Kinder der Freiheit

Buch von Ken Follett

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Kinder der Freiheit

Der Krieg ist zu Ende, doch die Welt ist noch immer in Aufruhr. In Berlin wird eine Mauer errichtet, die Ost und West trennt und Millionen Familien zerstört. Nicht alle finden sich damit ab - trotz der Gefahr für Leib und Leben. Zur gleichen Zeit kämpfen die Schwarzen in Amerika für ihre Bürgerrechte, und die USA und die Sowjetunion stürzen sich in eine Auseinandersetzung, die die Welt an den Rand der Katastrophe führt. Wem kann man noch trauen in dieser Zeit, in der die Welt mehr als einmal am Abgrund steht?
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Serieninfos zu Kinder der Freiheit

Kinder der Freiheit ist der 3. Band der Jahrhundert-Trilogie Reihe. Sie umfasst 3 Teile und startete im Jahr 2010. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2014.

Über Ken Follett

Der britische Autor Ken Follett wurde 1949 als Kenneth Martin Follett in Cardiff geboren und zog im Alter von zehn Jahren mit seiner Familie nach London. Da seine streng religiösen Eltern ihm das Fernsehen und Radiohören verboten, begeisterte er sich schon früh für Bücher. Mehr zu Ken Follett

Bewertungen

Kinder der Freiheit wurde insgesamt 80 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,2 Sternen.

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Meinungen

  • Ein guter Abschluss der Trilogie

    Heidi08

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Kinder der Freiheit

    Ende der 50er Jahre ist Rebecca Hoffmann Lehrerin in Ost-Berlin und am Boden zerstört, als sie herausfindet, dass ihr Ehemann Hans ein Stasi-Spion ist, der sich in ihr Leben geschlichen hat, um ihre politisch nicht im Sinne der Regierung aktiven Familie auszuspähen. Es kommt zur Trennung, und Hans tut alles, um seiner ehemaligen Schwiegerfamilie Steine in den Weg zu legen, worunter vor allem Rebeccas Bruder Walli leidet, dessen großer Traum es ist, Musiker zu werden wie seine Idole aus der erwachenden englischsprachigen Folk- und Rock-Szene, die in der Ostzone nicht gern gesehen ist.
    George Jakes ist der Spross einer Affäre zwischen einem weißen Kongressabgeordneten und einer schwarzen Frau, die den Jungen mit finanzieller Unterstützung des Erzeugers alleine großgezogen hat. George ist fasziniert von Politik und der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung und erhält schließlich die große Chance, für die Kennedy-Regierung zu arbeiten, auch wenn sich das zunächst eher anfühlt, als habe man einen Quoten-Schwarzen gesucht.
    Die russische Journalistin Tanja versucht, dem kommunistischen Regime die Stirn zu bieten, muss jedoch im Untergrund agieren, nachdem sie nur knapp einer Verhaftung entgangen ist, und aufpassen, ihren Bruder, der in Regierungskreisen arbeitet, nicht zu gefährden.
    Das sind nur einige der Protagonisten im dritten und letzten Band von Folletts Trilogie über das ereignisreiche 20. Jahrhundert, Abkömmlinge der russischen, deutschen, britischen und US-amerikanischen Familien, deren Schicksale schon in den Vorgängerbänden exemplarisch für die wichtigsten Entwicklungen in Politik und Gesellschaft standen. Diese breit aufgestellte Besetzung erlebt aus nächster Nähe Meilensteine wie Mauerbau, Kubakrise, die Attentate auf die Kennedys und Martin Luther King, Gorbatschows Aufstieg in der UdSSR und schließlich den Niedergang des Kommunismus.
    Follett bietet spannenden und anschaulichen Geschichtsunterricht, wobei das Ganze natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann, sich hier und da Klischees einschleichen und er sicherlich auch einiges, was sich in den heiligen Hallen des Kreml oder des Weißen Hauses abspielt, schlicht erfindet. Unterhaltsam ist es allemal und regt zum Weiterrecherchieren an.
    Sehr schade ist allerdings, dass die besonders bewegten 60er Jahre sehr viel Raum im Buch einnehmen, während die Geschehnisse zwischen 1970 und dem Mauerfall eher im Zeitraffer durchlaufen und alles, was nach der deutschen Wiedervereinigung kommt, überhaupt nicht mehr stattfindet. Mir hätte es besser gefallen, Follett hätte sich auf die 20 oder 30 Nachkriegsjahre konzentriert und übers letzte Vierteljahrhundert noch mal ein eigenes Buch geschrieben. So bleibt am Ende dann das Gefühl eines gewissen Ungleichgewichts und des schnellen Abspulens all dessen, wofür kein Platz mehr war. Der Schluss mit dem Ausblick auf Obamas Wahl gefiel mir aber trotzdem.
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  • Rezension zu Kinder der Freiheit

    Der Abschluss dieser Trilogie hat mir in diesem Jahr meinen Urlaub versüßt.
    Auf Inhalt und co. muss ich nicht weiter eingehen. Ich habe das Buch aufgeschlagen und wurde, wie bei den ersten beiden Teilen auch, hineingezogen in dieses spannende Stück Geschichte. Der Anfang war super und sehr spannend. Der Mittelteil hatte einige Längen. Der größte Teil drehte sich hier um die Geschichte der Rassentrennung und die Wahlkämpfe der amerikanischen Präsidenten. Auch das war äußerst interessant zu lesen, allerdings kamen im Vergleich hierzu m.E. die Erzählungen aus der Sowjetunion und aus Deutschland nur wenig voran, obwohl gerade dort zu der Zeit auch unglaublich viel passiert ist.
    Und dann war es plötzlich da: das Ende. Auf einmal ging alles ganz schnell, die Mauer fiel und die letzte Seite im Buch war erreicht. Irgendwie ging mir das dann plötzlich ein wenig zu schnell, nachdem wir vorher hunderte Seiten lang so viele Einzelheiten der amerikanischen Geschichte behandelt hatten
    Nichtsdestotrotz vergebe ich - einfach weil ich die komplette Trilogie so toll fand und weil ich auch bei diesem Buch einfach nicht aufhören konnte zu lesen, es war wie eine Sucht. Und weil ich unendlich traurig war, als die letzte Seite gelesen war, weil ich einfach so gerne noch weiterlesen wollte
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  • Rezension zu Kinder der Freiheit

    Es war das erste Follett Buch, dass ich gelesen habe und ich war von Anfang an gefesselt. Ich habe es innerhalb von 1,5 Wochen verschlungen und das, obwohl ich eigentlich eine sehr langsame Leserin bin.
    Die Problematik der Rassentrennung in den USA habe ich so noch nie verfolgt und es war mir so deutlich auch nicht klar. Gerade am Anfang war ich echt fertig von der Grausamkeit. Mit Spannung habe ich verfolgt, welche Dynamik das in den 60er Jahren bekam, zum Teil mit schrecklichen Konsequenzen. Weitere Aspekte der Amerikanischen Geschichte zu dieser Zeit, wurden oben ja schon genannt.
    Daneben die Geschichte des Ostblocks, der Versuch der Menschen, den Sozialismus zu verändern. Manche in der Hoffnung, dass dies auch linientreu geht, andere in der Überzeugung, nur mit Revolution ist dies möglich. Verschiedene Wege und Auswirkungen werden aufgezeigt.
    Hier liegt der Schwerpunkt in den 80ziger Jahren und findet seinen Höhpunkt natürlich 1989. Ich war erstaunt, wie früh die Tschechei, Polen und Ungarn versuchten, sich zu reformieren. Und es war interessant, welche Gründe einen Umsturz möglich machten.
    Die Deutsche Geschichte war dabei jetzt nicht so ausgeprägt, was ich aber nicht schlimm fand.
    Ein weitere Teil, der hier wegen den Sexszenen bemängelt wurde, war die Rock ’n’ Roll und Hippie Geschichte. Gerade in den `68 Jahren war die "freie Liebe" normal. Jeder geht mit jedem ins Bett, es wird gekifft oder andere Drogen genommen. Auch hier werden verschiedene Typen aufgezeigt und was für Folgen der ein oder andere Weg hat.
    Was mich ebenfalls sehr berührt hat, ist der Lauf der Geschichte, der nicht mehr in dem Buch steht.
    Es gibt heute zwar einen farbigen Präsidenten, was in den 60ziger Jahren nicht vorstellebar war, aber der Rassismus ist wieder auf dem Vormarsch.
    Ebenso gibt es in den Ostblockländern nun freie Wahlen, aber ob man deswegen von Demokratie reden kann.... wenn man sich die neue Regierung in Polen anschaut...
    Ungarn hat Ende der 80ziger den Zaun abmontiert und heuer einen neuen aufgebaut. Von Putin will ich gar nicht reden.
    Das einzige was mich an dem Bucgh gestört hat, dass am Ende des Buch einige Szenen vom Anfang wiederholt werden. Also jemand erinnert sich dann, dass das und das am Anfang passiert ist, um dann darauf Bezug zu nehmen. Auch wenn das Buch 1200 Seiten hat, so vergesslich wird man doch schon nicht sein.
    Das Ende dagegen fand ich sehr schön, ebenso auch den Epilog.
    Von mir bekommt das Buch die volle Punktzahl.
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  • Rezension zu Kinder der Freiheit

    Mir hat der dritte Teil nicht ganz so gut gefallen und ist für mich innerhalb der Jahrhunderttrilogie klar der schwächste. Hier hatte ich das Gefühl, Follett verliert sich so ein bisschen im Privatleben seiner Figuren. Da waren doch so einige Szenen und Ereignisse, die es eigentlich gar nicht gebraucht hätte. Auch die hier schon angesprochene sehr große Anteil an Sexszenen ging mir irgendwann nur noch auf die Nerven (hatte Beep eigentlich irgendeine andere Funktion als die des willigen Betthäschen) und trug nicht gerade dazu bei, mir die Personen sympathischer zu machen. Die meisten blieben mir dann auch eher fremd, allen voran auch Dimka und George Jakes. Gerade bei den beiden hatte ich so meine Probleme, ihnen ihren ewigen Kampf immer auf der (selbstverständlich) guten und gerechten Seite der Macht abzukaufen. Da war mir eine Figur wie Jasper schon lieber, der zumindest auch mal so ein ganz kleines bisschen auf der moralisch "falschen" Seite agiert, aber ansonsten dann auch wieder sehr viel richtig macht.
    Dass der Autor nicht jedes bedeutende historische Ereignis im Zeitraum von 1961 - 1989 in seinen Roman miteinfließen lassen kann, versteht sich von sich selbst, jedoch hatte ich eher das Gefühl, dass er einfach zuviel unterbringen wollte und das Buch so unnötig aufgebläht hat. Weniger wäre vielleicht mehr gewesen.
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  • Rezension zu Kinder der Freiheit

    Der dritte und letzte Teil der Jahrhunderttrilogie erzählt die Geschichte vom Mauerbau bis zum Fall der Mauer. Nicht nur in Deutschland, auch in den USA und in Russland tut sich in dieser Zeit Einiges.
    Wieder trifft man Angehörige der schon aus dem Vorgängerband bekannten Familien wieder und erfährt anhand derer Schicksale auch die Weltgeschichte. In den USA versuchen Bürgerrechtsorganisationen die Gleichberechtigung der Schwarzen zu erreichen und die Bürgerrechtler setzen mehr als einmal ihr Leben aufs Spiel. Gleichzeitig bringt die Kubakrise die Welt nahe an eine Katastrophe. In der Sowjetunion hat man mit vielerlei Problemen zu kämpfen und Deutschland wird durch eine Mauer geteilt, die auch viele Familien trennt.
    Dieser dritte Teil der Trilogie hat mich sehr berührt, 1961 war ich schon geboren, ich habe also die komplette Zeit, die der Roman erzählt, selbst erlebt. Dieser Roman ist stellenweise so spannend, das ich ihn oft fast atemlos las – und dass man eigentlich weiß, wie es ausging, ändert nichts daran. Es ist auch schön, Protagonisten aus den Vorgängerbänden wieder zu treffen und zu erleben, wie es mit ihnen und ihren Familien weitergeht. Allerdings hatte ich das Gefühl, als würden bis auf zwei oder drei die Protagonisten in diesem Band weniger gut beleuchtet werden als das noch in den Vorgängern, vor allem im ersten Band der Fall war.
    Wie schon im Vorgänger, musste Follett eine Auswahl der Ereignisse treffen, um innerhalb eines Buches bleiben zu können. So wurde einiges unter den Tisch fallen gelassen, der Vietnamkrieg nur kurz angesprochen, die RAF fand gar nicht in den Roman und Großbritannien spielt nur eine sehr kleine Rolle. Mich würde schon interessieren, wie Follett seine Wahl getroffen hat.
    Neben der Weltgeschichte und der der Familien beschreibt Follett auch popkulturelle Dinge, so wird jemand Hollywoodschauspielerin, andere Popstars (mit allen Höhen und Tiefen). Das ist interessant und macht das Geschehen noch authentischer.
    Was mir negativ aufgefallen ist, sind die häufigen Wiederholungen, manche Erklärungen habe ich mehrfach gelesen – hatte da jemand die Vermutung, Leser können sich so etwas nicht über ein paar hundert Seiten lang merken?
    Insgesamt ist der Roman jedoch sehr gelungen und ein würdiger Abschluss der Trilogie, die gut 1.200 Seiten habe ich innerhalb weniger Tage gelesen. Schade, dass wir uns nun von den Peschkovs, den Williams, den Dewars und den von Ulrichs trennen müssen. Wer sich für das vergangene Jahrhundert und seine spannende(n) Geschichte(n) interessiert, dem ist diese Trilogie sehr zu empfehlen.
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Rezensionen zum Hörbuch

  • Rezension zu Kinder der Freiheit

    Teil einer Serie
    Kinder der Freiheit ist der dritte Teil der Jahrhundert Saga von Ken Follett. Man kann den dritten Teil auch ohne Kenntniss der Vorgänger lesen. Es sind zwar wieder die gleichen Familien wie schon in Sturz der Titanen (Teil 1) und Winter der Welt (Teil 2) vorhanden, aber auch dieses mal steht die nächste Generation im Focus. Dennoch wird derjenige der die Vorgänger kennt sich schneller und einfacher sowohl in der Geschichte als auch in den Vielen Charaktere zurechtfinden.
    Handlung
    Kinder der Freiheit ist grundsätzlich genau so aufgebaut wie die beiden Vorgänger. Nach dem in den ersten beiden Teilen der Weltkrieg 1 und 2 im Fokus standen ist es dieses mal die Zeit des Kalten Krieges. Wie schon in den Vorgängern wird dies aus der Sicht mehrerer Hauptdarsteller in den 4 Staaten Deutschland, England, UdSSR und USA geschildert. In den ersten beiden Teilen war dies immer recht ausgewogen, bei Kinder der Freiheit liegt der Fokus deutlich auf den USA. Auch deckt das Buch zwar Augenscheinlich mit 1961 bis 1990 (bzw. mit Epilog 2008) einen großen Zeitrahmen ab, de facto benötigt man 9 der 12 CD's auf die Jahre 1961 - 1968, also Mauerbau bis Nixon Wahl, danach wird schnell durch die Geschichte gehechelt. Die US-Sicht und der Hauptzeitraum führen dazu das weite Teile der Europäischen Geschichte unter den Tisch fallen. Die zweiteilung Deutschland spielt nur am Anfang eine Rolle. Da wird 1961 ein wenig von Ost nach West geflohen, ab und zu wird erwähnt das Briefe zensiert werden und das wars dann im großen und ganzen auch schon. Die BRD spielt gar keine Rolle und das unrecht in der DDR scheint nur von einem Hauptmann auszugehen und klingt fast wie ein Einzelfall.
    Es fiel mir auch auf, das der Fokus dieses mal nicht nur auf Krieg/Spionage/sonstige Weltereignisse steht, sondern es dieses mal z.B. auch eine komplett fiktive Musikgruppe gibt in der 2 der Figuren zu Rockstars werden. Einerseits fängt das ein wenig den Zeitgeist der Nicht-Kriegs-Generation auf, andererseits will das so gar nicht in die Serie passen - Zumindest nicht in der Ausführlichkeit in der Follett es (im Hörbuch?) beschreibt. Die Schilderung dieser Geschichte nimmt soviel Raum ein wie Vietnam Krieg, Prager Frühling, Watergate und die deutsche Geschichte incl. Mauerbau und Mauerfall zusammen. Dafür werden viele andere Themen (Mondlandung, Tschernobil, Woodstock) nicht erwähnt.
    Die Figuren bleiben wieder eher blass. In den Vorgängern störte mich das nicht so sehr, da die Darsteller fast ausschließlich dafür genutzt wurden um in historichen Ereignissen aufzutauchen. Hier gibt es dann doch einen größeren Teil fiktive Handlung (Schauspiel/Fernseh/Musikkarieren) so das die mangelnde Identifikation mit Charakteren dann doch auffällt. Es gibt zudem keinen Darsteller aus unteren Gesellschaftschichten. Bergarbeiter wie in Teil 1 oder selbst Schwarze denen es wirklich schlecht geht sucht man vergeblich. Überhaupt ist lediglich die Deutsche Familie aus der Mittelschicht, an sonsten bewegt sich mittlerweile die ganze Handlung auf höheren Gesellschaftschichten. Neben diesen fiktiven Charakteren gibt es auch wieder reale Charaktere. Und hier fällt recht schnell die erste größere Änderung auf. Hatten in Teil 1 und 2 Historische Charaktere wie Hitler, Churchill, Wilson etc. einige kurzauftritte so sind diese jetzt feste Bestandteile der Handlung. Sowohl Kennedy als auch Chruschtschow spielen im ersten drittel des Hörbuches eine Hauptrolle.
    Das Hörbuch:
    Was die qualität des Hörbuchs angeht kann ich mich (Gott sei dank) nur wiederholen: Der Sprecher ist wieder Johannes Steck der auch hier gekonnt und souverain die 12 CD's vortägt. Das Hörbuch ist wieder gekürzt. Es handelt sich um eine gekürzte Lesung. Auf 1216 Seiten wurden fallen ca. 15 Stunden Laufzeit, also werden in einer Stunde ca 82 Seiten vorgetragen. Im direkten Vergleich mit den Vorgängern sind die Kürzungen damit etwas stärker (Teil 1: 67 Seiten/Stunde, Teil 2 70 Seiten pro Stunde). Aufgrund der Episodenhaften Handlung wird das Hörvergnügen aber nicht beeinträchtigt.
    Bei Audible gibt es auch eine ungekörzte Version mit 42 Stunden Laufzeit und einem anderen Sprecher.
    Fazit:
    So richtig überzeugen konnte mich Kinder der Freiheit nicht. Rockstars, Politfunktionäre, Abgeordnete, ja sogar der Präsident ist Teil der Handlung. Darüber hinaus scheint Follett aber die "normalen" Menschen vergessen zu haben. Rassendiskriminierung in den USA ist ein Thema das sich quasi durch das ganze Buch zieht. Allerdings fast immer nur aus der Vogelperspektive. Einen echten Südstaatenbewohner im Alltag gibt es genau so wenig wie Arbeiterfamilien. Da ist es dann sogar eher Kontraproduktiv das es dieses mal weniger (aber immer noch viel) Geschichtsstunde und dafür mehr Fiktion ist. Somit enttäuscht Kinder der Freiheit mich zwar gemessen an den Erwartungen, ist aber trotzdem noch ein gutes Buch das die Serie auch würdig abschließt. Es hat auch einige "große" Momente. Beispielsweise die Schilderung der Kuba Kriese (was auch am persönlichen Interesse liegen kann) oder der Tod von JFK bei dem quasi bei allen teilnehmenden Personen die Nachricht nach und nach ankommt und Reaktionen hervorruft. Wenn man die Vorgänger mochte und sich damit anfreunden kann das das Buch in erster Linie die US Sicht auf die 60er Jahre abhandelt und andere Themen (nur) streift wird man auch mit Kinder der Freiheit zufrieden sein. --> Schlechter als die Vorgänger, aber trotzdem noch gut
    Originaltitel: Edge of Eternity
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Ausgaben von Kinder der Freiheit

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 1216

Taschenbuch

Seitenzahl: 1216

E-Book

Seitenzahl: 1217

Hörbuch

Laufzeit: 00:14:49h

Kinder der Freiheit in anderen Sprachen

  • Deutsch: Kinder der Freiheit (Details)
  • Englisch: Edge of Eternity (Details)
  • Polnisch: Krawedz wiecznosci (Details)

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