Bis alle Schuld beglichen

Buch von Alexander Hartung

Anzeige

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Bis alle Schuld beglichen

An einem Sonntagmorgen wird Jan Tommen von seinen Kollegen der Berliner Mordkommission aus dem Bett geklingelt. Er steht unter dringendem Tatverdacht, die Beweislage ist eindeutig: Fingerabdrücke, Zeugenaussagen, Motiv – alles weist auf Jan hin. Das Opfer: Richter Georg Holoch, der Jan vor Jahren wegen Körperverletzung im Dienst verurteilte. Jan hat keinerlei Erinnerung an den Tatzeitpunkt. Dem erfahrenen Mordermittler bleibt nichts anderes übrig, als aus der Untersuchungshaft zu fliehen und abzutauchen. Er muss auf eigene Faust nach dem wahren Täter suchen. Sein unorthodoxes Ermittlerteam hilft ihm dabei – doch der Mörder hat gerade erst angefangen, seine schrecklichen Pläne in die Tat umzusetzen… Neue Ausgabe: Die lieferbare Ausgabe von »Bis alle Schuld beglichen« wurde neu gestaltet.
Weiterlesen

Serieninfos zu Bis alle Schuld beglichen

Bis alle Schuld beglichen ist der 1. Band der Kommissar Jan Tommen Reihe. Sie umfasst 9 Teile und startete im Jahr 2014. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2022.

Über Alexander Hartung

Alexander Hartung wurde 1970 in Mannheim geboren. Schon während seines Volkswirtschaftsstudiums begann er mit dem Schreiben und entdeckte seine Liebe zu Krimis. Mehr zu Alexander Hartung

Bewertungen

Bis alle Schuld beglichen wurde insgesamt 28 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,2 Sternen.

(14)
(12)
(2)
(0)
(0)

Meinungen

  • Ein ungewöhnlicher Thriller mit skurrilen Protagonisten!

    Jasminh86

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Bis alle Schuld beglichen

    Ein ungewöhnlicher Thriller mit skurrilen Protagonisten!
    An einem Sonntagmorgen wird Jan Tommen in der Wohnung seiner Freundin Betty von seinen Kollegen der Berliner Mordkommission aus dem Bett geklingelt. Er steht unter dringendem Mordverdacht, denn die Beweislage ist eindeutig.
    Bei dem Toten handelt es sich um Richter Georg Holoch, der Jan vor Jahren wegen Körperverletzung im Dienst verurteilte. Damit gibt es auch ein Motiv.
    Sein Auto wurde am Tatort gesehen, die Tatwaffe ist mit seinen Fingerabdrücken übersät und seine DNA wurde am Opfer gefunden.
    Aber aus unerklärlichen Gründen hat Jan keinerlei Erinnerungen an den Vorabend.
    Dem erfahrenen Mordermittler bleibt nichts anderes übrig, als aus der Untersuchungshaft zu fliehen und abzutauchen, denn er muss auf eigene Faust nach dem wahren Täter suchen.
    Der befreundete Geldeintreiber Chandu, die Forensikerin Zoe und der Computerfreak Max helfen ihm dabei.
    Doch der Mörder hat gerade erst angefangen …
    "Bis alle Schuld beglichen" von Alexander Hartung ist der erste Band aus seiner Jan-Tommen-Thriller-Reihe.
    In diesem Thriller ist Berlin als Schauplatz ausgewählt.
    Die Geschichte hat auf jeden Fall einen spannenden Plot und der Täter kreative und brutale Mordideen, die er geschickt umsetzt und Jan unterjubelt.
    Es ist eine rasante und skurrile Story, wo der Autor manchmal etwas zu dick aufgetragen hat.
    Ein Thriller muss und soll nicht realistisch sein, aber hier wurden einige Handlungen sehr übertrieben und äußerst unglaubwürdig dargestellt (Beispiel: Jan wurde angegriffen und lebensgefährlich an der Milz verletzt, aber zwei Tage später sitzt er gemeinsam mit seinem „Team“ am Tisch und genießt eine feurig-scharfe Mahlzeit). Diesen realitätsfernen Punkte finde ich hier aber nicht schlimm, denn er passt zum Gesamtpaket.
    Außerdem hat mir der eingebaute Humor Tränen in die Augen getrieben.
    Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet, der Autor hat mit seinen „fantastischen vier Ermittlern“ krasse und skurrile Persönlichkeiten erschaffen.
    Jans coole Freunde waren mir sofort sympathisch, jeden Charakter konnte ich sehr gut kennenlernen.
    Jan Tommen liebt seinen Job und fühlt eine tiefe Befriedigung, wenn ein Mörder gefasst wurde. Er ist ein leidenschaftlicher Ermittler, hartnäckig, bis zur Sturheit, mit einem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Vielleicht nicht immer der Hellste, aber dafür hat er ja seine Freunde.
    Die Charaktere von seinem fragwürdigem Team sind der Knaller und machen diesen Thriller so einzigartig.
    Chandu, der schwarzafrikanische ehemalige Türsteher und Geldeintreiber mit kriminellem Hintergrund aus der Berliner Unterwelt ist der Knaller überhaupt. Er steht Jan sofort zur Stelle, wenn es um das Thema Einbruch geht.
    Wenn der große schwarze Mann nicht damit beschäftigt ist, gefälschte Ausweise zu besorgen oder Information aus jemandem heraus zu kloppen, dann kocht er für seine Freunde ausgefallene Mahlzeiten oder Kaffee.
    Zoe ist eine taffe, eigenwillige und ketten rauchende Rechtsmedizinerin, die aus ihrem langweiligen Berufsalltag ausbrechen will.
    Jeder zweite Satz beginnt mit ,,Ich hau dir gleich eine…“ oder anderen Beleidigungen.
    Außerdem hilft sie Jan, an Informationen zu gelangen.
    Zu guter Letzt ist da noch der ungewaschene und pickelige Computerfreak Max, der alle Klischees bestätigt und ein Ass auf seinem Gebiet ist.
    Ich finde jeden Einzelnen einfach genial, zusammen ergänzen sie sich und geben ein hammermäßiges Team ab.
    Die Charaktere sind amüsant und die Dialoge sind äußerst unterhaltsam.
    Der Schreibstil von Alexander Hartung hat mir auch gut gefallen. Der flüssige, spannende und humorvolle Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich den Thriller Ruck zuck gelesen habe.
    Es gab einige gute Wendungen und das Ende hat alle offenen Fragen beantwortet.
    Mich hat dieser spannende und humorvolle Thriller trotz einigen Übertreibungen überzeugt.
    Da ich auf jeden Fall weitere Bände des Autors lesen werde, gibt es für den ersten Band eine klare Leseempfehlung.
    Weiterlesen
  • Rezension zu Bis alle Schuld beglichen

    Buchbeschreibung:
    An einem Sonntagmorgen werden Jan Tommen und seine Freundin Betty von Jans Kollegen der Berliner Mordkommission aus dem Bett geklingelt. Er steht unter dringendem Tatverdacht, die Beweislage ist eindeutig: Sein Auto wurde am Tatort gesehen, die Tatwaffe ist mit seinen Fingerabdrücken übersät und seine DNA wurde am Opfer gefunden. Bei dem Toten handelt es sich um Richter Georg Holoch, der Jan vor Jahren wegen Körperverletzung im Dienst verurteilte. Damit gibt es auch ein Motiv
    Jan hat keinerlei Erinnerung an den Vorabend. Dem erfahrenen Mordermittler bleibt nichts anderes übrig, als aus der Untersuchungshaft zu fliehen und abzutauchen. Er muss auf eigene Faust nach dem wahren Täter suchen. Der befreundete Geldeintreiber Chandu, die Forensikerin Zoe und der spätpubertierende Computer-Freak Max helfen ihm dabei.
    Der Mörder hat gerade erst damit begonnen, seine schrecklichen Pläne in die Tat umzusetzen…
    Eigene Bewertung:
    Der Klappentext versprach einen spannenden Krimi und schon war der Weg auf meinen Tolino geebnet ...
    Jan Tommen hat einen Filmriss. Ihm fehlen 36 Stunden und er wird verdächtigt, einen Mord begangen zu haben. Er hat nur eine Wahl: Nach seiner Festnahme ins Gefängnis gehen oder flüchten und eigene Ermittlungen anstellen, um seine Unschuld beweisen.
    Mit einem Freund aus der Türsteherbranche, einem Computer-Nerd und einer befreundeten Gerichtsmedizinerin macht er sich auf die Suche nach dem Serienmörder. Es entwickelt sich eine sehr spannende Jagd nach dem Täter, die immer wieder mit unerwarteten Wendungen aufwartet.
    Aus meiner Sicht ein spannender, temporeicher Krimi mit einem fesselndem Schreibstil. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Immer wenn ich dachte, der Verdächtige ist gefunden, hat sich diese Spur verflüchtigt. Der Autor schafft es sehr gut, immer wieder falsche Spuren zu legen.Das Ende ist sehr überraschend aber plausibel beschrieben.
    Mir selbst war das bunt zusammengewürfelte Team sofort sympatisch. Die kleinen Sticheleien untereinander waren witzig. Über kleinere Logikfehler bei der Aufklärung sehe ich aufgrund der Spannung gerne hinweg. Ich freue mich auf weitere Fortsetzungen.
    Weiterlesen

Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Bis alle Schuld beglichen

    Inhaltsangabe:
    Jan Tommen, Anfang Dreißig und erfolgreicher Ermittler bei der Mord-Kommission, fällt aus allen Wolken, als plötzlich eines Sonntags Morgens sein Kollege Patrick Stein vor der Tür steht und ihm erklärt. Er wird verdächtigt, den Richter Georg Holoch ermordet zu haben. Schließlich sind seine Finger-Abdrücke am Tatort und das Blut des Opfers an Jan’s Hemd.
    Leider hat Jan kein Alibi für die Zeit, denn er hat einen Filmriß von über 36 Stunden, wo er mit seiner Freundin Betty wild gefeiert hat. Um nicht in Untersuchungshaft gehen zu müssen, bittet er seinen Freund Chandou, ihm aus der misslichen Lage zu befreien, was auch gelingt. Doch damit ist noch immer nicht klar, wer Georg Holoch ermordet hat.
    Zusammen mit Chandou, der Gerichts-Medizinerin Zoe und dem Computer-Freak Max macht sich Jan auf die Suche und ihr Weg führt durch das Rotlicht-Milieu, windige Bau-Geschäfte und zu einem hiesigen Kinderpornoring. Doch bis dahin gibt es weitere Morde, wo ebenfalls Jans Spuren zu finden sind.
    Mein Fazit:
    Dieses Hörbuch war ein weiteres Geschenk für das Audible-Abo, welches ich immer noch teste (aber wohl fortführen werde). Weder vom Autor noch von der Reihe habe ich bislang gehört, so ging ich mit einer geringen Erwartungshaltung ran.
    Für mich war der Sprecher etwas gewöhnungsbedürftig. Eine recht tiefe Stimme hat Martin L. Schäfer und nicht immer hat mir das Vorlesen 100%ig gefallen. Erklären kann ich es nicht wirklich, ist wohl unter der Kategorie „Geschmacksache“ abzuheften.
    Die Geschichte um Jan Tommen war soweit recht spannend. Jan Tommen wird des Mordes an den Richter Georg Holoch verdächtigt. Wegen eines Blackouts kann er sich nicht erinnern, was er an diesem Wochenende, wo es geschah, gemacht hat. Er hat mit seiner Freundin Betty Freitag abend gefeiert und ist Sonntag morgen verkatert aufgewacht, als seine Kollegen vor der Tür stehen, um ihn mitzunehmen. Da er sich durchaus als gesetzestreu sieht, ist er sich sicher, dass er die Tat nicht begangen hat. Doch die gefundenen Spuren sprechen eine andere Sprache.
    Jan kann fliehen und findet bei seinem Freund Chandou Unterschlupf. Chandou, ein ehemaliger Flüchtling aus Ruanda und ein halbwindiger Typ, der zwar in der Unterwelt von Berlin unterwegs ist, aber nicht wirklich straffällig geworden ist, ist ein schwarzer Riese, der auch gern „tatkräftig“ nachhilft, wenn es mal nicht so läuft. Dazu gesellen sich die gelangweilte. Kette rauchende und reiche Gerichtsmedizinerin Zoe und der durchgeknallte Computer-Freak Max.
    Das Quartett kann leider weitere Morde nicht verhindern, doch sie wissen nun definitiv, dass Jan die Morde nicht begangen hat. Und so müssen sie durch einige Gesellschaftsschichten Berlins ermitteln, ehe sie dem wahren Mörder auf die Spur kommen. Die eher unkonventionellen Ermittlungs-Methoden des Teams berühren dabei viele Grenzen des Gesetzes und lange Zeit tappen sie im Dunkeln. Die Auflösung dagegen ist eine große Überraschung – auch für Jan Tommen.
    Nun, der Autor hat sich einiger Klischees bedient. Ich denke, ich habe sie im Grunde schon aufgezählt. Das hat mir schon etwas den Hör-Spaß verdorben. Wirklich neue Dinge erfährt man nicht. Auch die Protagonisten sind für mich noch nicht wirklich greifbar. Nur ein einziges Mal erhielt man einen kleinen Einblick in die privaten Seelen. Für ein ganzes Buch ist es eindeutig zu wenig. Das Ende (nicht die Auflösung der Mord-Serie) fand ich dann auch ein bisschen weit hergeholt, aber gut, das fällt dann in den Bereich der künstlerischen Freiheit.
    Durch die überraschende Auflösung der Mordfälle bin ich jedoch geneigt, die Serie weiter zu lesen bzw. zu hören und vielleicht lernt man dann die Protagonisten doch noch etwas näher kennen. Der erste Teil der Reihe bekommt 4 Sterne.
    Weiterlesen

Ausgaben von Bis alle Schuld beglichen

Taschenbuch

Seitenzahl: 287

E-Book

Seitenzahl: 289

Hörbuch

Laufzeit: 00:07:41h

Besitzer des Buches 67

Update:

Anzeige