Die kleine Bäckerei am Strandweg

Buch von Jenny Colgan

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die kleine Bäckerei am Strandweg

Es klingt fast zu gut um wahr zu sein - Polly wird ihr Hobby zum Beruf machen, und das in Cornwall, auf einer romantischen Insel mit Männerüberschuss. Genau die richtige Kur für ein leeres Konto und ein gebrochenes Herz. Aber die alte Bäckerei ist eine windschiefe Bruchbude, am Meer kann es sehr kühl sein, und der Empfang, den manche Insulaner ihr bereiten, ist noch viel kälter. Gut, dass Polly Neil hat, einen kleinen Papageientaucher mit gebrochenem Flügel. Doch bald kauft der halbe Ort heimlich ihr wunderbares selbstgebackenes Brot, und als sie Neil fliegen lassen soll, ist sie schon fast heimisch geworden. Nur das mit der Liebe gestaltet sich komplizierter als gedacht ...
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Serieninfos zu Die kleine Bäckerei am Strandweg

Die kleine Bäckerei am Strandweg ist der 1. Band der Kleine Bäckerei Reihe. Sie umfasst 4 Teile und startete im Jahr 2014. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2021.

Bewertungen

Die kleine Bäckerei am Strandweg wurde insgesamt 40 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,9 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die kleine Bäckerei am Strandweg

    Polly hat sich mit Chris zusammen den Traum von einem eigenen Unternehmen erfüllt. Sowohl beruflich als auch privat läuft es zu Beginn super, doch dann bricht alles zusammen, ihr Unternehmen ist den Bach runter und die Beziehung ebenso. Doch Polly kratzt ihren letzten Mut zusammen, packt ihre Sachen und zieht, ohne zu wissen, wie es weitergehen soll, nach Cornwall auf die Insel Polbearne in ein renovierungsbedürftiges Haus, das mal eine alte Bäckerei war. Das kommt Polly wie gerufen, denn sie liebt das Backen. Ganz heimlich spricht sich herum, dass Pollys Brot richtig gut ist, doch der alten Bäckerin und ausgerechnet auch noch ihre Vermieterin Mrs. Manse hält überhaupt nichts von Pollys Aktionen und legt ihr immer wieder Steine in den Weg. Aber nicht nur mit Mrs. Manse hat Polly ihre liebe Not, auch mit dem örtlichen Männerüberschuss, denn es interessieren sich immer mehr skurrile Gestalten des anderen Geschlechts für Polly selbst. Ob Fischer, Kapitän, Imker oder Tierarzt: jeder steht vor ihrer Tür und Polly lernt eine Menge neuer Freunde kennen. Doch so wirklich erreicht kein Mann ihr Herz. Ist Polly so verletzt von ihrer letzten Beziehung, dass sie verlernt hat, der Liebe noch einmal eine Chance zu geben?
    Jenny Colgan hat mit ihrem Buch „Die kleine Bäckerei am Strandweg“ einen sehr unterhaltsamen Sommerroman geschrieben, in dem Verwirrung, Zwistigkeiten, die Liebe und Freundschaft die Hauptthemen sind. Der Schreibstil ist flüssig, dabei ruhig und erholsam, der Leser reist in Gedanken ins malerische Cornwall auf eine kleine Insel, um sich dort in dörflicher Atmosphäre an Pollys Fersen auf dem Weg in ein neues Leben zu heften. Die Landschaftsbeschreibungen sowie die Gemeinschaft der Bewohner werden liebevoll beschrieben und verleihen beim Lesen ein heimeliges Gefühl. Wer in diesem Roman Spannung erwartet, wird auf jeden Fall enttäuscht sein. Dafür lebt die Geschichte von den ruhigen und ausgeglichenen Tönen, von den kauzigen Bewohnern und ihren Eigenheiten sowie von der Hauptprotagonistin Polly, die als Neuankömmling in dieser doch recht eingeschworenen Gemeinschaft erst noch ihren Platz finden muss, um dazuzugehören. Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz und tragische Erlebnisse werden gefühlvoll umgesetzt.
    Die Charaktere sind vielfältig gestaltet und ausgearbeitet, wirken allesamt aber sehr lebendig und wie Menschen von nebenan, eben authentisch. Polly ist eine sympathische Frau, deren Träume soeben geplatzt sind. Sie steht vor den Scherben ihres Lebens und sammelt noch einmal alle ihre Reserven und ihren Mut zusammen, um sich eine neue Existenz aufzubauen an einem ihr völlig fremden Ort. Sie hat oftmals ein loses Mundwerk, sagt immer, was sie denkt, dabei ist sie offen und ehrlich. Gerade diese Eigenschaft verschafft ihr Respekt unter den Menschen, und man begegnet ihr mit weniger Argwohn. Mrs. Manse ist eine verbitterte alte Frau, die das Liebste in ihrem Leben verloren hat. Sie kann gar nicht anders, als allem und jedem mit Misstrauen und Argwohn zu begegnen, denn sie hat ihren Glauben an das Gute verloren. Huckle ist ein geheimnisvoller Charakter, der erst sehr langsam aus seinem Bienenkokon herauslugt, um dann am Ende doch wieder zu flüchten. Der alte Kapitän ist ein Bär von einem Kerl, gutmütig, hilfsbereit und doch auch irgendwie ein Schwerenöter. Auch die anderen Protagonisten sind allesamt wunderbar inszeniert und untermalen mit ihren kleinen Episoden den Verlauf der Handlung.
    „Die kleine Bäckerei am Strandweg“ ist die ideale Lektüre für einen Tag am Strand, wo man nicht viel nachdenken, sondern einfach nur träumen und sich entspannen will. Ein schönes Urlaubsbuch!
    Sommerliche .
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  • Rezension zu Die kleine Bäckerei am Strandweg

    Meine Meinung:
    Nach dem Konkurs und der Trennung von ihrem Partner braucht Polly eine neue Bleibe und findet diese auf Mount Polbearne in Cornwall. Die Wohnung hat Löcher im Dach und rissige Fenster - aber einen tollen Ausblick aufs Meer. Polly mietet den Klapperkasten kurzerhand an. Nach der ersten Nacht in der ungewohnten Umgebung hat sie bereits einen Mitbewohner, einen verletzten Papageientaucher, von dem sie sich eine Trennung schon bald nicht mehr vorstellen kann. Sie geniesst zwar die Stille des Ortes, doch eigentlich müsste sie sich um einen neuen Job kümmern. Um sich von ihren Problemen abzulenken beginnt sie zu backen und schnell sind nicht nur die Fischer und der Tierarzt begeistert von ihrem Brot. Doch Vorsicht vor der Dorfbäckerin Mrs Mansell, die eifersüchtig auf Pollys Backerfolge und sehr misstrauisch ist - und auch sonst ist so einiges los im ruhigen Polbearne: ein Gespenst soll des Öfteren mitten in der Nacht auf der Hafenmauer zu sehen sein.
    Viele Leser, die Sarah Morgan lieben, könnten auch Jenny Colgans Bücher mögen. Doch bei Jenny Colgan stehen nicht Liebesgeschichten im Vordergrund, sondern sind eher i-Tüpfli des Romans. Hauptsächlich geht es um die kargen Lebensbedingungen in Polbearne, um Neuanfänge und um den Wunsch beruflich das zu tun, was man gerne machen möchte und nicht einfach einen Job zu haben, der einem das Überleben sichert.
    Die Autorin schreibt leicht und flüssig über das Leben von diesem kleinen Ort auf einer Halbinsel. Es treten mehr oder weniger überzeugte Fischer auf, eine missmutige Bäckereiverkäuferin, ein Amerikaner, der sich als Imker versucht und viele weitere interessante Protagonisten in der bunt zusammengewürfelten Dorfgemeinschaft. Liebevoll schreibt die Autorin auch von tragischen Begebenheiten und kann die Stimmung gut einfangen. Der Humor kommt nicht zu kurz, viele witzige Dialoge bringen den Leser zum Schmunzeln und in Person von Kerensa und Reuben auch oft zum Lachen.
    Spätestens am Ende des Buches kann sich auch der härteste Lowcarber dem Duft des Brotes nicht entziehen - deshalb warten auf den letzten Seiten einige Brotbackrezepte aufs Ausprobiert werden.
    In England sind in den letzten Jahren einige Titel von Jenny Colgan erschienen, doch es ist ihr erstes Buch, das auf Deutsch übersetzt wurde. "Die kleine Bäckerei am Strandweg" ist der erste Teil einer dreiteiligen Serie. Es würde mich freuen, wenn auch die anderen Titel auf Deutsch herausgegeben werden.
    Fazit:
    Leichte, liebe- und humorvolle Lektüre über eine sympathische Frau, die einem kleinen Fischerort Leben einhaucht.
    4 Punkte.
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  • Rezension zu Die kleine Bäckerei am Strandweg

    Inhaltsangabe:
    Polly und Chris konnten ihr kleines Unternehmen nicht retten. Während er sich in Selbstmitleid suhlt und zurück zu seiner Mutter zieht, ergreift Polly kurzerhand die Flucht und findet eine kleine billige Bruchbude auf der Insel Polbearne, die vor der südlichen Küste von Cornwall liegt.
    Polly erkennt gleich, dass ihre Wohnung über einer alten Bäckerei liegt, die jedoch mehr schlecht als recht den stürmischen Bedingungen der Küste stand hält. Trotzdem kann sie dort ihr Brot backen, denn das macht sie leidenschaftlich gern. Es gesellt sich noch ein kleiner verletzter Papageientaucher zu ihr, den sie Neil tauft. Und auch die Fischer im Hafen sind ihr durchaus zugetan. Allerdings nicht die einheimische Bäckerin: Mrs. Manse. Mrs. Manse verkauft seit Jahrzehnten das Brot, doch um sich die Arbeit zu erleichtern, bestellt sie ihr Brot vom Festland, welches an Qualität etwas zu wünschen übrig lässt. Leider ist die alte Bäckerin auch Pollys Vermieterin und so kaufen die Einheimischen heimlich das gebackene Brot bei Polly, um die alte Dame nicht zu erzürnen. Denn für alle steht sofort fest: Pollys Brot schmeckt einfach lecker!
    Schnell hat Polly auch erkannt, dass die Insel Polbearne zu viele Männer hat. Und gleich zwei scheinen einen Auge auf sie geworfen zu haben: Der kernige Fischer Tarnie und der eher ruhigere Huckle, der aus Amerika stammt und offensichtlich ein gebrochenes Herz kitten möchte. Nach der langen Beziehung mit Chris hat Polly schlichtweg verlernt, wie man in Herzensdingen vorgeht und so bringt ein furchterregender Sturm und ein großes Missverständnis ihr Herz durcheinander.
    Mein Fazit:
    Natürlich möchte ich mich erstmal beim Berlin Verlag für das Rezensions-Exemplar bedanken. Das Cover und die Kurzbeschreibung haben mich sehr ansprochen, daher habe ich gerne zugesagt.
    Aber wie das so ist, hat man da natürlich auch ein paar Erwartungen. Und da muss ich schon ehrlich gestehen, dass da meine Erwartungen wohl zu hoch geschraubt waren. Polly ist durchaus sympathisch und ihre Sehnsucht nach etwas Ruhe ist ebenfalls verständlich. Sie hat lange um das Unternehmen und um ihren Freund gekämpft. Aber Chris konnte sich selbst und auch ihr lange nicht eingestehen, dass er die Zeichen der Zeit nicht erkannt und daher das gemeinsame Unternehmen an die Wand gefahren hat. Als die Bank die Insolvenz-Verwalter schickt, ist für beide klar, dass ihr gemeinsamer Weg ein Ende gefunden hat. Da Polly weder Job noch Geld hat, kann sie sich nur die kleine Bruchbude auf der Insel leisten. Trotz aller Bedenken ihrer Freundin Kerensa nimmt sie die Wohnung und versucht sich ein neues Leben aufzubauen, was ihr auch gut gelingt. Ihre Leidenschaft für das Brot ist ihr dabei eine sehr große Hilfe. Nicht nur, dass sie beim Kneten Stress abbauen kann. Auch den Einheimischen schmeckt ihr frisches Brot und so nimmt die Geschichte ihren Lauf, die größtenteils recht unterhaltsam ist, auch wenn einige Strecken etwas langatmig waren.
    In Liebesdingen ist Polly allerdings nicht besonders talentiert. Und da kommt auch mein Kritik-Punkt zu der Geschichte. Es gibt zwei Männer, die um ihre Liebe kämpfen – mehr oder weniger. Aber in dem Buch wird es nicht so wirklich deutlich. Darauf wurde meiner Meinung nach viel zu wenig eingegangen. Umso überraschter war ich dann, als Polly in ein großes Gefühl-Chaos stürzte. Irgendwie wurde es da für mich etwas unglaubwürdig. Ich konnte Polly und Huckle ihre Gefühle da nicht wirklich abnehmen. Schade!
    Ein weiterer Kritik-Punkt ist der reiche Reuben und für mich sehr oberflächliche Freundin Kerensa. Das ist so voller Klischees, dass es nur so triefte. Diese Abschnitte waren für mich leider nicht so schön zu lesen. Davon gab es nun auch nicht so viele. Aber ich fand sein Benehmen schon echt unangenehm und irgendwie konnte ich dem trotz allen nicht viel Gutes abgewinnen. Und in den Dialogen waren mir zu viele „Äh“s. Das erinnert mich so an einen großen deutschen Tennisspieler, wenn er Interviews gegeben hat.
    Ansonsten fand ich die Erzählungen rund um die Menschen Polbearne recht amüsant und so machten sie das eine oder andere wieder wett. Jedoch sind nicht mehr wie drei Sterne drin und somit kann ich es auch nur bedingt empfehlen. Wirklich schade, aus dem Plott hätte man wirklich mehr machen können.
    Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Die kleine Bäckerei am Strandweg

    Klappentext:
    Es klingt fast zu gut um wahr zu sein – Polly wird ihr Hobby zum Beruf machen, und das in Cornwall, auf einer romantischen Insel mit Männerüberschuss. Genau die richtige Kur für ein leeres Konto und ein gebrochenes Herz. Aber die alte Bäckerei ist eine windschiefe Bruchbude, am Meer kann es sehr kühl sein, und der Empfang, den manche Insulaner ihr bereiten, ist noch viel kälter. Gut, dass Polly Neil hat, einen kleinen Papageientaucher mit gebrochenem Flügel. Doch bald kauft der halbe Ort heimlich ihr wunderbares selbstgebackenes Brot, und als sie Neil fliegen lassen soll, ist sie schon fast heimisch geworden. Nur das mit der Liebe gestaltet sich komplizierter als gedacht …
    Rezension:
    Zuckersüß mit ein bisschen Drama, so würde ich „Die kleine Bäckerei am Strandweg“ zusammenfassen. Beim hören steigt einem definitiv der Duft von frisch gebackenem Brot in die Nase. Ich bin auf das Buch gestoßen, weil eine Rezensentin schrieb, dass Leserinnen von Sarah Morgan auch dieses Buch lieben werden. Ich muss allerdings sagen, dass Jenny Colgan meiner Ansicht nach bei Weitem nicht an den wundervollen Schreibstil von Sarah Morgan heran reicht.
    Die Sprecherin, Vanida Karun, kannte ich bisher nicht, aber ich mag sie sehr. Sie hat eine angenehme Art die Geschichte zu erzählen.
    Polly hat mir zuerst nicht so wirklich gefallen. Sie wirkt ein bisschen überheblich und irgendwie auch egoistisch. Sie wirkte leicht weltfremd. Das legte sich aber schnell, als sie endlich Anschluss an die Dorfbewohner in Mount Polbearne fand und in deren Kreis aufgenommen wurde. Mehr und mehr entwickelt sie sich zu einer sensiblen, aber auch zupackenden jungen Frau, die ihr Leben in die eigenen Hände nimmt.
    Die Nebencharaktere blieben teilweise leider etwas blass. Gerade von Mrs. Manse, der bisherigen Bäckereien, hätte ich mir mehr gewünscht. Sie wäre ein toller Antagonist gewesen, leider verpuffte das aber. Hätte sie Polly das Leben deutlich schwerer gemacht, wäre bestimmt noch ein bisschen mehr Spannung in die Geschichte zu bringen gewesen.
    Pollys beste Freundin, Kerensa, schaffte es dafür mit ihrem Reuben ein bisschen Salz in die Suppe zu bringen. Leicht überkandidelt haben sie beide das Herz dann aber doch am rechten Fleck.
    Tarni und Huckle, die Männer der Geschichte, sind so völlig unterschiedlich und doch irgendwie auch gleich. für wen Pollys Herz am Ende wohl schlägt? Das müsst ihr selbst herausfinden. Ich darf euch auf jeden Fall so viel sagen, dass ihr bei einem der beiden Männer eine Überraschung erleben werdet, mit der man bei dieser Art von leichter Sommerlektüre nicht rechnet. Na, hab ich euch neugierig gemacht?
    Alles in allem ist das Leben auf der Insel dörflich und vom Fischfang geprägt. So nimmt das Leben der Fischer auch einen großen Teil der Geschichte ein und sorgt auch für einige Aufregung. Leider plätschert die Geschichte dennoch über einige Zeit nur vor sich hin. Trotzdem hat sie mich gefangen genommen und ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Polly weitergeht, so dass ich dran geblieben bin. Ich bin gespannt auf Band 2, der schon in meinem Audible Account auf mich wartet.
    Von mir gibt es 3 Sterne und eine Hörempfehlung.
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Ausgaben von Die kleine Bäckerei am Strandweg

Taschenbuch

Seitenzahl: 496

E-Book

Seitenzahl: 493

Hörbuch

Laufzeit: 00:10:43h

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Besitzer des Buches 89

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