Die Beschenkte

Buch von Kristin Cashore, Irmela Brender

  • Kurzmeinung

    Enigmae
    gute Lektüre mit starker weiblicher Hauptfigur, leider ein unwartet abruptes Ende, das etwas unzufrieden zurücklässt

Zusammenfassung

Serieninfos zu Die Beschenkte

Die Beschenkte ist der 1. Band der Sieben Königreiche Reihe. Diese umfasst 5 Teile und startete im Jahr 2008. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Über Kristin Cashore

Kristin Cashore wurde 1976 in Pennsylvania geboren und wuchs mit drei Schwestern auf. Schon in ihrer Kindheit war sie eine eifrige Leserin und Tagträumerin. Mehr zu Kristin Cashore

Bewertungen

Die Beschenkte wurde insgesamt 161 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,4 Sternen.

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Meinungen

  • gute Lektüre mit starker weiblicher Hauptfigur, leider ein unwartet abruptes Ende, das etwas unzufrieden zurücklässt

    Enigmae

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Beschenkte

    Inhalt:
    Lady Katsa wird überall gefürchtet, denn sie hat die Gabe des Tötens. Doch sie ist es leid, ständig als Racheengel eingesetzt zu werden - und als sie dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, schöpft sie Hoffnung, mit ihrer Gabe auch Gutes bewirken zu können. Der Prinz fasziniert Lady Katsa. Außerdem scheint er genau wie sie ein Beschenkter zu sein. Schon bald verbünden sich die beiden, um gemeinsam in den Kampf zu ziehen und nicht nur das ...
    Rezension:
    Lady Katsa von den Middluns ist in den sieben Königreichen durch ihre Gabe des Tötens bekannt. Für ihren Onkel König Randa führt sie Bestrafungen aus, doch nachts ist sie für den von ihr gegründeten Rat unterwegs, um Menschen zu helfen, denn sie ist die Gewalt in ihrem Leben leid.
    Als Prinz Bo an den Hof von Randa kommt, ist Katsa von dem Beschenkten fasziniert und begibt sich mit ihm auf eine gefährliche Reise, nicht ahnend, dass in ihm mehr steckt als auf den ersten Blick scheint.
    "Die Beschenkte" ist der erste Band von Kristin Cashores vierteiliger die sieben Königreiche Reihe, der aus der personalen Erzählperspektive der achtzehn Jahre alten Lady Katsa von den Middluns erzählt wird.
    Die Geschichte spielt in einem Land, das aus sieben Königreichen besteht. Sieben Königreiche mit mehr oder weniger unberechenbaren Königen.
    Katsa ist die beschenkte Nichte von Randa, dem König der Middluns. Als sie mit acht Jahren entdeckte, dass sie die Gabe des Tötens besitzt, kam das Randa nur entgegen. Der grausame König schickt Katsa oft aus, um seine Untertanen zu bestrafen, wenn sie sich einen Fehltritt erlaubt haben, doch Katsa ist die Gewalt leid. So hat sie den Rat gegründet, der versucht, in den sieben Königreichen Gutes zu tun und den Menschen zu helfen, wenn dies Königen schon nicht gelingt.
    Es gibt viele Arten von Gaben, so gibt es Gedankenleser, Wetterpropheten, gute Schwimmer oder auch Kämpfer, die beispielsweise sehr gut im Bogenschießen oder Schwertkampf sind. Zu erkennen sind die Beschenkten an ihren unterschiedlich farbigen Augen, sodass man es kaum verbergen kann, wenn man eine Gabe hat.
    Katsa ist eine sehr begabte Kämpferin und im Kampf ist sie noch nie als Verliererin hervorgegangen. Sie ist sehr stur, weiß, was sie will und was sie nicht will, und auch sehr temperamentvoll. Sie ist mutig und willensstark, einfach eine tolle Heldin, mit der ich komplett mitfiebern konnte! Was ihre Gabe angeht, so trägt Katsa eine schwere Bürde. Doch jeder Widerstand gegen König Randa ist zwecklos, auch wenn Katsas Gewissen immer schwerer wird. Mit ihrem Rat tut sie Gutes, wobei ihre Heldentaten im Geheimen geschehen müssen.
    Prinz Greening Grandemalion wird nur Bo genannt. Er besitzt ein silbernes und ein goldenes Auge und die Gabe des Kämpfens. Er ist an den Hof von König Randa gekommen, um seinen entführten Großvater Tealiff zu suchen, den Katsa bereits aus den Verliesen eines Königs gerettet hat. Doch die Frage, wer hinter der Entführung steckt, lässt den beiden keine Ruhe und sie brechen gemeinsam auf, um den Schuldigen zu finden.
    Bo mochte ich ebenfalls richtig gerne! Wo Katsa wild und unbeherrscht ist, wirkt Bo wie ein Ruhepol. Er ist überlegt, freundlich und deutlich ruhiger als Katsa. Im Kampf sind die beiden sich fast ebenbürtig, sodass sie oft gemeinsam trainieren.
    Die beiden haben sich toll ergänzt und zusammen liebe ich Katsa und Bo einfach!
    "Die Beschenkte" habe ich gleich nach Erscheinen gelesen und auch danach immer wieder gerne zu diesem Buch gegriffen! Nun hatte ich erneut Lust auf die Reihe und schon nach den ersten Seiten habe ich gemerkt, wie sehr ich die Geschichte von Katsa und Bo liebe!
    Eine starke Heldin, ein sehr sympathischer Held, der Katsa so liebt wie sie ist, eine spannende Welt und eine mitreißende Geschichte! Kristin Cashore konnte mich oft überraschen, denn vieles ist nicht so, wie es auf den ersten Blick scheint! So auch die Gaben von Katsa und Bo, hinter denen mehr steckt als vermutet! Ich liebe diesen Auftakt sehr und die Reihe wird wahrscheinlich immer zu meinen Lieblingen zählen!
    Fazit:
    "Die Beschenkte" ist ein großartiger Auftakt von Kristin Cashores die sieben Königreiche Reihe!
    Ich liebe die Geschichte um Katsa und Bo einfach sehr! Die beiden gefallen mir total gut, die Welt ist spannend und die Geschichte kann mich immer wieder mitreißen, egal wie oft ich sie schon gelesen habe!
    Verdiente fünf Kleeblätter!
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  • Rezension zu Die Beschenkte

    Inhalt:
    "Er schien plötzlich nicht zu wissen, was er sagen sollte, schaute nach unten und spielte mit seinen Ringen. Er holte Luft und rieb sich den Kopf, und als er ihr wieder das Gesicht zuwandte, hatte sie das Gefühl, seine Augen seien nackt, sie könne direkt durch sie hindurch ins Licht seiner Seele sehen. Sie wusste, was er sagen würde." Als Katsa dem geheimnisvollen Prinzen von Lienid begegnet, weiß sie sofort, dass auch er beschenkt ist - sie ist sich nur nicht sicher, mit welcher Gabe. Katsa dagegen ist in allen sieben Königreichen bekannt und gefürchtet: Sie hat die Gabe des Tötens. Nur Bo, der fremde Prinz, scheint keine Angst vor ihr zu haben und ringt beharrlich und mit viel Geduld um ihr Vertrauen. Im Kampf gegen einen König mit einer teuflischen Gabe werden sie auf ihrem gemeinsamen Weg durch Schnee und Eis, über Meere und Gebirgsketten zu Verbündeten - und zu einem leidenschaftlichen, unabhängigen, innigen, streitenden, liebenden Paar.
    Meine Meinung:
    So nun habe ich das Buch auch endlich mal gelesen, nach gefühlten hundert Jahren. Aber mal Spaß beiseite, es sind nur 6 Jahre nach Veröffentlichung.
    Das Cover gefällt mir sehr gut, aber irgendwie hapert es mir mit dem Zusammenhang. Denn so kann ich mir Katsa nicht vorstellen. Da sie in der Story anders beschrieben wird. Zum Beispiel ihre Haare, die sind nämlich andauernd verknotet und verfilzt, da sie sie nicht kämmt. Daher lässt sie sich die Haare ja raspelkurz schneiden. Auch die Male trägt nicht sie, sondern Bo. Aber es ist dennoch ein schönes Cover.
    Als ich das Buch aufschlug wurde einer meiner Alpträume wahr, eine Landkarte... Wenn ich ehrlich bin, schreckt mich so was eigentlich eher ab. Daher überflog ich sie nur kurz, damit ich grob wusste wo welches Land und welche Stadt liegt. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir im wesentlichen ganz gut, nur manchmal kam ich mir vor wie in einem Kindermärchen.
    Die Storybase, also die Idee, der Geschichte gefällt mir sehr gut. "The Graced" wie es im Original heißt, sind Menschen aus der Bevölkerung, die außergewöhnliche Begabungen aufweisen. Das kann alles sein. Zum Beispiel Gedanken lesen, die Luft extrem lange anhalten, Menschen mit der Stimme hypnotisieren oder aber auch perfekt schwimmen. Beschenkte zu erkennen ist sehr leicht, da sie unterschiedliche Augenfarben haben, wie zum Beispiel eines silbern, das andere golden.
    Lady Katsa, ist die Nichte des Königs Randa, und eine Beschenkte. Da sie die Gabe des Tötens innehält, wird sie im gesamten Königreich und darüber hinaus gefürchtet. Ihr Onkel ließ sie auf seinen Geheiß hin viele Menschen foltern, verletzen und sogar töten.
    Ich muss zugeben, dass ich nicht richtig warm wurde mit Katsa. Sie war mir zu perfekt, sie kann einfach alles und das wirkt nicht gerade authentisch. Und dass sie sich dann auch noch in den Gegenspieler der auftaucht, verliebt, war sehr vorhersehbar. Auch das sie mit Bo, dann gemeinsame Sache macht fand ich sehr vorhersehbar.
    Bo, ebenfalls ein Beschenkter und ein Prinz aus Linied, verliebt sich natürlich augenblicklich in Katsa, als er sie das erste Mal sieht. Seine Gabe liegt darin, die Energieströme von Pflanzen, Tieren und allem Anderen zu lesen und vorherzusehen. Daher hat er nur zu Beginn Probleme, als er erblindet. Bo war mir sehr sympathisch, er wirkt echt. Ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben kann oder soll.
    Die Liebesbeziehung der Beiden war sehr zart und hat mich wenn ich ehrlich bin eher kalt gelassen. Da war irgendwie kein Gefühl, oder zumindest ist es bei mir nicht angekommen. Auch das Katsa, ihn allein zurück gelassen hat, konnte ich absolut nicht begreifen. Also logisch war Bos Argumentation natürlich, aber gefühlsmäßig kann ich es nicht nachvollziehen. So ein richtiges HappyEnd gibt es allerdings für die Beiden nicht.
    Im letzten Drittel fand der Showdown statt und es wurden von der Autorin ziemlich viele Wendungen und Überraschungen eingebaut. Was den Roman meiner Meinung nach nicht mehr retten konnte. Auch wenn das Ende ziemlich abrupt kam, war ich froh, dass das Buch einigermaßen in sich abgeschlossen ist.
    Ich hatte das Buch an rund 2 Tagen fertig gelesen und saß dann davor und dachte: Ok. Warum habe ich es gelesen? Denn gut fand ich es nicht besonders. Die Geschichte zog an mir vorbei und hinterließ gähnende Leere. Den Kauf bereuen werde ich nicht, denn nun weiß ich wenigstens wie das Buch ist und frage mich das nicht mehr ständig, wenn ich im Thalia vor den Regalen stehe. Und schließlich habe ich noch den zweiten Band daheim auf meinem SuB... Leseempfehlung? Eher nicht.
    Ich vergebe für den Bobaum und die Überlebenskünstlerin Katsa solide 3 von 5 Sternchen.
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  • Rezension zu Die Beschenkte

    "Die Beschenkte" ist der Auftakt zu einer Trilogie, die ich schon seit Ewigkeiten auf meiner Wunschliste habe. Vor kurzem lief ich dann in der Bibliothek an diesem Buch vorbei und habe das als Schicksalswink betrachtet, endlich mit dem Lesen zu beginnen. Und ich kann sagen: manchmal ist das Schicksal wirklich nett zu mir
    Die Protagonistin ist natürlich Katsa, die Beschenkte mit der Fähigkeit zu Töten. Weil ihre Eltern beide tot sind, lebt sie bei ihrem Onkel König Randa am Schlosshof. Als sich ihre Gabe das erste Mal offenbart hat - sie tötete versehentlich ihren Onkel, als dieser ihr zu nahe kam - hat er angefangen, sie systematisch zu seinem Werkzeug aufzubauen. Seit sie ihre Kampfkunst einigermaßen kontrollieren kann, reist sie durch die Länder und quält oder tötet in Randas Auftrag Menschen. Diese Aufgabe behagt ihr in keiner Weise und immer öfter stellt sie Randas Urteilsfähigkeit in Frage. Vor allem, seit sie mit der Arbeit für den Rat begonnen hat und viel mehr die persönlichen Hintergründe ihrer Opfer zu hinterfragen lernt.
    Glücklich ist Katsa mit ihrem Leben nicht - sie fühlt sich als ein Spielzeug Randas, das springen muss, wenn er mit den Fingern schnippst, aber ansonsten keinen Funken Liebe oder Anerkennung bekommt - weil sie beides nicht verdient hat. An diese Einsamkeit gewöhnt, hat sie sich eine raue Schale angewöhnt, durch die sie nur sehr wenige Menschen dringen lässt. Ihr Cousin Raffin ist einer dieser Menschen, den von ihm fühlt sie sich akzeptiert. Und was das wichtigste ist: er betrachtet sie nicht als willenlose Tötungsmaschine.
    Die Arbeit für den geheimen Rat ist eine Art Gegenpol zu Katsas Aufträge für Randa - dabei kann sie endlich auf ihr Gewissen hören und sich für die Schwachen einsetzten, sie sich nicht selbst helfen können. Es macht sie zufrieden, dass sie ihre destruktive Gabe auch dafür nutzen kann, gute Dinge zu tun.
    Bei dieser Arbeit trifft sie auf Bo - er ist mit einer Gabe beschenkt, die Katsas Gabe sehr ähnlich zu sein scheint. Er ist der erste Mensch, der Katsa beim Kampf ebenbürtig ist und die beiden fangen an, gemeinsam zu trainieren. Doch beim kämpferischen Talent enden die Gemeinsamkeiten auch schon. Bo zieht sich nicht in eine selbstgewählte Isolation zurück, er schämt sich nicht für seine Gabe und er hat keine Angst vor der Ablehnung durch andere Menschen. Alles in allem ist er völlig anders sozialisiert als Katsa und diese Tatsache macht sie gleichermaßen neugierig wie eifersüchtig. Nach und nach baut sich ein vertrautes Verhältnis zwischen den beiden auf und durch Bos Zuspruch erkennt Katsa, dass sie sich nicht von Randa oder ihrem Temperament - das für andere tödlich enden kann, wenn sie die Beherrschung verliert - instrumentalisieren lassen muss. Denn sie zusätzlich zu ihrem Kampftalent auch innere Stärke.
    Und Stäke ist auch genau das richtige Stichwort, um Katsa zu charakterisieren. Sie ist eine starke, unabhängige Protagonistin, die aber erst in diese Rolle hineinwachsen muss. Anfangs versucht sie durch ruppiges Auftreten ihre Unsicherheit zu überdecken und es dauert eine ganze Zeit, bis sie sich zu der Person entwickelt, die sie gerne sein möchte. Es ist sehr spannend, diese Entwicklung mitzuverfolgen, die eingebettet ist in eine tolle Story über königlichen Machtmissbrauch und familiäre Konflikte.
    Die erste Hälfte schreitet rasant von einem Höhepunkt zum nächsten, während für mich die Spannungskurve in der zweiten Hälfte kontinuierlich abgenommen hat. Da gibt es einige Längen, die den Verlauf unnötig gestreckt haben und teilweise sehr gedehnte Landschaftsbeschreibungen, mit denen ich ja generell einfach nicht so viel anfangen kann. Aber am Ende wartet der Roman nocheinmal mit einer Überraschung auf und entschädigt dadurch wieder ein bisschen für die Langatmigkeit.
    Der Schreibstil ist locker-flockig und insgesamt so, wie man es von einem guten Jugendbuch erwartet; nicht zu einfach, um uninterssant zu sein, aber nicht so anspruchsvoll, dass man sich großartig konzentrieren muss beim Lesen.
    Was ich auch noch als sehr positiv vermerken muss, ist, dass die Liebesgeschichte, die obligatorischerweise natürlich enthalten ist, nicht so viel Raum einnimmt und weder kitschig, romantisch verklärend noch schmalzig ist. Im Gegenteil - ich fand es mal sehr erfrischend, dass Katsa sich anfangs mit aller Macht dagegen wehrt, diese Liebe zuzulassen, weil sie um ihre Unabhängigkeit füchtet. Vielleicht hat sie ja Twilight gelesen Im Vordergrund steht also nicht irgendeine Liebesbeziehung, sondern die verschiedenen Fähigkeiten der Beschenkten und was diese daraus machen: Gutes oder Schlechtes.
    Insgesamt also auf jeden Fall ein schönes Buch, dem ich gerne verleihe und auf dessen Nachfolger ich schon mehr als gespannt bin!
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  • Rezension zu Die Beschenkte

    Zuerst einmal fand ich die Idee, dass es Beschenkte gibt, also Menschen mit besonderen Begabungen, mal etwas anderes. Zumindest habe ich noch nie etwas in dieser Art gelesen. Der Schreibstil gefällt mir gut, es läßt sich leicht und flüssig lesen, man ist sofort im Geschehen und "Teil des Handlung". Auch finde ich die Karte im Buch praktisch, ich mag es, wenn ich mal eben nachschauen kann, wo alles stattfindet oder wo sich die Personen gerade befinden.
    Besonders gut hat mir die Beschreibung von Katsa gefallen. Ihre Entwicklung von der Marionette des Königs, die ohne zu zögern seine Befehle ausführt bis hin zur Kämpferin Katsa, die beginnt, die Befehle und Handlungen anderer zu hinterfragen und sich letztlich weigert, die Handlangerin der Mächtigen zu sein. Katsa lernt Bo kennen und mit Bo's Hilfe beginnt sie, ihre eigene Stärke zu nutzen und ihre Gabe zu achten.
    Ich war mir ziemlich sicher, ich würde das Ende schon kennen und wüßte genau, wie die Geschichte zwischen Katsa und Bo ausgeht - aber falsch gedacht! Keine vorhersehbare Story (zumindest nicht für mich) und ein ziemlich überraschender Schluß! Leider ging am Ende alles ziemlich schnelll (zu schnell eigentlich) und es blieben einige Fragen offen.
    Trotzdem hat mit mir "Die Beschenkte" sehr gut gefallen und ich freue mich auf den nächsten Teil.
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  • Rezension zu Die Beschenkte

    Ich habe dieses Buch gestern in einem Zug durchgelesen. Dieser Roman hat eigentlich alles, was ein guter Roman braucht : Fantasie, Freundschaft, Liebe, Kampf "Gut gegen Böse", Spannung, Stellen zum Schmunzeln und wunderbare und gut beschriebene Charaktere!
    Auf der ersten Seite des Buches ist eine kleine Karte abgebildet, so dass man sich gut während der Geschichte orientieren kann. So etwas finde ich immer sehr hilfreich! Man lernt Katsa gleich zu Anfang kennen und ich fand die sofort total sympatisch! Auch als Bo dann in der Geschichte auftaucht, hat man gleich ein Verbindung zu ihm. Das Buch wird an keiner Stelle langweilig und man hat nie das Gefühl gerade etwas überflüssiges gelesen zu haben.
    Genau kann ich gar nicht erklären, was an dem Buch so anders ist als bei anderen, ich hatte einfach die ganze Zeit das Gefühl mitten in der Geschichte zu sein und musste einfach wissen wie es weiter geht.
    Katsa und Bo sind beide unglaublich starke Persönlichkeiten und doch erkennt man bei ihnen deutlich die Menschlichkeit und die Unsicherheit in manchen Situationen, was sie noch sympatischer macht.
    Ich kann nur sagen, dieses Buch hat mich total gefesselt und in seinen Bann gezogen!!! Ich kann es kaum erwarten den zweiten Band in meinen Händen zu halten! Ein einfach fantasisches Buch!!!!!
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  • Rezension zu Die Beschenkte

    Ich habe das Buch gestern beendet und hatte es ursprünglich mit bewertet, dann aber nachträglich noch einen hinzugefügt.
    Ich fand die Geschichte an sich wirklich sehr schön erzählt. Zu Beginn hat es die Autorin geschafft alles interessant zu machen und es war eigentlich egal was gerade passiert, ich fand einfach alles toll. Katsa's Geschichte war teils wirklich spannend und zum anderen aber auch rührend, weil sie schließlich von ihrem König als Killerin ausgenutzt wurde, was sie eigentlich nie sein wollte. Die generelle Idee der "begabten" Menschen fand ich auch klasse und war mal etwas anderes. Im ersten Drittel des Buches konnte ich es kaum aus der Hand legen.
    Ab der Mitte dann wurde es teilweise etwas langatmig. Die Beziehung, die sich zwischen Po und Katsa empfand ich jetzt nicht als etwas Besonderes. Es war ein schleichender Prozess und urplötzlich macht es auf einmal "peng" und die Dinge nehmen ihren Lauf.
    Als Katsa und Bitterblue schließlich
    Dann aber kam für mich wieder ein Tiefpunkt.
    Fazit: Die Autorin kann wirklich außerordentlich gut erzählen, allerdings hatte meiner Meinung nach die Geschichte an sich einige Lücken. Die Charaktere fand ich klasse, aber zu oft ist einfach nichts passiert und ich have vergeblich auf den Höhepunkt gewartet. Eine schöne Geschichte, die auch 150 Seiten weniger hätte haben können. Ich vergebe daher wie gesagt
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Ausgaben von Die Beschenkte

Hardcover

Seitenzahl: 496

Taschenbuch

Seitenzahl: 496

E-Book

Seitenzahl: 495

Die Beschenkte in anderen Sprachen

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