Cover zum Buch Duell

Titel: Duell

, (Übersetzer, Nachwort)

4,3 von 5 Sternen bei 4 Bewertungen

Verlag: CulturBooks Verlag

Format: E-Book

Seitenzahl: 160

ISBN: 9783959880534

Termin: August 2016

Aktion

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Duell

Was passiert, wenn die Faust eines Museumsdirektors ein 30 Millionen Euro teures Gemälde durchschlägt? Eine meisterhafte Satire auf den Kunstbetrieb: Jelmer Verhooff ist der junge Direktor des »Hollands Museum« in Amsterdam, ein hipper Aufsteiger innerhalb der Kunstwelt. Nun aber muß sein Museum wegen Brandschutzmängeln geschlossen werden. Als letzte Ausstellung vor der Schließung hat er sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: Junge holländische Künstler sollen sich mit Meisterwerken der Sammlung auseinandersetzen. Der Titel der Schau: »Duel. Dutch Artists Challenged by Modern Masters.« Besonders angetan ist er von einer jungen Malerin, die sich darauf spezialisiert hat, bedeutende Gemälde detailgenau zu kopieren. Diese wählt ein Schlüsselwerk von Mark Rothko und schafft ein verblüffend originalgetreues Abbild. Nach dem Ende der Ausstellung stellt dann allerdings der Restaurator des Museums fest, daß nun die Kopie in der Sammlung ist. Das Original wurde von der Malerin gestohlen. Und Jelmer Verhooff stellt seinerseits fest, daß Emma Duiker nicht nur Gemälde kopiert, sondern eine Konzeptkünstlerin ist, deren eigentliches Werk darin besteht, Rothkos Gemälde ohne jeden Hinweis auf dessen Wert und Bedeutung an alltäglichen Orten auf einfache Menschen wirken zu lassen. Verhooff macht sich sofort daran zu recherchieren, wo sich das Original befindet, um es zurückzustehlen. Er läßt Emma Duikers Computer hacken, und als er erfährt, daß sich der Rothko in der Schule für Lernbehinderte einer slowenischen Kleinstadt befindet, macht er sich zusammen mit dem Restaurator auf den Weg. Doch er hat Emma Duiker weit unterschätzt ...
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Bewertungen

Duell wurde insgesamt 4 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Meinungen

  • Was ist Kunst? Oder wie sollte sie sein? Eine Anregung.

    Aladin1k1

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Duell

    • 22. August 2021 um 14:15
    ### Inhalt ###
    Jelmer Verhoff ist der jüngste Museumsdirektor der Niederlande und wird für seine Verdienste gefeiert. Er hat sich im Hollandsmusem einquartiert, um zu verhindern, dass während der bald anstehenden Renovierung des Museum Hausbesetzer das Gebäude einnehmen. Vor der Schließung organisiert er noch eine letzte Ausstellung mit dem Namen "Duell". Junge Künstler unter 30 sollen ihre Werke präsentieren. Neben vielen Installationen aus Stahl ist da Emma Duiker, eine Ende 20 jährige Künstlerin, die sich mit Inbrunst einem Thema gewidmet hat, nämlich dem Kopieren eines 30 Millionen schweren Kunstwerkes namens "Untitled No. 5" des Künstlers Roth. Verhoff schüttelt innerlich etwas mit dem Kopf: Haargenaues Kopieren... Allerdings hat er sich erst kürzlich von dem Vortrag des amerikanischen Kunsthistorikers Bernhard Shorto mitreißen lassen mit dem Titel "The End of Arts as We know it", in dem Shorto sagt, das alles Kunst sein könne. Also jaa, insofern ist auch Duikers Werk Kunst. Doch am Ende der Ausstellung macht der Chefrestaurator Verhoffs, Olde Husink, eine alarmierende Entdeckung: Der 30-Milionen-Roth im Museum ist nicht das Original! Verhoff greift zum Hörer und ruft Duiker an...
    ### Meinung ###
    Ich finde die Geschichte reizvoll und gut erzählt. Thematisch finde ich es auch ansprechend. Die Motive Duikers, die im Dialog mit Verhoff zutage gefördert werden sind sogar geradezu bestechend plausibel und hätten auch mich überzeugt, wenngleich ich natürlich auch völlig verstehen kann, dass Verhoff trotz allem nicht begeistert ist. Neben der kurzen und spannenden Haupthandlung bekommt man als Leser auch einen netten Einblick in den Kunstbetrieb, in das Gebahren von Künstlern, Restauratoren und sonstigen Vögeln, die sich in der Dunstglocke der Kunst herumtreiben.
    ### Fazit ###
    Was ist Kunst? In diesem Büchlein bekommen wir eine mögliche Antwort, verpackt in eine anregende Geschichte über die Kunst und die Menschen, die sich in ihr betätigen.
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  • Rezension zu Duell

    • 13. Januar 2017 um 18:29
    Ein 30 Millionen Euro teures Kunstwerk verschwindet, entwendet von einer jungen Künstlerin, die es für ein eigenes Projekt zeitweilig nutzen möchte. Direktor Jelmer Verhooff kommt ihr jedoch auf die Schliche und macht sich gemeinsam mit einem seiner Restauratoren auf, um das Werk wieder zurückzuholen. Alles scheint zu gelingen, doch dann...
    Es ist eine Novelle, gerade mal 142 Seiten lang (und sechs Seiten Nachwort), die einen herrlichen Einblick bietet in den Kunstbeschrieb. Neben der eigentlichen Handlung gibt es immer wieder längere Abschnitte, in denen die Art und Weise was Kunst heutzutage bedeutet, angesprochen wird. Das klingt jetzt vermutlich sehr trocken, ist es aber überhaupt nicht. Joost Zwagerman verfügt über das Talent, bekannte Sachverhalte in neuer und amüsanter Weise darzustellen. Zum Beispiel: "..., dass seine Frau ihrer Ehe den Sprengstoffgürtel umgeschnallt hatte." Oder "Viele junge Künstler sind Installateure, die installierende Installationen installieren." Er blickt nicht herab auf die Szene, sondern stellt bestehende Verhältnisse auf seine teils satirische, teils humorvolle Weise dar, sodass sich die ganze Geschichte mit einem beständigen Grinsen im Gesicht lesen lässt. Und ich kam nicht umhin, mich beim weiteren Lesen zu fragen, was Kunst denn eigentlich überhaupt ist (Kommt es nicht von 'können'?).
    Ich habe die Lektüre dieses kleinen Büchleins eines mir bis jetzt völlig unbekannten Autors wirklich genossen, sodass ich mir auch weitere Werke von ihm anschauen werde. Leider hat Joost Zwagerman, der in den Niederlanden sehr bekannt und erfolgreich war, vor etwas mehr als zwei Jahren seinem Leben ein Ende gesetzt.
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Ausgaben von Duell

Taschenbuch

Cover zum Buch Duell

Seitenzahl: 160

E-Book

Cover zum Buch Duell

Seitenzahl: 160

Hardcover

Cover zum Buch Duel

Seitenzahl: 140

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Update: 6. Februar 2023 um 18:40