Low Carb Kochbuch: Easy: Überraschend: Low Carb

Buch von Bettina Matthaei

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Low Carb Kochbuch: Easy: Überraschend: Low Carb

So gut hat Low Carb vorher nie geschmeckt Es ist die wohl erfolgreichste Diät-Form unserer Zeit: Das Weglassen üppiger Kohlenhydrate sorgt schnell für Erfolge auf der Waage. Viel Fleisch, Fisch, Eier, sogar Speck, Salami und Käse sind erlaubt. Was nach Paradies klingt, wird aber in der Praxis schnell etwas eintönig, was vor allem daran liegt, dass Beilagen fehlen und leckeres Brot. Hier stellt das neue Buch der Low-Carb-Spezialistin Bettina Matthaei eine kleine Revolution dar. Mit großer Sorgfalt hat sie nicht nur hervorragend schmeckende Brote entwickelt, die diesen Namen auch verdienen, sondern auch beliebte Beilagen für diese Diätform tauglich gemacht. So ist es kein Problem mehr, wenn Sie Lust auf Knödel, Gnocchi oder Bratkartoffeln haben, denn all das und vieles andere mehr gibt es jetzt in einer richtig leckeren Low-Carb-Rezept-Abwandlung. Die Rezept-Teile für Hauptgerichte und Beilagen sind von der Autorin praktischerweise getrennt voneinander geschrieben, wodurch sie sich ganz leicht immer wieder anders kombinieren lassen. In Sachen Vielfalt und Geschmack leitet dieses Buch eine neue Low-Carb-Küche ein, die ihre Diät-Wirkung natürlich behält, aber umwerfend besser schmeckt.
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Bewertungen

Low Carb Kochbuch: Easy: Überraschend: Low Carb wurde insgesamt 5 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,6 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Low Carb Kochbuch: Easy: Überraschend: Low Carb

    Low Carb ist ja noch immer voll im Trend, den dieses Kochbuch umfassend bedient. Erfreulicherweise ist die Einleitung dazu nur acht Seiten lang, denn es gibt wohl kaum jemanden, die oder der nicht schon einen der zahlreichen Berichte zu diesem Thema gesehen, gehört und/oder gelesen hat. So wird hier eher kurz das Wichtigste dazu zusammengefasst, bevor es ans Kochen und Backen geht.
    Gottlob (nach meinem Geschmack) findet man in diesem Buch nicht nur Vegetarisches sondern auch Fisch- und Fleischrezepte. Daneben die mittlerweile obligatorischen Brotrezepte mit Vorschlägen für Aufstriche, Desserts und Frühstücksideen (ohne Zucker und Zuckeraustauschstoffe) sowie auch Schnelles für zwischendurch, was sich tatsächlich ratzfatz zubereiten lässt. Bei den Brot- wie auch anderen Teigrezepten bin ich relativ schnell ausgestiegen, wie ich gestehen muss, da mir die Einkaufsliste schlicht zu lang wurde. Da sämtliche Gerichte glutenfrei sind, wird mit jeder Menge Ersatz gearbeitet wie gemahlene Flohsamenschalen, frisch gemahlene Gold-Leinsamen, Mandelmehl weiß und braun, gecutterte (?) Sojakleie, Sojamehl und noch ein paar Dinge mehr, die mir teils wenig bis überhaupt nicht geläufig sind.
    Andere Gerichte indes sind ohne großen Aufwand sowohl beim Einkauf wie auch beim Zubereiten herzustellen - und sie schmecken. Zwiebelsteaks mit Tobinambur-'Bratkartoffeln' waren richtig gut ebenso wie der Lachs mit Avocado-Zucchini-Püree. Die schnellen Gerichte benötigen meist nur wenige Zutaten und sind entsprechend schnell auch zubereitet - böse Zungen würden sagen: 'Dafür braucht man auch kein Kochbuch.' Ist vielleicht tatsächlich was Wahres dran, aber 'Eiersalat à la Taboulé' wäre mir nicht ohne weiteres eingefallen (auch der schmeckt ;-)).
    Die Aufmachung entspricht der diesem Format üblichen Kochbücher. Eine Seite zeigt das appetitlich angerichtete Gericht, auf der gegenüberliegenden Seite ist das Rezept zu finden, wobei es bei Aufstrichen, Marmeladen und ähnlichem auch zwei oder drei sein können.
    Alles in allem ein gutes Kochbuch, das auch NichtvegetarierInnen eine Menge Anregungen bietet - und das ist in diesem Bereich ja nicht selbstverständlich.
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  • Rezension zu Low Carb Kochbuch: Easy: Überraschend: Low Carb

    Ich gebe zu Beginn gleich gerne zu, dass ich mir das Buch nicht wegen der Low Carb Idee zugelegt habe. Mir war vorher schon bewusst, dass ich (aufgrund vorausgegangener Backversuche von Low Carb Broten) die Brotsorten nicht ausprobieren wollte. Warum? Die mannigfaltigen Zutaten (Nüsse, Sämereien, exzentrische Mehlsorten) stehen in keinem Verhältnis zu Besorgungsaufwand, Preis, Geschmack und Konsistenz. Ein gutes, handgemachtes, ehrliches Brot ziehe ich zu jeder Zeit vor. Es muss nicht alles im Leben auf Low Carb basieren, wenn der Rest stimmt.
    Wie dem auch sei. Das Buch ist hier, weil die Fleisch und Fisch Rezepte einfach wunderbar sind und sehr wohl meinen Geschmack treffen. Begeistern konnten mich besonders die Fischgerichte und die wirklich simpel gehaltenen Beilagen. Kein unnötiger Firlefanz, sondern ehrliches Gemüse.
    Der Lachs mit Kräuterkruste ist eine gelungen Kombination, die wirklich lohnt. Die Geschmäcker ergänzen sich hier sehr gut. Pannierter Sellerie. Ja, das klappt und schmeckt wunderbar!
    Jedoch ergeben sich in den Rezepten Abzüge in der B-Note:
    Ein an und für sich tolles Pilzgericht, der „Portobello-Pilz-Burger“, wurde leider mit Sambal Olek kombiniert. Die Feinen Aromen des Pilzes und des (in meinem Fall gewählten Büffel-)Mozzarella werden durch die unangemessene Schärfe schlichtweg erschlagen. Das sollte einem guten Koch schon beim der Rezept kreieren auffallen. Da ist weniger wirklich mehr. Ohne Schärfe hätte dieses Gericht topp gemundet. Leider gibt es sogar ein 2. Mozarella Gericht wo wieder mit Sambal gearbeitet wird. Wo sind da die guten Kräuter als feine Ergänzung des milden Büffelmozzarellas? Das hätte man wirklich besser lösen können und nicht zwei mal das Selbe versuchen müssen.
    Übrigens habe ich nach Verspeisen des Pilz-Burgers noch einen Rest Polenta vom Vortag mit den Pilzstielen in der Pfanne geschwenkt, weil ich nach dem Burger noch hunger hatte! Also satt gemacht hat der nicht.
    Beim Nachtisch habe ich mich auf die Avocadocreme mit Himbeerpüree gestürzt. Avocado im Dessert habe ich noch nie probiert und so war es ein MUSS für mich das nachzuvollziehen. Neues macht mir Laune.
    Das zum Dessert benutzte Vanillesalz habe ich mir „gebastelt“ und kräftig eingesetzt.
    Die Kombination Vanille, Avocado und Salz ist tatsächlich sehr gelungen und das Dessert braucht dadurch keinen Zucker.
    Leider auch hier wieder ein Abstrich: Die Himbeeren passen mir geschmacklich absolut nicht zur Avocado Creme. Wo ich die Avocado-Creme noch mit Genuss mit vollen Löffeln geschaufelt habe, blieb mir die Kombi mit Himbeeren förmlich im Halse stecken. Das ging gar nicht. Das passte nicht.
    Schade drum!
    Durchgefallen sind bei mir wie schon erwähnt die Brote. Das hat zum einen damit zu tun, dass ich ein Brot mit Ei eher als Kuchen ansehe (Alles schon versucht, schmeckt mir nicht). Zum Zweiten habe ich die ganzen Sämereien und Nüsse nicht direkt greifbar und müsste ein Reformhaus plündern um an die korrekten Mehlsorten zu kommen.
    Und zu guter letzt finde ich es übertrieben auch noch immer das „LC-“ vor die Mehlsorte zu setzen „LC-Mandelmehl“ LC-Kürbismehl“. Das stört schon das Lesen der Rezepte und ist wieder so eine Hype-Geschichte, die ich einfach nicht mag, da sie so überstrapaziert ist.
    Erwähnenswert sind die Aufstriche und die Verfeinerungen des Kaffees. Vornehmlich mit Milchersatz, dafür ohne Zucker. Muss man mögen. In meinen Kaffee kommt Honig.
    Zum guten Schluss:
    Wenig umfangreich finde ich das Inhaltsverzeichnis am Ende. Ich hatte schon Probleme den Hähnchen Brotaufstrich wiederzufinden, da er weder unter Hähnchen, noch unter Dip oder Brotaufstrich sofort zu finden war. Sondern unter G wie „Gerupftes Huhn“, wie der Aufstrich im Rezept heißt. Aber das hatte ich vergessen. Also eine bessere Stichwortsuche wäre wünschenswert gewesen.
    Mein trotz der kleinen Ausfälle positives Feedback lautet:
    Wer selbst ein wenig Interesse an gutem Kochen hat, kann die groben Schnitzer der Rezepte ausbügeln. Die Ergebnisse schmecken hervorragend.
    Auch Anfänger bekommen viele der schnell zubereiteten Speisen problemlos hin.
    Die Zutatenbeschaffung ist teilweise eher etwas für den Wochenmarkt oder das Reformhaus. Nix Discounter und Hopp Hopp. Sondern Genießen mit besonderen Zutaten steht hier im Fordergrund.
    Die Bilder zu den Rezepten sind sehr nah am wirklichen Ergebnis.
    Fazit:
    Ohne den Low Carb Hype zu bewerten findet man auch schmackhafte Gerichte für jeden Tag.
    Die ganzen ausgefallenen Mehlsorten und Sämereien finde ich mittlerweile überstrappaziert und somit warte ich auf einen schöneren Hype mit Zutaten, die kein „LC-“ vorangestellt brauchen.
    Solange koche ich noch die tollen Hauptgerichte aus diesem Buch weiter.
    4 Sterne!
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  • Rezension zu Low Carb Kochbuch: Easy: Überraschend: Low Carb

    Low Carb für Gourmets oder das Buch der unbekannten Zutaten
    Das LCHF-Kochbuch von Bettina Matthaei bietet eine Vielzahl an Rezepten, die auf dem Prinzip „Low Carb High Fat“ beruhen. Dabei geht es darum, in der Ernährung die Eiweißmenge moderat zu halten, die Kohlenhydrate zu reduzieren, aber nicht völlig wegzulassen, und die Menge an Fett größer zu bemessen als die Summe von Eiweiß und Kohlenhydraten. Es gilt also, den jeweiligen Bedarf individuell nach Körpergewicht zu berechnen, wobei die gesamte Kalorienaufnahme nicht gänzlich außer Acht gelassen werden sollte.
    Das Kochbuch ist mit Text und Bildern ansprechend und einladend gestaltet.
    Die Rezepte reichen von Frühstück bis Abendessen, von Brot mit diversen Aufstrich-Varianten, von Gerichten mit und ohne Fleisch, von Fisch bis hin zu schnellen Gerichten und zuckerfreien Desserts. Alle Rezepte sind ohne Gluten und die Beschreibungen leicht verständlich, sodass das Nachkochen keine größeren Schwierigkeiten machen dürfte.
    Vorausgesetzt, und hier überrascht das Buch tatsächlich, man hat die doch recht ausgefallenen Gewürze und Beilagen zur Hand oder den entsprechenden Supermarkt um die Ecke. Gewürze wie Harissa, Tahini, Wasabi sagten mir genauso wenig wie Ochsenherztomaten, Portobellopilze, Halloumi und Topinambur als Beilage. Außerdem finden sich einige Zutaten wie Kardamon-, Koriander- und Hanfsamen sowie Safranfäden nicht in meiner Küche.
    Zwischen Gerichten mit Entenbrust, Schweine- und Rinderfilet, Lammlachs sind dann zwar noch Burger und Pizza angesiedelt, doch lesen sich unterm Strich die Rezepte in meinen Augen eher wie die Speisekarte aus einem 5-Sterne-Restaurant, sehr ausgewählt und speziell.
    Ich empfehle, sich das Kochbuch vor der Kaufentscheidung komplett anzuschauen, Ich habe dies leider nicht getan und muß nun feststellen, daß die Zusammenstellung der Rezepte zu meinem durchaus abwechslungsreichen Koch-Alltag leider nicht passt.
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Besitzer des Buches 4

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