Ödland: Die Fabrik am Fluss
Buch von Christoph Zachariae, Colin M. Winkler, Theresa Winkler
Titel: Ödland: Die Fabrik am Fluss
Christoph Zachariae (Autor) , Colin M. Winkler (Illustrator) , Theresa Winkler (Illustrator)
Band 3 der Ödland-Reihe
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 458
ISBN: 9781522803010
Termin: Dezember 2015
Aktion
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Kurzmeinung
Emili Für mich hat die Reihe nachgelassen. Zieht sich in die Länge ohne nennenswerten Höhepunkten. -
Kurzmeinung
Irrlicht für mich eine der besten Dystopien
Zusammenfassung
Serieninfos zu Ödland: Die Fabrik am Fluss
Ödland: Die Fabrik am Fluss ist der 3. Band der Ödland Reihe. Diese umfasst 6 Teile und startete im Jahr 2013. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2026.
Bewertungen
Ödland: Die Fabrik am Fluss wurde insgesamt 5 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,6 Sternen.
Meinungen
Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Ödland: Die Fabrik am Fluss
- Lukes Meinung
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11. Februar 2019 um 09:15
Man sagt, ein Autor würde an seinen Herausforderungen wachsen. Dies kann man Christoph Zachariae definitiv bescheinigen.Weiterlesen
Wer sich den dritten Roman der Ödland-Saga betrachtet, dem wird sofort auffallen, dass er im Umfang seine beiden Vorgänger in sich verstecken kann. Doch nicht nur optisch dreht Zachariae die Leistungsschraube gewaltig nach oben.
Drei Handlungseben werden angeboten. Zum einen ist das die Geschichte Megas (gemeinsam mit Mark in der „Fabrik“), welche logischerweise den Löwenanteil ausmacht und irgendwie immer in allen anderen Dingen berücksichtigt wird. Dann wäre da die Geschichte von Hagen und seinen Söldnern, welche ab und an das Flair der unangenehmen Zeitgenossen verlieren und deren Herkunftsgeschichte ein wenig mehr Licht erfährt. Last but not least ist da immer noch er „Universitätskeller“ mit seinen Bewohnern, welche mir ab und an jetzt unsympathisch herüberkamen. Also, nichts bleibt wie es ist und Zachariae verlässt sich nicht auf die bisher gut funktionierenden Dinge, sondern experimentiert ein wenig mit der Gunst des Lesers zu seinen Protagonisten herum.
Während des Lesens überkam mich mehrfach der Vergleich zu einer Mischung aus „The Road“ und „Beyond Thunderdome“, was mit der Beschreibung der Fabrik zu tun hat und den Strukturen der dort lebenden Gesellschaft.
Wer sich über zu lange Einleitungen ärgert, wird hier gut bedient werden. Der Autor macht nicht viel Aufheben um die gewesenen Dinge, sondern treibt die Handlung sofort ab Seite Eins kontinuierlich voran.
Neben den Hinweisen auf die alte Welt und das Leben darin, müssen sich alle Charaktere mit vielen Neurungen in ihrem jetzigen Leben anfreunden. Das „zerstörerische Erbe“ unserer momentanen Zivilisation kommt in verschiedenen Seitenhieben nicht zu kurz und auch die Bedeutung eines „alles wurde auf Null gestellt“ wird anschaulich aufgezeigt. Wer den Planeten kaputt macht, der muss eben sehen wie er hinterher zurechtkommt.
Zachariae behält seine erstaunliche Liebe zum Detail weiter bei. Jeder Protagonist bekommt mehr und mehr Fleisch auf den gedruckten Knochen und das Bild rundet sich weiter zunehmend ab.
Noch zwei Bände, dann ist Megas Reise abgeschlossen und man darf gespannt sein, was sich Zachariae noch so alles einfallen lässt.978
Ausgaben von Ödland: Die Fabrik am Fluss
Besitzer des Buches 11
Update: 29. April 2024 um 13:49




