Seelenlicht

Buch von Daniela Arnold

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Seelenlicht

Nele aus München kommt für drei Monate nach Verikylä. In dem Dorf an der Südwest-Küste Finnlands stößt sie auf die Spur eines dramatischen Vermisstenfalls, der 25 Jahre zurückliegt und nie aufgeklärt wurde. Fiel das verschwundene Mädchen einem Verbrechen zum Opfer? Und falls ja, hat dieses etwas mit den mysteriösen Lichterscheinungen zu tun, die Nele seit ihrer Ankunft in Finnland beinahe jede Nacht sieht? Je näher sie der Wahrheit kommt, desto gefährlicher wird es für sie. Und schon bald setzt Nele nicht nur ihre Liebe, sondern auch ihr Leben aufs Spiel. Als schließlich eine Leiche gefunden wird, beginnt ein erbitterter Wettlauf gegen die Zeit ...
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Bewertungen

Seelenlicht wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Seelenlicht

    Ein Schüleraustausch wird zum AlbtraumDie siebzehnjährige Nele aus München absolviert einen dreimonatigen Schüleraustausch in Verikylä, einem kleinen Ort in der Nähe von Turku. Für sie als Einzelkind ist das Zusammenleben mit ihren Gastgeschwistern, der gleichaltrigen Celia und dem achtjährigen Pekka, ungewohnt, zumal sich Celia sprunghaft verhält - einmal freundlich, dann wieder ekelhaft. Ist Matti, der für Nele interessant scheint, der Grund?
    Als Nele in einigen Nächten ein flackernden Licht sieht und diesem auf den Grund gehen will, kippt die Stimmung in der Gastfamilie. Gleichzeitig erfährt sie vom Hillas Verschwinden vor 25 Jahren. Das Rätsel ist bis dato nicht gelöst und ruft extrem seltsames Verhalten bei ihrer Gastmutter hervor. Doch Nele lässt nicht locker und je näher sie der Wahrheit kommt, desto gefährlicher wird es für. Was ist vor 25 Jahren wirklich passiert?
    Meine Meinung:
    Gleich vorweg, obwohl es sich hier um einen Jugendkrimi handelt, ist das Buch recht spannend geschrieben. Daniela Arnold hat sich gut in die Gedankenwelt von Siebzehnjährigen hineingefühlt, denn das Wechselspiel zwischen kindisch-trotzig und „erwachsen sein“ ist vor allem bei Celia gut getroffen. Die erste Liebe (oder was man dafür hält) spielen ebenso eine große Rolle wie das Zusammengehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe. Celia ist eine Meisterin der Manipulation und ganz schön durchtrieben.
    Das flackernde, geheimnisvolle Licht ist ein Stück Mystik, wie es für Jugendbücher häufig ist. Dazu gibt es eine finnische Sage.
    Was allerdings unpassend ist, ist die Beschreibung von „stockdunklen Nächten“. Ich war zwar noch nie in Finnland, aber im Sommer ist es so hoch im Norden nächtens gar nicht finster. Das kostet jedenfalls einen Stern.
    Der Schreibstil ist flüssig und passt zur Zielgruppe.
    Fazit:
    Die Story hätte 4 Sterne verdient, aber die „stockdunklen Nächte“, die es zu Midsommer in Skandinavien nicht gibt, kosten den 4. Stern, daher nur 3 Sterne.
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Ausgaben von Seelenlicht

E-Book

Seitenzahl: 238

Taschenbuch

Seitenzahl: 236

Besitzer des Buches 9

Update:

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