitzer des Buches 17

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Update: 9. Oktober 2025 um 23:50