1815. Napoleons Sturz und der Wiener Kongreß

Buch von Adam Zamoyski, Ruth Keen, Erhard Stölting

Cover zum Buch 1815. Napoleons Sturz und der Wiener ...

Titel: 1815. Napoleons Sturz und der Wiener ...

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4 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

Verlag: C.H.Beck

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 704

ISBN: 9783406671234

Termin: November 2014

Aktion

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu 1815. Napoleons Sturz und der Wiener Kongreß

Nach Adam Zamoyskis grandiosem Bestseller 1812. Napoleons Feldzug in Russland folgt nun die Fortsetzung: 1815 - Napoleons Sturz und der Wiener Kongress. Der geschlagene Napoleon trifft am 18. Dezember 1812 nachts inkognito in den Tuilerien ein und nimmt sofort das Ringen um seine schwankende Machtbasis in Paris auf. Doch das Blatt hat sich gewendet. Von nun an ist er der Gejagte. Zwei Jahre später ziehen die Mächtigen in Wien neue Grenzlinien über die Karte Europas. Schon vorher hatten sie ihre Ansprüche angemeldet, als das Imperium des französischen Kaisers erste Risse zeigte. Nun, auf dem Wiener Kongress, kommt alles zum Einsatz. Selten in der Geschichte gab es gleichzeitig an einem Ort so viele Manöver und Intrigen, so viel Gier, Bestechung, Sex und Erpressung. Zamoyski entfaltet auf der Grundlage von Dokumenten, Briefen, Tagebüchern, Polizeiberichten in sechs Sprachen ein fulminantes historisches Panorama, das bestechende Analysen der Politik ebenso bietet wie intime Einblicke in das frivole Leben hinter den höfischen Kulissen.
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Bewertungen

1815. Napoleons Sturz und der Wiener Kongreß wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu 1815. Napoleons Sturz und der Wiener Kongreß

    • 10. Oktober 2024 um 07:13
    Ein opulentes Sittenbild des Wiener Kongresses - meisterhaft erzählt Le congrés ne marche pas, le congrés danse ...(Fürst de Ligne)
    Nach Zamoyskis „1812 – Napoleons Feldzug in Russland“ war ich gespannt auf „1815 – Napoleons Sturz und der Wiener Kongress“.
    Nun, nach 704 Seiten Erzählkunst des Autors stelle ich fest, dass sich die beiden Bücher recht stark unterscheiden. Während bei „1812“ Schlachten, Regimenter, Taktik und Niederlagen den Ton angeben, bilden in vorliegendem Buch Tratsch, Müßiggang, Intrigen und beleidigte Monarchen die hauptsächlichen Zutaten.
    Inhalt:
    Nach Napoleons fehlgeschlagenem Feldzug gegen Russland soll eine Neugliederung Europas in den alten Grenzen erfolgen. Nur welches sind die „alten“ Grenzen?
    Ein wahres Kunststück an Diplomatie ist Fürst Metternich gelungen, die vielen Herrscher, jeder mit eigenen Vorstellungen, an einen Verhandlungstisch zu bekommen.
    Besonders Zar Alexander, der sich, mit beinahe religiösem Eifer, als „Retter Europas“ aufspielt, ist ein recht schwieriger Charakter. Preußens König möchte ebenfalls seine Einflusssphäre erweitern, die Engländer ihren Erbfeind Frankreich ein für alle Mal in Schranken weisen und Österreichs Kaiser Franz will seine von Frankreich annektierten Gebiete wieder zurück. Das besiegte Frankreich hätte ursprünglich gar nicht teilnehmen sollen, wird aber geschickt durch Talleyrand in den Kongress hinein reklamiert.
    Auf Grund von persönlichen Animositäten und Befindlichkeiten stehen die Verhandlungen mehr als einmal vor dem Abbruch und Scheitern, Kriegsdrohungen inklusive.
    Ein Großteil der Verhandlungen geht auch im Geheimen und in den Boudoirs diverser Damen vor sich.
    Dass der Wiener Kongress doch noch zu einem guten Ende gebracht findet, ist zum Teil auch Napoleons „100 Tagen“ geschuldet. Ein letztes Mal kann der Kaiser der Franzosen Truppen mobilisieren, um dann im Juni 1815 bei Waterloos bzw. Belle Alliance endgültig geschlagen zu werden. Diese „100 Tage“ schweißen die Verhandlungspartner noch einmal zusammen.
    Meine Meinung:
    Das Buch besticht durch Zamoyskis Erzählkunst. In beinahe romanhafter Art werden die geschichtlichen Ereignisse präsentiert. Gespickt durch Anekdoten, Tratsch und der Schilderung der höchst unterschiedlichen Charaktere kann der Leser ein rundes Bild dieses Ereignisses erhalten. Abgerundet wird dieses Buch durch eine Menge Fotos alter Stiche und Portraits.
    Bevor dem Leser das eigentliche Kongressgeschehen präsentiert wird, gibt Zamoyski eine Zusammenfassung der Vorgeschichte aus den unterschiedlichen Perspektiven.
    Die Fülle der Details kann manchmal für den einen oder anderen Leser ermüdend wirken. Ich bin überzeugt, dass der Autor nur einen Bruchteil des im Österreichischen Staatsarchiv lagernden Materials verwendet hat. Nicht nur Metternich ließ alle Teilnehmer und deren Entourage bespitzeln, nein, jeder der beteiligten Monarchen unterhielt ebenfalls (s)einen Geheimdienst.
    Einige Details wie z. B. die Regelung der Binnen(Fluss)schifffahrt oder die Abschaffung des Sklavenhandels sind ebenfalls auf dem Wiener Kongress abgehandelt worden.
    Fazit:
    Ein sehr detailreiches Werk über die Neugestaltung des Alten Europas, bei dem die vielen Eigeninteressen einzelner Monarchen gut dargestellt werden. An „1812 – Napoleons Feldzug in Russland“ kommt es nicht ganz heran, daher nur 4 Sterne.
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Ausgaben von 1815. Napoleons Sturz und der Wiener Kongreß

Hardcover

Cover zum Buch 1815. Napoleons Sturz und der Wiener ...

Seitenzahl: 704

E-Book

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Seitenzahl: 704

Taschenbuch

Cover zum Buch 1815. Napoleons Sturz und der Wiener ...

Seitenzahl: 704

1815. Napoleons Sturz und der Wiener Kongreß in anderen Sprachen

  • Deutsch: 1815. Napoleons Sturz und der Wiener Kongreß (Details)
  • Englisch: Rites of Peace (Details)

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Update: 10. Oktober 2024 um 07:46