Die Freien

Buch von Willy Vlautin

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Bewertungen

Die Freien wurde insgesamt 5 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Freien

    Inhalt
    Versehrt ist Leroy Kervin aus dem Einsatz im Irak zurückgekehrt. Jetzt kämpft er ums Überleben. Und die Menschen an seiner Seite haben in ihrem Alltag nicht weniger zu kämpfen: Für Freddie McCall ist die Nachtschicht in Leroys Wohngruppe nur einer der Jobs, die er braucht, um die Arztrechnungen seiner Tochter zu bezahlen. Die Krankenschwester Pauline kämpft verzweifelt um das Leben ihrer jungen Patientin Jo. Leroy schwebt zwischen Leben und Tod und sucht in Fieberträumen nach Sinn. Für die Helden dieses Buches sind die USA ein kaltes Land ohne Gnade. Freiheit? Für die einfachen Menschen scheint es sie nicht zu geben. Es sind anrührende Geschichten, die Willy Vlautin in seinem neuen Roman miteinander verwebt. Er gibt den Menschen ganz unten eine authentische Stimme und beweist sein Gespür für ihre Sorgen und Nöte, für die prekäre Schieflage, in der sein Land sich befindet. Das mutige Statement eines großen Autors.
    (Quelle: Amazon.de)
    Über den Autor
    Willy Vlautin, geboren 1967 in Reno, Nevada, ist Sänger und Songschreiber der Folkrockband Richmond Fontaine. Seine Romane »Motel Life«, »Northline« und »Lean on Pete« wurden zu internationalen Erfolgen, »Motel Life« wurde mit Emile Hirsch, Dakota Fanning und Stephen Dorff in den Hauptrollen verfilmt. Willy Vlautin lebt in Portland, Oregon. Mit Richmond Fontaine tourt er immer wieder um die Welt.
    (Quelle: Amazon.de)
    Bewertung
    Das Buch hat mich berührt und traurig gestimmt. Der Leser bekommt einen Einblick in das Leben dreier verschiedener Menschen, die irgendwo in einer Kleinstadt in Washington State leben. Es sind eigentlich Ausschnitte aus dem Leben, sie fangen abrupt an und wenn sie enden, lassen sie einen mit einer Menge Fragen zurück. Aber wahrscheinlich geht es gerade darum: zu observieren, was ist, ohne eine Lösung oder ein Ende oder eine Wendung zum Guten, und sie lebten noch lange und glücklich.
    Weil es im Leben eben so geht.
    Einer der Erzählstränge sind die Fieberträume eines der Protagonisten, in denen Phantasie und echte Erinnerungen sich vermischen zu einem Science Fiction / Horror Szenario, das an Stephen King's "The Stand" erinnert. Das hat der Autor wirklich gut verarbeitet, man versteht, wie tief das Kriegstrauma sich hier auswirkt.
    Dazu gibt es jede Menge Kritik am Sozialsystem der USA. Die Protagonisten kämpfen mit unbezahlten Rechnungen, fehlender Krankenversicherung, schlecht bezahlten Jobs, in denen sie viele Stunden leisten müssen, um einigermaßen über die Runden zu kommen, schlechter Ernährung, denn es muß ja billig sein. In dieser allgemeinen Hoffnungslosigkeit bewahren sie sich doch immer noch einen Funken Hoffnung für die Zukunft.
    Das Buch war starker Tobak, nichts für Zwischendurch.
    Ich gebe ihm .
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Besitzer des Buches 7

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