Die Sturmschwester

Buch von Lucinda Riley

  • Kurzmeinung

    Lesemieze
    Einfühlsam und tolle Geschichte!
  • Kurzmeinung

    Zesa2501
    Ein herzerwärmender,teilweise unter die Haut gehender Roman.Eine Geschichte fürs Herz,zum Wohlfühlen und Mitleiden.

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Sturmschwester

Ally d’Aplièse steht an einem Wendepunkt: Ihre Karriere als Seglerin strebt einem Höhepunkt entgegen, und sie hat den Mann gefunden, mit dem sich all ihre Wünsche erfüllen. Da erhält sie völlig unerwartet die Nachricht vom Tod ihres geliebten Vaters. Ally kehrt zurück zum Familiensitz am Genfer See, um den Schock gemeinsam mit ihren Schwestern zu bewältigen. Sie alle wurden als kleine Mädchen adoptiert und kennen den Ort ihrer Herkunft nicht. Aber nun erhält Ally einen mysteriösen Hinweis durch ein Buch in der Bibliothek ihres Vaters – die Biographie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert. Allys Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf die Reise in das raue Land im Norden. Dort wird sie ergriffen von der Welt der Musik, mit der sie tiefer verbundener ist, als sie es je hätte ahnen können. Und Ally begreift zum ersten Mal im Leben, wer sie wirklich ist ...
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Serieninfos zu Die Sturmschwester

Die Sturmschwester ist der 2. Band der Die sieben Schwestern Reihe. Sie umfasst 8 Teile und startete im Jahr 2014. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Über Lucinda Riley

Die in Irland geborene Lucinda Riley zog mit ihren Eltern früh nach England und verbrachte einige Jahre ihrer Kindheit im Fernen Osten. Sie startete eine Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin, erkrankte jedoch Ende der 1980er an Drüsenfieber. Mehr zu Lucinda Riley

Bewertungen

Die Sturmschwester wurde insgesamt 99 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Meinungen

  • Einfühlsam und tolle Geschichte!

    Lesemieze

  • Ein herzerwärmender,teilweise unter die Haut gehender Roman.Eine Geschichte fürs Herz,zum Wohlfühlen und Mitleiden.

    Zesa2501

  • Schwächer als der erste Teil, aber immer noch ein schöner Familienroman.

    Mausi1974

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Sturmschwester

    Eine weitere gelungene, herzerwärmende Geschichte mit Eindrücken von Norwegen, kulturellen Einblicken in die Musikgeschichte sowie die erschreckende Nazi Zeit in Leipzig und dem Krieg und seinen Ausläufern. Die Hinweise von Pa Salt führen uns an der Seite von Ally (Alkyone - die Anführerin) d´Apliése zu den historischen Ereignissen und dem Leben der norwegischen Musik Ikonen Edvard Grieg und Henrik Ibsen. In dem Teil aus der Gegenwart gibt es bildhafte und packende Details über die Kykladen Regatta sowie das gefährliche Fastnet Race.
    Der Storyaufbau ist interessant, so startet die gefühlvolle Geschichte direkt mit einer schönen Romanze (deren Ende eigentlich nicht überrascht), wird zu einem Drama und muss nebenbei auch noch die Familiengeschichte aus der Vergangenheit bis zur Gegenwart von Ally unterbringen. Ein wunderschöner, warmherziger Roman, welcher sehr gelungen von den Sprechern Bettina Kurth, Oliver Siebeck (Vergangenheit) und Sinja Dieks wiedergegeben wird. Durch die verschiedenen Stimmen ist es einfach zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu unterscheiden.
    Die Sprache in der Vergangenheit ist poetisch und sehr vornehm, besonders gegenüber der Damenwelt. Die Charakteren sind charmant, die Hintergründe der einzelnen Personen stimmen nachdenklich, manch einer wirkt sicherlich auch unsympathisch, dennoch ist man niemanden richtig böse, sondern leidet eher mit den einzelnen Schicksalen mit. Von denen gibt es Einige, die am Ende rund zusammenfließen und die Puzzleteile von Allys Vergangenheit als Ganzes zeigen. Die meisten Einzelschicksale enden dabei in einem Happy End, woran Ally nicht ganz unbeteiligt ist. Außerdem findet Ally zu ihren ursprünglichen Genen zurück.
    Am Ende erzählt uns Allys Schwester Star von ihren Eindrücken in Norwegen. Ein Teil der Familiengeschichte d´Apliése sorgt wieder für ein großes Fragezeichen und auch für Spannung und die Frage was es wohl damit auf sich hat. Ich befürchte, dass dieser kleine Teil der Geschichte allerdings erst im letzten Buch aufgeklärt werden wird, dann aber umso größer. “Bestimmt verbirgt sich hinter der Fassade, die sich dein Vater aufgebaut hat, so manches.” .
    Noch ein Rätsel, welches sich aus dem Buch ergibt : Wie lautet der Nachname von Pa Salt und ist er womöglich noch am leben?
    Interessant sind auch die Hintergrundinformationen, welche am Buchende von der Autorin erläutert werden und wiedergeben, wie Lucinda Riley auf die Geschichte gekommen ist.
    Fazit:
    Allys Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen, auch wenn ich mich nie fürs Segeln oder die Musikgeschichte von Norwegen interessiert habe, konnte der Handlungsstrang mich fesseln und hat mich sehr gut unterhalten. Die Romantik kommt auch in diesem Roman nicht zu kurz. Am Ende ist es eine große Glückliche-Heile-Welt, wenn auch mit ein paar Wermutstropfen. Wem das erste Buch gefallen hat, wird auch diesen Teil lesenswert finden.
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  • Rezension zu Die Sturmschwester

    "Die Sturmschwester" von Lucinda Riley, ist ein sehr bewegendes Buch. Der Autorin ist es gelungen auch den zweiten teil sehr einfühlsam und Emotionsgeladen zu schreiben. Der Schreibstil ist sehr locker trotz der vielen ernsten Themen, kann das Buch sehr flüssig gelesen werden und hat mich als Leser sehr mit gerissen. Ich konnte kaum aufhören zu lesen, musste einfach wissen wie es mit Ally, Anna, Thom und all den anderen weiter geht. Ich freue mich schon auf den dritten Teil. In diesem zweiten Teil wurden wir Leser mit auf eine Reise zwischen Hochgefühlen wie Liebe und tiefen mit Trauer und Verlust genommen, welche uns nach Norwegen (Bergen), Deutschland (Leipzig) und auf das Meer geführt hat. Sehr gut hat mir gefallen wie die Autorin die Zeit Sprünge eingebracht hat. Die Erzählungen aus so vielen Zeiten ist etwas besonderes, nicht nur die Gegenwart um Ally, auch die Zeit der Ururgroßmutter um Anna, die Zeit der Oma um Karine, die Zeit um ihre Eltern und natürlich einen kleinen Blick in die Zukunft, das alles zusammengefasst in knapp unter 600 Seiten, ist wirklich sehr gelungen.
    Mich persönlich hat es sehr berührt die einzelnen Lebensgeschichten so genau lesen zu dürfen, jede Generation hatte ihr eigenes Päckchen zu tragen. Immer wieder kommt mein Lesen die Frage auf, wie hätte ich wohl selbst reagiert, oder es fließen tränen, denn man fühlt sich so sehr in der Geschichte das es sich nicht vermeiden lässt.
    Wer Lust auf ein Buch voll Musik, Geschichte, Emotion und Familie hat ist hier genau richtig, aber Achtung Taschentücher bereithalten.
    Zum Inhalt:
    Gerade hat Ally Theo kennen und lieben gelernt als sie durch die Nachricht über den Tod ihres Vaters in die Realität zurück geholt wird. Zusammen mit Theo versucht sie den Verlust zu verarbeiten, das gemeinsame Segeln hilft ihr und so gewinnen sie das anliegende Rennen. Nach einem Gemeinsamen Urlaub begeben sie sich auf eine gefährliche Regatta, von welcher Theo Ally verfrüht nach Hause schickt und selbst nicht mehr leben zurück kommt. Theos Mutter Celia flüchtet sich in Fürsorge für Ally und nimmt sie bei sich auf. Doch da Ally nicht auf der Stelle treten will, aber auch nicht zurück auf das Wasser möchte begibt sie sich mit den Hinweisen von Pa Salt auf die Suche nach ihrer Wahren Herkunft nach Norwegen. In Norwegen findet sie nicht nur einen Bruder, sondern auch viele Geheimnisse um ihre Wahre Familie und neue Hoffnung.
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  • Rezension zu Die Sturmschwester

    Mein Fazit:
    Der zweite Teil dieser Reihe beginnt mit einer wunderbaren Liebesgeschichte. Theo und Ally eint die Liebe zum Meer und trotz der kurzen Zeit steht für beide fest, dass sie ein Leben lang zusammenbleiben wollen. Doch erst kommt ihnen Pa Salt’s Tod dazwischen. Und dann verunglückt Theo selbst, ohne das Ally es irgendwie hätte verhindern können. Oh, Gänsehaut pur! Die Autorin hat es so gefühlvoll und eindringlich, aber ohne Kitsch beschrieben, dass mir die Tränen kamen. Wie sehr habe ich mit Ally mitgelitten, die mir von Anfang an sehr sympathisch war. Ihre Trauer war greifbar und emotional voll bei mir angkommen.
    Desweiteren geht es um die Geschichte von Anna Landvik, ein norwegisches Bauernmädchen im heiratsfähigen Alter, das nicht kochen, dafür aber unglaublich singen kann. Sie wird entdeckt und soll in Christiana im Theater für die Schauspielerin singen, ohne dass das Publikum davon erfährt. Sie lernt den Musiker Jens Halverson kennen und muss sich in einer dramatischen Situation entscheiden, wem sie ihr Herz gibt. Sie wußte es nicht besser, dennoch konnte ich ihre Entscheidung sehr gut nachvollziehen.
    Ally lernt Anna und Jens durch die Biografie kennen und begibt sich mit tiefer Trauer im Herzen und Seele nach Norwegen, um doch noch ihre Wurzeln zu finden. Und wie schon bei Mia im ersten Teil gibt es sehr viele Zufälle und Begebenheiten, die zuweilen überraschend auftauchen, aber glaubhaft in die Geschichte passen.
    Langer Rede, kurzer Sinn: Die Geschichte um Allys Wurzeln war mindestens genauso spannend wie beim ersten Teil. Liebe, falsche Entscheidungen, Schicksalsschläge … alles wunderbar verpackt. Die Figuren sind greifbar und authentisch. Es ist nicht immer alles heile Welt, das wird auch in diesem Buch spürbar. Und dann war da noch ein merkwürdiger Hinweis auf Pa Salt. Und wieder stelle ich die Frage: Ist er tatsächlich tot?
    Begeisterte fünf Sterne von mir und ich freue mich schon auf den dritten Teil.
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  • Rezension zu Die Sturmschwester

    "Die Sturmschwester" hat mir sehr gut gefallen. Ally war mir wirklich sympathisch und ich habe bewundert, dass sie sich nicht unterkriegen lässt, egal was passiert - und sie hat einige harte Schicksalsschläge erlitten, die wohl so ziemlich jeden in die Knie gezwungen hätten. Sie dagegen hat immer weiter gemacht und die negativen Ereignisse genutzt, um ihrem Leben eine positive Wendung gegeben. Im Nachwort schreibt die Autorin, sie möchte, dass ihre Leser sich von Allys positiver Einstellung inspirieren lassen und ich kann nur sagen, dass es mich wirklich beeindruckt hat. Aber davon abgesehen mochte ich sie sehr; ich konnte mit ihr leiden, mich mit ihr freuen und generell war ich an ihrem Schicksal interessiert. Es war auch schön zu sehen, was aus Maia, ihrer älteren Schwester, geworden ist und ich bin gespannt auf die Geschichte der nächsten Schwester - und natürlich darauf, mehr über die Rätsel zu erfahren, die sich durch die ganze Reihe ziehen werden.
    Allys Geschichte hat mich sehr mitgenommen und es gab Stellen, bei denen Tränen geflossen sind, während andere einfach nur schön und positiv waren. Die andere Geschichte dagegen... wie im ersten Band gibt es auch in "Die Sturmschwester" einige Kapitel, die in der Vergangenheit spielen, und dazu einen interessanten historischen Hintergrund. Die ganzen Informationen über die Peer-Gynt-Suiten von Edvard Grieg und allgemein Norwegen zur damaligen Zeit haben mir gut gefallen und der Autorin ist es auf jeden Fall gelungen, die Fakten mit ihrer Erzählung zu vermischen. Mit den Protagonisten dieser Erzählung konnte ich aber nicht wirklich etwas anfangen. Anna mochte ich gerne, sie war greifbar und sympathisch und ihre Geschichte war packend, nur fand ich übertrieben, wie die Männerwelt auf sie reagierte und die anderen Charaktere sind mir entweder zu blass geblieben oder ich konnte sie einfach nicht leiden. Dafür war es interessant, einen Einblick in die damalige Zeit und natürlich in die Musikszene zu bekommen.
    Das Buch bekommt von mir .
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  • Rezension zu Die Sturmschwester

    Mein Eindruck
    Weil mir schon der 1. Band dieser Reihe "Die sieben Schwestern" gut gefallen hatte, habe ich mir natürlich auch den 2. Teil gerne zu Gehör geführt.
    Von Anfang an konnte mich Lucinda Riley mit der Geschichte um Ally, die zweite der sechs Schwestern (von der siebten fehlt ja noch immer jede Spur), auf der Suche nach ihrer Familiengeschichte in ihren Bann ziehen. Der Aufbau dieses Romans folgt dem ersten Teil, und beginnt ebenfalls mit der Schilderung der Ereignisse um Pa Salts Tod, diesmal natürlich aus Allys Sicht. Genau wie ihre ältere Schwester Maia nimmt sie die Herausforderung einer Spurensuche und Konfrontation mit der Vergangenheit an.
    Obwohl mir die Idee um das "Siebengestirn" sehr gut gefällt, hat mich auch in diesem Roman weniger der gegenwärtige, als der in der Vergangenheit spielende Handlungsstrang angesprochen. Hier wird die Geschichte um die begabte Sängerin Anna Landvik und den treulosen Jens Halvorsen erzählt, die mir fast noch besser gefallen hat als das Schicksal von Maias Vorfahrinnen aus dem 1. Band. Als historische Figur hat sich die Autorin für Edvard Grieg entschieden, den berühmten norwegischen Pianisten und Komponisten.
    Meiner Meinung nach ist es Lucinda Riley ganz hervorragend gelungen, Gegenwart und Vergangenheit in diesem äußerst hörenswerten Roman zu einer stimmigen Komposition zu verknüpfen. Selbst eine letzte erstaunliche Wende - als bereits alle Rätsel um Allys Familie gelöst zu sein scheinen - fügt sich durchaus glaubhaft ins Geschehen. Im großen und ganzen hat mich die Geschichte so gut unterhalten, dass ich kleine Ungereimtheiten im Handlungsverlauf keiner weiteren Erwähnung wert finde. Für ihre lebhafte Phantasie, ihr erzählerisches Talent und die gewiss sehr aufwändige Recherchearbeit kann ich der Autorin nur höchste Anerkennung zollen.
    Auf die Folgebände freue ich mich schon sehr, und werde weiterhin gerne in große Familiengeheimnisse und dramatische Liebesgeschichten eintauchen.
    Die angenehmen Stimmen von Oliver Siebeck, Simone Kabst und Sinja Diecks machen diesen Roman zu einem tollen Hörerlebnis, das man auch dann genießen kann, wenn man den 1. Teil der Serie nicht kennt.
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  • Rezension zu Die Sturmschwester

    Meine Meinung:
    Im zweiten Band der "Die sieben Schwestern"-Serie spielt Ally die Hauptrolle. Nachdem wir mit Maia nach Brasilien und Paris gereist sind, geht es dieses Mal nach Griechenland und London, nach Norwegen und Leipzig.
    Ally hat am Konservatorium Flöte studiert, hat aber die Musik zugunsten des Segelns an den Nagel gehängt. Als die begabte Seglerin zum ersten Mal richtig verliebt ist und einige Tage zu zweit auf See geniesst, hört sie von Pa Salts Tod. Nach einem kurzen Abstecher nach Hause steht schon die nächste Regatta in der Ägäis an. Doch das Schicksal meint es gerade nicht gut mit Ally, sie muss einen weiteren schweren Verlust hinnehmen. Als Ablenkung beginnt sie in einem norwegischen Buch zu lesen, das Pa Salt ihr empfohlen hat. Das Buch handelt von einer norwegischen Sängerin. Um noch mehr darüber zu erfahren, reist Ally nach Norwegen und bald machen Pa Salts Hinweise Sinn für sie. Und so wird ihr Leitsatz "In Momenten der Schwäche wirst du deine grösste Stärke finden" doch noch wahr.
    Wir reisen zusammen mit Ally nach Norwegen und tauchen ein in die Welt ab 1875, als Peer Gynt von Edward Grieg uraufgeführt wurde. Da die Schauspielerin nicht singen konnte, übernahm Anna Landvik den Gesangspart als versteckte Sängerin. So beginnt eine aufregende generationsübergreifende Erzählung über bekannte und weniger bekannte Musiker ab 1875. Was davon alles wahr ist und was nicht, schreibt Lucinda Riley in ihrem Nachwort.
    Der Autorin gelang mit "Die Sturmschwester" eine schlüssige und überzeugende Geschichte, in der wir das einfache Dorfmädchen Anna begleiten, die mit ihrer schönen Gesangsstimme viele Musikhäuser begeistern wird. Doch Annas Reise dahin ist steinig und bewegt.
    Dieser Teil des Buches hat mir enorm gut gefallen. Zum einen wird das Leben als Frau zur damaligen Zeit wird sehr gut beschrieben, zum anderen bekommt man einen guten Einblick in die Musikstadt Leipzig. Auch herzige Szenen fehlen nicht, zum Beispiel der kleine Junge Rude, der im Theater von Christiana Botschaften und Informationen überbrachte.
    Obwohl im Buch ein Stammbaum der Familie Halvorsen vorhanden ist, habe ich mir den selbst zusammengebastelt um ihn mir vor Augen zu halten, denn die ganze Geschichte ist sehr komplex. Spannend und informativ fand ich dann auch die Schilderungen über Karine und Pip.
    Allys Geschichte hingegen war schwerer zu verdauen, besonders am Anfang finden sich einige sehr emotionale Szenen. Ally hat so viele liebe Leute rings um sich, die sie auffangen und doch kam sie mir gefühlsmässig manchmal verschlossen vor und gegen Schluss etwas träge in ihren Gedanken.
    Gefallen hat mir, dass in Allys Geschichte erneut einige bisher unbekannte Details zu den anderen Schwestern erwähnt werden, so dass wieder ein paar Puzzleteile mehr dazu gekommen sind.
    Man kann sich diesen Roman sicher auch ohne den ersten Teil zu kennen zu Gemüte führen, doch es lohnt sich die Bücher in der vorhergesehenen Reihenfolge zu lesen, weil man sonst gerade in der Gegenwartsgeschichte vieles nicht wirklich begreifen wird.
    Besorgt euch vor dem Lesen die Musik von Peer Gynt, damit ihr euch optimal in das Buch hinein versetzen könnt.
    Fazit:
    Emotional und mitreissend geschriebener Roman, der uns von der Ägäis über London und Leipzig nach Norwegen führt. Klare Leseempfehlung! 4.5 Punkte.
    Tüpflischiisserisch muss ich hier ein Recherchefehler erwähnen: Allys erwähnte Mopedreise vom Flughafen Bodrum nach Kalkan ist sehr unlogisch. Mit einem Töffli die Distanz von 278km zu überwinden ist abwegig. Der Flughafen von Dalaman wäre da die bessere Wahl, da "nur" 123 km.
    Nach dieser Lektüre freue ich mich grad noch mehr auf meine Reise nach Leipzig nächste Woche. Ich werde eineinhalb Tage Leipzig entdecken können, bevor zwei Tage Buchmesse anstehen. Im Rahmen der Buchmesse werde ich an einer Lesung mit Lucinda Riley teilnehmen, die passenderweise in der Grieg-Gedenkstätte stattfindet. Im Roman wurde nicht nur Grieg hier beherbergt.
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Ausgaben von Die Sturmschwester

Taschenbuch

Seitenzahl: 608

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 576

Hörbuch

Laufzeit: 00:15:37h

E-Book

Seitenzahl: 577

Die Sturmschwester in anderen Sprachen

  • Deutsch: Die Sturmschwester (Details)
  • Englisch: The Storm Sister (Details)
  • Italienisch: Ally nella tempesta (Details)

Besitzer des Buches 203

Update:

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