Die Seiten der Welt

Buch von Kai Meyer

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Die Seiten der Welt

»Die Seiten der Welt« von Phantastik-Bestseller-Autor Kai Meyer - EIN MAGISCHER ROMAN VOLLER PHANTASTISCHER ABENTEUER „Während sie die Stufen zur Bibliothek hinablief, konnte Furia die Geschichten schon riechen: den besten Geruch der Welt.“ Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln. Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher.
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Serieninfos zu Die Seiten der Welt

Die Seiten der Welt ist der 1. Band der Die Seiten der Welt / Bibliomantik Reihe. Sie umfasst 5 Teile und startete im Jahr 2014. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2018.

Über Kai Meyer

Kai Meyer stieg durch seine Bücher zu einem der erfolgreichsten Vertreter der deutschen Fantastik auf. Der Autor wurde 1969 in Lübeck geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugendzeit im Rheinland. Mehr zu Kai Meyer

Bewertungen

Die Seiten der Welt wurde insgesamt 144 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen.

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Meinungen

  • Objektiv betrachtet nur Durchschnitt; ich verurteile das Buch für seine Terror-Propaganda

    Soulprayer

  • Für mich zu wirr und die Hauptcharaktere zu aggressiv und patzig. Meine Sympathien galten einer Lampe und einem Sessel.

    Nema

  • Actionreich und gut geschrieben, aber dennoch nicht mein Fall

    Cocolina

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Die Seiten der Welt

    Mein erstes Buch von Kai Meyer und einer meiner seltenen Ausflüge ins Genre Fantasy.
    Natürlich, wenn es um Bücher geht, sind Bücherliebhaber nicht mehr zu halten und fühlen sich zunächst wohl in der Fantasy-Buchwelt. Und wenn neue Buch-Berufe und -Berufungen, neue Buch-Magien erfunden werden - nur zu, der Buchsüchtige frisst das alles gern. Aber nicht alles schmeckt oder bekommt dem Lesermagen.
    Ich habe trotz meiner geringen Fantasy-Erfahrung alte Bekannte getroffen: In den Bücher-Katakomben in Furia Zuhause fühlt man sich genauso wie auf dem Friedhof der vergessenen Bücher, dort darf der Mensch SEIN Buch aussuchen,
    Das Phänomen des Nichts, das in Michael Endes Unendlicher Geschichte alles in sich einsaugt und vernichtet,
    In Tintenherz springen die Protagonisten von einer Ebene in der andere -
    Ach ja, mit dem Clown war doch auch irgendwas, aber was kann ich aus eigener Anschauung nicht sagen.
    Diese Überschneidungen waren aber für mich nicht das Störendste (ich werf ja auch Krimiautoren nicht vor, dass Morde geschehen), sondern die ständigen Verfolgungsjagden, die Gewalt und die vielen Toten. Und vor allem Terroranschläge, die gutgeheißen werden, und Brutalität, die offenbar gerechtfertigt ist.
    Schade, dass nach dem ersten Drittel so wenig Magie zu finden ist, und schade, dass es nur ganz wenige Szenen gibt, in denen man Ruhe findet - Protagonistin und Leser gleichermaßen.
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  • Rezension zu Die Seiten der Welt

    Was für ein tolles Buch!
    Die Idee die Bücher zum Thema einer Geschichte zu machen ist schon raffiniert, spricht sie doch generell schon mal jeden Buchliebhaber an. Doch was Kai Meyer dann schließlich auch noch alles aus dem Thema gemacht hat, ist schon phänomenal. Diese Geschichte sprudelt nur so über von Ideen, welche zum Teil verblüffen und somit der Story eine ungeahnte Rasanz verleihen. Man begegnet vielschichtigen Charakteren mit unterschiedlichsten Ansichten und Motivationen, die allesamt sich in einem Szenario zurechtfinden müssen, welches kaum phantastischer sein könnte. Und dabei dreht sich alles um Bücher. Die geschilderte Magie entsteht aus Büchern und ist verständlich und nachvollziehbar dargestellt. Und dies alles ist in einer Geschichte verpackt worden, die sich genau genommen über zwei Jahrhunderte zieht.
    Kai Meyer bedient sich auch in diesem Buch wieder seinem sehr angenehm lesbarem Schreibstil, der Tempo vorlegt, um die Spannung ohne Unterbrechung aufrecht zu erhalten, aber auch mal kurze Verschnaufpausen zulässt. Diese werden dann oft durch Ereignisse abgelöst, die so nicht vorhersehbar waren und angenehm überraschen. Der Humor ist wohl dosiert und an den richtigen Stellen eingefügt, so dass auch ernste Passagen nicht lächerlich wirken.
    Fazit: Für mich ist dieses Buch ein rundum gelungener Auftaktband voller phantastischer Ideen, der Lust auf mehr macht. Und so freue ich mich auch schon auf die Fortsetzungen.
    Von mir gibt es
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  • Rezension zu Die Seiten der Welt

    Ich möchte mich @Soulprayer anschliessen : du sprichst mir voll aus dem Herzen. Es war mein erster Roman von Meyer und ich war sehr enttäuscht und ratlos. Wie kann eine Jugendbuchautor solch fadenscheinige Figuren entwerfen (Randbemerkung:es gibt altersgebundene Ängste). Pip verhält sich nicht altersgemäß, was ja nicht schlimm ist, aber es gibt eben auch keine schlüssige Erklärung dafür, warum das so ist. Ich habe immer darauf gewartet, dass erklärt wird, warum Pip solche Probleme hat, ob es was mit der Mutter zu tun hat,warum die Liebe zwischen den Hausangestellten oder auch der Chauffeur so eine große Rolle spielen, und was es mit dem Sessel und der Lampe wirklich auf sich hat als einzige sprechende Möbel weit und breit...Aber es kommt nichts. Die Funktion vieler Handlungselemente und Personen erschloss sich mir nicht. Vielleicht findet das in späteren Teilen Erwähnung, aber dann sollte der Autor ein bisschen mehr die Brücke bauen für die Folgebücher. (Und dass der Vater stirbt, scheint übrigens auch nur ein marginales Problem zu sein .)
    Und wirklich sauer macht mich der hirnlose Umgang mit Terror und unsinniger Gewalt. Es machte auf mich einfach den Eindruck, der Autor wollte alle Register ziehen und eben auch mal uuuh ein paar Bomben und gefährliche Typen einbauen...
    Nett ist die Idee der Bibliomantik und von Libropolis. Aber alles wirkt wie ein wilder Mix aus Spannungselementen und kreativen Ideen, die nicht gut harmonieren. Aaber: mit Überraschung sehe ich in diesem Thread , dass dieses Buch mit seinen Figuren für viele doch gut funktioniert und ich lerne mal wieder: lesen ist ein rein subjektiver Prozess
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  • Rezension zu Die Seiten der Welt

    @Soulprayer: Ich stimme mit dir in den meisten Punkten nicht überein, kann aber deine Begründung nachvollziehen und verstehen, warum du so denkst.
    Bei Pip möchte ich aber einhaken. Seit wann haben Ängste altersgerecht zu sein. Wer Angst hat, vor etwas, hat eben Angst, ausgelöst durch eine bestimmte Situation. Die kann schon lange zurückliegen und in der Gegenwart tatsächlich unbegründet sein aber Ängste lassen sich nun mal nicht wegrationalisieren. Ist ungefähr so, wie wenn du zu einem Spinnen-Phobiker sagst, dass er davor keine Angst haben braucht. Dass weiß der auch, hat sie aber trotzdem. Zudem ist Clown-Phobie eine anerkannte Phobie und Pip hat diese bekommen, bei einem Zirkus-Besuch, als er fünf Jahre alt war. Keine Ahnung, ob das bereits in Band 1 erwähnt wird oder erst in Band 2 aber da ist die Erklärung gegeben.
    Pip wächst auch ohne altersgleiche Freunde auf, hat im Grunde nur Erwachsene und Furia als Bezugspersonen. So ist es doch folgerichtig, auch so zu reden und teilweise erwachsener zu denken, denn, man kennt es ja nicht anders. Das Hat Meyer an Pip sehr schön gezeigt. Zudem darf man unter diesen Umständen und in diesem Alter sicherlich noch altklug sein, was Pip jetzt so stark auch nicht ist.
    Gerade Furias Bruder ist hier sehr schön herausgearbeitet, wobei das auch eine meiner Lieblingsfiguren im Buch war.
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  • Rezension zu Die Seiten der Welt

    "Die Seiten der Welt" sind haarscharf an der Grenze zwischen Okay und Missfallen.
    Die gesamte Charaktergeschichte von Pip ist meiner Meinung nach an den Haaren herbei gezogen. Sei es nun die Angst vor Clowns, oder was der Junge wie sagt. Das ist teilwese gar nicht altersgerecht(1) für das, was er erlebt hat - zumal beide, Furia und Pip, auf'm Land aufwuchsen und ihr Wissen hauptsächlich aus Büchern zogen. Aber das ist Nebensache...
    Was mir am meisten aufgestoßen hat, ist die Art des Autors, wie er den Terror(2) hervorhebt fast schon glorifziert.
    Es ist wirklich ekelhaft mit welchen vorgeschobenen und fadenscheinigen Gründen das auch noch gerechtfertigt wird.
    Gerade in der Hinsicht bin ich vom Buch und dem Autor äußerst enttäuscht.
    Versteht mich nicht falsch, ich habe so manches blutrünstige oder grausame Buch gelesen, aber das.... macht mich sprachlos...
    Vor allem: Das soll ein Jugendbuch sein?
    Abzug
    Das einzige, was das Buch vor einer vernichtenden Kritik rettet, ist die zugrunde liegende Idee der Bibliomantik, was ich persönlich geschätzt habe.
    Es hat zwar Anleihen aus JK Rowling, Walter Moers und Piers Anthony (Xanth), konnte sich allerdings mit ein paar eigenen Ideen die Einzigartigkeit retten.
    Daher gebe ich gebe dem Buch noch einen grundsätzlichen Sympathiebonus, weil der Autor tatsächlich versucht hat, was eigenes zu entwickeln.
    Und abgesehen vom Punkt, den ich oben dargestellt habe, fand ich es auch interessant - auch wenn es mit "Doppelmoral und Unlogik"(3) gespickt ist.
    Es hat viel Potential und Ideen einfach verspielt und unglaubwürdig gemacht, deswegen attestiere ich dem Buch nur allgemeinen Durchschnitt.
    Ergebnis:
    (1)
    (2)
    (3)
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Die Seiten der Welt

    Inhaltsangabe:
    Die 15jährige Furia lebt mit ihrem Bruder Pip und dem Vater Tiberius zurückgezogen auf einem englischen Landgut. Und das hat auch einen Grund, weshalb sie abgeschirmt leben. Denn Furia stammt von einer mächtigen Familie, die vor 200 Jahren aus Deutschland fliehen musste und sich seither verstecken muss. Tiberius Fairfax ist ein Bibliomant, er besitzt die Magie die Bücher und Furia hat seine Gabe geerbt.
    Doch es stehen stürmische Zeiten bevor. Ein Autor namens Siebenstern, dem Furia aus persönlichen Gründen sehr zugetan ist, hat einen Fluch auf die Bücher gelegt: Er hat leere Bücher in Bibliotheken auf der ganzen Welt verteilt, die jedoch magisch sind. Sie haben den Fluch der Entschreibung. Eigentlich ist es eine Legende, aber Tiberius hat schon einige Bücher von Siebenstern ausfindig gemacht, die tatsächlich verflucht waren und sie entsprechend vernichtet. Alle Bibliomanten fürchten sich vor der Entschreibung, bedeutet es doch, das es dann keine Bücher und demzufolge auch keine Geschichten mehr gibt.
    Furia besitzt ein besonderes Buch und eine ältere Dame setzt eine bibliomantische Profikillerin auf sie an, um dieses Buch zu bekommen, und zwar um jeden Preis. Doch ehe Furia es sich versieht, sind ihr Vater und die treuesten Dienstboten der Profikillerin zum Opfer gefallen und sie muss nach Libropolis fliehen, einer geheimen Stadt in London, die von Bibliomanten erschaffen wurde. Dort erhofft sie sich Hilfe, um ihren entführten Bruder zu retten. Aber Libropolis ist so viel mehr als nur eine Stadt und sie schliddert von einem Abenteuer zum nächsten, ihre Verfolger sind ihr dicht auf den Fersen.
    Kann sie ihren Bruder noch retten? Und was hat es mit dem besonderen Buch auf sich?
    Mein Fazit:
    Ich erinnere mich, das ich 2016 auf der Leipziger Buchmesse war und eine ziemlich lange Schlange entdeckte, als Kai Meyer zur Signierstunde anwesend war. Aus irgendeinem Grund hat mich die Geschichte um Furia und Pip damals nicht so interessiert. Der große Hype um diese Bücher hat mich auch eher abgeschreckt, warum auch immer.
    Doch nun habe ich mich mal daran gewagt und mir von Simon Jäger die Geschichte vorlesen lassen. Und ich glaube, auch durch die besondere Art des Vorlesens wurde die Geschichte in meinem Kopf lebendig. Simon Jäger hat es wunderbar betont, den Figuren ihre eigentümliche Art und Weise hervorgeholt und mich somit komplett in die Geschehnisse eintauchen lassen, die mitunter atemberaubend und zuweilen auch brutal war.
    Der Autor hat eine komplett neue Welt geschaffen, mit Schimmelrochen, tanzenden Buchstaben, sprechenden Lampenschirmen und aus Büchern herausgefallenen Figuren. Libropolis ist eine Stadt in einer Stadt, wo es nur um Bücher geht. Es erinnert an das viktorianische London, verdreckt, verrußt und voller kleiner Geschäfte, die sich nur mit Büchern beschäftigen. Es gibt den verbotenen Wald, wo aus kaputten Büchern neue Bäume entstehen und Schnabelbücher, die zur Belustigung der Menschen gegeneinander kämpfen müssen. Es ist praktisch ein Spiegelbild der eigentlichen Welt, nur halt eben mit Büchern.
    Magie spielt hier eine ganz große Rolle, aber ich finde, das ist sehr gelungen eingearbeitet. Ich bin der Fantasy ja nicht unbedingt zugetan, aber diese Mischung, ähnlich wie bei Harry Potter, gefällt mir außerordentlich. Dabei hat der Autor eine Liebe zum Detail bewiesen und jede noch so kleine Kleinigkeit mit eingearbeitet. Wenn man dem Weg der mutigen und starken Furia begleitet, erkennt man, das sie manches ebenso noch nicht kannte. Aber sie entwickelt sich in der Geschichte weiter, kann ihre Kräfte entdecken und lernt sie einzusetzen und bekommt Unterstützung von Menschen, die ihr eigentlich fremd sind.
    Es ist eine sehr komplexe und atmosphärische Geschichte und zuweilen musste ich beim Zuhören schon aufpassen, damit ich wesentliche Informationen nicht verpasse. Überraschende Wendungen runden das Hörvergnügen ab. Nur zum Ende hin hatte ich ein gewisses Sättigungsgefühl, es hörte einfach nicht auf. Gut, nach 14 Stunden kann man das Gefühl auch bekommen. Ansonsten ist es eine fantastische Geschichte um die Liebe zu Büchern und Magie. Fünf Sterne und eine klare Hör-Empfehlung.
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Ausgaben von Die Seiten der Welt

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 560

Taschenbuch

Seitenzahl: 576

E-Book

Seitenzahl: 557

Hörbuch

Laufzeit: 00:14:18h

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