Die Frau, die zu sehr liebte

Buch von Hera Lind

Cover zum Buch Die Frau, die zu sehr liebte

Titel: Die Frau, die zu sehr liebte

4,3 von 5 Sternen bei 6 Bewertungen

86,7% Zufriedenheit

Verlag: Diana Verlag

Format: Taschenbuch

Seitenzahl: 416

ISBN: 9783453357822

Termin: November 2015

Aktion

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Frau, die zu sehr liebte

Wenn Liebe blind macht, sind die Folgen lebenslänglich Wie vom Blitz getroffen verliebt sich die dreifache Mutter und Arztfrau Linda in den gut aussehenden und äußerst charmanten Bankdirektor Frank. Nach heißen Liebesnächten und einem gemeinsamen Urlaub trifft sie den waghalsigen Entschluss, ihrem bisher eintönigen Leben noch einmal den entscheidenden Kick zu geben. Sie lässt alles hinter sich, verliert Freunde, Familie und ihre finanzielle Sicherheit. Aber sie glaubt an die große Liebe, setzt alles auf diese eine Karte, und schon bald scheint das Glück mit Patchworkfamilie im neuen Haus perfekt. Doch was wie ein paradiesischer Traum beginnt, wird mehr und mehr zu einem fürchterlichen Albtraum, aus dem es kein Zurück mehr gibt ...
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Bewertungen

Die Frau, die zu sehr liebte wurde insgesamt 6 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Frau, die zu sehr liebte

    • 25. November 2018 um 19:58
    Roman nach einer wahren Geschichte
    Nach 20 Ehejahren verliebt sich die Arztgattin und dreifache Mutter Linda Albrecht mit Mitte vierzig Hals über Kopf in den charismatischen Bankdirektor Frank Hellwein. Noch einmal möchte sie sich umworben und geliebt fühlen, nicht nur gebraucht wie in ihrer Ehe mit Jochen.
    Allen Bedenken zum Trotz verlässt Linda ihren biederen Ehemann und gründet mit ihrer großen Liebe die perfekte Patchworkfamilie. Anfangs trägt Frank seine Linda auf Händen, und bietet ihr neben einem Leben als Familienmanagerin jeden erdenklichen Luxus. Er verwöhnt sie mit aufregenden Reisen, teurem Schmuck und chicer Kleidung.
    Doch bald beginnt die glänzende Fassade zu bröckeln. Frank gerät wegen Kleinigkeiten außer sich, und verlässt daraufhin oft fluchtartig das Haus. Es dauert lange, ehe Linda sich eingesteht, dass sie nicht die einzige Frau in Franks Leben ist. Dennoch verzeiht sie ihm immer wieder, gibt ihm schließlich sogar das Jawort, und gründet mit ihm gemeinsam eine Firma.
    Mit dieser Entscheidung gerät Linda in einen Albtraum, aus dem es kein Erwachen mehr gibt.
    Hera Lind hat mit diesem Buch einen äußerst fesselnden Roman vorgelegt, der mich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat.
    Sinn- und Lebenskrisen Mitte vierzig sind ja durchaus keine Seltenheit, weshalb ich Lindas Sehnsucht nach einem aufregenden Liebesabenteuer gut verstehen kann. Charakterlich finde ich sie sehr gut dargestellt, als einst ungeliebtes Kind, als funktionierende Ehefrau und fürsorgliche Mutter, die schließlich blind vor Liebe komplett den Boden unter den Füßen verliert. Mit Frank scheint ihr nichts unmöglich, treu steht sie immer zu ihm, und gibt alles, um die Familienidylle zu wahren.
    Frank hingegen ist eine recht undurchsichtige Persönlichkeit. Seine freundliche und unkomplizierte Art, die anfangs auch die Kinder zu begeistern vermochte, weicht immer öfter grundlosen Wutausbrüchen, die seine Lieben ratlos zurücklassen. Natürlich könnte man Linda Naivität und Blauäugigkeit vorwerfen, ebenso verständlich ist aber auch ihr Bestreben, jede Unstimmigkeit sofort wieder auszubügeln. Schließlich hat Linda mit der Trennung von Jochen viel riskiert, Familien und Freundschaften zerstört. Der triste Alltag darf bei ihnen einfach nicht - wie in jeder x-beliebigen Beziehung - die Oberhand gewinnen.
    Der charmante Frank findet seine Bestätigung nicht nur als erfolgreicher Banker, er ist auch sportlich sehr ehrgeizig, braucht gesellschaftliche Anerkennung und die Bewunderung des weiblichen Geschlechts. Vor allem aber muss auch die Frau an seiner Seite in allen Belangen mit seinen hohen Ansprüchen mithalten können.
    Hera Lind hat nicht nur das anfängliche himmelstürmende Glücksgefühl ihrer Protagonistin sehr glaubhaft beschrieben, sondern auch die ersten Kratzer im Lack, die Zweifel und Ängste, das Verleugnen, die Selbstvorwürfe, und schließlich das Eingestehen ihres Scheiterns.
    Wüsste ich nicht, dass der Roman auf einer wahren Begebenheit beruht, hätte ich das Ende als irreal bezeichnet, als zu dick aufgetragen, und die Fantasie der Autorin als allzu blühend abgetan. Anscheinend ist es aber doch das Leben selbst, das die unglaublichsten Geschichten schreibt, und auch nicht - wie in vielen Romanen - auf alle offenen Fragen eine befriedigende Antwort zu geben hat.
    Der Autorin gebührt für ihr Buch meiner Meinung nach höchstes Lob. Aus jeder Zeile ist spürbar, dass sie mit viel Engagement und großem Einfühlungsvermögen geschrieben hat.
    Der Stil hat mir ebenfalls gut gefallen, er ist flüssig und so leicht lesbar, dass man sich von der Lektüre kaum trennen kann.
    Für diese interessante, spannend erzählte Geschichte zum Mitfühlen und Mitfiebern gibt es von mir für alle LiebhaberInnen dieses Genres eine unbedingte Leseempfehlung und die volle Punktezahl.
    Begeisterte
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Ausgaben von Die Frau, die zu sehr liebte

Taschenbuch

Cover zum Buch Die Frau, die zu sehr liebte

Seitenzahl: 416

E-Book

Cover zum Buch Die Frau, die zu sehr liebte

Seitenzahl: 417

Besitzer des Buches 11

Update: 14. September 2024 um 14:51