Die Ehre der Sophie Dupont

Buch von Julie Klassen

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Zusammenfassung

Serieninfos zu Die Ehre der Sophie Dupont

Die Ehre der Sophie Dupont ist der 10. Band der Regency Liebesromane Reihe. Sie umfasst 13 Teile und startete im Jahr 2008. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2021.

Bewertungen

Die Ehre der Sophie Dupont wurde insgesamt 4 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Ehre der Sophie Dupont

    Sophie arbeitet bei ihrem Vater im Portraitsstudio mit, sie hilft im Hintergrund, hält den Laden am Laufen und ist fast schon der Motor des ganzen während ihr Vater Kunden portraitiert.
    Insgesamt wirkt ihr Leben sehr ruhig, fast schon unbeachtet von anderen und ihr Tun wird als selbstverständlich angenommen und so fühlt sie sich etwas nebensächlich und unbedeutend.
    Wesley, der dort Bilder malen wollte, umgarnt Sophie bis sie ihm mehr Nähe gewährt als gut gewesen wäre. Sie hofft auf Ehe - doch er lässt sie allein.
    Verzweifelt nimmt sie den Heiratsantrag seines Bruders Stephen an der immer zur Stelle ist um Wesleys "Schulden" zu bezahlen und zu ordnen.
    Als es dann zwischen Sophie und Stephen anfängt zu knistern, die Geheimnisse um ihre Schuld sie aber fast erdrücken, wird es sehr spannend.
    Stephen ist ein wertvoller Mensch, sein Verhalten Sophie gegenüber hat mich beeindruckt. Seine zarte und rücksichtsvolle Art war zum verlieben.
    Ich wurde so gefesselt und habe den Weg der beiden mit vollem Herzen verfolgt.
    Alles ist so anschaulich und berührend geschrieben das ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und wirklich an einem Tag beendet habe.
    Es ist überraschend, als ich zu wissen glaubte wie es weiter geht gab es eine Wendung die ich schrecklich fand. Ich wollte nicht das Sophie das so erlebt, ihr Leben sollte doch endlich mal leichter werden.
    Chaos entstand und ich war neugierig ob es sich noch zum Guten wendet.
    So schnell konnte ich gar nicht lesen wie ich es erfahren wollte.
    Superschön waren auch die Erinnerungen eingefügt. Manchmal empfinde ich sie als störend, doch Julie Klassen hat sie sehr geschickt einfließen lassen.
    Sophie, Stephen, aber auch die anderen Personen wie Wesley, die Eltern, Stephens Schwester Kate, ihre Freundin Angela sind wundervoll und authentisch dargestellt.
    Die ganze Geschichte hat mich unglaublich fasziniert und es ist zu einem Lieblingsbuch geworden. Das Ende habe ich mehrmals gelesen weil ich es so toll fand.
    Es ist anders als ich erwartet habe, aber so unfassbar schön.
    "Die Ehre der Sophie Dupont" ist ein Buch das wirklich jeden "Jane Austen - Fan" begeistern wird. Es hat mich aber auch sehr an "Hedwig Courths-Mahler" - Romane erinnert und die anschauliche Beschreibung der Umgebung ließ mich immer wieder mal an die Verfilmung von "Der Graf von Monte Christo" denken.
    So viele gute Schwingungen in einem Buch machen mich einfach unglaublich froh.
    Ganz große Empfehlung.
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  • Rezension zu Die Ehre der Sophie Dupont

    1815 Devonshire/England. Captain Stephen Overtree ist auf der Suche nach seinem Bruder Wesley in Lynmouth angekommen, wo Wesley sich in einem Atelier eingemietet haben soll, um zumalen. Doch sein Bruder hat sich Hals über Kopf auf den Weg nach Italien gemacht und sein Model und Geliebte Sophie Dupont, die Tochter eines Malers, allein und schwanger zurück gelassen. Stephen verflucht seinen egoistischen Bruder und macht Sophie kurzerhand einen Heiratsantrag, um für die familiäre Verfehlung einzutreten. Sophie, deren Herz immer noch an Wesley hängt, obwohl er sie so schmählich im Stich gelassen hat, weiß sich keinen anderen Rat, als den Antrag anzunehmen, wenn sie nicht als unverheiratete und schwangere Frau als gebrandmarkt gelten will. Gleich nach der Eheschließung reist sie mit Stephen auf dessen Familiensitz Overtree Hall, wo sie die restlichen Familienmitglieder sowie deren Freunde kennenlernt und sich langsam einlebt und sich an ihren neuen Ehemann gewöhnt. Doch dann wird Stephen in sein Regiment zurückgerufen, um in den Krieg gegen Napoleon zu ziehen und kaum ist er aufgebrochen, kommt Wesley nach Overtree Hall, wo er auf Sophie trifft. Sophie ist hin und hergerissen, was soll sie nur tun?
    Julie Klassen hat mit ihrem Buch „Die Ehre der Sophie Dupont“ einen spannenden historischen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, nimmt den Leser von Beginn an mit an die Seite der Protagonistin Sophie, lässt ihn an ihren Gedanken und ihrer Gefühlswelt teilhaben und mit ihr hoffen und bangen. Der Spannungsbogen wird schon zu Beginn der Handlung recht hoch angesetzt, steigert sich im späteren Verlauf der Handlung sogar noch. Der Leser ist aufgefordert, die vielen kleinen Geheimnisse und Verwicklungen nach für nach aufzuklären und wird oftmals mit überraschenden Entwicklungen konfrontiert.
    Die Autorin zeigt in ihrem Buch zudem die damaligen Gesellschaftsstrukturen auf, in denen unverheiratete „gefallene“ Frauen von ihrem Umfeld geächtet wurden und ihnen oftmals gar keine andere Möglichkeit blieb, ihr Kind fernab von ihrer gewohnten Umgebung im Geheimen zu bekommen, um es anschließend in einem Kloster oder in einem Findelheim unterzubringen und danach wieder ein Leben zu führen, als hätte es diesen Teil ihres Lebens gar nicht gegeben, nur um dem Ruf der Familie zu entsprechen.
    Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, aber detailliert angelegt. Sie wirken durchweg lebendig und authentisch. Sophie ist eine sympathische junge Frau, die noch unerfahren an den falschen Mann gerät. Sie liebt die Malerei, hat selbst genügend Talent geerbt und unterstützt so ihren Vater bei seinen Bildern. Sophie hat keine Vorstellung von ihrer Wirkung in Bezug auf Männer und vertraut weil verliebt dem falschen Mann. Sehr schön zu beobachten ist die Entwicklung von Sophies Wesen innerhalb der Handlung, denn aus ihrer Unsicherheit erwächst eine recht gestärkte junge Frau, die sich nimmt, was sie sich erträumt. Stephen ist ein integrer Mann, gläubig und mit Ehrgefühl ausgestattet. Seine militärische Laufbahn hat ihn geprägt, innerlich und äußerlich, so wirkt er oft hart und erbarmungslos. Doch im Kern ist auch er nur auf der Suche nach der einzigen Liebe. Wesley ist ein arroganter, selbstverliebter und egoistischer Mann, der sich immer im Recht sieht und die Schuld auf andere schiebt. Auch die anderen Protagonisten sind so vielfältig und interessant skizziert und beleben die Handlung mit ihren kleinen Nebengeschichten und Episoden.
    Besonders erwähnenswert sei hier noch, dass es sich um einen Roman mit christlichem Bezug handelt. Die eingefügten Gebete und Gedanken der Protagonisten an Gott sind wunderbar ausgewählt zur jeweiligen Situation und wirken daher besonders glaubhaft.
    „Die Ehre der Sophie Dupont“ ist ein sehr schöner historischer Roman, der im alten England spielt und der sowohl eine Liebesgeschichte wie auch einige Geheimnisse in sich birgt. Alle Liebhaber dieses Genres bei ihrer Wahl nicht enttäuscht werden. Absolute Leseempfehlung!
    Verdiente .
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Besitzer des Buches 3

Update:

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