Der schwarze Gral
Buch von Arsen Rewazow, Anna Serafin
Titel: Der schwarze Gral
Arsen Rewazow (Autor) , Anna Serafin (Übersetzer)
Verlag: Blanvalet
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 512
ISBN: 9783442365685
Termin: Februar 2007
Aktion
Bewertungen
Der schwarze Gral wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 2,3 Sternen.
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Der schwarze Gral
- K.-G. Beck-Ewe
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2. März 2007 um 17:41
Klappentext:Weiterlesen
Sie sind jung, kühn und unwiderstehliche Gewinnertypen: die Kinder des modernen Moskau. Doch unun leben sie in Furcht - vor den Geistern, die sie riefen!
Für den smarten PR-Agenten Josif Mesenin ist das Leben nichts als ein prickelndes Spiel mit hohen Einsätzen - bei dem immer nur die anderen verlieren. Bis zu jenem Tag, als unangekündigt ein mysteriöser Fremder in seiner Agentur erscheint und ihm ein höchst eigenartiges Angebot unterbreitet. Noch kann Josif nicht ahnen, dass diese Begegnung nur der Auftakt zu einem wahrhaft dämonischen Albtraum ist, aus dem es für ihn kein Entrinnen gibt - es sei denn der Tod...
Der Megaseller, der ganz Russland zum Kochen brachte!
[…]
Eigene Beurteilung:
Wenn der heilige Gral etwas ist, das ewiges Leben auf der Grundlage der christlichen Lehre geben kann, dann muss ein schwarzer Gral eine vergleichbare umfassende Wirkung haben und diese ist auch irgendwo hierin zu finden. Und die Gralshüter sind hier wirklich Leute von einer überaus eigenen Art.
Ansonsten hat dieser Roman auch sonst Vieles, was man von einer normalen Gralssuche erwartet. Ein mehr oder minder unbedarfter Mann – der Werbeagent Josif Mesenin - wird durch einen lukrativen Auftrag dazu gebracht seltsame Botschaften, einen ägyptischen Städtenamen, den Namen eines Ketaminäquivalenz, eine geheimnisvolle Zahl und das Wort Einsamkeit unter das Volk zu bringen. Gleichzeitig wird einer seiner ältesten Freunde, der so genannte Chemiker, getötet und kopflos in seiner Wohnung aufgefunden. Dessen Lebensgefährtin und auch die ermittelnde Miliz stehen vor einem Rätsel – das die Freunde des Ermordeten sich anschicken zu lösen.
Wie ein moderner Parzival macht sich der etwas unbedarft erscheinende junge Mann auf die Suche nach den Mördern seines alten Freundes wobei ihn immer wieder Anton - sein Gawain-Äquivalent - und einige andere Leute zur Seite stehen. Wer Wolfram von Eschenbachs "Parzival" kennt, wird einige Parallelen in diesem Buch finden, nur dass die Welt in diesem Buch wesentlich größer ist und moderner Technologie.
Wer Kafka, Haruki Murakami und ähnliche Dinge mag und sich gerne mit Verschwörungen beschäftigt, die bereits im alten Ägypten ihren Ursprung hatte, vermischt mit ein wenig Der Name der Rose, der wird an diesem Buch sicher seinen Spaß haben. Wer ständige Abschweifungen und hingeworfene Weisheiten ohne Handlungsbezug nicht so schätzt wird dieses Buch nicht wirklich mögen können.
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Besitzer des Buches 7
Update: 28. April 2019 um 11:09
