Die Blausteinkriege 1. Das Erbe von Berun

Buch von T. S. Orgel

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Blausteinkriege 1. Das Erbe von Berun

Magie ist ein gefährliches Spiel … Einst war es der Nabel der Welt, doch nun steht es vor dem Niedergang: das Kaiserreich Berun, gegründet auf die Schlagkraft seiner Heere und den unerbittlichen Kampf gegen die Magie des Blausteins. Als Beruns Macht schwindet, kreuzen sich die Pfade dreier Menschen – ein Mädchen, ein Schwertkämpfer und ein Spion. Keiner von ihnen ahnt, wie unauflöslich ihr Schicksal mit der Zukunft von Berun verwoben ist. Das Zeitalter der Blausteinkriege ist angebrochen …
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Serieninfos zu Die Blausteinkriege 1. Das Erbe von Berun

Die Blausteinkriege 1. Das Erbe von Berun ist der 1. Band der Blausteinkriege Reihe. Sie umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2015. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2017.

Bewertungen

Die Blausteinkriege 1. Das Erbe von Berun wurde insgesamt 20 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Blausteinkriege 1. Das Erbe von Berun

    Nach dem Tod des Kaisers von Berun geht das Land seinem Untergang entgegen, denn der Thronfolger ist schwach und unfähig. In den Vasallenstaaten gibt es Abspaltungstendenzen, es kommt zu Aufständen, Nachbarstaaten versuchen die Umstände auszunutzen.
    Das Schicksal mehrerer Menschen verbindet sich mit dem Geschehen: Die Diebin Sara tritt, nachdem sie der Mutter des Kaisers unbeabsichtigt einen Gefallen erwies, in deren Dienst und damit mitten ins Geschehen. Der Schwertkämpfer Marten muss auf Grund seines lasterhaften Lebenswandels Berun verlassen und verdingt sich als Kriegsknecht. Messer, ein Auftragsmörder, erhält die Aufgabe verschiedene Personen, die mit dem Kaiserhaus in Verbindung stehen, zu töten – das sind nur drei der Charaktere, die die Handlung tragen und aus deren Perspektiven erzählt wird. Dem Leser bleibt lange unklar, wie die Charaktere miteinander verbunden sind, ja, wohin überhaupt die Geschichte führen soll.
    Das finde ich persönlich nicht weiter schlimm, denn die einzelnen Geschichten sind interessant und spannend erzählt und nach und nach erschließen sich zumindest Gemeinsamkeiten bzw. Verknüpfungen. Die Frage nach dem großen Ganzen der Geschichte stellte sich mir nur am Rande und wird sich wohl erst mit dem letzten Band endgültig erschließen. Dennoch gibt es auch hier schon einige Aha-Erlebnisse, z. B. wenn persönliche Hintergründe aufgedeckt werden. Überrascht wird der Leser zudem immer wieder durch unerwartete Wendungen, Entwicklungen und Verbindungen.
    Die Charaktere finde ich durchweg gut gelungen, die Charakterisierung ist nicht immer tiefgehend, dafür aber pointiert ausgefallen, keiner wirkt blass oder eindimensional, es gibt nahezu keine reine Schwarz-Weiß-Zeichnung, Protagonisten wie Antagonisten besitzen fast alle gute und schlechte Charakterzüge.
    Die Welt, die die Gebrüder Orgel entwickelt haben, gefällt mir gut, es ist eine Fantasywelt, jedoch sind die Fantasyelemente, zumindest bisher, dezent gesetzt. Einige Menschen haben „Talente“, besondere Eigenschaften (z. B. Beherrschen des Elementes Wasser), die durch Blaustein verstärkt werden können und in Berun als widernatürlich angesehen werden. Gut gefällt mir auch die dahinter stehende Mythologie/Religion, ebenfalls sehr gelungen ist die Tierwelt, von deren Vertretern wir hoffentlich in den Folgebände weitere kennen lernen werden.
    Der Roman wartet mit einer Karte und einem Personenverzeichnis auf, beides sehr nützlich. Schön wäre noch ein Glossar gewesen, es gibt einige Worte, die einer (früheren) Erklärung bedurft hätten (z. B. Metis oder Vibel).
    „Das Erbe von Berun“ ist der erste Teil einer Trilogie und in meinen Augen sehr viel versprechend. Ich bin sehr gespannt auf die weiteren Teile und die Entwicklungen, die Berun und die Charaktere durchlaufen werden. Von mir gibt es volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.
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  • Rezension zu Die Blausteinkriege 1. Das Erbe von Berun

    Das war mal wieder ein richtig guter Auftakt zu einer ganz besonderen High Fantasy Geschichte!
    Anfangs kam ich mir zwar etwas überrollt vor durch die neue Welt, die vielen neuen, eigenständigen Bezeichnungen und ungewöhnlichen Namen der Figuren - aber es hat mich sofort vollkommen in die Handlung hineingezogen. Und ich hab mich sofort "zu Hause" gefühlt!
    Die Charaktere stehen hier sehr präsent im Mittelpunkt und man lernt sie auch erstmal ausführlich kennen, wobei die Handlung immer mehr Form annimmt und einen immer tiefer in die Machtkämpfe und Intrigen rund um die Königreiche hineingezogen wird.
    - Sara, das mittellose Straßenkind, deren Talent sie für ganz besondere Aufgaben qualifiziert
    - Henrey Thoren, der Puppenspieler, der im Hintergrund die Fäden zieht
    - und Marten, der unbesonnene Schwertkämpfer, dessen Schicksal eine drastische Wendung nimmt
    Zuerst weiß man überhaupt nicht, wie alles zusammenhängt und ich konnte gar nicht mehr aufhören, weil auch die Vorgeschichten sich so spannend gelesen haben. Die Autoren bauen hier viele kleine Details zum Hintergrund der Welt und auch zu den Eigenarten jeder der Figuren ein, die ein sehr lebendiges Bild entstehen lassen. Dabei lassen sie aber auch Nebencharakteren ihren Raum, ohne dass es unübersichtlich wird. Der rote Faden führt durch schäbige Tavernen und lebensgefährliche Sümpfe bis hinein in die Hochburg des Kaisers aus Berun und weit über die Grenzen des Landes hinaus.
    Gerade die Charaktere haben es mir hier angetan, die alle etwas spezielles, verruchtes oder geheimnisvolles an sich haben, was mich gar nicht mehr losgelassen hat. Dabei kommen sie hier ohne rührselige Liebesgeschichten aus; aber keine Sorge, einige Funken sprühen schon und ich bin sehr gespannt, wie sich das entwickeln wird! Überhaupt werden einige sich neu orientieren müssen und dabei, wie meist, einen steinigen Weg hinter sich lassen.
    Vor allem, wie sich die hinterhältigen Machenschaften und Ränke offenbaren, öffnet einem auch durch die auktoriale Schreibweise mehr und mehr den Blick auf das große Ganze, dem sich das Land und ihre Herrscher und Fürsten schon bald stellen müssen. So kleine Scharmützel geben schon einen Vorgeschmack und ich hoffe auf noch viele große und kleine Schlachten!
    Fazit 4.5 Sterne
    Ein großartiger Auftakt zu einer verwegenen und wunderbar erzählten Geschichte, die sich hauptsächlich um das Schicksal der Charaktere - und deren Zusammenhänge mit dem Schicksal des Reiches Berun dreht. Dabei mit gutem Tempo und flüssig erzählt, um immer tiefer in die Geheimnisse des Blausteins einzutauchen und den Verrätern der Krone auf die Spur zu kommen.
    © Aleshanee
    Weltenwanderer
    Die Blausteinkriege
    1 - Das Erbe von Berun
    2 - Sturm aus dem Süden
    3 - ?
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  • Rezension zu Die Blausteinkriege 1. Das Erbe von Berun

    Einst war es der Nabel der Welt, doch nun steht es vor dem Niedergang: das Kaiserreich Berun, gegründet auf die Schlagkraft seiner Heere und den unerbittlichen Kampf gegen die Magie des Blausteins. Als Beruns Macht schwindet, kreuzen sich die Pfade dreier Menschen – ein Mädchen, ein Schwertkämpfer und ein Spion. Keiner von ihnen ahnt, wie unauflöslich ihr Schicksal mit der Zukunft von Berun verwoben ist.
    Das Zeitalter der Blausteinkriege ist angebrochen … (Klappentext)
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    Hier eröffnet sich dem Leser eine Geschichte über ein Kaiserreich, dem der Untergang droht.
    Fürstentümer dieses Reiches schließen sich mit anderen zusammen, um gemeinsam gegen das einstmal unverwundbare und starke Kaiserreich zu ziehen und es zu Fall zu bringen - oder steckt da etwa doch mehr dahinter?
    Intrigen wo man nur hinsieht, sogar in den eigenen Reihen kann man niemandem trauen und den Kaiser selbst scheint das nicht zu kümmern. Einzig die Kaiserinmutter und eine handvoll Getreuer erkennen die aufziehende Gefahr.
    Das Gefolge der Kaiserinmutter ist ein bunt zusammengewürfelter Haufen und auch unter ihnen scheinen sich Verräter zu befinden.
    Magie und der begehrte Blaustein spielen in diesem Ränkespiel eine wichtige Rolle. Beides nach außen hin verpönt, die Gier danach jedoch umso größer. Und ein Krieg von unvorstellbarer Größe zieht am Horizont auf, wobei der/die Urheber und der wahre Grund im Dunklen bleiben.
    Ein absolut gelungener Auftakt eines komplexen Fantasyepos. Spannend und in einen atmosphärischen und flüssigen Schreibstil verpackt, begleitet von grausamen und blutigen Schlachtszenen - Literweise fließt Blut, abgetrennte Gliedmaßen fliegen durch die Lüfte und Gedärme quillen nach außen. Für schwache Nerven ist das also nichts, für mich jedoch genau das Richtige.
    Mittendrin vielschichtige und authentische Charaktere. Schwarzer Humor kommt dabei auch nicht zu kurz und lässt den Leser nicht nur einmal schmunzeln.
    Es ist also definitiv ein Fantasyroman für Erwachsene.
    Das tolle Leseerlebnis wird jedocht getrübt durch die sehr, ja oft seehr kurzen Kapitel. Man springt in kurzer Folge von einem Setting zum Nächsten, sodass man kaum Zeit hat in die Handlung richtig einzutauchen. Auch wenn jedes Kapitel mit einem tollen Cliffhanger endet, so nervt dies nach einiger Zeit gewaltig und es besteht die Gefahr so Manches wieder zu vergessen.
    Des Weiteren finden sich Buchstabenverdreher, grammatikalische Schnitzer und glitzekleine Logikfehler.
    Ich bin in der Hinsicht aber auch etwas pingelig und daher ist es Meckern auf hohem Niveau.
    Fazit:
    Auch trotz dieser oben angegebenen Mankos, war es für mich ein absolutes Leseerlebnis.
    Dieser Fantasyepos beinhaltet wirklich alles - komplexe und spannende Handlung, atmosphärisches Setting, toller Schreibstil, vielschichtige Charaktere, blutiges Gemetzel, Grammatikfehler (ja ich weiß, ich kann es einfach nicht lassen), und und und.
    Dies alles so gut zu kombinieren (ohne die Grammatikfehler etc, *g*), sodass es mich zufriedenstellt und fesselt schafft nicht jeder.
    Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung und freue mich schon auf die Fortsetzung.
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Ausgaben von Die Blausteinkriege 1. Das Erbe von Berun

Taschenbuch

Seitenzahl: 608

E-Book

Seitenzahl: 609

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Besitzer des Buches 40

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