Vermiss mein nicht

Buch von Cecelia Ahern, Christine Strüh

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Vermiss mein nicht

Als Sandy Shortt zehn Jahre alt ist, verschwindet ein Mädchen aus ihrer Klasse. Seit dieser Zeit sucht sie leidenschaftlich nach allem, was vermisst wird: nach Socken, Schlüsseln und später auch nach Menschen. In ihrer Suchagentur macht sie Angehörigen Mut, denn sie gibt niemals auf. Doch als Sandy den Auftrag bekommt, den Bruder von Jack Ruttle wiederzufinden, verirrt sie sich im Wald und verschwindet selbst – an einen geheimnisvollen Ort, den alle nur „Hier“ nennen. Dort begegnet sie Menschen, die sie schon lange gesucht hat, und auch jemandem, den sie fast vergessen hätte: sich selbst. Währenddessen macht sich Jack auf die Suche nach Sandy …
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Über Cecelia Ahern

Cecelia Ahern wurde 1981 als Tochter des ehemaligen irischen Ministerpräsidenten in Dublin geboren. Sie studierte Medienkommunikation und Journalismus. Bereits in jungen Jahren veröffentlichte sie ihren ersten Roman, der 2004 in Deutschland unter dem Titel "P.S. Mehr zu Cecelia Ahern

Bewertungen

Vermiss mein nicht wurde insgesamt 102 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,7 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Vermiss mein nicht

    Ich möchte gleich noch eine zweite Rezension zu einem Buch schreiben, das ich schon mehrmals gern gelesen habe.
    Autor/in: Cecilia Ahern
    Titel: Vermiss mein nicht
    Genre: Belletristik
    Erscheinungsdatum: August 2008 (8. Auflage)
    ISBN: 978-3596167357
    Seiten: 440
    Preis: 10,99 € als Taschenbuch, E-Book 3,99
    Inhalt und Charaktere:
    Sandy Shortt sieht völlig gegenteilig aus als ihr Name vermuten lassen würde. Beruflich sucht sie Vermisste, kennt die Daten von vielen Vermisstenfällen auswendig. Früher hat sie Dinge gesucht wie Socken usw. In ihrer Kindheit verschwand eine Schulkameradin und sie konnte nicht glauben, dass die wirklich verschwunden ist. Sie erhält den Auftrag den Bruder von Jack zu suchen. Und dann geschieht es, dass sie selbst verloren geht.
    Sie landet im Land der verlorenen Dinge und Menschen. Dies hat eine ganz spezielle Struktur, wie sich die Menschen dort eingerichtet haben. Dort gibt es alles was andere verloren haben: eben Socken, andere Dinge, Menschen, aber auch Geräusche sind zu hören, die jemand vergessen hat. Zum Beispiel kann man dort manchmal sein eigenes Lachen hören - ein trauriges Erlebnis. Zu viel möchte ich hier nicht verraten. Findet sie dort wohl Jacks Bruder? Und was wird Jack tun, wenn Sandy plötzlich verschwunden ist? Sind schon einmal Menschen von diesem Ort zurückgekehrt?
    Schreibstil und Handlung
    Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, beim ersten Mal habe ich den Roman an einem Tag durchgelesen. Die Autorin kann die fantastische Welt wunderbar beschreiben, ich kann mir alles schön vorstellen - das finde ich bei einer Fantasiewelt immer wichtiger als bei realen Romanen. Die Handlung ist spannend, von Anfang an fesselnd, ich liebe es, in diese Welt einzutauchen. Dabei weckt es Überlegungen wie es in Wirklichkeit wäre, wenn verschwundenes noch irgendwo wäre. Und ob es nicht letztendlich dafür stehen kann, dass jeder Mensch in den Gedanken von anderen noch weiterlebt, also in der Fantasie?
    Titel und Cover
    Der Titel ist ein Wortspiel mit Vergissmeinicht. Ein bisschen widersprüchlich finde ich ihn, weil Sandy genau das tut: alle Verschwundenen vermissen. Und wenn sie selbst verschwunden ist, dann sollte sie ja hoffen vermisst zu werden, um gefunden zu werden ...
    Das Cover überzeugt mich weniger, wie übrigens andere Covers der Autorin auch. Ja, es lässt die Assoziation des Nichts, des Verschwindens zu (Tür ist geöffnet, aber niemand ist da, jemand ist gegangen), aber mir fehlt ein bisschen etwas Fantasievolles, dass auf den Inhalt vorbereitet,
    Fazit
    Von der Verpackung her meiner Meinung nach noch Verbesserungswürdig, aber der Inhalt ist einfach toll: Lädt zum Nachdenken und Träumen ein, gibt Hoffnung, verbindet Realität und Fiktion - ein Buch, das anders ist als die übrigen Werke der Autorin, wobei auch dort häufig fantastische Elemente vorkommen.
    Bewertung: 5 von 5 Sternen
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  • Rezension zu Vermiss mein nicht

    Wir haben das Buch grade im Rahmen einer MLR gelesen. Und unsere Meinungen waren relativ gleich...
    Mehr als Sternchen kann ich dem Buch leider nicht geben.
    Ich hab es vor einigen Jahren schonmal begonnen und abgebrochen, weil ich einfach nicht rein gekommen bin.
    Jetzt in der Leserunde ging es aber gut und zumindest die erste Hälfte hat mir wirklich gefallen. Die idee mit dem "Hier" fand ich wirklich gut, mal was originelles... Die Grundidee zum Buch auch wirklich durchdacht und ich finde das auch ziemlich tiefsinnig wenn man mal drüber nachdenkt.
    Leider macht die 2. Hälfte, vorallem das Ende, die gute Meinung zunichte. Die Geschichte plätschert nur noch dahin und der tiefere Sinn geht total verloren. Ich hätte mir mehr Bedeutung am Ende gewünscht, das war mir zu oberflächlich. Die "Auflösung" des ganzen wie dahin geschrieben, als hätte die Autorin vergessen was sie sagen will und einfach das Buch irgendwie beendet.
    Auch anfänglich anstrengend fand ich das hin und her der beschriebenen Situationen, das war ein ständiges durcheinander. Aber wenn man sich dran gewöhnt, ist es sogar abwechslungsreich und mich hat es nicht mehr gestört.
    Sympatisch war mit vorallem Jack, Sandy ging so, Bobby war auch sehr liebenswert.
    ich finde gut, das ich das Buch nun doch nochmal gelesen habe, aber rausragend ist es nicht grade. Hätte ich nicht fast alle Ahern Bücher schon hier stehen, ich weiß nicht ob ich sie mir kaufen würde nach diesem Buch....
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  • Rezension zu Vermiss mein nicht

    Über das Buch:
    ISBN: 9783810501431
    Preis: 12Euro
    Erschien: 2007
    Originalsprache: Englisch
    Originaltitel: A place called here erschien 2006
    Verlag: Krüger
    Seiten: 425
    Gelesen vom 16.3.2016 bis 23.3.2016
    Inhalt:
    Als Sandy Shortt zehn Jahre alt ist, verschwindet ein Mädchen aus ihrer Klasse. Seit dieser Zeit sucht sie leidenschaftlich nach allem, was vermisst wird: nach Socken, Schlüsseln und später auch nach Menschen. In ihrer Suchagentur macht sie Angehörigen Mut, denn sie gibt niemals auf. Doch als Sandy den Auftrag bekommt, den Bruder von Jack Ruttle wiederzufinden, verirrt sie sich im Wald und verschwindet selbst – an einen geheimnisvollen Ort, den alle nur »Hier« nennen ...
    Das Cover:
    Ich liebe die Cover von Cecelia Ahern. Sie sind so schön gleich und in meiner Lieblingsfarbe blau.
    Die ersten 3 Sätze:
    Jenny-May Butler, die in der gleichen Straße wohnte wie ich, verschwand als ich noch ein Kind war. Die Polizei streigte umfassende Ermittlungen an, die in eine endlose Suche nach dem kleinen Mädchen mündete. Monatelang war die Geschichte jeden Abend in den Ferrnsehnachrichten, prangte morgens auf der Titelseite der Zeitungen und war überall Gesprächsthema Nummer eins.
    Meine Meinung:
    Das Buch ist in 55 Kapiteln unterteilt. Jeder kennt doch das Gefühl, wenn etwas verschwindet und man sucht überall und man findet es nicht. Das macht einen doch wahnsinng. In diesem Roman von Cecelia Ahern geht es darum. Während wir es irgendwann abtun und nicht mehr danach suchen, macht Sandy die Protagonistin, sich krankhaft auf die Suche nach den Dingen. Am Anfang war die Geschichte verwirrend und durcheinander. Aber nach den ersten 50-60Seiten kam man gut in die Geschichte rein. Das Buch ist in Erzählform und Ich-Foirm geschrieben. Also abwechelnd.
    Die Erzählform ist bei Jack und die Sicht aus den Augen von Sandy ist in Ich-Form.
    Außerdem ist es doch interessant sich vorzustellen, das es da einen Ort gibt, wo alle verlorenen Sachen hinkommen.
    Ich liebe die Bücher von Cecelia Ahern. Sie hat so einen tollen Schreibstil.
    Fazit:
    Ein Buch, das über das verschwinden von Sachen zum Nachdenken anregt.
    Über die Autorin:
    Cecelia Ahern ist eine der erfolgreichsten Romanautorinnen weltweit. Sie wurde 1981 in Irland geboren und studierte Journalistik und Medienkunde. Mit gerade einmal 21 Jahren schrieb sie ihr erstes Buch, das sie sofort international berühmt machte: >P.S. Ich liebe Dich<, verfilmt mit Hilary Swank. Danach folgten Jahr für Jahr weitere Weltbestseller in Millionenauflage. Cecelia Ahern schreibt auch
    Theaterstücke und Drehbücher und konzipierte die TV-Serie >Samantha Who?< mit Christina Applegate. Sie lebt mit ihrer Familie im Norden von Dublin.
    Wie viele Sterne?
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  • Rezension zu Vermiss mein nicht

    Inhaltsangabe:
    Im Alter von zehn Jahren machte Sandy Shortt die Erfahrung, das Menschen einfach verschwinden. Damals war es Jenny-May Butler, die als Kind plötzlich einfach vom Erdboden verschluckt war. Seither ist Sandy ständig auf der Suche, nach ihrem Lieblings-Teddy, Zahnbürste oder einzelnen Socken. Sie suchte stets so obszessiv, das ihre Eltern sie irgendwann zu Dr. Gregory Burton schickten.
    Selbst die Berufswahl diente ihrem zwanghaften Suchen: Sie wurde Polizistin und suchte in ihrer Freizeit vermisste Menschen. Später eröffnete sie eine eigene Agentur und im Rahmen dieser Tätigkeit sollte sie sich auf die Suche nach Donal Ruttle machen. Jack Ruttle, Donal’s Bruder, beauftragt Sandy mit der Suche nach seinem Bruder. Schon ein knappes Jahr ist er verschwunden und die Polizei hat die Suche bereits aufgegeben.
    Sandy joggt gerade, als sie sich plötzlich in einer anderen Welt befindet. Sie erkennt sehr schnell, sie ist im Land der verschwundenen Dinge – und Menschen. Es wird von den Menschen „hier“ genannt und doch hat Sandy das Gefühl, als gehöre sie dort nicht hin. Während Sandy im „hier“ ist, versucht Jack Ruttle nicht nur Donal zu finden, sondern auch Sandy. Denn er ist sich sicher, das ihr plötzliches Verschwinden nicht ihre freie Entscheidung war – trotz aller Behauptungen, die Sandy seit Jahren kennen.
    Mein Fazit:
    Was für ein Thema! Cecelia Ahern hat eine sehr schöne mystische Geschichte erzählt und dabei das Bild einer Frau gezeichnet, dessen Leben von ihrer Zwangsstörung geprägt ist. Sandy Shortt muss eigentlich immer suchen. Sobald sie etwas nicht finden kann, stellt sie alles auf den Kopf, um den vermissten Gegenstand zu finden. Obszessiv geht sie dem nach – ohne dabei Rücksicht auf die Gefühle anderer zu nehmen. Dr. Gregory Burton begleitet sie von ihrer Jugend bis in die Gegenwart und obwohl er Psychiater ist, kommt er mit damit schwer zurecht. Sie haben einander Gefühle investiert und doch können sie nicht ferner voneinander sein.
    Auch die Unfähigkeit, Beziehungen aufzubauen oder gar kreativ zu gestalten gehören zu diesem Bild dazu. Die Abneigung gegen Kinder runden das Bild ab. Und dann landet sie plötzlich in dem „hier“. Sie ist verwirrt, denn plötzlich wird sie mit der anderen Seite konfrontiert – der Seite hinter dem Suchen – nämlich dem Finden. Sie findet fast alle Menschen, die sie suchte. Sie muss sich mit Dingen auseinandersetzen, die sie vorher kategorisch abgelehnt hat. Doch dann passieren auch im „hier“ plötzlich seltsame Dinge: Es verschwinden Dinge aus dem „hier“. Die Gemeinde ist in großer Aufruhr. Jack Ruttle spielt dabei keine unwesentliche Rolle, denn er glaubt nicht an den Menschen, der ihm von Verwandten und Freunden über Sandy gezeichnet wird. Ich als Leserin konnte Sandy Shortt auch nicht unbedingt immer verstehen oder ihre Handlungen nachvollziehen, aber sehr schnell akzeptierte ich sie als Heldin, denn sie hat wahrlich ihre guten Seiten – das sie trotz aller Unkenrufe eben nicht so schnell aufgibt.
    Cecelia Ahern hat einen wunderbaren Roman geschaffen über das Suchen und Finden, über das Erkranken und Heilen und über die unergründliche Wege, wie ein Mensch zu sich selbst finden kann. Eine sehr vielschichtige Geschichte mit kleinen Längen zwischdurch, insgesamt ist der Roman aber glänzende vier Sterne wert.
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  • Rezension zu Vermiss mein nicht

    […]
    Tja, da muß ich dir auch zustimmen. Ich habe diesen Roman erst die letzte Woche beendet und als Ahern Fan war ich ehrlich gesagt schon etwas enttäuscht. Bei mir hat es am Ende nur für gereicht. Woran hat es gelegen, warum habe ich in diesem Roman die Magie nicht so spüren können, obwohl sie ja alleine durch die Thematik allgegenwärtig war. Vielleicht war es einfach zu viel des Guten. Ahern hat eine ganz eigene Welt erschaffen, diese andere Seite, die Seite der Vergessenen. Ihre anderen Romane handeln in unserer Welt und das Einfließen von einem Hauch Magie sind für mich einfach reizvoller als diese offensichtliche hergezauberte Welt. Vielleicht hat mich zustäzlich auch die Handlung einfach nicht reizen können. Diese Sucherei hat mich manchmal fast in den Wahnsinn getrieben, da ging es wohl nicht nur der Hauptprotagonistin so.
    Leider wurde ich mit dieser Person leider nicht warm, sie war so kühl, distanziert und so weit entfernt.
    Auch hatte ich keine Motivation, weiterzulesen. Die Mitte war so zäh wie Kaugummi. Am Ende ging es wieder aufwärts, die Spannung war wieder spürbar und es hat den Roman etwas retten können. Auch der Anfang hatte mich neugierig gemacht...aber dann die Mitte....
    Aber am Ende weiß ich, daß Ahern es anders kann und das hat sie mir in vielen anderen Romanen bereits bewiesen. Ich brauche nun auch erst eine Weile Abstand und werde mich irgendwann wieder auf einen Roman von ihr freuen, ganz sicher.
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  • Rezension zu Vermiss mein nicht

    Eigentlich lese ich ja lieber Bücher der härteren Gangart, aber zwischendurch gebe ich mir auch mal eine schöne Erzählung oder ein Drama. Weil meine Frau das Buch gelesen hat und es ihr sehr gut gefallen hat und ich den Film "P.S. Ich liebe dich" mag, hab ich gedacht, ich versuch es auch mal. Leider bin ich mit dem Buch nicht richtig warm geworden. Die Grundidee an sich ist zwar schön, aber irgendwie hätte die Umsetzung des "Hier" noch etwas schöner und zauberhafter sein können. Hätte mir gefallen, auch noch mehr Informationen über diesen Ort zu bekommen. Ein wichtiger Punkt für das Gefallen eines Buches ist bei mir, ob ich mich mit den Personen identifizieren kann und sie sympathisch oder interessant finde. Leider trifft dies in diesem Buch weder auf Sandy, noch auf Jack oder auch den Psychologen Graham (hiess der so?) zu. Ich fand diese Menschen eher nervig statt interessant. Einzig Bobby hab ich ein bisschen ins Herz geschlossen.
    Zur Auflösung:
    Vielleicht analysiere ich den Roman auch eher wie einen Thriller, statt als die schöne Geschichte, die er eigentlich sein sollte. So, jetzt lese ich "Nation der Untoten", ist eher was für mich.
    2 von 5 Sternen!
    P.S.: Ich glaub ich bin die einzige männliche Person, die hier gepostet hat.
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Ausgaben von Vermiss mein nicht

Taschenbuch

Seitenzahl: 440

Hardcover

Seitenzahl: 560

Hörbuch

Laufzeit: 00:07:00h

E-Book

Seitenzahl: 448

Besitzer des Buches 415

Update: