Fahrenheit 451

Buch von Ray Bradbury, Sabine Hasenbach

Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Fahrenheit 451

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Über Ray Bradbury

Der Autor von "Fahrenheit 451" wurde 1920 in Illinois geboren und lebte ab 1934 mit seiner Familie in Los Angeles. Schon während seiner Schulzeit fiel Ray Bradbury durch sein Schreibtalent auf. Mehr zu Ray Bradbury

Bewertungen

Fahrenheit 451 wurde insgesamt 108 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,1 Sternen.

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Meinungen

  • Ich hatte von diesem Klassiker mehr erwartet

    towonder

  • Konstruierte Geschichte, schablonige Charaktere, fader Schreibstil, Einmal lesen, weglegen, vergessen!

    Aladin1k1

Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Fahrenheit 451

    In seinem Roman Fahrenheit 451 thematisiert Ray Bradbury die Bücherverbennung und die damit einhergehende allgemeine Kritiklosigkeit. Die Menschen vergnügen sich nur noch, denken nicht mehr nach, reden aneinander vorbei und vereinsamen. Ausgefeilte Vergnügungselektronik soll sie bei Laune halten und ihnen eine künstliche Maske des Glücks auf ihre Gesichter zaubern. Ganz im Sinne der waltenden Regierung, die in diesem Zustand sogar ausgewachsene Kriege führen kann ohne dass sich die Bevölkerung dafür interessiert.
    Guy Montag ist Feuerwehrmann und liebt seinen Job. Er verbrennt Bücher, da sie einen schlechten Einfluss auf die Menschen haben. Sie bringen die Menschen dazu über die Welt nachzudenken, schlimmer noch: Sie sähen Zwietracht, da sie die Menschen eitel werden lassen und die Ungleichheit fördern. Die Regierung bestraft Bücherbesitzer mit der Verbrennung sämtlichen Eigentums und dem sogar dem Tod. Eines Tages trifft Montag eine junge Frau namens Clarrisse McClellan, die sein bis dahin vorhandenes Glück mit Nachdenken und Hinterfragen hinwegfegt. Er beginnt sich Gedanken über die Welt zu machen und sammelt sogar geheim Bücher. Der Autor läßt ihn an einer Stelle zu seiner Frau Mildred sagen: "Dich schonen! Das sagst du so, aber wie kann ich mich selber schonen? Was wir brauchen, ist von Zeit zu Zeit richtig verstört zu werden."
    Der Erzählstil vollzieht sich teilweise dialogisch zwischen den Charakteren, teilweise aus der Sicht einer fiktiven allwissenden Person, welche alle Gedanken der handelnden Personen von Innen nach Aussen kehrt. Der Sprachstil ist überwiegend geradlinig und eingängig. Wie eingangs erwähnt konkurrieren in dem Roman zwei Ansichten darüber, wie Menschen leben sollten: Unwissend, dumm, aber glücklich oder informiert und kritisch gegenüber den Dingen, die um sie herum passieren. Die Diskussion darüber, was richtig ist, läßt Bradbury überwiegend durch seine Hauptpersonen, den Feuerwehmann Montag und seinen Feuerwehrhauptmann Beatty geschehen. Montag nimmt dabei die Rolle eines gerade aus der Kritiklosigkeit und Unmündigkeit erwachten und damit geistig noch Unbeholfenen ein. Hauptmann Beatty, das zeigen seine Äußerungen, ist ein äußert belesener Mann, der jedoch trotz seiner Bildung zu dem Schluss kommt, dass zu viel Wissen und Bildung die Menschen verdirbt und unglücklich macht.
    Genau hier liegt ein meinen Augen einer der Schwachpunkte in diesem Buch. Die Charaktere wirken künstlich und unwirklich, alleine dazu da, um die Ansichten des Autors in einem fiktiven Dialog zu entwickeln. Feherwehrhauptmann Beatty, von dem man eigentlich erwartet ein Mann fürs Grobe zu sein, redet wie ein mit allen Wassern gewaschener Gelehrter daher, der seinen Dienst in die Verblödung der Menscheit gestellt hat und Montag geschickt wieder auf den "Pfad der Tugend" zurückholen möchte:
    "Du musst begreifen, bei der Ausdehnung unserer Zivilisation kann keinerlei Beunruhigung der Minderheiten geduldet werden. Sag selber, was wollen wir am allermeisten? Die Mesnchen wollen doch glücklich sein, nicht? Hast Du je etwas anderes gehört? Ich will glücklich sein, sagt ein jeder. Und ist er es etwa nicht? Sorgen wir nicht ständig für Untherhaltung und Betrieb? Dazu sind wir doch da, nicht? Zum Vergnügen, für den Nervenkitzel? Und du wirst zugeben, dass daran in unserer Kultur kein Mangel herrscht."
    Später als Beatty Montag im Verdacht hat, Bücher gelesen zu haben, versucht er ihn mit folgenden Worten aufs Glatteis zu führen:
    "Nun, die Krise ist überwunden und alles wieder in bester Ordnung; das verlorene Schaf ist zurück. Wir alle sind mal auf Abwege geraten. Die Wahrheit bleibt die Wahrheit, bis ans Ende der Welt, haben wir behauptet. Nie ist derjenige allein, der mit erhabenen Gedanken umgeht, haben wir uns eingeredet. 'Oh süße Speise, Erkenntnis, süß verkündet', wie Sir Philip Sidney sagte. Doch andererseits: 'Wie Laub sind Wörter; wo's besonders dicht, es meist an Früchten oder Sinn gebricht.' Alexander Pope. Was hälst Du von diesem Spruch?"
    Das Gespräch gipfelt in der Erwähnung eines Traums, den Beatty hatte:
    "Übrigens, ich hatte da vor einer Stunde einen Traum. Ich hatte mich hingelegt, und in diesem Traum kam es zwischen uns zu einer erregten Auseinandersetzung über Bücher. Wutentbrannt hast du mir alle möglichen Zitate an den Kopf geworfen, während ich Dir gelassen Rede und Antwort stand. Macht, sagte ich. Und du, mit einem wort Dr. Johnsons: 'Wissen ist der Gewalt mehr als gewachsen.' Worauf ich entgegente: Dr. Johnson hat aber auch gesagt: 'Wer eine Gewissheit um einer Ungewissheit willen im Stich läßt, handelt nicht klug.' Bleib bei der Feuerwehr Montag. Alles andere führt in den Abgrund."
    In dem Buch werden Gedanken und die Diskussion über den Sinn von Büchern bis zum Schluss auch über andere noch hinukommende Charaktere weiterentwickelt. Das dazu im Buch geplegte Schema von überwiegend monologischer Rede gelehrter Leute wirkte auf mich ermüdend. Ich hatte das Gefühl einer Diskussion von Hochschulprofessoren beim Nachmittagskaffee beizuwohnen. Die Angst des Autors, die Menschen könnten in Gleichgültigkeit versinken und ihr kollektives Gedächtnis verlieren (Bücher) ist meiner Meinung nach angesichts der weltweiten Vernetzung und der sofortigen Verfügbarkeit von Wissen auch nicht mehr zeitgemäß. Gleichwohl erreicht der Autor seine Intention und bringt seine Gedanken zu dem Thema zum Ende des Buches zu einem schlüssigen, jedoch banalen Abschluss.
    Fazit: Einmal lesen, weglegen, vergessen!
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  • Rezension zu Fahrenheit 451

    Science Fiction ist absolut nicht mein Genre. Das ist ein Grund, warum dieses Buch sehr lange auf meinem SUB vegetierte. Manch positive Buchbesprechungen, auch hier im Büchertreff, machten mich nun doch auf das Buch aufmerksam und ich bereue es nicht. Anfangs fiel es mir schwer, die Science-Fiction-Elemente als „gegeben“ hinzunehmen, nicht zu hinterfragen. Da tun sich geübte SF-Leser wahrscheinlich leichter. Doch wenn man sich u.a. an automatisierte Spürhunde und menschenjagende Maschinen gewöhnt hat, kann man sich richtig auf das Buch einlassen.
    Bemerkenswert finde ich die Tatsache, dass dieses Buch im Jahr 1953 erstmals erschienen ist. Es drängt sich natürlich die Frage auf, inwieweit sich diese Utopie bereits bewahrheitet hat, und die Antwort ist eigentlich eine beängstigende. Das Fernsehen hat in der Tat die Bücher verdrängt (zum Glück nicht ganz), leinwandgroße Fernsehwände in den Wohnzimmern mit 24-Stunden-Berieselung sind auch keine Utopie mehr. Erwähnenswert sei vielleicht auch, dass diese Form des "totalitären Staates" nicht nach "Big-Brother-Manier" entstanden ist, sondern sich in der Gesellschaft entwickelt hat, aus Bequemlichkeit, aus Langeweile, aus Faulheit.
    Ansonsten kann ich mich dem Kommentar von Musikzimmer vollinhaltlich anschließen:
    […]
    Ich hätte mir allerdings auch eine etwas "längere" Fassung gewünscht, das Buch ist sehr kurz und prägnant gehalten, vieles lässt sich nur im Hintergrund erahnen. Trotzdem sehr, sehr lesenwert!!
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  • Rezension zu Fahrenheit 451

    Original: Englisch
    In « Fahrenheit 451 » löscht die Feuerwehr keine Feuer, sondern zündet sie an, um Bücher zu verbrennen. In dieser anschaulich dargestellten Gesellschaft der Zukunft gilt Zufriedenheit als das höchste aller Ziele. Triviale Informationen sind gut, Wissen und Ideen schlecht. Die Menschen sollen sich nicht mit heiklen Dingen wie Philosophie, Poesie und Literatur beschäftigen. Davon werden sie nur melancholisch. (aus der Amazon Produktbeschreibung)
    Guy Montag ist ein bücherverbrennender Feuerwehrmann, der gerade eine Überzeugungskrise durchmacht. Seine Frau verbringt den ganzen Tag mit ihrer Fernseh-"Familie" und drängt Montag, härter zu arbeiten, damit sie sich eine vierte Fernsehwand leisten können. Ihr langweiliges, unerfülltes Leben steht im scharfen Kontrast zum Leben ihrer Nachbarin Clarisse -- einer jungen Frau, die von den Ideen in Büchern fasziniert ist und sich weit mehr für das interessiert, was in der Welt um sie herum vorgeht, als für das belanglose Geschwätz im Fernsehen. Als Clarisse auf mysteriöse Weise verschwindet, verursacht das eineVeränderung in Montag: Er beginnt, bei sich zu Hause Bücher zu verstecken. Als ihn seine Frau denunziert, muß er die Bücher im geheimen Versteck verbrennen. Es gelingt ihm zu fliehen und sich einer Verhaftung zu entziehen. Montag schließt sich zu guter Letzt einer Gruppe geächteter Gelehrter an, die die Inhalte von Büchern auswendig im Kopf behalten und auf eine Zeit warten, in der die Gesellschaft wieder auf die Weisheit der Literatur angewiesen sein wird. Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
    Zur Bekanntheit trug 1966 die Verfilmung von François Truffaut bei mit Oskar Werner als Montag und Julie Christie als Clarisse. E. H.
    Vor Jahren hatte ich den bekannten Film gesehen und ich denke fast, dass dieses Buch zu Recht in einen Muss-Kanon gehoert. Hat vielleicht auch jeder von diesem Buch gehoert und assoziiert es vor allem mit der Zensur, so sind eventuell manche Feinheiten allein dem Lesen ueberlassen: Z.B. dass es nicht einfach nur um Lesen oder Nicht-Lesen geht, sondern darum, dass die heimliche Hoffnungstraegerin Clarisse einfach im Lesen, Riechen, Hoeren, Schmecken, Fuehlen ihre Sinne und ihr Denken oeffnet fuer die Anregungen von aussen, dass sie einfach lebt und in vollen Zuegen, waehrend z.B. Mildred, die Frau von Montag und ihre Freundinnen in ihrer Langeweile und Oberflaechlichkeit am Leben vorbeigehen. Andere Feinheit waere, dass die Zensur nicht zunaechst von einem allmaechtigen Big Brother duchgesetzt wurde, sondern quasi die eigene Entscheidung immer unmuendiger werdender Buerger war. Was Menschn aendert und zum Wesentlichen bringt, sind jene, die uns eine andere Moeglichkeit des Lebens vorleben, wie Clarisse. Dies ist sicherlich richtig gesehen und auch ein grosser Hoffnungsschimmer in der Dunkelheit. Und doch – das waere meine einzige Anfrage an dieses Buch – wuerde man gerne beser verstehen, wie die Umkehr sich in einer Dauer, einem Prozess vollzieht, und nicht ganz schnell in einer relativ kurzen Zeitspanne.
    Es gab hier im Forum im Jahr 2004 eine Leserunde zu diesem Buch, wohl aber keine Rezi.
    Man koennte das Buch natuerlich auch ohne Weiteres in anderen Kategorien einordnen (Klassiker...)
    Eine der zahlreichen englischsprachigen Ausgaben:
    Paperback: 192 pages
    Publisher: Ballantine Books Inc.; 1st Trade Ed edition (Aug 1996)
    Language English
    ISBN-10: 0345410017
    ISBN-13: 978-0345410016
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Ausgaben von Fahrenheit 451

Taschenbuch

Seitenzahl: 120

Hardcover

Seitenzahl: 272

E-Book

Seitenzahl: 199

Hörbuch

Laufzeit: 00:05:51h

Fahrenheit 451 in anderen Sprachen

  • Deutsch: Fahrenheit 451 (Details)
  • Englisch: Fahrenheit 451 (Details)
  • Französisch: Fahrenheit 451 (Details)
  • Spanisch: Fahrenheit 451 (Details)

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