Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Käpt`n Kalle

Kalle bekommt ein Boot. Sein eigenes Boot! Das muss er sofort ausprobieren. Und zwar zusammen mit Max, dem Hund der Nachbarin, und natürlich dem Meerschweinchen Hektor. Aber so einfach ist das gar nicht. Jedenfalls erstmal. Dann aber fahren alle drei auf den Fluss hinaus zu den großen Schiffen. Das ist toll, aber fast zu spannend. Zum Glück trifft Kalle unterwegs Septimia. Die hat kein Haustier, also schenkt Kalle ihr Hektor. Dann muss er weiter, mehr Abenteuer erleben, ehe er die beiden schließlich zum Eisessen wiedersieht.
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Bewertungen

Käpt`n Kalle wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Käpt`n Kalle

    Eine Bootsfahrt die ist lustig, eine Bootsfahrt die ist schön…
    Zum Inhalt (Booklet):
    Kalle hat ein eigenes Boot bekommen! Das muss er sofort ausprobieren, zusammen mit Max, dem Hund der Nachbarin, und seinem Meerschweinchen Hektor. Aber so einfach ist das gar nicht. Doch schließlich fahren alle drei auf den Fluss hinaus zu den großen Schiffen. Das ist toll, aber fast ein bisschen zu spannend. Wie gut, dass Kalle unterwegs noch Septima trifft. Er schenkt ihr Hektor, weil sie kein eigenes Haustier hat. Aber dann muss er weiter, noch mehr Abenteuer erleben, ehe er die beiden schließlich zum Eisessen wiedertrifft.
    Cover:
    Das Cover ist einfach, aber niedlich gemacht. Im comicartigen Stil sehen wir hier die Darstellung eines Meeres oder zumindest einer Wasseroberfläche auf der der kleine Kalle mit seinem Boot und seinem Hund Max dahinschippert. Das passt gut zum Inhalt der Geschichte und macht neugierig auf mehr.
    Eigener Eindruck:
    Kalle ist ein kleiner Junge, der gern Abenteuer erlebt und gern schon größer und selbstständiger wäre, als er eigentlich ist. Als er wieder einmal zu laut ist und seine Mutter deswegen schimpft, weil das kleine Geschwisterchen nicht schlafen kann, bricht Kalle kurzerhand mit seinem Meerschwein Hektor und dem Nachbarshund Max zu einem nicht ganz ungefährlichen Abenteuer auf. Denn von seinem Vater hat der kleine Junge ein Boot bekommen und er ist schließlich schon einmal damit gefahren, so schwer kann das doch also nicht sein. Und so bricht Kalle auf dem Wasser auf und hat sich seine ganz eigenen Ziele gesetzt. Dabei begegnet er einem Mädchen, einem unfreundlichen Bauern und einer aus dem Pflegeheim entlaufenen alten Dame…
    Die Geschichte von Kalle liest sich zu Beginn recht angenehm, wird dann aber irgendwie immer absurder und schlussendlich sitzt du als Mutter da, kannst nu noch mit dem Kopfschütteln und willst am liebsten die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, denn das Abenteuer von Kalle geht zwar gut aus, aber dass eben alles so kommt, wie es kommt… reines Versagen der Eltern auf ganzer Linie würde ich sagen. Betrachtest du die Geschichte als Erwachsener siehst du vor allem eins: Kleinkind ohne Orientierung, Kleinkind könnte ertrinken, Tiere sind auch in Gefahr, verrückte alte Dame könnte auch gefährlich werden oder zumindest selbst in Gefahr sein. Und mitten drin Kalle, der sich ja voll im Recht fühlt und immer die große Klappe hat – seinen Eltern eggenüber, den Tieren gegenüber und schlussendlich auch der Polizei beziehungsweise den Pflegern. Kann ich das Buch gutheißen? Nein. Würde ich es empfehlen? Nein. Es ist einfach eine abstruse Geschichte, welche sich von Anfang an einfach eigenartig anfühlt.
    Fazit:
    Finger weg, lieber sinnvollere Literatur kaufen!
    Idee: 4/5
    Charaktere: 3/5
    Logik: 3/5
    Spannung: 3/5
    Emotionen: 3/5
    Gesamt: 3/5
    Daten:
    ISBN: 9783551318060
    Sprache: Deutsch
    Ausgabe: Taschenbuch
    Umfang: 160 Seiten
    Verlag: Carlsen
    Erscheinungsdatum: 27.06.2019
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  • Rezension zu Käpt`n Kalle

    Käpt`n Kalle
    Autorin: Anke Kranendonk
    Illustratorin: Annemarie van Haeringen
    Übersetzung aus dem Niederländischen: Sylke Hachmeister
    Verlag: Carlsen (28. Juli 2016)
    Seiten: 160
    Empfohlenes Alter: 6 -10 Jahre
    Darum geht es:
    Kalle hat sein Seepferdchen gemacht und bekommt dafür ein kleines Boot mit Elektromotor geschenkt. Er sagt seiner Mutter, dass er "nur mal kurz" rausgeht und auch wirklich nicht weit weg. Er
    "geht" auch nicht weit weg, er fährt. Er will nämlich sein neues Boot ausprobieren. Papa hat schließlich gesagt, dass er schon richtig gut fahren kann. Mit an Bord sind der Hund Max und sein Meerschweinchen Hektor. Und Kalle weiß schließlich, dass man rechts fährt, wie man an- und ablegt, dass die Brücken Ampeln haben.
    So erreicht er den großen Fluß und wo man doch schon mal da ist, kann man ihn doch eigentlich auch überqueren. Er erlebt viel auf seiner Fahrt. Da ist der wütende Bauer mit seiner Mistgabel, das total süße Mädchen mit den roten Locken und die demente Oma, die nicht weiß, wo sie ist. Da Kalle auch nicht weiß, wo sie hingehört, läd er sie kurzerhand in sein Boot ein.
    Als über seinem Boot ein Hubschrauber auftaucht, ärgert er sich nur über den Lärm. Er kommt nicht auf die Idee, dass der Hubschrauber wegen ihm da ist. Schließlich stoppt ihn ein Polizeiboot und Kalle versteht den Wirbel nicht, den die Erwachsenen machen. Er war doch nur ein bisschen mit dem Boot unterwegs.
    Meine Meinung:
    Was für eine wunderbare Geschichte! So viel Freiheit ist man aus deutschen Kindergeschichten nicht gewohnt.
    Auch wenn das was Kalle macht, natürlich gefährlich ist, hat mir die Art gefallen, nicht mit erhobenem Zeigefinger an eine Geschichte ranzugehen, sondern lieber MIT dem Kind gemeinsam zu überlegen, wie das ist, was Kalle da macht.
    Wenn man den erzieherischen Aspekt mal beiseite lässt, kann man voll und ganz in dieser aufregenden Bootsfahrt aufgehen.
    Die Autorin hat jedenfalls in meinem Kopf wunderschöne Bilder von dem Flussufer gezeichnet, die auch nach über 2 Wochen immer noch total präsent sind.
    Von mir bekommt das Buch 5 Sterne.
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Ausgaben von Käpt`n Kalle

Taschenbuch

Seitenzahl: 160

Hardcover

Seitenzahl: 160

Besitzer des Buches 2

  • Mitglied seit 18. April 2023
  • Mitglied seit 9. April 2016
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