Das letzte Ufer

Buch von Nevil Shute

Anzeige

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Das letzte Ufer

Ein nuklearer Blitzkrieg zwischen den Supermächten hat die nördliche Hemisphäre vernichtet. Die radioaktiv verseuchten Wolken treiben langsam auf den einzigen noch unversehrten Erdteil, Australien, zu. Viele Menschen verbringen ihre letzten Monate in Saus und Braus. Einige gehen endlich in sich. Und andere bestellen ihre Felder, kaufen Geschenke und planen immer weiter, als ob das Ende der Zukunft nicht schon absehbar wäre. Vor diesem Hintergrund kommt es zwischen dem jungen Kommandanten des amerikanischen U-Boots Scorpion und der lebenshungrigen und trunksüchtig geworde-nen Moira Davidson zu einer ergreifenden Liebesgeschichte... DAS LETZTE UFER von Nevil Shute (1957 erstmals veröffent-licht) ist eine aufrüttelnde Vision von den letzten Tagen der Menschheit und ein mitreißendes literarisches Meisterwerk. Im Jahr 1959 verfilmte Stanley Kramer den Roman mit Gregory Peck als Lionel Towers, Ava Gardner als Moira Davidson, Fred Astaire als Julian Osborne und Anthony Perkins als Peter Holmes. Der Apex-Verlag veröffentlicht DAS LETZTE UFER in seiner Reihe APEX SF-KLASSIKER als durchgesehene Neuausgabe.
Weiterlesen

Bewertungen

Das letzte Ufer wurde insgesamt 8 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 3,7 Sternen.

(1)
(5)
(1)
(1)
(0)

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Das letzte Ufer

    Den Film werde ich mir demnächst anschauen und bin schon sehr gespannt, aber das Buch hat mich auch sehr beeindruckt.
    Nach einem verheerenden Atomkrieg ist in der nördlichen Hälfte des Globus sämtliches menschliche Leben ausgelöscht. Machtzentrum der Welt ist nun Australien, wo man sich mit der neuen Lage einigermaßen arrangiert hat. Da alle Erdölquellen im unbewohnbar gewordenen Gebiet liegen, greift man auf elektrische Bahnen, Pferdewagen und Fahrräder zurück und versucht, nicht zu häufig daran zu denken, dass der radioaktive Fallout unaufhaltsam nach Süden zieht und früher oder später auch die südliche Hemisphäre entvölkern wird.
    Der amerikanische U-Boot-Kapitän Dwight Towers hat den Krieg überlebt, weil er zu der Zeit im Südpazifik unterwegs war, und ist nun der ranghöchste Überlebende der US Navy. Er erhält den Auftrag, gemeinsam mit einigen Seeleuten der australischen Marine eine Erkundungsfahrt im Pazifik zu unternehmen und zu klären, was hinter den Funksignalen steckt, die immer noch sporadisch aus Seattle empfangen werden, wo eigentlich niemand mehr am Leben sein kann.
    Neu in Towers' Mannschaft ist der frisch beförderte Lieutenant-Commander Peter Holmes, ein junger Australier, der mit Frau und Kind in einer kleinen Stadt am Meer lebt und seit Monaten auf seinen ersten Einsatz wartet. Als er auf Towers' Boot berufen wird, ist er einerseits froh, endlich arbeiten zu dürfen, andererseits fürchtet er, dass seine Frau mit der psychischen Belastung nicht zurechtkommen wird, wenn er monatelang unterwegs ist.
    Dystopien lese ich eigentlich nicht besonders gerne. Zum einen, weil sie deprimierend sind, zum anderen, weil sie sehr häufig in reißerische Hollywood-Dramatik verfallen.
    Bei Shute hatte ich da keine Bedenken - zu Recht. Er schildert dieses beklemmende Untergangsszenario in einem ruhigen Tonfall; fast sachlich beschreibt er, wie in einer Stadt nach der anderen Funkstille eintritt, als die tödliche Wolke über sie hinwegzieht, wie man sich für das Ende zu wappnen versucht und gleichzeitig bemüht ist, allem einen Anstrich von Normalität zu geben, irgendetwas zu tun, um nicht ins Grübeln zu verfallen. Man schmiedet Pläne für eine Zukunft, von der man weiß, dass man sie nicht haben wird, arbeitet, feiert und sich ständig fragt, wie viel Zeit tatsächlich noch bleibt.
    Das Buch zeigt sehr eindrucksvoll, wie unterschiedlich die Menschen mit dieser Extremsituation umgehen, sich Illusionen hingeben, obwohl sie genau wissen, dass es Illusionen sind, weil die Wahrheit einfach zu schrecklich ist, um sie zu begreifen, und zu unvorstellbar der Gedanke, dass das Leben für alle in wenigen Monaten, Wochen oder gar Tagen zu Ende ist.
    Fröhliche Lektüre ist das wirklich nicht, aber trotzdem hat mir diese 1957 entstandende Mahnung gegen einen Atomkrieg - der gerade in dieser Zeit ja eine durchaus reale Bedrohung war - sehr gut gefallen, weil hier nicht hektische Weltenretterbetriebsamkeit und überzogenes Drama im Vordergrund stehen, sondern das Menschliche, dargestellt auf eine stille, melancholische Art, die mich sehr angesprochen hat.
    Weiterlesen
  • Rezension zu Das letzte Ufer

    Klappentext:
    Nuclear war has destroyed all life in the northern countries of the world. Now the deadly radiation is travelling south. In Australia, where people are still alive, Peter and Mary Holmes are trying to live their lives as normally as possible as the radiation comes closer and closer. What can they do? Is this the end of life on earth?
    Meine Meinung:
    In diesem Buch geht es um die Nachwirkungen eines großen Atomkriegs. Die Radioaktivität breitet sich immer weiter aus und steuert unaufhaltsam auf Australien zu, wo die Handlung überwiegend stattfindet.
    Es ist das zweite Buch, das ich auf Englisch gelesen habe. Doch hätte ich es nicht im Rahmen meiner Weiterbildung lesen müssen, hätte mich allein schon das Cover davon abgehalten, dieses Buch auch nur in die Hand zu nehmen oder näher zu betrachten. Ich mag solche Endzeitszenarios einfach nichr. So etwas ist für mich gruseliger als jedes Horrorbuch und jeder noch so blutige Thriller.
    Vom Schreibstil her war es jedoch super und das Englisch dadurch leicht zu verstehen. aus dem Grund bekommt dieses Buch von mir auch:
    Weiterlesen

Ausgaben von Das letzte Ufer

Taschenbuch

Seitenzahl: 404

E-Book

Seitenzahl: 406

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 388

Das letzte Ufer in anderen Sprachen

Ähnliche Bücher wie Das letzte Ufer

Besitzer des Buches 13

Update:

Anzeige