Zwischen Schnee und Ebenholz

Buch von Ann-Kathrin Wolf

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Zusammenfassung

Serieninfos zu Zwischen Schnee und Ebenholz

Zwischen Schnee und Ebenholz ist der 1. Band der Märchenherz Reihe. Sie umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2014. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2016.

Bewertungen

Zwischen Schnee und Ebenholz wurde insgesamt 6 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,5 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Zwischen Schnee und Ebenholz

    Kurzbeschreibung:
    Mit dem Auftauchen des ungewöhnlich jungen und viel zu attraktiven Referendars William Grimm an ihrer Schule scheint das Leben der 17-jährigen Alexandra White auf einen Schlag ein anderes zu werden. Nicht genug, dass ihre Großmutter als Märchenerzählerin arbeitet und Alexandra dank ihrer blassen Haut »Schneewittchen« genannt wird, auf einmal verfolgen sie die Erzählungen bis in den Unterrichtsstoff hinein – und darüber hinaus. Denn wer sind die Zwillinge Lukas und Gabrielle, die auch neu an ihrer Schule sind? Und warum riecht es plötzlich überall nach Wolf? Ehe sich Alexandra versieht, befindet sie sich in ihrem eigenen Märchen, nur ist das Happy End noch lange nicht in Sicht... *Quelle*
    Zur Autorin:
    Ann-Kathrin Wolf, geboren 1989 in Neumünster, lebt heute im schönen Schleswig-Holstein. Nach ihrer Ausbildung zur Erzieherin, in der sie das Märchenerzählen für sich entdeckte, begann sie an der Fachhochschule Kiel das Studium »Soziale Arbeit«. Neben Zeichnen, Lesen, ihren beiden Katzen und Kaffeetrinken, ist das Schreiben schon immer eine große Leidenschaft von ihr gewesen.
    Meinung:
    Die 17-jährige Waise Alexandra White lebt bei ihrer Großmutter Anna, die sich ihren Lebensunterhalt als Märchenerzählerin in Buchhandlungen finanziert. An ihrer Schule wird Alex durch ihre immer blasse Hautfarbe als "Schneewittchen" gehänselt, vor allem von ihrem Mitschüler Niklas, der ihr das Leben regelrecht schwer macht. Allerdings hat sie in Lilly, einer Diplomatentochter, eine Freundin gefunden, die mit ihr durch dick und dünn geht.
    Als der neue Referendar William Grimm an ihre Schule kommt, wird Alex' Leben gehörig durcheinander gewirbelt. Denn sie muss erfahren, dass sie wirklich eine Nachkommin von dem sagenumwobenen Schneewittchen und William ihr Wächter ist. Kurz vor ihrem 18. Geburtstag, an dem sich ihre magischen Fähigkeiten zur Gänze entfalten, wird Alex schwer verletzt und böse Mächte wollen sie in ihren Besitz bringen.
    Zwischen Schnee und Ebenholz ist der 1. Band der Märchenherz-Reihe von Ann-Kathrin Wolf, der sich vor allem mit dem Märchen von Schneewittchen näher befasst.
    Die 17-jährige Alex ist eine sympathische Protagonistin, die allerdings in der Schule gemobbt wird, da sie recht unauffällig, ja sogar duckmäuserisch, daherkommt. In manchen Szenen konnte ich nicht verstehen, warum sie sich die Demütigungen ihrer Mitschüler, allen voran Niklas, wortlos gefallen lässt und sie sich in keinster Weise wehrt. Erst zum Ende hin wird sie mutiger und Herrin der Lage.
    Ihre Freundin Lilly ist das genaue Gegenteil von ihr. Hübsch und nicht auf den Mund gefallen, verteidigt sie Alex gegenüber jedweden Anfeindungen der Klassenkameraden und bewährt sich auch gerade zum Ende hin als unerschütterliche Freundin.
    Die Nebencharaktere wurden ebenfalls gut herausgearbeitet. William Grimm, der Referendar und eigentlicher Wächter von Alex, ist anfangs recht sympathisch, doch zwischenzeitlich erweist er sich als arrogant und unterschätzt Alex' Stärke, aber am Schluss wird er doch eines Besseren belehrt. Die Zwillinge Lukas und Gabrielle, die neu an die Schule kommen, erweisen sich als mysteriös und anfangs etwas undurchschaubar, doch ihre eigentliche Identität und Funktion in der Geschichte wird während der Handlung klar.
    Mir hat der Auftakt dieser neuen Reihe gut gefallen, vor allem die Märchenelemente konnte Ann-Kathrin Wolf schlüssig und passend in die Rahmenhandlung einfügen. Auch die Märchenzitate, mit denen jedes Kapitel beginnt, wurden passend ausgewählt. Am Ende erwartet den Leser noch ein knackiger Showdown, der allerdings nicht alle offenen Fragen beantwortet und somit bin ich bereits auf den 2. Teil der Reihe, Zwischen Blut und Krähen, gespannt, der bereits erschienen ist.
    Fazit:
    Trotz der kleinen Makel, vor allem was die Protagonistin Alex angeht, konnte mich Zwischen Schnee und Ebenholz überraschend gut unterhalten. Diese Märchenadaption zeigt die nicht so schönen Seiten der Märchenwelt auf und ist ein guter Mix aus Fantasy, Spannung und Romantik, was für angenehme Lesestunden sorgt.
    Wertung:
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  • Rezension zu Zwischen Schnee und Ebenholz

    Ich mag Märchenadaptionen. Und an “Zwischen Schnee und Ebenholz” gefällt mir besonders gut, dass die Handlung gut durchdacht ist und dass das Debüt von Ann-Kathrin Wolf verschiedene Märchen verbindet. “Rotkäppchen und der Wolf”, “Hänsel und Gretel” oder “Schneewittchen” – nicht nur ein Märchen hat Ann-Kathrin Wolf aus ihrer Sicht erzählt. Gleichzeitig hat die Autorin natürlich auch etwas völlig Neues in ihr Debüt hineingebracht und den Märchen so ihren ganz eigenen Stil verpasst. Diese neuen Ideen waren für mich stimmig und logisch und nachvollziehbar konstruiert, auch wenn die Handlung selbst nicht sonderlich überraschend war. Die meisten Charaktere, vor allem die “bösen”, waren zu leicht zu durchschauen und ihre Rollen waren zu vorhersehbar. Das gilt aber nicht für alle Figuren, denn die eine oder andere Wendung, mit der ich nicht gerechnet hatte, hat Ann-Kathrin Wolf eingebaut.
    Leider beschreibt die Autorin für mich zu detailliert jede einzelne Handlung ihrer Charaktere. Jeder Schritt wird erwähnt, jede Handbewegung wird erklärt. Das war einfach zu viel. Die Sätze waren mir dabei auch zu einfach von der Formulierung her und so gleichen die Beschreibungen der Figuren und der Handlung teilweise einer Wiederholung und Aneinanderreihung von einfach Hauptsätzen. Dadurch wirkt der Erzählstil so wenig lebendig und mir fiel es schwer, mich richtig in die Geschichte fallen zu lassen. Auch wurde für mich der Schulalltag zu umfassend umschrieben. Ja, der neue Referendar an der Schule spielt eine wichtige Rolle. Und ja, die Schule gehört zum Alltag der Charaktere einfach dazu. Aber es wurden so viele Seiten mit dem Ablauf diverser Unterrichtsstunden gefüllt, ohne dass dies von größerer Bedeutung wäre. Dadurch dümpelt die Handlung zu lange vor sich hin und es kommt einfach keine Spannung auf.
    Das ändert sich zum Ende der Geschichte, wo sich die Ereignisse dann förmlich überschlagen. Ganz lange wird auf dieses Finale hingearbeitet und dann geht es Schlag auf Schlag. Ich will nicht unbedingt sagen, dass das Ende zu plötzlich kommt. Aber es passiert einfach zu viel, auf zu viele Dinge muss sich die Autorin konzentrieren, um zu einem runden Ende zu kommen. Das gelingt ihr dann zwar, aber das Buch wirkt hektisch und leider nimmt sich Ann-Kathrin Wolf nur wenig Zeit für die einzelnen Handlungsszenen.
    Alexandra, die weibliche Hauptperson, fand ich ganz nett. Ihren Drang, ständig zu erröten, konnte ich gut nachvollziehen, weil mir das auch so geht. Aber dennoch wurde selbst mir das irgendwann zu viel. Die anderen Figuren waren doch recht klischeehaft gezeichnet. Alexandras beste Freundin Lily war für mich deshalb meine Lieblingsperson, weil sie das Klischee der besten Freundin einfach perfekt erfüllt. Zu ihr konnte ich dadurch, dass sie immer für Alexandra da ist und nichts in Frage stellt, die beste Verbindung aufbauen.
    Trotz meiner Kritikpunkte habe ich “Zwischen Schnee und Ebenholz” recht gerne gelesen. Es war eine sehr kurzweilige Lektüre und ich bin gespannt, wie es in der bereits geplanten Fortsetzung weitergehen wird.
    Mein Fazit
    Mit “Zwischen Schnee und Ebenholz” erfindet Ann-Kathrin Wolf nicht nur einige Märchen neu, sondern schafft dazu auch eine gelungene Verbindung zwischen Klassikern wie “Schneewitchen”, “Hänsel und Gretel” oder “Rotkäppchen”.
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  • Rezension zu Zwischen Schnee und Ebenholz

    Band 1 einer Reihe
    Zum Inhalt
    Die 17jährige Alex wohnt bei ihrer Großmutter. Ihre Mutter ist gestorben, als sie 4 Jahre alt war und ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Sie fühlt sich wohl bei ihrer "Omi" und hat an der Schule mit Lilly eine wunderbare Freundin gefunden.
    Bei den anderen Jugendlichen ist sie allerdings verpönt, bei Mädchen und bei Jungs. Viele ziehen über sie her und nennen sie abfällig "Schneewittchen". Einerseits, weil sie so blass ist, andererseits weil ihre Großmutter eine Märchenerzählerin ist, die in der städtischen Bücherei immer wieder Märchenabende veranstaltet.
    Obwohl es besser in ihrem Leben laufen könnte, geht es Alex gut, bis der junge Referendar William Grimm an ihrer Schule zu unterrichten beginnt. Sie spürt eine merkwürdige Anziehungskraft zu dem gutaussehenden Lehrer und kann sich nicht erklären, warum sie sich in seiner Nähe immer wohl fühlt. Zur gleichen Zeit tauchen die Zwillinge Lukas und Gabrielle an der Schule auf. Lilly hat es sofort auf den sportlichen Lukas abgesehen, aber er hat scheinbar nur an Alex Interesse.
    Außerdem leidet Alex in letzter Zeit immer öfters an Albträumen, ihr Kreislauf spielt verrückt, so dass sie sogar in der Schule zusammenbricht. Keine einfache Situation für das junge Mädchen, doch das ist nur der Anfang ...
    Meine Meinung
    Obwohl ich ja Gesichter auf Covern meistens nicht so toll finde, fand ich die Gestaltung doch sehr schön gemacht. Vor allem auch mit den Farben ergibt es ein sehr harmonisches Bild, das auch zum Inhalt passt. Ich mag ja Märchenadaptionen sehr gerne und nachdem ich so viel positive Kritik gelesen hatte, hab ich mich richtig darauf gefreut.
    Der Prolog verspricht ein märchenhaft magisches Abenteuer, das sich leider nicht so entwickelt hat, wie ich es erwartet habe.
    Die Einführung in das Leben von Alex, ihrer Freundin Lilly und ihrem Alltag hat mir zu lange gedauert. Der Schulalltag, der Stress mit den Mitschülern (natürlich mit der Obertussi und dem Spitzensportler) und das Erkennen von Alex, dass etwas nicht mit ihr stimmt, waren mir zu reizlos. Alex ist ein sehr blasses Mädchen, dass durch ihre "Märchen-Großmutter" viel Spott ertragen muss und damit in einer Außenseiterposition gelandet ist. Sie hat seltsame Träume, ständig Kopfschmerzen, ihr ist schwindlig und sie wird auch öfters ohnmächtig. Ihre Freundin Lilly kümmert sich rührend um sie, aber Alex möchte sich niemandem anvertrauen.
    Der junge Referendar William Grimm und die Zwillinge Lukas und Gabrielle, die gleichzeitig an Alex´ Schule kommen, blieben mir durchweg suspekt und widersprüchlich und haben auch zu wenig Raum eingenommen, um sie näher kennen zu lernen.
    Lilly, Alex beste Freundin, ist für mich die Heldin der Geschichte, weil sie eine sehr gute Freundin ist. Dabei offen und mitfühlend, immer für Alex da und zu jeder Schandtat bereit.
    Insgesamt waren mir die Figuren zu klischeehaft und man konnte sehr schnell ahnen, wie sich das ganze entwickeln wird. Es gab viele Kleinigkeiten, die nicht zusammengepasst haben oder sich mir logisch nicht erschlossen haben - auch die Reaktionen der Protagonisten waren manchmal unangemessen. Beim Schreibstil sind mir vor allem die ständigen Wortwiederholungen aufgefallen - und ich würde es nicht erwähnen, wenn es nur ein paarmal gewesen wäre. Auch dass sich Alex ständig duscht (mit einer eitrigen Verletzung) und von früh bis abends nur Kaffee trinkt war hier irgendwie fehl am Platz. Das ganze kam mir nicht ganz ausgereift vor, aber man kam sehr gut mit der Handlung mit. Die Dialoge waren dafür sehr authentisch und jugendlich angepasst.
    Am Ende wurde es dann noch spannend, es gab sogar doch noch eine kleine Überraschung, wobei die Schlussphase hier schon sehr früh einsetzt und dann arg in die Länge gezogen wurde.
    Die kleinen Textauszüge aus Grimms Märchen, die jedes Kapitel einleiten, waren gut ausgewählt und stimmig.
    Fazit
    Insgesamt ein unterhaltsames, für mich zu unspektakuläres Leseerlebnis, bei dem mir leider der zu schlichte Schreibstil nachteilig aufgefallen ist. Die Idee hinter dem ganzen hat Potenzial, hätte aber noch besser durchdacht und ausgewogener überarbeitet werden können. Ich könnte mir das ganze eher für jüngere Leser vorstellen - vielleicht bin ich dafür schon zu alt ;)
    © Aleshanee
    Weltenwanderer
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Seitenzahl: 308

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