Life changing food: Das 21 Tage Programm

Buch von Eva Fischer

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Life changing food: Das 21 Tage Programm

Bodymassindex war gestern! Eva Fischer sagt einseitigen Diäten den Kampf an und stellt unser Wohlbefinden in den Mittelpunkt. „Unser Körper ist unser höchstes Gut“, sagt die Ernährungsexpertin und setzt mit dem neuen LCF-Prinzip auf Vielseitigkeit: Nahrungsmittel, die uns erstrahlen lassen, verjüngen, das Gemüt positiv beeinflussen, die uns mehr Energie geben, uns leistungsfähiger machen und bei bewusster Einnahme schlank halten, machen uns als Summe all dieser Wirkungen auch glücklicher. Das ist das Life-Changing-Food-Prinzip, kurz LCF-Prinzip. Eva Fischer geht gezielt auf die Bedürfnisse des Körpers ein: Die LCF-Rezepte sind vielfach erprobt, liefern die wichtigsten Nährstoffe, vitalisieren und stärken das Immunsystem. Durch die ideale Versorgung des Körpers mit den richtigen Zutaten wird das Hungergefühl geschwächt. Erlebe Deinen persönlichen life changing moment in nur 21 Tagen und gelange nachhaltig zu mehr Energie & Ausstrahlung.
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Bewertungen

Life changing food: Das 21 Tage Programm wurde insgesamt 8 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,4 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Life changing food: Das 21 Tage Programm

    Titel: Life changing food - Das 21 Tage Programm
    Autorin: Eva Fischer
    Produktinformation
    Taschenbuch: 192 Seiten
    Verlag: Brandstätter Verlag
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3710600367
    Über die Autorin
    Eva Fischer ist ausgebildete Gesundheitsmanagerin, Ernährungsexpertin, Food-Fotografin, -Stylistin, -Bloggerin & -Reptentwicklerin.
    Für ihren beliebten Blog foodastic wurde sie mehrfach mit Awards ausgezeichnet. Sie schreibt regelmäßig für Magazine, gibt
    Workshops, ist Gast bei TV-Auftritten oder Food-Events. Neben fachlichen Beiträgern zu Ernährung & Gesundheit liebt es die Autorin zu reisen und neue Geschmäcker zu entdecken.
    Inhaltsangabe:
    Bodymassindex war gestern! Eva Fischer sagt einseitigen Diäten den Kampf an und stellt unser Wohlbefinden in den Mittelpunkt. "Unser Körper ist unser höchstes Gut", sagt die Ernährungsexpertin und setzt mit dem neuen LCF-Prinzip auf Vielseitigkeit: Nahrungsmittel, die uns erstrahlen lassen, verjüngen, das Gemüt positiv beeinflussen, die uns mehr Energie geben, uns leistungsfähiger machen und bei bewusster Einnahme schlank halten, machen uns als Summe all dieser Wirkungen auch glücklicher. Das ist das Life-Changing-Food-Prinzip, kurz LCF-Prinzip. Eva Fischer geht gezielt auf die Bedürfnisse des Körpers ein: Die LCF-Rezepte sind vielfach erprobt, liefern die wichtigsten Nährstoffe, vitalisieren und stärken das Immunsystem. Durch die ideale Versorgung des Körpers mit den richtigen Zutaten wird das Hungergefühl geschwächt. Erlebe Deinen persönlichen life changing moment in nur 21 Tagen und gelange nachhaltig zu mehr Energie & Ausstrahlung.
    Quelle: AMAZON
    Meine Meinung:
    Also als "Life changing" würde ich die hier in diesem Buch gegebenen Ratschläge nun nicht gerade bezeichnen, das hielte ich jetzt doch für ein wenig übertrieben, wobei ich allerdings schon zugeben muss, dass es sich schon in einigen Punkten aus der Masse der auf dem Markt zu diesem Thema befindlichen Bücher angenehm heraus hebt
    So war ich mit Informationsgehalt, Ausdruck und Optik denn auch voll zufrieden.
    Bedauerlicherweise wurde meine Begeisterung dann im Rezepteteil etwas gedämpft, denn ich bevorzuge Rezepte, bei denen zumindest die Angaben über Kilokalorien und Broteinheiten, möglichst auch noch zu Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten und optimalerweise auch zu Vitaminen und Mineralien sowie Spurenelementen vorhanden sind. Leider fehlt das hier alles.
    Insgesamt sind die in diesem nach Frühstück, Mittag- und Abendessen eingeteilten Buch enthaltenen Rezepte ganz gut erklärt und auch ansprechend bebildert.
    Zusammenfassend würde ich sagen, dass diejenigen, die auf die oben als fehlend genannten Angaben verzichten können, ganz bestimmt schon weniger Hilfreiches zu diesem Themenkreis gesehen haben.
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  • Rezension zu Life changing food: Das 21 Tage Programm

    Schon seit längerem kursieren im Essens- und Kochbereich der gesunden Küche jede Menge englischsprachige Wortkreationen, deren Sinn oft mehr im Schein als Sein zu finden sein mag: Superfood, Powerdrinks, LowCarb - mit Life changing food scheint wohl nun eine neue Kreation dazu gekommen zu sein. Ich muss gestehen: Hätte ich dieses Kochbuch nicht gratis bekommen, wäre es nie in meiner Küche gelandet.
    Doch wider Erwarten bin ich nun doch recht angetan davon. Die Aufmachung entspricht den in Art und Preis vergleichbaren Büchern, die gesundes Kochen zum Thema haben: pro Seite ein Rezept oder farbiges, appetitanregendes Bild. Positiv empfand ich, dass sich die Autorin auf 19 Seiten Vorwort beschränkt hat, was bei dieser Art von Büchern nicht selbstverständlich ist. Dazu kommt noch ein 3-Wochen-Plan, wonach sich bei Einhaltung dieser Vorgaben das Leben wohl geändert haben sollte. Dies kann ich bedauerlicherweise nicht bestätigen, aber ich kann dem ebensowenig widersprechen, da ich nur einzelne Rezepte nachgekocht habe.
    Die, die ich versucht habe, waren durchweg schmackhaft und auch nicht allzu kompliziert. Beispielsweise Kräutercrêpes mit Räucherlachs und Frischkäse, Chili sin Carne mit Kakao und Pistazien und Zucchini-Frühstückspizza. Weshalb es trotzdem nicht zu völliger Begeisterung reichte, war zum Einen das wiederholte Auftauchen von Kokosöl oder Kokosblütenzucker (Grund?) und zum Zweiten, dass regionale Lebensmittel eher wenig vorkamen. Quinoa, Gojibeeren, Chiasamen - ja, man bekommt zwar mittlerweile beinahe Alles auch beim Discounter in Bioqualität, aber wären Sachen wie Dinkel oder Hirse nicht noch besser?
    Alles in allem aber ist es ein praktisches Kochbuch mit gesunden und eher kalorienarmen Rezepten, die bei entsprechender Verwendung von Lebensmitteln auch für gluten- und/oder laktosefreie Ernährung geeignet sind.
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  • Rezension zu Life changing food: Das 21 Tage Programm

    Ernähre Dich gesund und Du wirst Dich besser fühlen - vielleicht auch mit diesen glutenfreien Superfoodrezepten
    Eva Fischer hat mit 21 Jahren erfahren, dass sie an Zöliakie ( Glutenunverträglichkeit) leidet und deshalb begonnen, sich mit Ernährung und für sie passende Rezepte zusammenzustellen, die glutenfrei, nährstoffreich und aus natürlichen Zutaten bestehen. Sie benennt ihr „ selber erfundenes“
    Ernährungskonzept „Life Changing Food“ oder LCF Prinzip. Neun Jahre später bezeichnet sich Eva Fischer als ausgebildete Gesundheitsmanagerin, Ernährungsexpertin, Food-Fotografin,
    -Stylistin, -Bloggerin sowie Rezeptentwicklerin. Offensichtlich hat sie sich sehr mit „ihrer“ Ernährung auseinandergesetzt, die Glück beinhalten, von innen heraus schön machen und langfristig zum Wohlfühlgewicht führen soll.
    Nach einer kurzen Einführung finden sich 3 Wochenpläne mit Rezepten aus diesem Buch, gefolgt von den Rezepten unterteilt in die Kapitel „Morgens“, „Mittags“ und „Abends“, wobei jedes Kapitel 21 Rezepte enthält, also genau die Anzahl, die für die Wochenpläne benötigt werden.
    Beim ersten Durchblättern fällt sofort auf, dass viel Persönliches niedergeschrieben wurde, das motivieren soll, wie erlebte Momente, Gedanken oder „Sinnsprüche“, wie z.B. „Die beste Investition ist die in den eigenen Körper!“ oder Schaubilder und Diagramme, die ich äußerst übersichtlich und kindergerecht empfinde. Auch fallen sofort die vielen großen Fotos der appetitlich angerichteten Speisen ins Auge und man erkennt ihre Erfahrung als Food-Fotografin.
    Beim Lesen der Rezepte fallen mir immer wieder die modernen Superfoods auf, die mittlerweile von vielen, auch von mir, immer kritischer betrachtet werden, denn sie werden mittlerweile zu einem großen Teil als Momokultur angebaut, auf Flächen die die dort lebende Bevölkerung für ihren eigenen Nahrungsanbau benötigt. Für mich kein guter Trend und ich verarbeite sowieso lieber saisonale, regionale Produkte. Auf drei ( 3!) Seiten stellt die Autorin dann auch die Top 12 der heimischen Superfoods vor, die wahrscheinlich jedem bekannt sein dürften: Aronia, Heidelbeeren, Leinsamen, Grüngemüse wie Broccoli oder Grünkohl, Knoblauch, Hanföl/-samen, Sauerkraut, Rote Beete, Bienenprodukte wie Blütenpollen, Weizen- und Getreidegras, Sprossen und Walnuss. Anmerken möchte ich, dass es weit mehr als nur diese 12 heimischen Superfoods gibt.
    Beim genauen Betrachten der Rezepte stelle ich fest, dass für mich nichts Aufregendes oder Neues dabei ist. Pikante Waffeln, Sandwich, Broccolisalat mit Nüssen, Porridge oder Rührei kenn ich alles schon, würde sie aber, da ich nicht an Zöliakie leide, mit herrkömmlichem Getreide und nicht mit Leinsamen, Quinoa, Buchweizen- oder anderen Austauschmehlen zubereiten; für Erkrankte vielleicht eine Bereicherung – aber, ich denke eher, dass sie diese Austauschmehle bereits erfolgreich verwenden.
    Für mich stellt sich das Buch als ziemlich unspektakulär dar; ich hatte weitaus mehr erwartet und stelle fest, dass hier „auch nur mit Wasser gekocht wird“ - bzw. mit Superfoods aus fernen Ländern. Wirklich Aufregendes kann ich nicht finden, lehne den häufigen Einsatz der modernen Superfoods aus fernen Ländern ab, koche, wie erwähnt, lieber saisonal und regional mit frischen Zutaten.
    Demzufolge begeistert das Buch mich nicht wirklich....
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  • Rezension zu Life changing food: Das 21 Tage Programm

    Mein Leben hat es nicht verändert...
    Dem Klappentext zufolge setzt die in diesem Buch vorgestellte Ernährungsweise das Hauptaugenmerk auf den achtsamen Umgang mit dem Körper, weswegen Nahrungsmittel, welche Energie spenden und somit leistungsfähiger machen oder einen „erstrahlen lassen“, verwendet werden. Dieses Prinzip nennt die 30jährige „Gesundheitsmanagerin, Food-Fotografin, -Stylistin, -Bloggerin sowie Rezeptentwicklerin“ (S.191) Eva Fischer Life-Changing-Food-Prinzip, kurz LCF. Der versprochene „life changing moment“ soll sich bereits nach 21 Tagen erleben lassen.
    Bis einschließlich Seite 29 erklärt die Autorin ihren Ansatz, sodass man auch viel über die Bloggerin erfährt. So liest man beispielsweise, dass sich ihr life changing moment in einem Café bei einer „Matcha-Milch aus hausgemachter Mandelmilch mit Goji-Beeren“ (S.8) offenbarte. Da bei ihr im Alter von 21 Jahren Zöliakie, also Glutenunverträglichkeit, diagnostiziert wurde, musste sie ihre komplette Ernährung umstellen. Dies war auch ein wichtiger Schritt in Richtung LCF, da ihr die Bedeutung gesunder Ernnährung schlagartig klar und Ernährung, wie sie erklärt, zu ihrem neuen Lebensinhalt wurde. Des Weiteren beschreibt sie, wie gut sich mit LCF auch das Wohlfühlgewicht erreichen und halten lässt, gespickt mit Feststellungen wie: „Food is essential to life. Therefore make it good.“. Auch zeigt eine aus zwei Kreisen bestehende Zeichnung, dass die „comfort zone“ eines jeden nicht dort liegt, „where the magic happens“ (S.16)… Es folgen Tipps zum Einkaufen, ein paar „Guidelines“ – Richtlinien klingen tatsächlich viel zu unmodern – und auch Nährstoffe, ORAQ-Werte oder der Energiebedarf des Menschen finden im Folgendem Erwähnung.
    Um die Rezepte zu katalogisieren – ein Aspekt, den ich nun doch ansprechend finde – zeigen blaue, orangene, hell- und dunkelgrüne Kästchen gluten- oder laktosefreie sowie vegetarische und vegane Rezepte an. Nach ein paar weiteren Informationen beginnt der Rezeptteil des Buches.
    In „Morgens“ finden sich Rezepte wie „Mandel-Vanille-Reisflocken-Porridge mit Bananen und Rhabarberkompott“ (S.35), „Acai-Smoothie-Bowl“ (S.42), „Hirse-Kokos-Porridge mit Aprikosen, Cranberrys und Pistazien“ (S.48) oder „Bunt belegte Brote“ (S.61).
    Es folgt das Kapitel „Heimische Superfoods“, welches vier Seiten umfasst und Leinsamen, Sprossen und Co. erklärt.
    In „Mittags“ werden vor allem verschiedene Salatideen vorgestellt. Danach geht es um „Exotische Superfoods“ wie Maca oder Reishi, es folgen Rezepte für „Abends“. „Chili sin Carne mit Kakao und Pistazien“ (S.126) oder „Zander aus dem Ofen mit Zucchini-Nudeln, Heidelbeeren und Spargel“ (S.135) sind beispielsweise für diese Mahlzeit angedacht.
    „Zwischendurch“ beinhaltet Rezepte wie „Dattelbrot“ (S.159) oder „Früchte-Nussbrot“ (S.161), verschiedene Shakes und Riegel.
    Von der Aufmachung her ist das Buch wirklich nett gemacht: Ein paar Worte sind, dem Kapitel angepasst, farblich unterlegt, einige der Gerichte sind ansprechend fotografiert (bei den meisten sucht man Bilder jedoch vergeblich) und man findet dank der Übersichten zu Beginn eines jeden Kapitels schnell ein gesuchtes Rezept. Auch das Lesebändchen gefällt mir sehr. Genervt haben mich hingegen die Zitate von Followern ihres Blogs (?), die der LCF-Ernährung voll des Lobes sind. Um ein solches mal herauszugreifen möchte ich Sarah, 31, zitieren: „Mit LCF habe ich einen neuen Weg eingeschlagen: Ich liebe diese kreativen Möglichkeiten, aus Gemüse, nährenden Hülsenfrüchten und Getreide bunte Geschmackserlebnisse zu zaubern. LCF ist für mich eine einfach umzusetzende Anleitung zur Ernährungsumstellung für ein besseres Leben.“ (S.97)
    Darüber hinaus halte ich die Verwendung zahlreicher Superfoods für sehr kostspielig – als ich beispielsweise nach den Preisen für Reishi gesucht habe, war ich baff…
    Sicherlich finden die Rezepte bei vielen Menschen Anklang, die auch ein „Matcha-Milch-Aha-Erlebnis“ hatten… Ich halte die meisten Rezepte für sehr umständlich und bin von den vielen exotischen Zutaten (selbst für kleine Gerichte) sehr überrascht. Jeden Tag aus diesem Buch zu kochen wäre mir zu aufwendig – ohne ein Koch-Muffel zu sein… Die meisten Rezepte sprachen mich einfach nicht an…
    Zwar ist der Ansatz, sich gesund zu ernähren, möglichst viel Gemüse zu essen und frisch zu kochen, sehr löblich, jedoch denke ich, dass mit diesem Buch Gluten- oder Laktoseunverträgliche mehr anfangen können als der Durchschnitts-Esser. Und so richtig neu ist der Gedanke, möglichst wenig Weizen zu sich zu nehmen ja auch nicht gerade… Darüber hinaus hatte ich auch eher regionale Produkte erwartet, stattdessen braucht man eigentlich für jedes Gericht zahlreiche exotische Zutaten – regional-saisonales sucht man umsonst…
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  • Rezension zu Life changing food: Das 21 Tage Programm

    Kochbücher gibt's wie Sand am Meer, aber mich interessieren ja immer neue Ansätze. Dieses hier behauptet lebensverändernd zu sein und zwischendrin sind auch immer mal werbeartig glücklich lächelnde Menschen zu sehen, die genau das aussagen. Das ist übrigens einer der Kritikpunkte, die ich habe und aufgrund dessen es Punkteabzug von mir gibt: Werbung in Büchern, wie ich es mal in Büchern aus den 40iger und 50iger Jahren gesehen habe, geht für mich gar nicht. Auch die Werbung für eine bestimmte Gewürzfirma ist ein NoGo. Aber zu dem Buch selbst:
    Im Prinzip besteht für Eva Fischer das lebensverändernde Prinzip darin, glutenfrei und frisch zu essen. Das ist lobenswert und für Leute mit Glutenintoleranz vielleicht auch bemerkenswert, aber neu oder revolutionär oder gar life changing ist das nicht. Sie hat ein 21-Tage-Programm mit Rezepten entworfen, die größtenteils auch gut schmecken, soweit ich sie ausprobiert habe, aber ganz ehrlich: Es ist kaum durchführbar, wenn man auch nur berufstätig ist.
    Gut gefallen haben mir zwischendrin Informationen zu bestimmten Zutaten oder wie sie zur Zeit werbewirksam vermarktet werden: Superfoods. Auch dass viele Rezepte mit Avocado gestaltet werden, die ich extrem gern mag, ist ein Bonus. Zusammengefasst jedoch denke ich, dass es tatsächlich eher ein Buch für Leute mit gesundheitlichen Problemen wie Glutenintoleranz ist als denen, die damit keinen Stress haben, denn die werden sich wohl eher nicht lebensverändernd wiedergefunden haben, selbst wenn sie das Programm durchziehen konnten.
    3/5 Punkte
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  • Rezension zu Life changing food: Das 21 Tage Programm

    Die Autorin von "Life Changing Food" Eva Fischer hat Zöliakie. Das ist eine Glutenunverträglichkeit, die schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben kann, wenn man seine Ernährungsweise nicht anpasst. Diese Tatsache hat Eva Fischers Leben nachhaltig verändert. Die Beschäftigung mit der Ernährung hat zu einem Foodblog,einer ernährungsbezogenen beruflichen Laufbahn und letzten Endes auch zu diesem Buch geführt.
    Sprich: Eva Fischers Ernährungsumstellung hat ihre Weichen auf ganzer Linie neu gestellt. Sie is(s)t gesünder und abwechslungsreicher und hat sich auch beruflich dem Thema Ernährung verschrieben.
    Ihr Ernährungskonzept hat sie daher „Life Changing Food“ genannt. Also grob gesagt: lebensveränderndes Essen. Sie steht vollkommen hinter ihrem
    Konzept und gibt in diesem Buch den interessierten Lesern alles mit, was nötig ist, um auch diesen gesünderen Weg zu gehen.
    Sie beleuchtet heimische, sowie exotische „Superfoods“. (Das sind Lebensmittel mit besonders hoher Nährstoffdichte bei wenig Kalorien).
    Sie erklärt, wie sich ein gutes Essen zusammensetzt und benutzt dabei zum besseren Verständnis bunte Illustrationen.
    Aber sie gibt auch Tipps wie eine Umstellung auf die neue Ernährungsweise besser klappt. Dabei geht sie nicht nur auf ihre Einkaufslisten ein, und stellt einen 3 Wochen Plan mit Rezeptvorschlägen auf, sondern gibt auch „Lebenshilfe“ um zusätzlich die Seele mitzunehmen. Den inneren Schweinehund
    überwinden, sich mit Menschen umgeben, die einem gut tun, positives Denken, um nur einige Dinge zu nennen. Das tut sie aber nicht mit erhobenem Zeigefinger und seitenlang, sondern gibt ganz kurz und knackig Denkanstöße. Hierzu gehören auch die kurzen Zitate von begeisterten
    Menschen, die Eva Fischers Ernährungskonzept ausprobiert haben.
    Ein Wermutstropfen ist für mich, dass Eva Fischer in manchen Rezepten Vollkornbrot erwähnt, aber nicht wirklich darauf eingeht, wie man als
    Zöliakie-Betroffener Vollkornbrot ohne Gluten bekommt. Einzig den Hinweis „glutenfrei, wenn man glutenfreies Mehl benutzt“ gibt es auf den
    Rezeptseiten . Außerdem befindet sich in 50% der Rezepte Kokos in verschiedenen Formen. (Kokosblütenzucker, Kokosöl, Kokoschips, Kokosmilch, Kokossahne...) Kokos ist ein Trendprodukt, das man sicherlich auch durch andere Zutaten ersetzen kann, aber hier wird kaum auf Alternativnutzung aufmerksam gemacht.
    (Was mich zu Beginn auch massiv stört ist dieses ständige "LCF ist" "LCF kann" "LCF wird" sodass auf manchen seiten die Abkürzung bis zu 10 mal vorkommt. Das ist mantramäßig nervend und hat das Buch eigentlich gar nicht nötig).
    Die Rezepte sind von einfach und schnell bis aufwändig und zutatenreich gestaltet.Viele Snacks kann man in größerer Zahl vorbereiten und hat somit auch Vorrat, sodass man nicht jeden Tag aufs Neue an Herd und Ofen stehen muss, wenn es um die Kategorie „zwischendurch“ geht. (Das Buch hat 4 Kategorien: „Morgens“, „Mittags“, „Abends“ und eben „zwischendurch“).
    Hilfreich sind auch die Tipps auf jeder Rezeptseite, wie man das Essen etwas variieren kann.
    Ich habe schon einige Rezepte ausprobiert und kann sagen, dass es wie mit allen Koch- und Backbüchern ist: Man muss sich herantasten. Der eigene Ofen ist anders, man muss vielleicht hier und da Flüssigkeitsmengen reduzieren, oder vermehren und manchmal trifft ein
    Rezept eben nicht ganz den eigenen Geschmack. Aber im Großen und Ganzen kann ich behaupten, dass Eva Fischers Rezepte sehr variantenreich sind und sowohl für gestresste Eltern, als auch für alleinstehende Singles machbar sind. Man muss sich eben nur durchringen auch das Konzept anzunehmen und durchzuziehen. Für gutes Essen sollte man sich Zeit nehmen. Leider machen wir das heutzutage viel zu selten.
    Ich kann auch aus eigener Erfahrung berichten (LCF ist nur ein neuer Name für schon längst bekannte Ernährungsformen), dass diese Ernährungsform, sobald man sich an sie gewöhnt hat, dazu führt, dass man weniger Heißhunger hat. Der Körper bekommt durch das neue Essen nämlich die Nährstoffe, die er braucht und stürzt uns nicht in dasfehlgeleitete Verlangen jetzt Schokolade oder Chips zu brauchen. Auch vermeidet man Produkte, die einem schwer auf Magen und Seele liegen (Ich sage nur: Ein großer Topf Nudeln, weils halt schnell geht). Man kommt ausgeglichener und fitter durch den Tag. Lässt man sich also auf die 21 Tage LCF ein, wird man Veränderungen feststellen.
    Fazit:
    Dieses Buch ist gut für Körper und Seele. Eine sympathische Autorin, die ihren Weg erfolgreich gegangen ist, nimmt uns an die Hand und stellt uns eine gesündere Lebensweise ohne Fertigprodukte vor. Was wir daraus machen ist uns überlassen. Aber ich kann nur sagen: Ausprobieren, es wirkt!
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Besitzer des Buches 2

  • Mitglied seit 2. Oktober 2013
  • Mitglied seit 5. Juni 2006
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