Auf See
Buch von Guy de Maupassant, Cornelia Hasting, Julian Barnes
Titel: Auf See
Guy de Maupassant (Autor) , Cornelia Hasting (Übersetzer) , Julian Barnes (Nachwort)
Verlag: Unionsverlag
Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 208
ISBN: 9783293004870
Termin: Februar 2015
Aktion
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Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Auf See
Auf See ist Maupassants Bericht über eine zehntägige Kreuzfahrt mit seiner Jacht von Antibes bis Saint Tropez und gleichzeitig eine Reise durch Geist und Seele des Schriftstellers. Er reflektiert in seinem Schiffstagebuch über Kunst und Gesellschaft, Krieg und Liebe, Glück und Einsamkeit. Während die Jacht ihn Welle für Welle in die endlose Weite der Gedanken trägt, holen ihn die kurzen Landgänge in die Gegenwart und das Schicksal seiner Zeitgenossen zurück. So wechseln sich philosophische Reflexionen mit szenisch-kritischen Betrachtungen über seine Landsleute ab. Die zeitlosen Texte sind vielschichtig und inspirierend und laden den Leser zum Nachdenken und Verweilen ein.
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Rezensionen zum Buch
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Rezension zu Auf See
- Nungesser
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10. November 2025 um 15:41
Autor: Guy de MaupassantWeiterlesen
Titel: Auf See, aus dem Französischen übersetzt von Cornelia Hasting
Originaltitel: Sur l‘ eau erschien erstmals 1888 in drei Folgen der Zeitschrift „Les lettres et les Arts“
Seiten: 208 Seiten
Verlag: Unionsverlag
ISBN: 9783293004870
Autor: (von der Verlags-Homepage)
Guy de Maupassant, geboren 1850 in der Normandie, war Journalist, Novellist und Romancier und zählt zu den großen französischen Schriftstellern des 19. Jahrhunderts. Dank seines schriftstellerischen Erfolgs kam er zu Reichtum, konnte sich ganz dem Schreiben widmen und kaufte 1885 eine Segeljacht. Er starb 1893 nach langer Krankheit in Paris.
Inhalt:
Ich zitiere aus dem Vorwort:
[…]
Meinung:
Guy de Maupassant unternimmt mit zwei weiteren Männern vom 06. - 17. April 1886 einen Segeltörn entlang der französischen Mittelmeerküste. Und in sein kleines Tagebuch schreibt er auf, wie das Wetter so war, ein paar Punkte zu den Unterhaltungen an Bord und dem Ausblick – und viel mehr über seine Gedanken auf dem Boot, oder auch beim Ausflug an Land.
Ich dachte zunächst, die Worte in der Einleitung sind ein Understatement und sicherlich gibt es entweder spannende Abenteuer oder wenigstens sinnreiche Gedanken. Aber leider war ich von der Lektüre etwas enttäuscht. Außer etwas Wind, den das Boot an einen Hafen zwingt, passiert nichts. Ein paar Anekdoten und Geschichten zur Region bringt Guy de Maupassant ein, bspw. zur Flucht des französischen Generals Bazaine oder zu Streitereien um den Leichnam des Musikers Paganini. Aber aus den Kommentaren im Anhang erfahre ich, dass auch bei diesen Berichten viel Fantasie und wenig historisch Belegbares drin ist. Zudem wird erwähnt, dass es die Bootstour zwar gab, aber die Gedanken an Bord waren so spontan wohl nicht: Guy de Maupassant hatte einen großen Teil seiner Gedanken des Tagebuchs bereits Monate und Jahre zuvor in Zeitschriften veröffentlicht: immerhin 32 Feuilletonbeiträge aus den Jahren 1881 – 1887 werden im Anhang aufgeführt, von denen ein Großteil im diesem Reisetagebuch wieder verwendet wurden.
Aber worüber rege ich mich auf: Die Anekdoten waren unterhaltsam, wenn auch frei erfunden; die sinnreichen Gedanken über Jahre gereift und zuvor schon veröffentlicht. Die erneute Veröffentlichung als Reisetagebuch war eine Charade.
Andererseits bin ich kein großer Kenner von Guy de Maupassant, seine Feuilletons kannte ich natürlich nicht, und meinetwegen kann man sie auch nachts an Bord eines Segelschiffes nochmals wiedergeben: Gedanken zu unserer Verbundenheit mit den Sternen am Himmel, oder die Schrecken des Krieges und der Wunsch nach Frieden unter den Völkern, Gedanken über die Freundschaft oder auch über Einsamkeit. Ich fand es über weite Strecken banal und voller Gemeinplätze. Binsenweisheiten zu denen sich jeder bekennen kann.
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Besitzer des Buches 1
Update: 10. November 2025 um 18:09



