Zündstoff

Buch von Gea Nicolaisen

Anzeige

Zusammenfassung

Serieninfos zu Zündstoff

Zündstoff ist der 1. Band der Lucie Kroon Reihe. Sie umfasst 2 Teile und startete im Jahr 2014. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2015.

Bewertungen

Zündstoff wurde insgesamt 5 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,7 Sternen.

(1)
(2)
(2)
(0)
(0)

Meinungen

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Zündstoff

    Rezension
    Die Handlung spielt im beschaulichen Ort Schleswig und beginnt mit dem Begräbnis von Fenja, einer an sich überdurchschnittlich intelligenten jungen Frau, die sich allem Anschein nach aus Verzweiflung wegen ihrer unerwiderten Liebe zum gleichaltrigen ehemaligen Klassenkollegen Ragnar das Leben genommen hat, indem sie sich von einer Autobahnbrücke gestürzt hat. Ihre Freundin Lucie, die sie erst vor kurzem durch den gemeinsamen Gitarren-Unterricht kennengelernt hatte, lernt beim Begräbnis Ragnar und einen weiteren Schulkollegen Malte kennen. Noch am Begräbnis werden Anschuldigungen gegen Ragnar laut, der mehr oder weniger schuld an Fenjas Tod haben soll, wenn er sie nicht sogar eigenhändig ins Jenseits befördert haben soll. Zumindest dieser Überzeugung ist Fenjas Tante, bei der sie seit dem Selbstmord ihrer Eltern gelebt hatte und Malte.
    In weiterer Folge wird ihr von Fenjas Tante ein Tagebuch Fenjas ausgehändigt, mit der Bitte Fenjas, dieses an Ragnar weiterzugeben. Immer wieder danach Malte bei Lucie auf, um sie von Ragnars Schuld zu überzeugen und bittet sie schließlich, ihm bei Ragnars Überführung zum Mord an Fenja behilflich zu sein. Das erste Treffen mit Ragnar, bei der Lucie im Einfach nur das Tagebuch Fenjas übergeben will, wird durch eine Bombendrohung gegen die Bibliothek, dem vereinbarten Treffpunkt der beiden, verhindert. Lucie hegt jedoch bald Zweifel an Ragnars Schuld am Tod Fenjas und es kommt zu einer Dreiecksbeziehung zwischen Lucie, Ragnar und Malte. Ragnar und Malte können sich jedoch nicht ausstehen, sieht Malte doch nach wie vor in Ragnar den Mörder Fenjas, während dieser Malte verdächtig, ihn aus Neid zu hassen und Ragnar deshalb jede nur erdenkliche Bösartigkeit unter zu schieben versucht. Plötzlich beginnt eine Serie an seltsamer Bombendrohungen in Schleswig, bei denen jedoch nie irgendeine erpresserische Forderung gestellt wird, immer wird dabei gedroht, dass in einem Haus eine Bombe detonieren wird, diese Drohung erweist sich aber stets als falsch. Was seltsam anmutet, ist das Lucie dabei immer in irgendeiner Form involviert ist: Einmal ergeht die Drohung an das Haus Calliesen, Lucies Arbeitsstelle, wobei der Firmenchef Rainer Calliesen, Ragnars Vater ist, ein andermal wird ein Brauhaus bedroht, als Lucie dort mit Ragnar einen netten Abend verbringt, So wird aus Lucies Suche nach Fenjas Mörder, eine Jagd nach dem ominösen Bombendroher, wobei sie hierbei wieder Ragnar und Malte einbezieht, die sich allerdings gegenseitig der Täterschaft bezichtigen.
    Ein packendes Werk, das an nichts fehlen lässt: Spannender Plot ab der ersten Seite, eine etwas verworrene Liebesgeschichte, Herz-Schmerz-Dramatik und Eifersucht, dubiose Gestalten, ein Mord (oder vielleicht sogar mehrere?) der Schlüssel zu der Serie von Bombendrohungen sein dürfte. Daneben wird immer wieder liebevoll die pittoreske Gegend um das kleine Städtchen an der Schlei beschrieben, sodass man als Orts-unkundiger Leser wirklich auch neugierig auf die Landschaft wird. Man hat geradezu den Eindruck als wäre dieser Roman von irgendeiner Tourismus-Agentur in Auftrag gegeben worden. Im krassen Gegensatz steht dazu die doch eher nüchterne Sprache, die bei der Suche nach dem Täter verwendet wird. Ein sehr gelungenes Werk, flüssig geschrieben, fesselnd und sehr kurzweilig. Auch das Cover wirkt mit seinem düsteren, wolkenverhangenen Himmel , der sich hinter einer Ansicht von Schleswig drohend erhebt sehr geheimnisvoll und gelungen!
    Sterne 3/5
    Weiterlesen
  • Rezension zu Zündstoff

    Gea
    Nicolaisen – Zündstoff
    Ein hochexplosiver Krimi
    Die
    Geschichte beginnt auf einem Friedhof, auf dem Lucie Kroons Freundin
    Fenja, nach einem Selbstmord beerdigt wird. Dort lernt sie Fenjas
    Tante Margrete kennen, die ihr ein Paket von Fenja zuschicken will.
    Ausserdem lernt sie auch Malte Stürmer kennen, der in Fenja verliebt war und sieht zum ersten mal Ragnar Calliesen. Wegen der unerwiderten
    Liebe zu Ragnar hat sich Fenja das Leben genommen.
    Ragnar ist der Sohn von Rainer Callisien, ein Baulöwe und der Chef von
    Lucie, die erst seit kurzem für ihn arbeitet und in das idyllische
    Städtchen gezogen ist.
    Als wenig später das Paket und somit das Tagebuch der Toten bei Lucie ankommt, und Fenjas letzte Bitte, sie solle das Tagebuch zu Ragnar bringen, ist, vereinbart sie nach einigem Zögern ein Treffen mit
    Ragnar.
    Es kommt zu einer Bombendrohung und das Treffen findet nicht statt.
    In der
    Zwischenzeit besucht Malte Lucie öfter, der glaubt das mehr hinter dem Tod von Fenja steckt, und nach der Bombendrohung ermitteln die beiden auf eigener Faust.
    Auch
    Ragnar, der zuvor sehr abweisend war, trifft nun häufiger auf Lucie und sie verabreden sich zu einem Konzert, das wegen einer weiteren
    Bombendrohung unterbrochen wird.
    Lucie versucht Malte und Ragnar zu versöhnen und eine kurze Zeit
    „ermitteln“ sie zu dritt, natürlich ohne das der ungemütliche
    Kommisar Bendixen davon weiss.
    Ich fand den Krimi sehr packend und spannend geschrieben, und ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen, weil es mich so in seinem
    Bann gezogen hat. Die Hauptcharaktere sind so gut beschrieben, genau wie das Städtchen, sodass ich schnell in die Geschichte herein gefunden habe. Rasant geschrieben, mit unvorhergesehenen
    Wendungen,dauerhafte Spannung, so mag ich einen guten Krimi.
    Ein explosives Krimierlebniss, das ich sehr weiter empfehlen kann.
    Weiterlesen
  • Rezension zu Zündstoff

    Kategorie: Krimi
    E-book Format: ePub
    ISBN: 9783958190191
    Erscheinungsdatum: 01.12.2014
    Mich hat dieses E-Book von Anfang an gefesselt. Ich mag es, wenn die Figuren in einem Buch gut gezeichnet und ausbaufähig sind und dies hat Gea Nicolaisen bravourös gemeistert. Der Fall als solches war jetzt nicht so spektakulär, aber das ganze Drumherum der Ermittler, ihre Interaktion, die von Neid, nicht verarbeiteten Vergangenheitserlebnissen und Ehrgeiz geprägt ist, hat mir außerordentlich gut gefallen. Vor allem aber habe ich mich bei der Suche nach dem Täter, immer wieder an der Nase herumführen lassen. Die vielen Wendungen im Geschehen haben die Spannung aufrecht erhalten und mich mitfiebern lassen. Welche Abgründe der menschlichen Seele sich dann im Laufe des Falles auftaten, haben mich schon schaudern lasse.
    Die Charaktere sind vielseitig und wirken durchaus real – man hat manchmal das Gefühl, von existierenden Personen zu lesen, da ihre Gedanken und Handlunge durchaus glaubwürdig erscheinen. Jeder hat so seine Eigenheiten und seine Geheimnisse. Auch die Gefühlsebene kommt nicht zu kurz, man erfährt so einiges über die Gefühle und auch über die Gedanken der Protagonisten. Nicolaisen schafft es, dass man mehr über die Charaktere erfahren möchte, dass man wissen will, was sie alles erlebt haben. Auch fiebert man mit den einzelnen Personen mit. Die Autorin erzeugt im Verlaufe des Krimis viele spannende Situationen, sodass der Spannungsbogen niemals wirklich erlischt. Selber überlegt man sich, wie alles passiert sein könnte, wer von den eingeführten Charakteren der Täter sein könnte. Das Ermittlungsteam selber erlebt hierbei nicht nur Hochs – nein, es muss auch Rückschläge erleiden oder verfolgt falsche Spuren. Dies empfand ich als gelungen, dass man nicht nur von Erfolgen liest und selber immer miträtseln kann
    Im diesem Krimi ist nichts wie es scheint. Die Autorin führt ihre Leser gekonnt auf falsche Fährten, doch erst ganz zum Schluss erfährt man, wer für den Mord an Fenja verantwortlich ist. Dabei gibt es einige Überraschungen. Es bleibt natürlich auch nicht bei dem einem Mord.
    Die zwischenmenschlichen Beziehungen fast aller Beteiligter sind kompliziert, aber interessant. Schon ab der ersten Seite versteht Gea Nicolaisen es, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Durch die leichte und bildhafte Sprache konnte ich sofort ins Geschehen eintauchen. Ich war sozusagen live dabei. Trotz der zahlreichen Charaktere und Ereignisse konnte ich gut folgen. Immer wenn ich dachte, jetzt hab ichs, jetzt weiß ich Bescheid, wurde ich eines Besseren belehrt. Gea Nicolaisen hat es geschafft mich bis zum Ende im Unklaren zu lassen, bis zum Ende wurde ich gefordert. Zu keinem Zeitpunkt ist Langeweile, Monotonie oder ein Abfall der Spannung aufgetreten. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich dabei. Gerne empfehle ich dieses Krimidebüt von Gea Nicolaisen.
    Komplexer, solider konstruierter Kriminalroman mit tollen Protagonisten. Insgesamt ein durchweg empfehlenswertes Lektürevergnügen mit reichlich Luft nach oben!
    Weiterlesen

Besitzer des Buches 4

Update:

Anzeige