California

Buch von Edan Lepucki

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu California

Das Ende des amerikanischen Traums Nach einer Folge von verheerenden Naturkatastrophen stehen die Vereinigten Staaten am Rande des Zusammenbruchs. Im politischen Vakuum gehen Armut und Terror Hand in Hand. Wer Geld hat, flüchtet und verbarrikadiert sich in Gated-Communitys. Die Übrigen haben nur eine Chance zu überleben - Flucht in die Wildnis. So auch das junge Paar Cal und Frida. Nur mit dem Nötigsten brechen sie auf und finden am Rande eines Waldes in einer kleinen Hütte Unterschlupf. Als Frida bemerkt, dass sie schwanger ist, könnte das der schönste Moment ihres Lebens sein. Stattdessen hat sie panische Angst. Als sie und Cal von einer geheimen Kommune namens The Land erfahren, keimt Hoffnung auf. Doch die Bewohner von The Land haben ein dunkles Geheimnis, das nicht nur Frida und Cal betrifft, sondern vor allem ihr ungeborenes Kind. Wie weit darf man gehen, um den zu schützen, den man liebt? California führt in eine Zukunft, die viel näher ist, als uns lieb sein kann, und erschafft ein bedrückend erhellendes Panorama der Menschlichkeit unter extremen Bedingungen. 'Eines der Bücher, das sie dieses Jahr lesen MÜSSEN.' Huffington Post 'In ihrem atemberaubenden Debütroman erschafft Edan Lepucki eine satte, sehr realistische und hochkomplexe Zukunftsvision, deren Dramatik sie meisterhaft ausschöpft.' Jennifer Egan 'Was Edan Lepuckis Roman so fantastisch macht ist, dass ihre Überlebenskünstler uns nicht nur ähneln, sie sind wir, in ihrer Besonderheit und in ihren Dilemmas.' Michael Specktor
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Bewertungen

California wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu California

    Allgemein: (Aus dem Buch)
    Das Ende des amerikanischen Traums
    Nach einer Folge von verheerenden Naturkatastrophen stehen die Vereinigten Staaten am Rande des Zusammenbruchs. Im politischen Vakuum gehen Armut und Terror Hand in Hand. Wer Geld hat, flüchtet und verbarrikadiert sich in Gated-Communitys. Die Übrigen haben nur eine Chance zu überleben – Flucht in die Wildnis.
    So auch das junge Paar Cal und Frida. Nur mit dem Nötigsten brechen sie auf und finden am Rande eines Waldes in einer kleinen Hütte Unterschlupf. Als Frida bemerkt, dass sie schwanger ist, könnte das der schönste Moment ihres Lebens sein. Stattdessen hat sie panische Angst. Als sie und Cal von einer geheimen Kommune namens The Land erfahren, keimt Hoffnung auf. Doch die Bewohner von The Land haben ein dunkles Geheimnis, das nicht nur Frida und Cal betrifft, sondern vor allem ihr ungeborenes Kind. Wie weit darf man gehen, um den zu schützen, den man liebt?
    California führt in eine Zukunft, die viel näher ist, als uns lieb sein kann, und erschafft ein bedrückend erhellendes Panorama der Menschlichkeit unter extremen Bedingungen.
    Inhalt:
    Nach diversen Umweltkatastrophen ist das gesellschaftliche Leben in den USA zusammengebrochen. Menschen die es sich leisten konnten zogen sich in Community's zurück, die restliche Bevölkerung versuchte in den mittlerweile heruntergekommenen Städten oder in der Natur zu überleben.
    Cal und Frida leben in den Wäldern in einer primitiven Hütte und versuchen mit Anbau von Gemüse, sammeln und jagen ihr überleben zu sichern. Alle paar Wochen kommt August, ein Geheimnissvoller Händler, bei Ihnen vorbei und Cal versucht durch Tauschgeschäfte notwendige Dinge wie Werkzeuge und Samen für den Anbau zu bekommen. Auf die Fragen wo er herkommt oder ob es noch andere Menschen in der Nähe gibt oder sogar Siedlungen weicht August stets aus.
    Eines Tages entdecken Cal und Frida das sich in ihrer Nähe noch eine Familie niedergelassen hat, Sandy und Bo Miller und ihre zwei Kinder. Es entsteht soetwas wie eine Freundschaft bis zu dem Tag als Cal die Leichen der Millers entdeckt. Cal und Frida ziehen schließlich in die Hütte der Millers ein.
    Als Frida schwanger wird entschließen sich die beiden die Geheimnissvolle Siedlung zu suchen von der Bo einmal geredet hat, in der Hoffnung dem ungeborenen Baby eine bessere Zukunft zu sichern. Als sie in The Land ankommen entdecken beide Micah wieder, Frida's Bruder und Cal's besten Freund. Doch schon bald merken beide das nicht nur er sondern auch alle anderen Menschen der Siedlung verändert haben.
    Eigene Meinung:
    Auf Carlifornia bin ich aufmerksam geworden weil es in diversen Foren und Seiten als dystopisches Meisterwerk gefeiert wurde. Ohne lange zu überlegen hab ich es mir dann gekauft und begann mit dem lesen.
    Der Einstieg ist sehr trocken und es kommt keinerlei Spannung auf. Im ersten viertel des Buches geschieht überhaupt nichts. Es ist ein stetiger Kreislauf zwischen Gemüse pflücken, am Fluss Wäsche waschen, Sex haben. Ich musste mich doch schon arg zwingen weiter zulesen weil der Alltag einfach zäh und langweilig rüberkommt. Allgemein erinnert der Überlebenskampf von Carl und Frida eher an ein Campingausflug oder Pfadfinderwochenende. Die Autorin versucht dem Leser ein hartes Leben fern jeglicher Zivilisation zu vermitteln was überhaupt nicht gelingt. Alles hört sich so einfach an als wäre es selbstverständlich und Problemlos. Es kommt einfach keine Survival- oder Endzeitstimmung auf.
    Als sich die beiden aufmachen um The Land zu suchen wird das Buch deutlich besser und das erste mal kommt auch Spannung auf. Ab The Land spürt man dann auch das es sich um eine Dystopie handelt. Die Stimmung kommt super rüber. Abläufe, Einteilungen der Berufe und der Umgang mit Nahrung sind realistisch beschrieben und lesen sich glaubhaft. Die ganze Handlung begrenzt sich auf ein enges Gebiet und man bekommt so gut wie nichts mit was im Rest des Landes vor sich geht. Hier wurde meiner Meinung nach viel Potential verschenkt. Ein paar Zeilen ob es nur in Amerika zum Zusammenbruch kam oder aber auch auf anderen Kontinenten hätte der ganzen Geschichte mehr Atmosphäre verlien. Irgendwann kam wieder Langeweile auf weil die Geschichte eigentlich nur im Wald und The Land spielt. Die Geschichte hat ein oder zwei überraschende Momente und gute Ansätze, wer aber öfter Bücher in diesem Genre liest dem dürfte das gelesene bekannt vorkommen. Es sind keine neuen bahnbrechende Elemente oder Ideen enthalten.
    Die Autorin versucht den beiden Hauptpersonen durch der Wiedergabe ihrer Gedanken Tiefe zu verleihen. Anfangs klappt das auch super.Irgendwann wird der Bogen leider überspannt. Ständig und bei jeder Aktivität bekommen wir von beiden die Gedanken zu lesen, als ob die Autorin jeden Schritt, jedes Wort und jede Bewegung gegenüber dem Leser rechtfertigen möchte. So bleibt leider kein Raum mehr für eigene Interpretationen des geschehens. Obwohl gut beschrieben bin ich mit Cal und Frida nie richtig warm geworden. Beim lesen merkte ich das mich ihr Schicksal und ihr Leben nicht bewegt. Auf Anhieb kann ich nicht sagen woran es lag aber bei den Nebenpersonen ging es mir genauso.
    Die Geschichte ist nicht abgeschlossen aber es gibt auch keinen krassen Cliffhanger am Ende. Ich für mich kann das Ende so stehen lassen wie es ist und muss nicht unbedingt eine Fortsetzung lesen.
    Fazit:
    Das angepriesene Meisterwerk ist California bei weitem nicht. Wer gerne Dystopien liest kann ruhig mal einen Blick hineinwerfen, sollte aber nicht mit etwas neuem oder originellen rechnen. Nach einem zähen Anfang hat es trotzdem Spaß gemacht das Buch zu lesen. Aber am Ende bleibt es für mich ein Standardwerk mit Schwächen.
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Ausgaben von California

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 416

E-Book

Seitenzahl: 411

Taschenbuch

Seitenzahl: 400

California in anderen Sprachen

Besitzer des Buches 5

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