Totengebet

Buch von Elisabeth Herrmann

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Totengebet

Ein Mord, eine geheimnisvolle junge Frau in Tel Aviv und Anwalt Joachim Vernau im Visier eines gnadenlosen Killers. Berlin, 2015. Anwalt Vernau erwacht im Krankenhaus und kann sich an nichts mehr erinnern. Dafür ist er der Held von Berlin: In einer U-Bahnstation hat er mehrere Männer in die Flucht geschlagen, die einen älteren Herrn bedrängt haben. Aber wer ist die junge Frau mit dem Davidstern, die seitdem durch seine Erinnerung geistert? Und was hat sie mit den schrecklichen Morden zu tun, die sich wenig später ereignen? Als Vernau der schönen Unbekannten zu nahe kommt, wendet sich das Blatt: plötzlich steht er unter Mordverdacht. In letzter Sekunde kann er das Land verlassen, sein Ziel: Tel Aviv. In der brodelnden Metropole am Mittelmeer sucht er nach dem einzigen Menschen, der ihn entlasten kann – und wird hinabgezogen in den Strudel eines vergessenen Verbrechens, das sich vor über dreißig Jahren in einem Kibbuz in Israel ereignet hat ...
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Serieninfos zu Totengebet

Totengebet ist der 5. Band der Rechtsanwalt Joachim Vernau Reihe. Sie umfasst 7 Teile und startete im Jahr 2005. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Über Elisabeth Herrmann

Die deutsche Kriminalbuchautorin Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg an der Lahn geboren. Nach einer abgebrochenen Ausbildung zur Bauzeichnerin machte sie ihr Abitur am Abendgymnasium. Mehr zu Elisabeth Herrmann

Bewertungen

Totengebet wurde insgesamt 17 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Meinungen

  • Spannend, unterhaltsam, eher Familiendrama statt Krimi

    Lesezeichenfee

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Totengebet

    ETWAS BESSERES ALS DEN TOD FINDEN WIR ÜBERALL (BUCHZITAT)
    Ein Anwalt wacht im Krankenhaus auf und kann sich an fast nichts mehr erinnern, außer an eine schöne junge Frau, die Jüdin ist. Er recherchiert zunächst in Berlin und dann in Israel.
    Von dieser Autorin kannte ich zwar dem Namen nach, aber ich glaube, ich hab noch kein Buch von ihr gelesen. Eigentlich ist es auch nicht mein Thema, aber auf der anderen Seite finde ich Amnesie oder Teilamnesie immer sehr spannend. So habe ich mich auf das Buch, das ich irgendwo ertauscht oder im Second Hand Shop gekauft hatte eingelassen. Es hielt mich von Anfang an gefangen. Auch die Charaktere fand ich sehr interessant und echt, ich hätte nie herausgefunden, wer jetzt der Mörder war. Dabei haben – wenn ich so nachdenke – doch einige Leute den Mörder nicht gemocht. Nun ja, wie dem auch sei. Der Anfang war für mich sehr spannend, die Mitte sehr interessant, weniger spannend und der Schluss wieder spannend mit Highlights. Es ist wohl der 5. Fall einer Serie, wie ich im Internet lesen konnte.
    Also das Buch war wirklich gut, aber am Ende hätte ich dann noch einige Fragen gehabt und ein Buch mit 438 Seiten (ohne Danksagung und Glossar) sollte – meiner Meinung nach – keine Fragen offen lassen. Die Bücher, die ich lese haben normalerweise um die 300 Seiten. Außerdem war das ganze dann doch etwas verwirrend. Zudem kannte ich ja noch keinen Charakter des Buches. Und ich denke, dass das irgendwie mehr so was wie eine Familientragödie war und eher weniger ein Krimi. Ein Thema mit dem ich sonst nichts anfangen kann und trotzdem hab ich das Buch, in etwas weniger als einer Woche, ausgelesen und fand es spannend. Nur, dass da Fragen offen blieben, fand ich sehr schade.
    Ich hab mir bei LB die Rezis angesehen, damit ich mich ein wenig über die Serie informieren konnte. Und da las ich, mit größtem Erstaunen - dass das das wohl der schlechteste Teil der Serie war (bis 2016, denn ich vermute, es gibt weitere Teile). Nun ja, dann brauch ich unbedingt weitere Bücher, denn wenn mich etwas fesselt, was mich sonst niemals interessieren würde, dann muss die Autorin wirklich gut sein.
    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
    Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen. Es gab bei mir zwar kleinere Kritikpunkte, trotzdem werde ich das Buch mit 4 Sternen empfehlen.
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  • Rezension zu Totengebet

    Die Autorin (Quelle Buecher.de)
    Elisabeth Herrmann, geboren 1959 in Marburg/Lahn, hat nach einer abgebrochenen Bauzeichnerlehre als Betonbauerin und Maurerin gearbeitet. Ihr Abitur holte sie auf dem Frankfurter Abendgymnasium nach und studierte in Frankfurt und Berlin. Heute arbeitet sie als Fernsehjournalistin der Abendschau des RBB.
    Produktdetails (Quelle: Buecher.de)
    Goldmann Taschenbücher Bd.48249
    Verlag: Goldmann
    Seitenzahl: 446
    2016
    Deutsch
    ISBN-13: 9783442482498
    ISBN-10: 3442482496
    Wo ist Daniel?
    Eine junge Frau wartet an einem Bahnhof in Israel auf ihren Liebsten der nicht kommt. Ein junger Mann versucht ihr klarzumachen, dass ihr Freundsie verraten hat und er will sie heiraten. Die junge Frau ist verzweifelt, denn sie ist schwanger…
    Vor29 Jahren haben vier junge Männer in einem Kibuzz in Israel gearbeitet. Und heute kommt eine junge Frau, die Rebecca, der jungen Frau von damals so ähnlich sieht zu dem Anwalt Joachim Vernau, einem der jungen Männer von damals, und sie gehen gemeinsam zu Scholl, dem zweiten der Vier. Doch der Jude Rudi Scholl wird von zwei jungen Hooligans attackiert und Vernau will ihm helfen. Aber das sollte sich für ihn zum Nachteil auswirken….
    Und dann ist Scholl tot….. Vernaufehlt der Zeuge….
    Dann hat auch noch Michael Plog, der auch im Kibuzz dabei war, einen Unfall. Bremsversagen…. Und das, nachdem Rachel ihn besucht hatte….
    Vernau sieht sich gezwungen, nach Israel zu fliegen, denn Rachel, die einzige übriggebliebene Zeugin der Schlägerei, ist nach Hause geflogen. Und es findet sich in Berlin keine Spur von ihr, so als sei sie nie dagewesen….
    In Israel findet Vernau Rachel, und er ermittelt, was damals, als Daniel der vierte der vier jungen Männer, verschwunden ist, geschah….
    Auch in Berlin bleibt Marie Luise Hoffmann nicht untätig. Sie spricht mit Daniels Mutter…
    Hat der junge Mann sein Mädchen wirklich sitzen gelassen? Oder ist das eine Erfindung des anderen?Warum gereicht es Vernau zum Nachteil, als er Scholl gegen die Hooligans zu Hilfe eilt? Warum verschwindet Rachel, die einzige Zeugin außer Scholl? Und wieso muss Scholl dann sterben? Damit er nicht für Vernau aussagen kann? Oder gibt es einen anderen Grund? Wie hat Rachel alle ihre Spuren, die beweisen, dass sie in Berlin war, gelöscht? Und warum? Was erfährt Vernau über das Verschwinden von Daniel? Und was Marie Luise von Daniels Mutter? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.
    Meine Meinung
    Der Prolog des Buches hatte mich neugierig gemacht. Ich fragte mich, was damals geschehen war, warum der junge Mann seine Freundin nicht getroffen hat. Doch als die Geschichte dann in der Gegenwart weiterging, wurde sie sehr verwirrend. Und ich hatte Probleme richtig in sie hineinzufinden. Erst als ich etwa die Hälfte des Buches gelesen hatte wurde es spannender. Und ab da blieb es dann auch spannend. Aber irgendwie hat mich dieses Buch von Elisabeth Herrmann doch etwas enttäuscht. Der Anfang zog sich wie gesagt enorm, ich hatte Spannung von Anfang an erwartet. Doch der Tod von Scholl brachte keine Spannung. Und der Anschlag auf Plog wurde auch nur, ich möchte fast sagen zumindest zunächst, so nebenbei abgehandelt. Ich fand das Buch zu Anfang sogar langweilig. Dem Gesamteindruck hilft es nicht sehr, dass es dann eben besser wurde. Denn in einem Buch darf nicht seitenlange Langweile aufkommen. Auf jeden Fall nicht für mich. Wie gesagt, war ich von diesem Buch doch enttäuscht, auch wenn der Schluss wirklich gut war. Daher vergebe ich 3 – 3,5 von 5 Sternen bzw. sieben von zehn Punkten.
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Totengebet

    Hörbuch 2 mp3 CD´s vollständige Lesung Gesamtlaufzeit ca. 13h 41 min. gelesen von Thomas M. Meinhardt
    Israel 1985: Die 17-jährige Rebecca wartet auf ihren Liebsten am Bahnhof in Tel Aviv, sie erwartet ein Kind ausgerechnet von einem deutschen Volontär. Aber er kommt nicht stattdessen taucht überraschend Uri auf, will er sie abhalten den Vater ihres Kindes zu heiraten?
    30 Jahre später Joachim Vernau erwacht im Krankenhaus, was ist passiert? Er kann sich an wenig erinnern, lediglich an eine junge Frau mit einem Davidstern. Sah sie nicht aus wie Rebecca, die damals im Kibbuz in Israel war, wo er als Volontär gearbeitet hatte? Marie-Luise Hoffmann erzählt ihm derweil was an der U-Bahn-Station passiert war, dort wurde ein älterer Mann von mehreren Männern bedrängt und Joachim konnte sie in die Flucht schlagen. Wieder war da diese Frau in seinem Kopf, dabei schweift er in die Vergangenheit nach Israel. Wenig später Rudolf Scholl wird ermordet und die junge Frau taucht wieder auf, sie ist Rachel eine junge Israelin auf der Suche nach einem Geheimnis das schon 30 Jahre zurückliegt. Auf einmal steht Joachim Vernau unter Mordverdacht, er soll Rudolf Scholl ermordet haben. Jetzt kann ihm nur noch eine helfen, Rachel aber die ist verschwunden, Vernau vermutet das sie zurück nach Israel ist und bevor er verhaftet wird kann er gerade rechtzeitig das Land verlassen. Sein nächstes Ziel ist Israel er muss Rachel finden, sie ist die einzige die ihm helfen kann seine Unschuld zu bezeugen, hat sie etwa Scholl ermordet? In Tel Aviv wird Vernau immer mehr mit seiner Vergangenheit konfrontiert, er besucht sein ehemaliges Kibbuz in dem er damals und drei andere Volontäre gearbeitet haben. Rudolf Scholl der jetzt tot ist, Mike Plock der nur knapp einen Anschlag überlebt hat, Daniel der seither verschollen ist und er. Doch seine Vergangenheit lässt ihn nicht los und so recherchiert er was damals passiert ist um Rachel bei der Suche nach ihrem richtigen Vater zu helfen. Hat Uri etwas mit der Geschichte vor 30 Jahren zu tun, ist er der Mörder von Rachels Vater? Vernaus Ermittlungen werden dieses Mal für ihn lebensgefährlich und sein Leben verändern.
    Meine Meinung:
    Das Hörbuch gelesen von Thomans M. Meinhardt auf zwei mp3 CD´s, eingeteilt in je 6 Min. Abschnitte, nicht gekürzt, mit fast 14 Stunden Hörlänge war schon sehr anspruchsvoll. Mir wurde dieser Krimi bei einem Bibliotheksfrühstück vorgestellt und da ich ein großer Israelfan bin war ich neugierig auf diese Geschichte. Im Nachhinein bin ich froh das ich das Hörbuch gewählt hatte, den als Buch hätte ich sicher dieses abgebrochen. Dieser Krimi entwickelt sich nämlich zu einem Roman der mehr in die Vergangenheit Vernaus trieftet, zu der Zeit als er dort Volontär in einem Kibbuz war. Für mich war es der erste Roman von Elisabeth Herrmann und mich hat ihr guter Schreibstil und diese sehr gut recherchierte Geschichte gefallen. Zwar fehlt diesem Buch der Spannungsbogen, er taucht nur ab und zu auf, jedoch die Geschichte ist auch so sehr fesselnd geschrieben. Jedoch kann ich verstehen das sicher mancher Krimifan enttäuscht sein wird, weil zu wenig Blutiges passiert. Der Sprecher hat eine sehr angenehme Stimme, das es einem leicht machte an dem Buch dran zubleiben. Die Autorin selbst hat wohl vor Jahren ebenfalls in einem Kibbuz gearbeitet und Tagebuch geführt, was sie dann auf die Idee brachte dieses Buch zu schreiben. Die Autorin ist mehrfach ausgezeichnet, ihre Bücher um Joachim Vernau wurden bzw. werden derzeit verfilmt mit Jan Josef Liefers in der Hauptrolle. Das Cover zeigt vermutlich die Ansicht eines Kibbuz im Nebel, das durch die Farben geheimnisvoll wirkt. Mit ein paar Schwächen in der Länge des Buches, wo man vielleicht ein wenig das ganze abkürzen hätte können, hat mir dieses sehr gut gefallen und bekommt von mir 4 von 5 Sterne.
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Ausgaben von Totengebet

Taschenbuch

Seitenzahl: 448

Hörbuch

Laufzeit: 00:13:41h

E-Book

Seitenzahl: 448

Besitzer des Buches 44

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