Die Kathedrale der Ewigkeit

Buch von Claudia Beinert

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Kathedrale der Ewigkeit

Naumburg im 11. Jahrhundert. Uta ist überglücklich: Ihr Traum ist in Erfüllung gegangen und die Kathedrale von Naumburg vollendet worden. Nun darf sie sich auch Hoffnungen machen, endlich mit ihrem geliebten Hermann vereint zu leben. Schließlich hat ihr die Kaiserin selbst die Zusage gegeben, ihre Eheauflösung mit dem ungeliebten Ekkehard zu unterstützen. Doch dann verschwindet Hermann spurlos. Kurz darauf wird eine unkenntliche Leiche auf den Burghof gebracht, die seine Kleider trägt. Uta kann nicht glauben, dass Hermann für immer verloren ist, und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.
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Serieninfos zu Die Kathedrale der Ewigkeit

Die Kathedrale der Ewigkeit ist der 2. Band der Uta von Naumburg Reihe. Sie umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2013. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2016.

Bewertungen

Die Kathedrale der Ewigkeit wurde insgesamt 3 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Kathedrale der Ewigkeit

    Kurzbeschreibung (Quelle: amazon)
    Uta von Ballenstedt ist überglücklich: Nicht nur ist ihr Traum in Erfüllung gegangen und die Kathedrale von Naumburg vollendet worden, sie darf sich auch Hoffnungen machen, endlich mit ihrem geliebten Hermann vereint zu leben. Doch dann verschwindet Hermann spurlos, und kurz darauf wird eine fast nicht mehr zu erkennende Leiche auf den Burghof gebracht, die Hermanns Kleider trägt. Für Uta bricht die Welt zusammen, und es kommt der Tag, an dem sie sich entscheiden muss: für den Kampf um ihre Liebe oder ihr Lebenswerk - die Kathedrale! Eine einzigartige Reise in das deutsche Mittelalter und ein beeindruckender Roman über die schönste Frau ihrer Zeit. Nach Die Herrin der Kathedrale der zweite Teil der großen Trilogie
    Autorinnen (Quelle: amazon)
    Dr. Claudia Beinert, Jahrgang 1978, ist genauso wie ihre Zwillingsschwester Nadja in Staßfurt geboren und aufgewachsen. Claudia studierte Internationales Management in Magdeburg, arbeitete lange Zeit in der Unternehmensberatung und hatte eine Professur für Finanzmanagement inne. Sie lebt und schreibt in Erfurt und Würzburg.
    Nadja Beinert studierte ebenfalls Internationales Management und ist seit mehreren Jahren in der Filmbranche tätig. Die jüngere der Zwillingsschwestern ist in Erfurt zu Hause.
    Allgemeines
    2.Band der Uta von Naumburg-Trilogie, erschienen 2015 im Weltbild Verlag als HC mit 658 Seiten
    Gliederung: Vorwort – Personenverzeichnis – drei Teile mit insgesamt zehn langen Kapiteln – Nachwort – Glossar, Karte des Salischen Reichs um 1040 im vorderen Einband, Grundriss der Naumburger Kathedrale im hinteren Einband
    Erzählung in der dritten Person aus wechselnden Perspektiven
    Handlungsort und -zeit: Naumburg, in den Jahren 1038 und 1039
    Inhalt
    Der Roman schließt inhaltlich an den ersten Band, „Die Herrin der Kathedrale“, an und es ist sinnvoll, diesen zuvor zu lesen.
    Uta von Naumburg und ihr Schwager Hermann möchten Utas Gatten, den Markgrafen Ekkehard von Naumburg, bitten, einer Ehetrennung zuzustimmen, damit sie heiraten können. Doch bevor Ekkehard eine Entscheidung treffen kann, verschwindet Hermann spurlos. Eine in der Nähe Naumburgs aufgefundene, durch Bisswunden von Wölfen schwer entstellte Leiche, die die Kleidung Hermanns trägt, wird auf dem Schandacker vergraben, da man in der gräflichen Burg davon ausgeht, dass es sich um Hermann handelt, der aus Schwermut die Todsünde des Suizids auf sich genommen habe. Uta glaubt jedoch daran, dass Hermann noch lebt, sie schreckt auch nicht davor zurück, mithilfe einer heilkundigen Klosterfrau den Leichnam gegen das ausdrückliche Verbot König Heinrichs III zu exhumieren, um den Dingen auf den Grund zu gehen.
    Ihre Tat wird entdeckt und fortan wird Uta beschuldigt, einen Fluch auf die Kathedrale herabbeschworen zu haben, denn bei der Fertigstellung der Wandbemalung im Gotteshaus kommt es zu mysteriösen und verstörenden Zwischenfällen.
    Beurteilung
    Der Roman beschäftigt sich neben der fiktiven Liebesgeschichte zwischen Uta und Hermann, die manchmal etwas zu „gefühlsbelastet“ erscheint, vor allem mit der Geschichte und den Techniken der Wandmalerei in der Naumburger Kathedrale. Im Hinblick auf die mittelalterliche Wandmalerei wurde sehr gründlich recherchiert und der Leser erfährt Interessantes zu den verwendeten Farben und ihren - von der jeweiligen Auftragstechnik abhängigen – Effekten.
    Außerdem gibt das Buch einen lebhaften Einblick in das Leben der Menschen verschiedener gesellschaftlicher Schichten (Adelige, Geistlichkeit, Bauern) in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts, auch die mittelalterliche Rechtsprechung wird thematisiert. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang die veränderte Einstellung zur Ehe(scheidung), die mit dem zunehmenden Einfluss der Kirche auf Eheschließungen einhergeht.
    Der Leser begegnet in diesem anschaulich und flüssig geschriebenen Roman vielen Figuren aus dem ersten Band wieder, außerdem lernt er hier König Heinrich III näher kennen, den Sohn Konrads II und der Gisela von Schwaben, die in Utas Leben vor ihrer Hochzeit eine wichtige Rolle spielte.
    Ein umfangreiches und sehr informatives Nachwort zu Fakten und Fiktion rundet den Roman ab, außerdem bietet ein ebenfalls umfängliches Glossar Erläuterungen zu den mittelalterlichen Techniken der Wandbemalung.
    Fazit
    Ein unterhaltsamer und auch informativer Roman, der dem Leser das Leben und die sakrale Kunst im Hochmittelalter näherbringt!
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Ausgaben von Die Kathedrale der Ewigkeit

Taschenbuch

Seitenzahl: 720

E-Book

Seitenzahl: 721

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 658

Besitzer des Buches 11

Update: