Das Lied der Krähen

Buch von Leigh Bardugo

  • Kurzmeinung

    antikoerper
    Nach der ersten Hälfte hat es mich gepackt!
  • Kurzmeinung

    Cordi
    Toller Auftakt der Geschichte um Kaz Brekker und seine Crew.
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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Das Lied der Krähen

Sechs unberechenbare Außenseiter – eine unmögliche Mission Der Nr.-1-Bestseller aus den USA - Leigh Bardugos temporeiche Saga über den tollkühnsten Coup der Fantasy-Geschichte Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot erhält, das ihm unermesslichen Reichtum bescheren würde, weiß Kaz zwei Dinge: Erstens wird dieses Geld den Tod seines Bruders rächen. Zweitens kann er den Job unmöglich allein erledigen … Mit fünf Gefährten, die höchst unterschiedliche Motive antreiben, macht Kaz sich auf in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Die sechs Krähen sind professionell, clever, und Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen – außer in Gegenwart der schönen Inej … »Faszinierend … Bardugos 'Six of Crows' lässt die Leser im besten Sinn des Wortes mitfiebern. Dafür ist die Fantasy gemacht!« - The New York Times
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Serieninfos zu Das Lied der Krähen

Das Lied der Krähen ist der 4. Band der Legenden der Grischa / Grishaverse Reihe. Sie umfasst 14 Teile und startete im Jahr 2012. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2021.

Über Leigh Bardugo

Die High-Fantasy-Autorin Leigh Bardugo wurde durch ihre spannenden Stories, interessant beschriebenen Settings und fesselnden Charaktere erfolgreich. 1975 in Jerusalem geboren, wuchs die Schriftstellerin in Amerika bei ihren Großeltern auf. Mehr zu Leigh Bardugo

Bewertungen

Das Lied der Krähen wurde insgesamt 88 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,5 Sternen.

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Meinungen

  • Nach der ersten Hälfte hat es mich gepackt!

    antikoerper

  • Toller Auftakt der Geschichte um Kaz Brekker und seine Crew.

    Cordi

  • Sehr interessante Geschichte mit tollen Charaktere 😊

    Shellybiss

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Das Lied der Krähen

    Inhalt:
    Kaz Brekker ist die gerissene und skrupellose rechte Hand eines Bandenchefs in Ketterdam - einer Hafenstadt, in der sich zwielichtige Gestalten nur so tummeln.
    Eines Tages bekommt er den Auftrag, einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Wenn er das schafft, winkt unermesslicher Reichtum. Also scharrt Kaz fünf Gefährten um sich, die jeweils ganz verschiedene Motive haben, hier mitzumachen. Zusammen sind die sechs professionell und clever. Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen ... außer in Gegenwart der schönen Inej ...
    Meinung:
    Schon die Grisha-Trilogie hat mich gepackt, doch das Lied der Krähen ist noch besser und spannender. Ich mochte diese eher düstere Atmosphäre und dass wir diesmal eher zwielichtigen Gestalten folgen, die trotz allem alle ihre guten Seiten haben und mir ans Herz gewachsen sind. Sie halten unter allen Umständen zusammen und helfen einander, auch wenn jeder seine eigenen Motive hat, warum er/sie bei diesem verrückten Plan mitmachen.
    Und verrückt ist dieser Plan ja wirklich. Besser gesichert kann ein Gefängnis nicht sein. Aber wie schon die Inhaltsangabe versichert, sind die Gefährten (die Krähen) clever und allen (oder fast allen?) Herausforderungen gewachsen.
    Jeder der Protagonisten hat eine interessante Hintergrundstory, die aber erst nach und nach herauskommt - da wird man wohl auch im zweiten Band noch einiges erfahren, nehme ich an. Anfangs konnte ich die Charaktere noch nicht wirklich fassen (vielleicht war es einfach bisschen zu viel auf einmal?), aber so nach und nach sind sie mir dann doch ans Herz gewachsen.
    Der Schreibstil ist wie immer flüssig und gut zu lesen, der Weltenaufbau sehr gelungen und man kann sie sich gut vorstellen.
    Bevor man das Lied der Krähen liest, wäre es empfehlenswert die Grisha-Trilogie vorher zu lesen. Hier kann man schon mal in die Welt abtauchen und wird nachher nicht gespoilert.
    Fazit:
    Ich fand das Lied der Krähen noch besser als die Grisha-Trilogie. Habe allerdings den Eindruck, dass es noch Luft nach oben gibt.
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  • Rezension zu Das Lied der Krähen

    Der 17-jährige Kaz Brekker ist der Anführer der Dregs, einer der gefährlichsten Gangs in der pulsierenden Hafenmetropole Ketterdam. Seinen Ruf als grausamer Geschäftsmann hat er sich hart erarbeitet. Eines Tages tritt der Kaufmann Jan van Eck mit Angebot an ihn heran: Für eine horrende Summe soll er mit einer Crew einen Häftling aus einem absolut sicheren Gefängnis im Norden des Reiches befreien. Was wie ein Ding der Unmöglichkeit erscheint, reizt Kaz ungemein und so entscheidet er sich für fünf Personen, die ihn begleiten sollen.
    Inej, das Phantom – eine Artistin und Kletterkünstlerin. Jesper – ein hyperaktiver Scharfschütze mit lockerem Mundwerk. Nina – eine mächtige Grisha (so werden Menschen mit magischen Fähigkeiten in diesem Universum genannt) mit einer Vorliebe für Süßigkeiten. Matthias – ein grummeliger Hexenjäger, der die Grisha eigentlich vernichten soll. Und schließlich Wylan – ein Kaufmannssohn mit jeder Menge Fachwissen über Sprengstoffe.
    „Das Lied der Krähen“ hat eine klassische Heist-Handlung, befasst sich also mit einem spektakulären Raub. Die Dynamik zwischen den Figuren ist dabei von großer Bedeutung. Obwohl die sechs nicht unterschiedlicher sein könnten, wachsen sie im Laufe des Buches zu einem loyalen Team zusammen. Neben actionreichen Szenen im Stile von „Ocean‘s Eleven“ kommen auch lustige und emotionale Szenen nicht zu kurz.
    Leigh Bardugo ist es gelungen, mit Kaz Brekker einen genialen Gentleman-Schurken zu erschaffen, der zwar extrem grausam sein kann, dafür aber immer einen trifftigen Grund hat. Was ihn auf der einen Seite zu einem perfekten Ränkeschmied macht, erschwert ihm auf der anderen Seite das Leben: Zwischenmenschliche Beziehungen sind ihm fremd, niemand wagt es, ihn zu berühren und nur zu Inej hat er ein gewisses Grundvertrauen aufgebaut. Vor allem an ihm als Protagonisten zeigt sich die Fähigkeit der Autorin, liebenswerte Charaktere mit all ihren Schwächen zu erschaffen. Im Verlauf der Handlung wird sich enthüllen, wie jeder von ihnen zu dem geworden ist, was er ist – und das ist grandios!
    Fazit: Ein absolutes Muss, auch für Leser*innen, die keine klassische Fantasy mögen
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  • Rezension zu Das Lied der Krähen

    Keine klassische Fantasy, sondern viel mehr, und gerade deshalb richtig gut.
    Inhalt: In der Handelsstadt Ketterdam wimmelt es nur so vor zwielichtigen Gestalten – Diebstahl, Betrug, Bandenkämpfe und auch Mord stehen hier an der Tagesordnung. Eine der gefürchtetsten Personen ist der Meisterdieb Kaz Brekker, der auch unter dem Namen „Dirtyhands“ bekannt ist, denn keine Tat ist ihm zu schmutzig, um das zu bekommen, wonach er sich seit Jahren sehnt: Rache für den Tod seines Bruders. Als er ein Jobangebot mit einem unglaublich hohen Lohn erhält, weiß er, dass die Zeit dafür gekommen ist. Doch um einen gefährlichen Magier aus dem besten Hochsicherheitsgefängnis der Welt zu befreien, benötigt er die Hilfe von fünf anderen Personen, die alle die unterschiedlichsten Gründe haben, in den Deal einzusteigen.
    Ich hatte kaum mit dem Buch angefangen, da war mir bereits klar: Anders als alles, was ich bisher gelesen habe, aber gerade deshalb wirklich gut. Bereits nach zwei Kapiteln war ich restlos begeistert. Wer hier eine klassische Fantasygeschichte erwartet, in der ständig mit Magie und Zaubersprüchen um sich geworfen wird, der irrt. Magie gibt es und sie kommt auch vor – wie jeder wissen wird, der vorher die Grisha-Trilogie gelesen hat –,aber die meisten der sechs Krähen sind rein menschlich und glänzen mit ganz anderen Fähigkeiten.
    Die Geschichte fängt direkt spannend an und zeigt uns nicht nur sogleich, was der Kernaspekt der Dilogie sein wird, der die Handlung ins Rollen bringt, sondern gibt uns auch gleich einen Einblick in das, was das Leben der Protagonisten ausmacht. Bereits zu Beginn passiert so viel, dass man einfach mitgerissen wird. Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt, wodurch immer für Abwechslung gesorgt ist, zumal es keine nervigen Dopplungen der Handlung gibt, sondern wirklich immer aus der passenden Perspektive geschrieben ist.
    Auch wenn es theoretisch möglich ist, die Dilogie alleinstehend zu lesen, würde ich trotzdem empfehlen, die Grisha-Trilogie vorher zu lesen. Zwar vergehen zwischen dieser Reihe und den Krähen ca. anderthalb Jahre (wenn ich mich nicht irre, genauere Infos erhält man nicht), aber spätestens in Band 2 kommen Figuren aus Grisha vor, zudem wird zumindest eine andere Person immer wieder erwähnt – da würde man sich sehr für Grisha spoilern, wenn man die Krähen zuerst liest! Was ich an der Stelle ebenfalls positiv hervorheben möchte: Die Grisha-Trilogie schrieb Leigh Bardugo ein paar Jahre vorher und man merkt in Das Lied der Krähen wirklich die Verbesserung in ihrem Stil und der Art des Schreibens! Ich mochte bereits Grisha sehr gerne (ist eindeutig die Fantasy-lastigere Story), aber direkt zu Beginn der Krähen fällt die qualitative Verbesserung auf, und dabei ist Grisha keineswegs schlecht! Ebenfalls eine Empfehlung von mir, aber eben vor den Krähen zu lesen.
    Wieder zurück zu den Krähen. Die Autorin hat es hier wirklich geschafft, eine von Anfang bis Ende spannende und abwechslungsreiche Geschichte zu schreiben. Selbst in ruhigen Phasen (die es vor allem in der ersten Hälfte gibt) kommt nie Langeweile auf, da die Charaktere so interessant und vielschichtig sind und man immer wieder Rückblenden zu ihrer Vergangenheit erhält. Mir persönlich war die Anzahl an Rückblenden mitten im Kapitel und Geschehen oft etwas zu hoch, aber gerne gelesen habe ich sie dennoch.
    Auch auf Plottwists versteht sich die Autorin gut, sie schafft es, einen hinters Licht zu führen, was vor allem auch dadurch gelingt, dass sie ihre Figuren einfach nicht immer gleich alles verraten lässt. So weiß man zwar oft, dass, allein aus Gründen der Spannung, nicht immer alles so reibungslos funktionieren wird, wie die Figuren das planen, es ist aber auch nicht vorhersehbar, wie etwaige Probleme gelöst werden können, bis es dann so weit ist.
    Gerade die Figuren sind es, die diese Geschichte tragen. Mir begegnen selten in einem Buch derart gut ausgearbeitete, greifbare und realistische Figuren – niemand hier ist perfekt, jeder hat seine Makel und Schwächen und, was mir besonders gefällt: Es gibt kein eindeutiges Gut oder Böse, die Figuren, auch die Protagonisten, sind moralisch graue Charaktere in diversen Abstufungen. Etwas, das ich beim Lesen wirklich begrüßt habe. Oft sind die „guten“ Figuren eben gut, sie tun gute Dinge und sind schlechten eher abgeneigt – um das alles mal so schwarz-weiß auszudrücken. Hier ist das nicht so. Natürlich gibt es auch Antagonisten, in welcher Geschichte auch nicht, aber hier hat so gut wie jeder seine Leichen im Keller. Es geschehen schlimme Dinge auf beiden Seiten und mehr als einmal musste ich wirklich kurz stoppen und über das Gelesene nachdenken, denn die Grenzen zwischen Gut und Böse sind hier mehr als einmal verlaufen – und genau das fand ich klasse! Man hat es hier eben mit einer Gruppe von Verbrechern zu tun – strahlende, perfekte Helden werden einem eher nicht begegnen, auch wenn die Protagonisten auf ihre ganz eigene Art Helden sind und ich mit jedem mitgefiebert habe.
    Wie gesagt, ich war begeistert, wie greifbar die Figuren hier dargestellt sind, was nicht zuletzt auch an Leigh Bardugos gutem Schreibstil lag. Die Vergangenheit der einzelnen Figuren wird, eben durch die Rückblenden, erst nach und nach enthüllt, wodurch es spannend bleibt.
    Auch die allgemeine Story konnte mich begeistern. Mir hat die Geschichte rund um die Diebe, die in das bestgesicherte Gefängnis überhaupt einbrechen wollen, wirklich gefallen. Auch der vorhandene magische Anteil, der ja auch damit in Kontakt stand, war interessant, eben vor allem, wenn man Grisha zuvor gelesen hat. Spannend blieb es wirklich bis zur allerletzten Seite, ich habe die ganze Zeit mitgefiebert und wollte nach Beenden von Band 1 direkt mit Band 2 weitermachen.
    Ebenfalls gefiel es mir, dass Liebe zwar eine Rolle spielt, aber sie meiner Meinung nach nicht übertrieben präsent im Vordergrund steht. So war es sehr angenehm, davon zu lesen, wie einzelne Figuren sich emotional näherkommen, zugleich ging die Hauptstory aber, wie in vielen anderen Büchern leider der Fall, nicht im Liebesdrama unter – Like!
    Mein Fazit: Ein etwas anderer Fantasyroman, der mit einer interessanten, undurchsichtigen Story und tollen moralisch grauen Figuren punkten kann. Spannend von Anfang bis Ende, mitreißend und für Fantasy-Fans wie auch für jene, die sonst nicht so viel Fantasy lesen.
    Bewertung:
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  • Rezension zu Das Lied der Krähen

    Inhalt:
    Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot erhält, das ihm unermesslichen Reichtum bescheren würde, weiß Kaz zwei Dinge: Erstens wird dieses Geld den Tod seines Bruders rächen. Zweitens kann er den Job unmöglich allein erledigen …
    Mit fünf Gefährten, die höchst unterschiedliche Motive antreiben, macht Kaz sich auf in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Die sechs Krähen sind professionell, clever, und Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen – außer in Gegenwart der schönen Inej …
    Rezension:
    Dreißig Millionen Kruge - das ist die Belohnung für die Meisterung einer unmöglich scheinenden Mission: Dem Einbruch in das Eistribunal.
    Wenn einem diese Aufgabe gelingen kann, dann dem kriminellen Superhirn Kaz Brekker, doch auch er benötigt Unterstützung und so macht sich eine Mannschaft von sechs Personen auf in Richtung Fjerda.
    "Das Lied der Krähen" von Leigh Bardugo ist der Auftakt der Glory or Grave Dilogie, der aus wechselnden personalen Erzählperspektiven von Kaz Brekker und seiner Mannschaft erzählt wird.
    Das Buch spielt in derselben Welt, wie die Grischa Trilogie der Autorin, doch während diese überwiegend in Rawka angesiedelt war, lernen wir nun Ketterdam und Fjerda kennen.
    Wir durften nicht nur Einblick in die Gedankenwelt des kriminellen Superhirns Kaz nehmen, sondern auch in die von Inej, dem Phantom, die im Auftrag von Kaz immer auf der Suche nach Geheimnissen ist. Der quirlige Scharfschütze Jesper Fahey, die starke Grischa Nina Zenik, der ruhige, aber gefährliche Hexenjäger Matthias Helvar sind ebenfalls Erzähler und komplettieren mit dem eher unschuldig wirkenden Wylan Kaz bunt zusammengewürfelte Crew.
    Alles sehr spannende Charaktere, die alle keine weiße Weste haben. Als Mitglieder der Dregs, einer Bande, die im Barrel vom Ketterdam ihr Unwesen treibt, verdienen Kaz, Inej, Jesper und Nina ihr Geld nicht selten durch Diebstahl und Gewalt.
    Jeder der Charaktere hat aber auch seine guten Seiten: Inej ist beispielsweise eine sehr moralische Suli, die jeden Tod bereut, oder die kühne Nina, die als Grischa Entherzerin, ein Herz mit nur einer Handbewegung dazu bringen kann, mit dem Schlagen aufzuhören, mit einer Liebe und Leidenschaft für Süßigkeiten. Ich hatte viel Spaß dabei die Charaktere kennenzulernen, denn sie sind sehr facettenreich und man kann sie nicht einfach in Schubladen stecken. Alle haben schon etwas Schlimmes in ihrem Leben durchmachen müssen, aber sie schlagen sich durch und lassen sich nicht unterkriegen!
    Auch die Geschichte hat mir richtig gut gefallen! Die Handlung braucht zwar am Anfang ein wenig Zeit, sich zu entwickeln, aber sie nimmt immer mehr an Fahrt auf, bis man nicht mehr mit dem Lesen aufhören kann! Leigh Bardugo hat eine absolut spannende Geschichte geschaffen!
    Man wusste nie, ob manche Handlungen zum Plan gehörten. War das Absicht? Geht der Plan nun den Bach runter? Man war sich selten sicher und wurde immer wieder aufs Neue überrascht! Die vielen Wendungen konnte man einfach nicht vorhersehen und ich habe komplett mit Kaz und seiner Bande mitgefiebert. Wirklich ganz großes Kino!
    Fazit:
    Mit "Das Lied der Krähen" ist Leigh Bardugo ein genialer Auftakt gelungen!
    Ich liebe die facettenreichen Charaktere, fand es spannend sie und ihre Geschichten kennenzulernen und mit ihnen mitzufiebern. Die Handlung konnte mich absolut packen, denn es gab so viele Wendungen, mit denen man einfach nicht rechnen konnte. Ich bin begeistert von der Geschichte und vergebe fünf Kleeblätter!
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  • Rezension zu Das Lied der Krähen

    Das hat viel Potenzial für mein Jahreshighlight!
    Verlagsinfo
    Sechs unberechenbare Außenseiter – eine unmögliche Mission
    Leigh Bardugos temporeiche Saga über den tollkühnsten Coup der Fantasy-Geschichte
    Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot erhält, das ihm unermesslichen Reichtum bescheren würde, weiß Kaz zwei Dinge: Erstens wird dieses Geld den Tod seines Bruders rächen. Zweitens kann er den Job unmöglich allein erledigen …
    Mit fünf Gefährten, die höchst unterschiedliche Motive antreiben, macht Kaz sich auf in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Die sechs Krähen sind professionell, clever, und Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen …
    Meine Meinung
    Das hat viel Potenzial für mein Jahreshighlight!
    Eine unmögliche Mission, abenteuerlustige Charaktere, unberechenbare Magie und spannungsgeladene Action! Ich bin absolut begeistert!
    Ich hab die Grischa Trilogie der Autorin gelesen und mochte sie wirklich gerne, aber das hier toppt es sogar nochmal um einiges! Das ganze spielt in der gleichen Welt, aber soweit ich mitbekommen habe, einige Jahrhunderte zuvor. Man kann es auf jeden Fall unabhängig voneinander lesen, denn die Abenteuer haben keinen Bezug zueinander.
    Schauplatz ist vorrangig die Stadt Ketterdam auf der Insel Kerch inmitten der Wahren See. Ähnlich wie in unserer Gesellschaft gibt es auch hier die Börse, Händlergilden, und die Barrens, die Slums, in denen sich die Banden in Revierkämpfe verstricken. Zwischen Glücksspielen und Freudenhäusern rivalisieren die "Dregs" gegen "Black Tips" und andere Gangs, die die Gegend unsicher machen: ein Sammelsurium aus Mördern, Dieben und Lügnern. Es ist ein hartes Leben und jede der Figuren hat nicht nur mit den widrigen Umständen zu kämpfen, sondern auch mit den Dämonen aus der Vergangenheit, die sie geprägt haben.
    Die Grischa, die Magiebegabten, sind meist nicht mehr als Sklaven und werden um ihrer Fähigkeiten willen ausgebeutet. Doch die Gier ist ein ständiger Weggefährte der Mächtigen und so kommt es zu Experimenten, die schnell außer Kontrolle geraten. Was genau der Auslöser ist werd ich euch nicht verraten, aber es könnte eine Kehrtwende jeglicher Strukturen dieser Welt beeinflussen.
    Das ruft Kaz Brekker auf den Plan, doch es dauert eine Weile, bis er all seine Gefährten beisammen hat, um die aussichtslose Aufgabe anzugehen. Vertrauen ist für Kaz unbekanntes Terrain, aber er muss sich auf alle verlassen können. Dabei überlässt er nichts dem Zufall, denn er ist einer der besten Strategen wenn es darum geht, für jede unliebsame Überraschung den richtigen Plan parat zu haben.
    Wirklich sympathisch sollte er einem nicht sein, denn er ist rücksichtslos, egoistisch und gnadenlos, und trotzdem: seine Vergangenheit deckt nach und nach auf, wer hinter dieser Maske aus Abgebrühtheit steckt!
    Aber auch die anderen Gefährten haben einiges zu verbergen - von manchen erfährt man mehr, von anderen weniger, aber jeder von ihnen ist für eine Überraschung gut ...
    Zitat aus dem Klappentext
    "Ein Dieb mit der Begabung, aus jeder Falle zu entkommen.
    Eine Spionin, die nur "das Phantom" genannt wird.
    Ein Verurteilter mit einem unstillbaren Verlangen nach Rache.
    Eine Magierin, die ihre Kräfte nutzt, um in den Slums zu überleben.
    Ein Scharfschütze, der keiner Wette widerstehen kann.
    Ein Ausreißer aus gutem Hause mit einem Händchen für Sprengstoff."
    Die Kapitel sind aus den verschiedenen Perspektiven der Figuren erzählt und so erfährt man auch die Hintergründe: über ihr Verhalten, ihre Eigenheiten und wie sie alle nach Ketterdam und zu dieser ungewöhnlichen Mission gekommen sind. Keiner von ihnen zeigt sein wahres Gesicht, niemand will sich eine Blöße geben; ihre Vergangenheit hat sie geprägt und dadurch sind sie vorsichtig, misstrauisch und einsam. Doch der Auftrag schweißt sie zusammen und offenbart einiges, was bisher nur im Dunkeln ihrer Seele verborgen lag.
    Anfangs wird man ziemlich bombardiert mit ungewöhnlichen Namen und Bezeichnungen, da kommt man aber sehr schnell rein, denn die Autorin schafft es wunderbar, alles miteinander zu verknüpfen und ein beeindruckendes Gesamtbild zu schaffen.
    Schon die Vorbereitungen für den Coup versprechen einiges an Spannung, aber als es dann los geht kann man das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen! Die Schauplätze wechseln mit großartigen Kulissen und einer hochexplosiven Atmosphäre. Ich war so mitten im Geschehen, dass ich alles um mich herum vergessen habe und ein dramatischer und nervenaufreibender Höhepunkt dem anderen gefolgt ist!
    Dazu kommen die einschneidenden Gefühle, die die Charaktere vorantreibt, sei es Wut, Rache oder Verzweiflung - und sogar Liebe. Ich hab Momente der Spannung erlebt, der Freude, der Betroffenheit und noch so viel mehr ... ich bin absolut begeistert und freu mich jetzt schon auf die Fortsetzung!
    Dazu kommt noch die schöne Aufmachung, die das Buch auch noch von der Optik her zu etwas besonderem macht!
    Band 2 "Das Gold der Krähen" erscheint hoffentlich nächstes Jahr auf deutsch
    Fazit: 5 Sterne
    ©Aleshanee
    Weltenwanderer
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Das Lied der Krähen

    Verlagstext
    Ketterdam – pulsierende Hafenstadt, Handelsmetropole, Tummelplatz zwielichtiger Gestalten: Hier hat sich Kaz Brekker zur gerissenen und skrupellosen rechten Hand eines Bandenchefs hochgearbeitet. Als er eines Tages ein Jobangebot erhält, das ihm unermesslichen Reichtum bescheren würde, weiß Kaz zwei Dinge: Erstens wird dieses Geld den Tod seines Bruders rächen. Zweitens kann er den Job unmöglich allein erledigen …
    Mit fünf Gefährten, die höchst unterschiedliche Motive antreiben, macht Kaz sich auf in den Norden, um einen gefährlichen Magier aus dem bestgesicherten Gefängnis der Welt zu befreien. Die sechs Krähen sind professionell, clever, und Kaz fühlt sich jeder Herausforderung gewachsen – außer in Gegenwart der schönen Inej …
    Die Autorin
    Leigh Bardugo wurde in Jerusalem geboren und wuchs in Los Angeles auf. Nach Stationen im Journalismus und im Marketing kam sie schließlich als Special Effects-Designerin zum Film. Leigh lebt und schreibt in Hollywood. Ihr Roman "Das Lied der Krähen" stand in den USA ein Jahr lang auf der New York Times-Bestsellerliste und wurde in 35 Länder verkauft.
    Das Grishaverse
    Inhalt
    Aus sechs Gefährten besteht die Krähenbande; ihr Anführer Kaz, die koboldhafte Spionin Inej, die Magierin Nina, Mathias, der Scharfschütze Jesper und Wylan, der Sprengstoffexperte. Ihre Aufgabe ist die Befreiung eines Magiers; eine großzügige Bezahlung lockt. Schauplatz der Handlung ist u. a. die Stadt Ketterdam, die fantastische Welt wird Lesern der Grischa-Trilogie bekannt sein. Kaz Brekker ist zu Beginn der Handlung knapp 18 Jahre alt und seit frühester Kindheit ein ebenso geschickter wie skrupelloser Meisterdetektiv. Falschspieler, Zauberkünstler, Bankräuber, Ausbrecherkönig – Kaz Talente sind Legende. In Rückblenden entfaltet sich Kaz Vorgeschichte als Straßenkind „aus dem Barrel“. Als Kind war Kaz mit seinem älteren Bruder nach dem Tod des Vaters in die Stadt gekommen. Jordie überlebt die Pest in der Stadt nicht; Kaz behält eine Behinderung zurück. Pekka Rollins, Anführer einer gegnerischen Gang, sieht Kaz als Schuldigen an Jordies Tod. Die Rechnung, die er mit dem Bandenführer noch offen hat, hält Kaz seit Jordies Tod am Leben.
    Neben der spannenden Frage, um welche Persönlichkeiten es sich bei den sechs jugendlichen Gefährten handelt, hat mich das städtische Leben in Ketterdam mit seinem Hafen und seinen Bordellen zunehmend gefesselt. Das Thema Drogenhandel deutet bereits an, dass neben dem phantastischen Abenteuer der Sechs auch Handel und Marktmechanismen Thema sein werden.
    Fazit
    Im ersten Band der geplanten Duologie steht neben überwältigend vielen Figuren Kaz mit seiner tragischen Vorgeschichte noch im Mittelpunkt der Handlung. Von der Fortsetzung verspreche ich mir eine Vertiefung der weiteren Figuren, insbesondere der Frauenfiguren, die mehr Beachtung verdienen würden.
    Zum Hörbuch
    Im Hörbuch-Format finde ich eine Handlung mit vielen Personen- und Eigennamen recht kompliziert, weil mir in der Vorstellung schlicht die Schreibweise der Namen fehlt. Abhilfe dafür bietet das Grishaverse-Wiki.
    Mit sonorer Stimme zieht Frank Stieren hier seine Zuhörer ins Grischaversum hinein. Sein Sprechtempo lässt dabei genügend Raum, um die Beziehung zwischen den Personen nachzuvollziehen und nachklingen zu lassen.
    MP3 CD. 999 Minuten
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Ausgaben von Das Lied der Krähen

Taschenbuch

Seitenzahl: 592

E-Book

Seitenzahl: 593

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 512

Hörbuch

Laufzeit: 00:16:39h

Das Lied der Krähen in anderen Sprachen

  • Deutsch: Das Lied der Krähen (Details)
  • Englisch: Six of Crows (Details)

Besitzer des Buches 191

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