Das Dorf

Buch von Arno Strobel

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Das Dorf

DU WILLST DEM MENSCHEN HELFEN, den du am meisten liebst. Doch der Ort, an den dich deine Suche führt, ist anders als alles, was du kennst. WILLKOMMEN IM DORF OHNE WIEDERKEHR... Der neue Bestseller von Erfolgsautor Arno Strobel Panik, Todesangst - das ist es, was Bastian Thanner in der Stimme seiner Freundin hört, als sie ihn völlig unerwartet anruft. Fast drei Monate ist es her, dass Bastian Anna zuletzt gesehen hat, als sie Hals über Kopf und ohne Erklärung einfach verschwunden ist. Jetzt braucht sie dringend seine Hilfe, sie bangt um ihr Leben. Bastian macht sich sofort auf die Suche nach Anna und gelangt in ein Dorf an der Müritz, das ihm von Anfang an unheimlich ist. Überall deuten Spuren auf Anna, doch niemand kann oder will ihm weiterhelfen. Bis zu dem Abend, als Bastian Zeuge einer schrecklichen Zusammenkunft wird. Und auf den Mann trifft, der genau weiß, was mit Anna geschehen ist...
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Über Arno Strobel

Arno Strobel wurde 1962 im saarländischen Saarlouis geboren. Die Schriftstellerei mauserte sich erst spät zu einer Schlüsselrolle in seinem Leben. Er studierte Versorgungstechnik und Informationstechnologie und arbeitet schließlich im IT-Bereich bei einer Bank. Mehr zu Arno Strobel

Bewertungen

Das Dorf wurde insgesamt 61 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,6 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Das Dorf

    Das Dorf ist ein Psychothriller aus der Feder von Arno Strobel. Wer bereits seine anderen Bücher kennt, weiß das die Spannung von Seite zu Seite immer mehr wächst. So erging es mir auch mit diesem Buch.
    Bastian Thanner erhält eines Morgens einen Anruf seiner Ex-Freundin Anna. Sie stecke in Schwierigkeiten, wurde entführt und befürchte ihren Tod. Sofort macht sich Bastian auf den Weg zu dem genannten Dorf von Anna. Sein bester Freund Safi begleitet ihn. Doch in dem Ort hat niemand Anna gesehen. Ein Taxifahrer kann sich erinnern und bringt die beiden in ein weiteres Dorf. Doch hier scheint alles anders zu sein. Keine Menschenseele zu sehen. Seltsame Dinge geschehen hier. Bastians Autoreifen werden aufgeschlitzt so das ein wegkommen nicht mehr möglich ist. Auch ist Safi plötzlich verschwunden. Die meisten Bewohner wollen ihm nicht helfen und wenn doch sind sie sehr verwirrend. Wird Bastian es schaffen Anna und Safi zu finden und zu retten?
    Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten ohne zu viel zu erzählen.
    Das Cover von der Sarg wurde wie bereits seine vorherigen Bücher schwarz gehalten. Die rote Schrift sticht umso mehr davon ab. Auch die Abbildung der Gesichtshälfte ist mystisch. Der Blick der Person lässt einen schon einen leichten Schauer erzeugen. Der Umhang dazu ergänzt das ganze nur noch weiter. Auch passt das Bild sehr gut zum Inhalt des Buches.
    Das Dorf wird aus der Sicht von Bastian Thanner erzählt. Seine Eindrücke und Gefühlen wurden dabei sehr gut dargestellt. Auch ließ sich das Buch sehr gut und leicht lesen. Der Schreibstil wurde einfach gehalten. Die Unterteilung erfolgte in Kapiteln ohne großartige Zeitsprünge. Man verpasste hier auf keinen Fall etwas. Bastian wurde auch sehr gut ausgearbeitet. Aber auch die Dorfbewohner wurden hier gut beschrieben.
    Von Seite zu Seite wird man als Leser mit Bastian verwirrter. Ist es nun Wahrheit, hat er es gerade erlebt oder ist es einfach eine Halluzination die er dort gerade erlebte. Man merkte immer mehr wie Bastian immer verzweifelter wurde und dagegen ankämpfte.
    Das Dorf war wieder ein Buch was mir sehr gefallen hat, so wie man es von Arno Strobel gewohnt ist.
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  • Rezension zu Das Dorf

    Das Dorf ist mein zweiter Strobel-Thriller. Eingestiegen bin ich mit Der Sarg. Und ich muss sagen, Arno Strobel hat außergewöhnliche Ideen und einen fesselnden Schreibstil.
    Die Welt von Bastian Thanner gerät aus den Fugen, als seine Ex-Freundin Anna sich telefonisch bei ihm meldet und anscheinend in höchster Lebensgefahr ist. Sie hat panische Angst, doch dann bricht das Gespräch ab und Thanner setzt alles daran, ihr zu helfen. Er erzählt seinem besten Freund Safi von dem Telefonat und gemeinsam beschließen sie, die Polizei zu benachrichtigen. Doch das hätte Thanner sich auch sparen können, denn die Geschichte klingt den Beamten zu unglaubwürdig und ein entsandter Polizist, der in Frundow ein paar Fragen stellt, kehrt schon bald zu seiner Dienststelle zurück, ohne Ergebnisse. Der Fall wird ad acta gelegt.
    Thanner und Safi machen sich allein auf die Suche und reisen nach Frundow. Und das hätten sie besser sein lassen, denn das verändert ihrer beider Leben dramatisch und endgültig. Thanner und Safi geraten an Menschen, die in einem verlassenen Dorf wohnen, welches augenscheinlich vor 20, 30 Jahren aufgehört hat, sich weiter zu entwickeln. Alte, abbruchreife Häuser, Mobiliar aus den 70ern, Schotterwege, statt Straßen, kein Telefon, kein Strom. Die Menschen dort sind feindselig und verschlossen und nicht zuletzt sonderbar.
    Doch Thanner gibt nicht auf, folgt seinem Instinkt und bald schon merkt er, dass er in einen Strudel von unglaublichen Dingen gerät. Hat er Wahnvorstellungen? Ist das die Realität? Und dann passiert etwas mit seinem Freund Safi und das Spiel fängt erst richtig an. Und Spielfigur ist Bastian Thanner...
    Ich war schnell drin in diesem Psychothriller. Aber auch schnell machte ich mir Gedanken, ob das alles wirklich so passieren könnte? War das noch Realität? Ich musste es herausfinden. Also las ich Seite um Seite, gefesselt vom Geschehen. Arno Strobel hat einen tollen Thriller geschrieben. Spannung von Anfang bis Ende, wirklich ohne Längen. Ein mitreißender Schreibstil. Eine ungewöhnliche Story - definitiv.
    Das Ende hat mich enttäuscht zurückgelassen, weil ich traurig war. Es ist einfach nur unfair und für solch ein Ende bin ich wohl mit einem zu großen Unrechtsbewusstsein aufgewachsen. Deshalb ziehe ich auch von den 5 Sternen einen ab. ABER, das ist wirklich nur mein ganz persönliches Empfinden, lasst euch davon nicht beeinflussen. Es ist definitiv ein super spannender Psychothriller.
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  • Rezension zu Das Dorf

    Klappentext:
    DU WILLST DEM MENSCHEN HELFEN, den du am meisten liebst. Doch der Ort, an den dich deine Suche führt, ist anders als alles, was du kennst. WILLKOMMEN IM DORF OHNE WIEDERKEHR …
    Panik, Todesangst, das ist es, was Bastian Thanner in der Stimme seiner Exfreundin hört, als sie ihn völlig unerwartet anruft. Über zwei Monate ist es her, dass Bastian Anna zuletzt gesehen hat, als sie Hals über Kopf und ohne Erklärung einfach verschwunden ist. Jetzt braucht sie dringend seine Hilfe, sie bangt um ihr Leben. Bastian macht sich sofort auf die Suche nach Anna und gelangt in ein Dorf an der Müritz, das ihm von Anfang an unheimlich ist. Überall deuten Spuren auf Anna, doch niemand kann oder will ihm weiterhelfen. Bis zu dem Abend, als Bastian Zeuge einer schrecklichen Zusammenkunft wird. Und auf den Mann trifft, der genau weiß, was mit Anna geschehen ist …
    Zum Buch:
    Das Cover zeigt sich im selbigen Layout, wie schon die vorherigen Bücher des Autors. Ein schwarzer Hintergrund und ein Teilausschnitt eines männlichen Gesichtes, verhüllt unter einer schwarzen Robe, zeigt sich neben der sehr prägnant roten Titelschrift des Covers. Eine Buchgestaltung, die bereits beim Betrachten des Buches, das Grauen im Innenteil erahnen lässt.
    Erster Satz:
    "Sie bildeten einen Kreis um den Tisch und hielten sich an den Händen."
    Meine Meinung:
    Arno Strobel war mir durch seine Medienpräsenz sehr bekannt, doch ist "Das Dorf" mein erst gelesenes Werk des Autors. Ich hatte demnach sehr hohe Erwartungen an diesem Buch und diese hat der Autor vollkommen zufrieden gestellt.
    Bereits nach den ersten gelesenen Seiten war ich mitten in der Geschichte involviert. Die Szenen liefen mir wie in einem Kinofilm vorm inneren Auge ab, wobei ich mir manchmal wünschte, diese Szenen jetzt nicht gesehen zu haben. Doch genau dieses Gefühl, was mir der Autor hier vermittelt hat, war atemberaubend.
    Den Charakter Safi fand ich sehr interessant mit seinen vielen Ticks und auch Bastian, der uns als Hauptcharakter durchs Buch führt.
    Kurze Kapitel mit einem spannenden Ende, ließen dieses Buch zu einem grandiosen Pageturner werden. Ich hatte kaum Chancen, dieses Buch aus der Hand zu legen und tat dies auch nur notgedrungen. Ich wollte einfach immer mehr erfahren.
    Bei einigen Szenen klopfte mein Herz wie verrückt und ich bekam es selbst mit der Angst zu tun. Um mich herum fing es an zu knistern und zu rascheln. Mir stellten sich sprichwörtlich die Nackenhaare auf. Zum Ende hin, gab es eine Szene in der mir auch etwas flau im Magen wurde und was mich faszinierte, waren die Emotionen, die Arno Strobel aus mir herauskitzelte.
    Zu keiner Zeit konnte ich mir ein genaueres Bild erschaffen, wohin mich das Ende treiben wird und war daher sehr überrascht über den Ausgang.
    Ich kann dieses Buch daher uneingeschränkt weiterempfehlen. Auch an diejenigen Leser, die nicht so gern brutale und blutige Szenen lesen, obwohl diese hier auch einen Platz gefunden haben. Doch hier steht die psychologische Brutalität im Vordergrund.
    Fazit:
    "Das Dorf" bietet atemberaubende Spannung bis zur letzten Seite. Arno Strobel kitzelt aus den Lesern unvorstellbare Emotionen heraus. Herzrasen und Gänsehaut-Feeling sind garantiert. Für mich ein absoluter Pageturner!
    Meine Wertung: 5,0 von 5 Blumen
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  • Rezension zu Das Dorf

    Kurzbeschreibung (Quelle: Verlagsseite)
    Panik, Todesangst, das ist es, was Bastian Thanner in der Stimme seiner Exfreundin hört, als sie ihn völlig unerwartet anruft. Über zwei Monate ist es her, dass Bastian Anna zuletzt gesehen hat, als sie Hals über Kopf und ohne Erklärung einfach verschwunden ist. Jetzt braucht sie dringend seine Hilfe, sie bangt um ihr Leben. Bastian macht sich sofort auf die Suche nach Anna und gelangt in ein Dorf an der Müritz, das ihm von Anfang an unheimlich ist. Überall deuten Spuren auf Anna, doch niemand kann oder will ihm weiterhelfen. Bis zu dem Abend, als Bastian Zeuge einer schrecklichen Zusammenkunft wird. Und auf den Mann trifft, der genau weiß, was mit Anna geschehen ist …
    Autor (Quelle: Verlagsseite)
    Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitete bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg. Mittlerweile konzentriert er sich ganz auf das Schreiben und gehört zu den gefragtesten deutschen Thrillerautoren. Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier.
    Allgemeines
    Erschienen als Fischer-Taschenbuch mit 368 Seiten am 18.12.2014
    Prolog - Hauptteil mit 50 Kapiteln - Epilog - Danksagung - Leseprobe zu einem neuen Thriller des Autors (ohne Titelangabe)
    Erzählung in der dritten Person aus der Perspektive des Protagonisten Bastian Thanner
    Die Handlung spielt im fiktiven Dorf Kissach in Ostdeutschland im Herbst eines nicht genannten Jahres in der Gegenwart
    Zum Inhalt
    Nur vier Wochen war der junge Schweriner Journalist Bastian Thanner mit seiner Freundin Anna zusammen, als diese ihn unter fadenscheinigen Begründungen plötzlich verließ. Zwei Monate später ruft sie ihn eines Morgens an und fleht ihn an, ihr zu helfen: Sie werde in einem Ort an der Müritz gefangen gehalten und solle getötet werden. Bastian, der Anna immer noch liebt, macht sich mit seinem Freund Safi auf den Weg, um Anna zu retten. In dem halb verfallenen, einer Totenstadt gleichenden Dorf Kissach angekommen, schlägt Bastian die Ablehnung der wenigen Dorfbewohner entgegen. Das Dorf scheint unter der Herrschaft einer mysteriösen Sekte zu stehen, die in pervertierten "Schwarzen Messen" Menschen abschlachtet. Soll Anna das nächste Opfer werden?
    Beurteilung
    Im Mittelpunkt der Handlung steht der Journalist Bastian Thanner, der, nachdem man auch seinen Freund Safi entführt hat und ihn selbst an der Flucht aus dem Dorf gehindert hat, bei einer älteren Frau namens Mia unterkommt. Mia scheint ihm trotz ihrer Angst vor den Sektenmitgliedern helfen zu wollen und gibt ihm einige Informationen zu schrecklichen Ereignissen, die sich vor 25 Jahren im Dorf zugetragen haben sollen und sich jetzt zu wiederholen scheinen.
    Unglaublich wendungsreich beschreibt der Autor die "Ermittlungen" des Protagonisten, der immer unerklärlichere Dinge erlebt, von Halluzinationen heimgesucht wird und schließlich seinem eigenen Verstand nicht mehr trauen kann. Die beklemmende Atmosphäre in dem isolierten und heruntergekommenen Dorf, in dem die Telefone nicht funktionieren, wird anschaulich vermittelt.
    Der Leser ist zwischen verschiedenen Theorien hin und her gerissen, er fragt sich, ob es hier tatsächlich um einen geplanten Ritualmord geht oder ob Bastian geisteskrank ist. Man könnte sagen, der Großteil des Thrillers sei eine Tour de Force durch ein Labyrinth des Wahnsinns, äußerst phantasievoll, sehr spannend....aber nicht allzu glaubwürdig. Der Protagonist handelt zumindest recht impulsiv, gefühlsgesteuert und ohne an das Naheliegendste zu denken.
    In die Handlung sind kursiv gedruckte Auszüge aus einem von Bastian gefundenen Tagebuch eingestreut, das ein anderer Journalist vor 25 Jahren verfasst hat. Der Mann wollte die damaligen Vorfälle in Kissach untersuchen und aufdecken. Die Einträge bestehen aus Andeutungen, die sowohl bei Bastian als auch beim Leser gerade durch ihre lückenhaften Aussagen Angst erzeugen.
    Zum Ende des Romans wird eine plausible, wenn auch sehr konstruierte - und damit nicht realitätsnahe - Erklärung für alle Vorfälle gegeben. Dabei wird eine interessante Frage aufgeworfen, die zu Diskussionen einlädt, aber vorerst wohl nicht eindeutig beantwortet werden kann.
    Wer spannende Unterhaltung und eine Lektüre zum Abtauchen aus dem Alltag sucht, sollte zu diesem rasanten Psychothriller greifen. An den Realitätsbezug sollte man keine zu großen Ansprüche stellen, sondern sich einfach in eine "andere" Welt entführen lassen.
    Fazit
    Zu konstruiert, um vollkommen glaubwürdig sein, bietet "Das Dorf" äußerst spannende Unterhaltung und lädt zu Diskussionen über eine interessante kriminalistische Fragestellung ein.
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Ausgaben von Das Dorf

Taschenbuch

Seitenzahl: 368

E-Book

Seitenzahl: 368

Hörbuch

Laufzeit: 00:07:22h

Besitzer des Buches 122

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