Karambolage

Buch von Arnold Odermatt , Urs Odermatt

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Karambolage

    Über vierzig Jahre lang war Arnold Odermatt ab Ende der vierziger Jahre des 20.Jahrhnderts als Polizist auf den Straßen des Schweizer Kantons Nidwalden unterwegs, unter anderem, um Unfälle aufzunehmen, Unfallopfer und – beteiligte zu befragen und die entsprechenden Protokolle zu schreiben.
    Was er als leidenschaftlicher Hobbyfotograf zusätzlich tat, wenn all die offiziellen Aufgaben erledigt waren: er fotografierte die verunfallten Fahrzeuge, dokumentierte die „Karambolagen“ mit seiner Kamera.
    Man bekommt über die Zeit nicht nur einen lebendigen Eindruck der sich verändernden Fahrzeuge (zu Beginn sieht man noch viele Vorkriegsmodelle), sondern Odermatts Bilder sind regelrechte Skulpturen. Gebilde, die Zeugnis geben von nicht erreichten Zielen und dem plötzlichen Ende so mancher Hoffnung. Sie zeigen, wie schnell das Unvorhergesehene in der Form einer Karambolage den wohlgeordneten ländlichen Alltag im Kanton Nidwalden verändern konnte.
    Sein Sohn, der Regisseur Urs Odermatt, der seinen Vater, wie er im Vorwort schreibt, oft bei diesen fotografischen Unternehmungen begleitete, entdeckte bei den Recherchen zu seinem Spielfilm „Wachtmeister Zumbühl“ 1992 das Photoarchiv seines Vaters und stellte die Arbeiten zu den Werkgruppen Karambolage, Im Dienst, In Zivil und Nach Feierabend zusammen.
    Heute ist der ehemalige Dorfpolizist ein vieldiskutierter Fotograf. Die hier in diesem großzügig edierten Buch gezeigten Bilder erzählen davon, warum das so ist.
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Ausgaben von Karambolage

Hardcover

Seitenzahl: 408

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