Bella Clara

Buch von Petra Durst-Benning

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Bella Clara

1906: Hoffnungsvoll reist Clara an den Bodensee. Sie träumt von einem neuen Leben. Die Berlinerin lässt den eleganten Käfig ihrer gescheiterten Ehe hinter sich, endlich will sie ihre Pläne verwirklichen. Als Tochter eines Apothekers kennt sie sich aus mit den Kräften der Natur. Und sie macht die Schönheit der Frauen zu ihrer Lebensaufgabe. Clara blüht auf, die neue Freiheit schenkt ihr innere Ruhe. Doch die Schatten der Vergangenheit drohen ihr strahlendes Glück zu zerstören. Kann Clara ihrem Geschick vertrauen?
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Serieninfos zu Bella Clara

Bella Clara ist der 3. Band der Jahrhundertwind Reihe. Sie umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2012. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2015.

Über Petra Durst-Benning

Die Liebe zur Sprache begleitete die 1965 in Baden-Württemberg geborene Autorin Petra Durst-Benning seit jeher. So schloss sie nach der Schule eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Wirtschaftskorrespondentin und Übersetzerin ab. Mehr zu Petra Durst-Benning

Bewertungen

Bella Clara wurde insgesamt 27 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,4 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Bella Clara

    Meine Meinung:
    Dieser dritte Teil der Jahrhundertwind-Trilogie erschien bereits im März 2015. Obwohl ich nach Beenden des zweiten Teils "Die Champagnerkönigin" kaum erwarten konnte Band 3 zu lesen, lag er nach Erscheinen nun fast neun Monate bei mir auf dem SUB. Als ob ich etwas geahnt hätte...
    Wer die ersten beiden Teile gelesen hat, weiss, dass Clara unter ihrem Ehemann litt. Nun hält sie es nicht mehr aus und lässt sich unter einem Vorwand scheiden. Ob der so wirklich nötig war oder sie einfach einen schlechten Anwalt hatte - wer weiss. Jedenfalls entscheidet der Richter zu ihren Ungunsten und auch das Wenige, das ihr noch zusteht, bekommt sie nicht - Gerhard Gropius weiss es zu verhindern. Auch hier hätte ich mehr von Claras Anwalt erhofft. Nun muss sich Clara ihren Lebensunterhalt selbst verdienen und weil sie in Berlin keine Chance auf eine Arbeitsstelle hat, zieht sie nach Meersburg an den Bodensee und kann im Hotel von Lilo, Josefines Freundin, mitarbeiten. Claras Herz schlägt für die Kosmetikherstellung und so hat sie schon bald, eigentlich ganz modern, zwei Arbeitstellen: im Hotel und als Mithilfe bei einem Apotheker. Bald bekommt sie die Chance sich selbstständig zu machen, denn ihre Cremes verkaufen sich sehr gut. Clara hat viele Ideen, die sie gerne umsetzen möchte - mit Hilfe ihrer neu gewonnenen Freude erschafft sie sich viel und die Ideen gehen ihr trotzdem nicht aus. Doch leider gerät sie bald an einen schlechten Freund und der scheint alles zu zerstören.
    Der Roman beginnt gut und so, dass ich ihn kaum weglegen mochte. Doch dann tauchen plötzlich Personen auf, bei denen man schon beim ersten Lesen spürt, dass die sehr negativ behaftet sind und früher oder später einige Schwierigkeiten in Claras Leben anrichten werden. Ja, und genau von diesem Augenblick an hatte ich keine Lust mehr weiterzulesen.
    Ausgelesen hab ich dennoch, aber die Lust am Buch war mir vergangen. Wenn Clara irgendwann einen gewissen Stefano kennengelernt hätte und seine Geschichte in Rückblicken eingestreut gewesen wäre, wäre der Roman für mich weitaus spannender gewesen. Mir wurde viel zu viel vorweggenommen, auch wenn ich zuerst noch nicht ganz wusste, wie es umgesetzt wird und sobald ich es wusste, dachte ich nur noch "Mensch Clara, wach auf!". Nicht mal die Bedenken ihrer Freundinnen Isabelle und Josefine hat sie ernst genommen. Sofern war Clara leider nicht nur sehr innovativ sondern doch auch ein grosses Stück naiv, was ich ihr mit ihrer neuen Selbstständigkeit nicht mehr zutraute. Ihr späteres Durchgreifen war mir zuwenig. Auch schien mir die Zukunft ihres Ex-Ehemannes Gerhard Gropius nicht sehr glaubhaft.
    Schade um das "Vorwegnehmen", denn der Schreibstil ist wie immer bei Petra Durst-Benning sehr gut und auch ihre Themenwahl in diesem Band - der Umgang mit neuen Errungenschaften wie Autos, Telefone, Fotoapparate und natürlich auch die Kosmetik, und allgemein die langsam auftauchende Mündigkeit der Frauen dazumals - ist hervorragend und stimmig umgesetzt.
    Der Autorin gelingt es auch in diesem Band, dass der Leser den Jahrhundertwind deutlich spürt. Vor allem die Kosmetik-Thematik von "Bella Clara" fand ich als "Selberrührerin" und Seifensiederin interessant. Der Schauplatz wurde lebensnah dargestellt und macht Lust auf einen Ausflug nach Meersburg. Eigentlich ein schöner Roman, wäre da nur nicht die verhängnisvolle Geschichte gewesen...
    Fazit: Alles in allem gesehen eine fantastische Trilogie, doch "Bella Clara" ist darin der schwächste Teil. Weil für mich nach circa einem Drittel schon zuviel vorweggenommen wurde und dadurch meine Leselust deutlich schwand gibt es von mir für Band 3 nur 3.5 Punkte.
    Trilogie-Fazit: Vieles was heute so selbstverständlich für uns ist, war vor rund 115 Jahren noch verboten oder gab es noch gar nicht. Die vollständige Jahrhundert-Trilogie ist deshalb ein toller dreiteiliger "Zeitzeugen"-Roman. Für alle, die sich für das Leben der Frauen und den Fortschritt rund um die Jahrhundertwende interessieren, und dies in einer unterhaltenden Romanform geniessen wollen, seien die drei Bücher absolut empfohlen.
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  • Rezension zu Bella Clara

    Clara und ihre Freundinnen
    1906, Bella Clara ist der dritte Band der Jahrhundertwindtrilogie und diesmal steht Clara im Mittelpunkt. Sie kann endlich aus ihrer ungeliebten Ehe mit Gerhard Gropius ausbrechen. Leider verliert sie mit ihrer Scheidung auch die Kinder, sie werden ihrem Mann zugesprochen. Das Erbe ihrer Eltern ist ebenfalls verloren und so steht sie zunächst mittellos da. Doch dann hat die Freundin Josefine die Idee, Clara könnte an den Bodensee zu einer weiteren Freundin ziehen. (Lilo hat ein gut gehendes Hotel und kann Clara helfen.) Für Clara beginnt ein ganz neues Leben.
    Der Erzählstil von Petra Durst-Benning ist leicht und flüssig zu lesen und so fliegen die Seiten nur so dahin. In diesem dritten Teil ist nun Clara die Hauptfigur, sie muss jetzt ihr Leben selbst in die Hand nehmen und stellt sich den Herausforderungen. Auch wenn dies hier der dritte Band ist, man könnte die Bücher auch durchaus einzeln lesen, denn jede Erfolgsgeschichte ist in sich abgeschlossen. Die Autorin hat ihren Charakter der Clara hier weiter ausgearbeitet und sie zu einer Frau werden lassen, die ihr Leben meistern kann. Auch wenn die Schicksale dieser Frauen Anfang des 20. Jahrhunderts schon etwas ungewöhnlich sind, so sind sie doch wunderbar zu lesen. Gleichzeitig erfährt der Leser so einiges über das Recht der Frau zu dieser Zeit. Eine Scheidung war eben damals nicht alltäglich und Clara bekommt deutlich zu spüren, was die Menschen in ihrer Umgebung davon hielten. Der Prozess zu beginn liest sich wie ein Strafverfahren eines schweren Verbrechens.
    Das Hauptaugenmerk von Clara liegt auf der Schönheitspflege der Frauen. Durch sie erfährt der Leser so einiges zu diesem Thema und vor allem darüber, wie schwer es in dieser Zeit gerade für Frauen war, vor allem wenn sie allein und unverheiratet waren. Die Autorin hat mit ihren Protagonisten glaubwürdige Charaktere geschaffen, die von dem Schicksal der Frauen erzählen. Es fällt leicht, mit Clara zu gehen. Auch wenn es einiges gab, was ihr vielleicht ein wenig zu leicht von der Hand ging, für Clara gab es immer eine Lösung und auch Hilfe. Ihre Freundinnen standen ihr zur Seite und waren für sie da. Die Gefühlswelt Claras ist deutlich spürbar, ihre Not, weil sie die Kinder nicht mehr sehen kann, ihre Ängste, weil ihr Geschäftsvorhaben vielleicht nicht klappen könnte, aber vor allem auch ihr starker Wille der dafür sorgt, dass sie vorwärtskommt. Alles zusammen macht die Geschichte zu einem Lesevergnügen. Nicht zuletzt aber auch die Freundschaft der Frauen macht diese Bücher so liebenswert. Diese Freundschaft zeigt, was Freundschaft alles schaffen kann und wie wichtig sie sind, damals wie heute.
    Ein kleines Nachwort klärt noch kurz wo die Idee zu diesem Buch herstammt. Es zeigt auch auf, dass es sehr wohl Frauen gab, die so handelten wie Clara in ihrer Geschichte oder es zu mindestens getan haben könnten. Es macht einfach Spaß, die Geschichten der Jahrhundertwindtrilogie zu lesen.
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  • Rezension zu Bella Clara

    Es ist der dritte Teil der Jahrhundertwind-Trilogie, aber man muss Teil 1 und 2 nicht unbedingt kennen, da es eine in sich abgeschlossene Geschichte ist. Ein praller Familienroman, der nur so strotzt von Ereignissen. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und beschrieben und auch die Stimmung der damaligen Zeit konnte man gut nachvollziehen. Wer gerne historisches liest, bei dem man auch noch ein bißchen lernt und nicht nur herunterschmökert ist hier bestens aufgehoben.
    "Bella Clara" wirkt ausgesprochen gut recherchiert. Viele Details wecken ein authentisch wirkendes Bild der Zeit und der Umstände, in der Clara lebte. Die Probleme, mit denen die Protagonisten kämpfen, sind ihrer eigenen Zeit entsprungen und nicht (wie bei historischen Romanen so häufig) nur in einen anderen Hintergrund geklebt.
    Jeder Einzelne Charakter spielt die ihm zugedachte Rolle ausgezeichnet und auch die zahlreichen Nebenfiguren bereichern die Handlung außerordentlich.
    Die Mischung aus Fiktion und Wahrheit hat mir sehr gut gefallen und ich finde , es ist der Autorin gut gelungen, diese zu einer Geschichte zu vereinen. Man kann nicht mehr aufhören zu lesen und steckt mittendrin im Geschehen. Die Geschichte Claras lässt einen nicht mehr los. Man lacht, trauert, bangt und leidet mit den Charakteren. Die Geschichte verliert nie an Spannung und ganz nebenbei bekommt man viele historische Informationen über eine wahrlich interessante Zeit. Am Ende des Buches wünscht man sich nur eins: Dass es noch fortgeführt wird.
    Clara hat ein spannendes und vor allem sehr unkonventionelles Leben geführt, das mir aus heutiger Sicht einiges an Respekt abverlangt - gerade deshalb finde ich es großartig, dass Petra Durst- Benning uns diese Geschichte erzählt.. Die Mischung aus Fakten und Fiktion, die ruhige und stimmungsvolle Erzählweise haben mir große Freude beim Lesen bereitet und ich hätte gerne noch mehr aus dem Leben dieser bemerkenswerten Frau gelesen.
    Petra Durst-Benning hat wieder einmal einen wunderschönen, gefühlvollen und spannenden Roman geschaffen, in dem an eine außergewöhnliche Frau erinnert wird. Ihre unaufgeregte Art, das interessante Leben von Clara, die trotz ziemlich großen Widerständen und immer wieder auftauchenden Problemen ihren Weg geht, zu erzählen hat mir sehr gefallen. Sie gibt der Geschichte am Anfang viel Raum und dementsprechende Tiefe, sowohl was die Charaktere als auch was die Handlung angeht. Dabei kommt sie ohne Kitsch aus und macht Hintergrund und Handlung mit vielen Details greifbar. Sehr zu empfehlen!
    Eines der Bücher die ein gutes Gefühl geben beim Lesen, wo das lesen Spass macht und selbst die tragischeren Momente der Geschichte auch einen Platz für schönere Gedanken lassen. Es hat mir auf jeden Fall großen Spaß gemacht, die zahlreichen, sehr unterschiedlichen Menschen kennenzulernen und sie auf ihrem Weg durch diese spannende Geschichte zu begleiten und Glück und Freude, aber auch Kummer und Furcht mit ihnen zu teilen.
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  • Rezension zu Bella Clara

    Berlin 1906: Clara Gropius hält es bei ihrem gewalttätigen Ehemann nicht mehr aus, sie lässt sich scheiden. Dafür muss sie allerdings die Schuld am Scheitern der Ehe auf sich nehmen und verliert so nicht nur ihr Erbe an der Apotheke ihrer Eltern sondern auch die Kinder, noch nicht einmal ein Besuchsrecht räumt man ihr ein. Gut, dass sie gute Freundinnen hat, die ihr schließlich auch eine Stellung in Meersburg am Bodensee verschaffen. Dort gelingt es ihr schließlich, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen und sich mit viel Kraft, Kreativität und Können eine eigene Existenz aufzubauen.
    Dieser Roman ist der Abschluss der Jahrhundertwind-Trilogie, man kann ihn aber sehr gut auch lesen und verstehen, wenn man die beiden Vorgänger, so wie ich, nicht kennt. Allerdings sollte man darauf gefasst sein, dass die Wunschliste um diese beiden Romane wachsen wird.
    Schon zu Beginn gelingt es der Autorin perfekt, die Atmosphäre im Gerichtssaal einzufangen und auch im weiteren Verlauf erzählt sie atmosphärisch dicht. Zudem hat sie interessante, authentisch wirkende Charaktere geschaffen, die der Leser gut kennen lernt und die nachvollziehbare Entwicklungen durchlaufen. Die Geschichte ist interessant und spannend, besonders gut gefällt mir, wie sie in den historischen, vor allem gesellschaftlichen und technischen, Kontext eingebettet wurde, hier hat die Autorin gut recherchiert. Sehr interessant finde ich auch die italienischen Haareinkäufer, deren Erwähnung mich auch direkt dazu brachten, selbst zu recherchieren, so etwas liebe ich an historischen Romanen besonders: Wenn ich dazu lernen kann. Auch sehr schön ist die Erwähnung bzw. das Auftreten diverser historischer Persönlichkeiten und das Nachwort, in dem die Autorin, wenn auch nur kurz, auf reale Hintergründe eingeht und z. B. einen Kunstkniff klar stellt, auch das gehört für mich in einen guten historischen Roman.
    Der Roman hat eine Botschaft, die Mut macht und zeigt, dass auch manchmal aus Unglück Glück erwachsen kann. Es ist der erste, den ich von Petra Durst-Benning gelesen habe und er hat mich restlos überzeugt. Ich werde auf jeden Fall weitere Romane der Autorin lesen, natürlich auch die beiden anderen Bände der Trilogie und bin gespannt, ob sie mich ähnlich begeistern werden.
    Diesen Roman kann ich uneingeschränkt empfehlen, Petra Durst-Benning erzählt die Geschichte einer starken und patenten Frau, die es schafft, auf eigenen Füßen zu stehen ohne Schmalz und Kitsch, nachvollziehbar und gut recherchiert, fängt die Atmosphäre der Zeit ein, erstellt interessante Charaktere und eine spannende Geschichte. Zugreifen!
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  • Rezension zu Bella Clara

    Ein Herzzergreifendes Finale!
    Klappertext:
    Großer Frauenroman, der von den Lebensgeschichten Helena Rubinsteins und Elizabeth Ardens inspiriert wurde 1906: Clara Gropius kann die Herrschsucht ihres Mannes nicht mehr ertragen und lässt sich scheiden. Sie verliert alles, vor allem das Sorgerecht für ihre Kinder. Mittellos versucht sie, an ihre Ausbildung in der Apotheke ihrer Eltern anzuknüpfen. Doch als geschiedene Frau ist sie ein Skandal. Niemand will sie einstellen, sie wird wie eine Ausgestoßene behandelt. Nur ihre Freundinnen Josephine und Isabelle stehen ihr bei. Und tapfer hält Clara an ihren Träumen fest, sie zieht an den Bodensee und baut sich dort ein neues Leben auf. Mit einer selbstgemachten Creme beginnt es, ihre Schönheitsrezepte finden großen Anklang, schließlich revolutioniert Claras Naturkosmetik die Gewohnheiten ihrer Kundinnen. Aber zu keinem Zeitpunkt trösten Erfolg, Ruhm und die Aufmerksamkeit der Männer sie über den großen Verlust in ihrem Leben hinweg: Clara sehnt sich nach ihren Kindern.
    Mein Fazit:
    Clara schafft es endlich aus den Fängen ihres Ehemannes herauszukommen. Leider anders als Erwartet.
    Sie muß ohne Ihre Kinder versuchen sich ein ganz neues Leben aufzubauen, in einer Zeit die nicht einfach ist für Frauen.
    Das Buch liest sich wie die beiden Vorhängern sehr flüssig und ist sogar mit noch mehr Mitgefühl geprägt. Ich habe dieses Herzzergreifende Finale geliebt.
    Auch wenn man sagt das man die Bänder 1&2 nicht mitlesen brauch, empfehle ich dieses sehr. da so manch Geschichten von den drei Freundinen oft geschildert werden und man den Sinn nicht wirklich versteht. Genau so wenig würde man Begreifen wieso sich Clara zur Scheidung entscheidet, gerade in einer Zeit, die dieses Absolut nicht tolleriert.
    Ich habe alle drei Bänder beim Lesen Verschlungen und kann sie ohne Zweifel weiter empfehlen.
    Ich vergebe dafür Sterne.
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Bella Clara

    Clara Cropius griff zu einem ungewöhnlichen Mittel damit sie von ihrem Mann geschieden wurde. Sie täuschte einen mehrfachen Seitensprung vor, und ließ sich mit dem Schauspieler, den sie dafür engagiert hatte von ihrem Mann in Gegenwart eines wichtigen Mannes erwischen. Doch sie hatte sich die Scheidung anders vorgestellt…
    Dass Clara zu einem solchen Mittel greifen musste, um praktisch eine Scheidung von ihrem Mann Gerhard zu erzwingen, hat mich erschüttert. Damals konnte nur ein Mann die Scheidung einreichen, von Claras Willen dazu hätte er keine Notiz genommen. Doch sie konnte mit dem Mann der sie bei jeder Gelegenheit schlug, nicht mehr zusammenleben.
    Allein und jedes Pfennigs beraubt reiste sie letztendlich zu einer Freundin an den Bodensee. In Meersburg baute sie sich eine neue Existenz auf. Mit Seifen, Salben und Cremes für die Schönheit der Frau begann sie im kleinen Stil. Doch das Geschäft wurde immer größer. Zunächst – zumindest in ihren Augen – selbstlos, half ihr Stefano, der eigentlich Roberto hieß…
    Am schlimmsten war es für Clara von Anfang an, dass sie ihre Kinder nicht mehr sehen durfte. Obwohl Sophie ihr zugesprochen worden war, wollte das Mädchen beim Vater bleiben, der sie mit einigen Sachen geködert hatte…
    Dass Clara zu einem solchen Mittel greifen musste, um praktisch eine Scheidung von ihrem Mann Gerhard zu erzwingen, hat mich erschüttert. Damals konnte nur ein Mann die Scheidung einreichen, von Claras Willen dazu hätte er keine Notiz genommen. Doch sie konnte mit dem Mann der sie bei jeder Gelegenheit schlug, nicht mehr zusammenleben.
    Wieso war Clara nach der Scheidung mittellos, hatte sie doch die Apotheke von Ihren Eltern geerbt? Zum Glück hatte sie Freundinnen, sie sie nicht im Stich ließen. Und was war das mit Roberto, der sich plötzlich Stefano nannte, war er ein Betrüger? Womit hatte der Vater Sophie geködert, damit sie bei ihm blieb? Alle diese Fragen werden in diesem Hörbuch beantwortet.
    Dies ist der dritte Band der Jahrhundertwind-Trilogie von Petra Durst Benning. Schon nach der Leseprobe wusste ich, dass ich dieses Buch haben wollte, denn sie war sehr vielversprechend. Da es mit dem Buch nicht geklappt hatte, habe ich mich, - der ich wahrlich nicht der ultimative Hörbuch-Fan bin – für das Hörbuch beworben und gewonnen. Und es hat mich nicht enttäuscht. Es fing spannend an, und es ging spannend weiter. Der Schreibstil Petra Durst-Bennings hat mir wieder sehr zugesagt, denn er ist wunderbar unkompliziert. In der Geschichte war ich schnell drin, auch wenn es schon lagen her ist, dass ich die Champagnerkönigin, den zweiten Band der Trilogie gelesen habe. Wie schon bei diesem Buch habe ich auch hier festgestellt, dass man die Bücher sehr gut unabhängig voneinander lesen, in diesem Fall jetzt, hören kann. Auch konnte ich mich in die Protagonisten sehr gut hineinversetzen. Ich litt mit Clara wegen des Verlustes ihrer Kinder, und ich freute mich wenn es ihr gutging. An Stefano hatte ich von Anfang an meine Zweifel. Er war mir suspekt. Ulrike Grote, die das Hörbuch gelesen hat, hat dafür eine hervorragende Stimme. Das einzige negative bei diesem Hörbuch war, dass es eine gekürzte Lesung war. Insgesamt hat es mir sehr gut gefallen und bekommt von mir fünf Sterne.
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Ausgaben von Bella Clara

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 560

Taschenbuch

Seitenzahl: 560

E-Book

Seitenzahl: 560

Hörbuch

Laufzeit: 00:07:30h

Besitzer des Buches 35

Update:

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