Yan Chi Gong

Buch von Dàomíng Xióng, Frank Rudolph, Maik Albrecht

Cover zum Buch Yan Chi Gong

Titel: Yan Chi Gong

, (Mitarbeiter) , (Übersetzer)

3,5 von 5 Sternen bei 1 Bewertung

Verlag: Palisander Verlag

Format: Broschiert

Seitenzahl: 256

ISBN: 9783938305751

Termin: September 2014

Aktion

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Yan Chi Gong

Die Wiederentdeckung einer alten Shaolin-Tradition Im Jahre 1963 beschloss Großmeister Dàomíng Xióng, sein Wissen über das Yàn Chí Gong schriftlich festzuhalten. Im Jahre 2012 gestattete Li Zhènghuá, Meister Xióngs geistiger Erbe, die Erstveröffentlichung des Manuskripts in deutscher Sprache. Sein Schüler Maik Albrecht übersetzte den Text und kommentierte ihn gemeinsam mit Frank Rudolph. Das Yàn Chí Gong ist ein in sich geschlossenes Übungssystem, das anderthalb Jahrtausende lang nur Eingeweihten im Shaolin-Kloster bekannt war und schließlich fast vollkommen in Vergessenheit geriet. Es zielt darauf ab, eine nachhaltige innere Stärke von Körper und Geist und lebenslange Gesundheit zu entwickeln. Die Übungen werden im Buch auf nachvollziehbare Weise in Text und Bild dargestellt. Die einfacheren Übungen sind für Menschen, die einen Ausgleich zu vorwiegend sitzenden Tätigkeit suchen, bestens geeignet. Darüber hinaus ist das Yàn Chí Gong ein hocheffektives, über Jahrhunderte erprobtes Trainingssystem für Kampfkünstler, das den Körper als Ganzes trainiert – einschließlich der inneren Organe und des Bindegewebes –, ohne ihn dabei zu verschleißen, wie oft im Leistungssport der Fall. Der Körper gewinnt durch die Übungen an Ausdauer, Kraft und Geschmeidigkeit. Neben den eigentlichen Übungen wird auch das dahinterstehende Gedankengebäude des Daoismus tiefgründig erläutert, von der Schöpfungslehre über Medizin bis hin zur Sexualkunde.
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Bewertungen

Yan Chi Gong wurde bisher einmal bewertet.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Yan Chi Gong

    • 2. Oktober 2014 um 19:19
    EIgenzitat aus amazon.de:
    Maik Albrecht ist seit über 20 Jahren Kampfkünstler und ging 2001 nach China um dort traditionelles Kungfu zu trainieren. Seine Erlebnisse und Erfahrungen dabei hat er bereits zusammen mit Frank Rudolf in seinem Buch „Wu – Ein Deutscher bei den Meistern in China“ dargestellt, in dem er auch einige Aussagen zum traditionellen Training gemacht hat. 2014 sind er und sein Mitautor sehr aktiv und bringen direkt drei neue Bücher heraus, von denen das Vorliegende ein Weiteres ist.
    2001 begann Li Zhènhuá Maik Albrecht im System des Yàn Chí Gōng auszubilden, das er selbst von Xióng gelernt hat. Yàn Chí Gōng bedeutet in etwa „Tuschestein-Entspannungsbemühung“ bei der gewissermaßen versucht wird, das „Runde in das Eckige“ zu bekommen. Xióng hat zu seinen Lebzeiten (bis 1986) die Grundlagen der Kunst in 19 Tafeln niedergelegt, die er dann von einem großen zeitgenössischen Kalligraphen in Reinschrift bringen ließ. Ein Abdruck dieser Tafeln mit einer Übersetzung findet sich im Anhang des Buchs.
    Die Feststellung, die in diesem Buch öfter gemacht wird, dass durch das Entdecken der internationalen Kommerzialisierbarkeit der Kampfkünste eine Menge Schlitzohren auf den Zug aufgesprungen sind um vergleichsweise schnell und einfach ihr Geld zu verdienen ist nicht neu. Rund um der Shaolin-Kloster in Henan, in den Wudang-bergen und an ihrem Fuß, sowie in Wuhan, wo Mark Albrecht lebt, gibt es etliche dieser „geschäfts-tüchtigen“ Menschen und kein Tag scheint zu vergehen, an dem nicht ein neues oder neu entdecktes System auf den Markt geschmissen wird. Das Problem ist, dass bei der laufenden Anklage an all die anderen Systeme und der Betonung des Alleinstellungsanspruchs des eigenen Systems man einfach sehr schnell wie einer dieser Scharlatane klingt.
    Und das ist eigentlich schade, denn andere Teile des Buchs, wie die Darstellungen zu den inneren Kampfkünsten, zur chinesischen Medizin, zur Meditation und den daoistischen und buddhistischen Verknüpfungen des Yàn Chí Gōng sind durchaus interessant, zum Thema passend und können einen absoluten Neuling dieser Thematiken gut in diese einführen. Hierbei wäre im Übrigen bei einer Neuauflage eine Bibliographie ganz nett, damit die Einsteiger auch leichter selbst weiterstudieren können.
    Das Buch selbst geht im Praxisteil von einer Übersetzung Maik Albrechts aus und baut die Übungserklärungen daran auf – wobei die Darstellungen der einzelnen Übungen selbst sehr anschaulich sind, besonders mit den begleitenden Photoserien. Für einen mehr oder minder geübten Menschen lassen sich zumindest die Übungen des ersten Sets sehr gut nachvollziehen. Für die anderen beiden Teile – von denen der dritte nach Maßgabe seines Lehrers unvollständig dargestellt ist -, gilt die Nachvollziehbarkeit in rein intellektueller Hinsicht auch, aber man muss schon den ersten Teil sehr flüssig beherrschen, bevor man sich an diese Übungen macht. Tatsächlich sind die Übungen des dritten Teils scheinbar einfacher, verlangen aber von dem Praktizierenden eine Menge Disziplin.
    Unter den entsprechenden Caveats ein ganz nutzbringendes Kampfkunstbuch, das zumindest einige neue Aspekte bei altgewohnten Übungen aufbringen kann – oder auch einen Einstieg in das klassische chinesische Kampfkunsttraining darstellen kann. Wie schon bei „Tigersturz und Ringerbücke“, gibt es auch hier ein Videolink, unter dem man sich die gesamte Übungsfolge anschauen kann.
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Ausgaben von Yan Chi Gong

Taschenbuch

Cover zum Buch Yan Chi Gong

Seitenzahl: 256

Besitzer des Buches 1

Update: 28. März 2018 um 22:13