Ruhm tötet alles: Die Briefe

Buch von Jack Kerouac, Allen Ginsberg, Michael Kellner

Cover zum Buch Ruhm tötet alles: Die Briefe

Titel: Ruhm tötet alles: Die Briefe

, , (Übersetzer)

4 von 5 Sternen bei 2 Bewertungen

Verlag: Rogner & Bernhard

Format: Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 500

ISBN: 9783954030019

Termin: Mai 2012

Aktion

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Ruhm tötet alles: Die Briefe

Es ist nur einem glücklichen Zufall zu verdanken, dass die Briefe, in denen sich die großen Helden der Beat-Literatur, Kerouac und Ginsberg, ausgetauscht haben, noch erhalten sind. Allein der Umfang der Korrespondenz ist bemerkenswert; außergewöhnlich aber ist die Intimität und Ausdauer: Der Briefwechsel beginnt kurz nach Kerouacs und Ginsbergs erstem Treffen 1944 und dauert bis zu Kerouacs Tod im Jahr 1969 an. Beide Männer hatten sich mit Haut und Haar der Literatur verschrieben, und ihre Briefe waren der Ort, wo heftig diskutiert wurde. Sie empfehlen sich Bücher, verreißen Autoren, tauschen Gedichte aus und kritisieren sich schonungslos. („Ihr seid ein Haufen unbedeutender Literatur-Egomanen!“, schreibt Kerouac an Ginsberg 1952). Pathos und Wahnsinn, Hass und Liebe, Poesie und Sehnsucht sprechen aus ihren Zeilen genauso wie scharfer Verstand, leise Ironie und schneidender Zynismus. Als leidenschaftliche Selbstporträts sind diese Briefe eine unschätzbare Ergänzung des Gesamtwerks von Kerouac und Ginsberg.
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Bewertungen

Ruhm tötet alles: Die Briefe wurde insgesamt 2 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Ruhm tötet alles: Die Briefe

    • 24. Februar 2015 um 20:46
    Die Autoren: (Klappentext)
    Jack Kerouac ( 1922-1969 ) war einer der wichtigsten Vertreter der Beat-Generation. Zwischen 1947 und 1950 reiste Kerouac mit dem waghalsigen Autofahrer und Literaten Neal Cassidy kreuz und quer durchs Land und verarbeitet diese Erfahrung in dem Roman "On the Road", der 1957 erschien und sein Durchbruch wurde.
    Allen Ginsberg ( 1926-1997 ) und Jack Kerouac lernten sich 1944 an der Columbia University kennen. Ginsbergs Hauptwerk ist das lange Gedicht "Howl", das 1956 veröffentlicht wurde und wegen seiner obszönen Sprache einen Skandal auslöste.
    Inhalt: (Klappentext)
    Die beiden großen Helden der Beat-Literatur Jack Kerouac und Allen Ginsberg schrieben sich unermüdlich von ihrem ersten Treffen im Jahr 1944 bis zu Kerouacs Tod im Jahr 1969. Alles, was für sie von Belang war, diskutierten die beiden Schriftsteller in diesen Briefen. Sie empfehlen sich Bücher, verreißen Autoren, tauschen Gedichte aus, kritisieren sich schonungslos.
    Eigene Meinung:
    Ich habe ja bereits im "Ich-lese-gerade"-Thread eine Menge zu dem Buch geschrieben. Nach anfänglicher Euphorie über den Briefwechsel von zwei hervorragenden Künstlern, die anfangs 1944 noch eher unbekannt waren, die sich gegenseitig Bücher empfahlen, ein wildes Leben führten, sich gegenseitig ihre Texte und Wortspielereien zusandten, lobten und kritisierten... diese anfängliche Euphorie verflog bei mir gegen Mitte des Buches. Ich empfand es teilweise mühsam, die Dialoge bezüglich der Feinheiten in der Wortwahl, Satzstellungen, Sprachrhythmus, etc zu lesen. Deren Privatleben bestand dann nach knapp 300 Seiten auch eher in Meldungen zu ihren On-Off-Beziehungen, wo ist der Freund, was macht gerade dieser Kollege, usw. Ein paar Reiseschilderungen waren noch interessant, die Herausforderungen, einen Verleger von den eigenen Werken zu überzeugen, wurden mit der Zeit langweilig. Es wurde nicht wirklich schlecht, sofern man sich für das Leben der Beiden interessiert, aber ich hatte nicht mehr den "Schwung" beim Lesen und eher Mühe durchzuhalten und das Buch tatsächlich zu Ende zu lesen. Glücklicherweise fand ich das letzte Drittel dann wieder umso interessanter, nachdem sie es auch endlich geschafft hatten, ihre Werke zu vermarkten.
    Generell ist das Buch empfehlenswert, wenn man sich ohnehin für die Beat-Generation interessiert. Es ist zudem ein wirklich interessanter Briefwechsel (wenn auch mit einigen Längen) zwischen zwei Freunden, der sich über aufregende 25 Jahre hinweg erstreckt. (Oder eher 19 Jahre, denn der letzte Brief datiert aus dem Jahr 1963 - sechs Jahre vor Kerouacs Tod)
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Ausgaben von Ruhm tötet alles: Die Briefe

Hardcover

Cover zum Buch Ruhm tötet alles: Die Briefe

Seitenzahl: 500

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Update: 3. November 2022 um 10:28