Das Mädchen im Fenster
Buch von James Marrison, Christian Jungwirth
Titel: Das Mädchen im Fenster
James Marrison (Autor) , Christian Jungwirth (Sprecher)
Band 1 der Guillermo Downes-Reihe
Verlag: ABOD Verlag
Format: Audio CD
Laufzeit: 00:06:28h
ISBN: 9783954713936
Termin: August 2015
Aktion
-
Nominiere dieses Buch zum BücherTreff Leserliebling 2025!
-
Kurzmeinung
mofre Viel zu leicht zu durchschauen. Von Anfang an war klar, wer der Mörder ist.
Zusammenfassung
Inhaltsangabe zu Das Mädchen im Fenster
in Leichenfund in den Cotswolds. Der Tote wurde vor zehn Jahren verdächtigt, etwas mit dem Verschwinden zweier Mädchen zu tun zu haben, doch die Ermittlungen verliefen damals im Sande. Als nun im Haus des Opfers ein Feuer ausbricht, werden die Überreste einer stark verwesten Mädchenleiche freigelegt. Die Polizei glaubt, das Schicksal der verschwundenen Mädchen endlich aufklären zu können, doch die Obduktion erstickt diese Hoffnung im Keim: Die Tote ist deutlich älter ...
Weiterlesen
Serieninfos zu Das Mädchen im Fenster
Das Mädchen im Fenster ist der 1. Band der Guillermo Downes Reihe. Diese umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2015. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2016.
Bewertungen
Das Mädchen im Fenster wurde insgesamt 10 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,3 Sternen.
Meinungen
Rezensionen zum Buch
-
Rezension zu Das Mädchen im Fenster
- Marie
-
5. Dezember 2015 um 17:11
Klappentext:Weiterlesen
Ein Leichenfund in den Cotswolds. Der Tote wurde vor zehn Jahren verdächtigt, etwas mit dem Verschwinden zweier Mädchen zu tun zu haben, doch die Ermittlungen verliefen damals im Sande. Als nun im Haus des Opfers ein Feuer ausbricht, werden die Überreste einer stark verwesten Mädchenleiche freigelegt. Die Polizei glaubt, das Schicksal der verschwundenen Mädchen endlich aufklären zu können, doch die Obduktion erstickt diese Hoffnung im Keim. Die Tote ist deutlich älter. (von der Bastei-Lübbe-Verlagsseite kopiert)
Zum Autor:
James Marrison absolvierte ein Geschichtsstudium an der Universität in Edinburgh, wo er sich vor allem mit den Ursprüngen des FBI befasste. 1996 zog er dann nach Buenos Aires, wo er bis heute lebt. Er arbeitet dort als freier Journalist für verschiedene Zeitungen und Magazine in Argentinien und England. Eines seiner Fachgebiete ist das Verbrechen. So hat er unter anderem Beiträge für das Bizarre Magazin über die berüchtigtsten Mörder aller Zeiten verfasst, für die er namhafte Psychologen und Kriminalisten interviewte. Seine Ergebnisse hat er später dann auch in Form eines Sachbuchs veröffentlicht, das in verschiedenen Sprachen übersetzt wurde. Das Mädchen im Fenster ist sein erster Roman. (von der Bastei-Lübbe-Verlagsseite kopiert)
Allgemeine Informationen:
Originaltitel: The Drowning Ground
Aus dem Englischen übersetzt von Rainer Schumacher
Erstmals erschienen 2015 bei Penguin Books Ltd., London
Wechsel der Erzählperspektive zwischen dem Ich (Chief Inspector Downes) und einem unbeteiligten Beobachter
56 Kapitel auf 398 Seiten
Persönliche Meinung:
Chief Inspector Downes, halb Engländer, halb Argentinier von Geburt, vermisst das warme Wetter seiner Heimat, auch wenn er vor allem die Sicherheit und die Freundlichkeit in England zu schätzen weiß. Ausgerechnet während vorweihnachtlicher Schneefälle muss er sich draußen auf den Hügeln mit der Leiche eines älteren Mannes beschäftigen.
Graves ist neu im Revier und bei der Mordkommission; ein sympathischer, intelligenter Ermittler, der wegen einer undurchschaubaren Begebenheit von Oxford in die Cotswolds strafversetzt wurde.
Nach der schweren Erkrankung seines Partners hat Downes bereits drei Mitarbeiter verschlissen, aber Graves will durchhalten.
Was mag an Downes so schlimm sein, dass er reihenweise seine Partner vergrault? Es erschließt sich nicht, denn der Leser lernt ihn als durchsetzungsfähigen, aber nicht tyrannischen, klugen, aber nicht überheblichen und durchaus kollegialen Mann kennen.
Er hat in Argentinien Brutalität und Gewalt erlebt und seine Frau (Freundin? Geliebte?) verloren, aber was genau geschehen ist, erfährt man nicht im Einzelnen. (Ob hier noch Stoff für weitere Bände zurückgehalten wurde?)
Vor ein paar Jahren bereits hat Downes zweimal gegen Hurst, den Toten vom Hügel, ermittelt. Beim ersten Mal auf der Suche nach zwei verschwundenen Mädchen; von einem der beiden hatte man eine Haarspange bei Hurst gefunden. Ein paar Jahre später, als Hursts zweite Ehefrau im Pool ertrank. Beide Male ohne Erfolg. Hurst lebt völlig zurückgezogen, nachdem seine Tochter Rebecca von Zuhause ausriss und nach London flüchtete, und er sein Haus zum Bunker umbaute.
Das Haus brennt nieder, bevor die Spurensicherung es auf den Kopf stellen kann, doch man findet in den Trümmern eine weibliche Leiche.
Das Buch erweist sich als typisch englischer Krimi: Lokalkolorit samt Wetter, die übliche Anzahl von Verdächtigen, das Ermittlerduo, Pubs, ein Zusammenhang zwischen altem Fall und neuem Verbrechen, wobei beide gemeinsam aufgeklärt werden, eine eher gemächliche Gangart, wenig Blut und ein überraschender Täter.
Zunächst: Die Handlung ist stimmig und bis auf eine kleine Durststrecke im Mittelteil durchaus unterhaltsam, interessant und fesselnd.
Leider leider kann man über Marrisons literarisches Handwerk nicht nur Gutes berichten.
Warum um alles in der Welt teilt er die Erzählperspektive? Ein paar Kapitel mit Downes als Ich-Erzähler, und dann auf einmal ein unbeteiligter Erzähler, der von Downes in der dritten Person spricht.
Rein formal ist die Sache klar, wenn Graves allein unterwegs ist: Eine abwesende Figur kann die Handlung nicht erzählen. Doch der Leser, der sich auf die innere Sichtweise Downes eingeschworen hat, fühlt sich plötzlich wie vor einer Wand, wenn er ihn auf einmal von außen sieht und nicht mehr begleiten kann. Um dann bald wieder zu ihm zurückzukehren. Wäre der Wechsel erklärbar, könnte man ihn akzeptieren. Ich frage mich allerdings, warum Marrison sein gesamtes Buch nicht in der personalen Perspektive angelegt hat; damit hätte er die Möglichkeit, die Person Downes je nach Bedarf näher oder weiter weg zu zoomen.
Der Leser ist immer auf dem gleichen Kenntnisstand wie die Ermittler; dass mancher Sachverhalt zu ahnen ist ehe er bewiesen wird, kann man verschmerzen. Marrison kommt – das kann man ihm positiv anrechnen – am Ende ohne die stereotype Held-in-Gefahr-Szene aus. Die konnte man zu diesem Zeitpunkt bereits zwei- bis dreimal während der Handlung lesen, war aber an diesen Stellen durchaus passend, spannend und inhaltlich treffend.
Trotz der Kritik: Ich freue mich, wieder einmal einen traditionellen englischen Krimi gelesen zu haben.
Rezensionen zum Hörbuch
-
Rezension zu Das Mädchen im Fenster
- Marie
-
13. Mai 2018 um 15:59
Klappentext:Weiterlesen
Ein Leichenfund in den Cotswolds. Der Tote wurde vor zehn Jahren verdächtigt, etwas mit dem Verschwinden zweier Mädchen zu tun zu haben, doch die Ermittlungen verliefen damals im Sande. Als nun im Haus des Opfers ein Feuer ausbricht, werden die Überreste einer stark verwesten Mädchenleiche freigelegt. Die Polizei glaubt, das Schicksal der verschwundenen Mädchen endlich aufklären zu können, doch die Obduktion erstickt diese Hoffnung im Keim. Die Tote ist deutlich älter. (von der Bastei-Lübbe-Verlagsseite kopiert)
Zum Autor:
James Marrison absolvierte ein Geschichtsstudium an der Universität in Edinburgh, wo er sich vor allem mit den Ursprüngen des FBI befasste. 1996 zog er dann nach Buenos Aires, wo er bis heute lebt. Er arbeitet dort als freier Journalist für verschiedene Zeitungen und Magazine in Argentinien und England. Eines seiner Fachgebiete ist das Verbrechen. So hat er unter anderem Beiträge für das Bizarre Magazin über die berüchtigtsten Mörder aller Zeiten verfasst, für die er namhafte Psychologen und Kriminalisten interviewte. Seine Ergebnisse hat er später dann auch in Form eines Sachbuchs veröffentlicht, das in verschiedenen Sprachen übersetzt wurde. Das Mädchen im Fenster ist sein erster Roman. (von der Bastei-Lübbe-Verlagsseite kopiert)
Allgemeine Informationen:
Originaltitel: The Drowning Ground
Aus dem Englischen übersetzt von Rainer Schumacher
Wechsel der Erzählperspektive zwischen dem Ich (Chief Inspector Downes) und einem unbeteiligten Beobachter
5 CDs, 6 Stunden 28 Minuten gelesen von Christian Jungwirth
Meine Meinung:
Dass ich das Buch 2015 gelesen hatte, irritierte mich, denn ich hatte keine Erinnerung mehr, um was es ging, wer der Täter, wer die Protagonisten waren, auch wenn ich eine Rezension geschrieben hatte. Auch während des Hörens kam die Erinnerung nicht zurück.
Daher hörte ich das Buch, als wäre es für mich neu, doch das, was ich dazu zu sagen habe, ist dasselbe wie in der Rezension der Printausgabe. Sowohl das Positive als auch die Kritik.
Einen Sprecher wie Christian Jungwirth habe ich noch nie gehört: Er liest jeden Satz in einem übertriebenen Pathos, mit aufdringlicher Wichtigkeit und überheblicher Betonung. Auch das Tempo variiert er nicht, es bleibt in schnellen Spannungsszenen das gleiche wie in ruhigen Beschreibungen. Am schlimmsten hören sich Dialoge, von denen das Buch bestimmt ist, weil die Ermittlungsarbeit vor allem durch Absprachen zwischen den Polizisten und Verhöre voran getrieben wird. Jungwirth liest den einen wie den anderen, liest die wechselnden Parts der Figuren wie einen Erzähltext, liest quasi in einem fort.
Schade, dass man hier nur eine Ausgabe bewerten kann. Die Printausgabe bekam von mir, während ich dem Hörbuch wegen des Sprechers nur geben kann.
Ausgaben von Das Mädchen im Fenster
Das Mädchen im Fenster in anderen Sprachen
Besitzer des Buches 20
Update: 5. März 2025 um 18:29





