Das Erbe der weißen Rose

Buch von Philippa Gregory

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Zusammenfassung

Inhaltsangabe zu Das Erbe der weißen Rose

Weiße Rose, rote Rose – ein Kampf zwischen Liebe und Vernunft Henry Tudor hat sich nach der siegreichen Schlacht von Bosworth 1485 zum König krönen lassen. Doch der neugewonnene Frieden ist fragil: Um die verfeindeten Häuser York und Lancaster miteinander zu vereinen, heiratet er Elizabeth von York. Die Loyalität der Königin wird auf eine harte Probe gestellt, als ein junger Mann auftaucht und Anspruch auf den Thron erhebt. Elizabeth muss sich entscheiden, wem ihre Treue gilt: ihrem Gemahl, den sie langsam zu lieben lernt, oder dem Mann, der behauptet, ihr Bruder zu sein.
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Serieninfos zu Das Erbe der weißen Rose

Das Erbe der weißen Rose ist der 4. Band der Plantagenet und Tudor Reihe. Sie umfasst 16 Teile und startete im Jahr 2001. Der letzte bzw. neueste Teil der Serie stammt aus dem Jahr 2017.

Über Philippa Gregory

Philippa Gregory wurde 1954 in Nairobi geboren, zog jedoch schon als Zweijährige mit ihren Eltern nach England. Nach ihrem Schulabschluss absolvierte sie eine journalistische Ausbildung und arbeitete anschließend als Reporterin bei den "Portsmouth News". Mehr zu Philippa Gregory

Bewertungen

Das Erbe der weißen Rose wurde insgesamt 9 mal bewertet. Die durchschnittliche Bewertung liegt bei 4,3 Sternen.

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Rezensionen zum Buch

  • Rezension zu Das Erbe der weißen Rose

    Ein historischer Roman über das Leben von Elizabeth von York, Gemahlin von Henry VII, Mutter von Henry VIII.
    Elizabeth muss nach der verlorenen Schlacht von Bosworth den siegreichen Henry VII heiraten. Damit soll Friede geschlossen werden zwischen den verfeindeten Familien York und Tudor, denn die Tudors werden von der Familie York als Emporkömmlinge angesehen. Aber Henry VII ist unbeliebt und sein Thron ist unsicher. Er muss noch einige Kriege führen um seine Herrschaft zu festigen. Um nicht in den Zwiespalt zu geraten, ob sie Henry unterstützen soll oder ihre Familie, die den Thron zurück haben will, muss sie ihre eigene politische Meinung sorgfältig verbergen. Sie musste ständig Streit schlichten, ihren misstrauischen Gatten beruhigen und natürlich Söhne gebären. Eine böse Schwiegermutter machte ihr das Leben schwer. Ihre politische Meinung verbirgt sie, damit niemand ihr Böses unterstellen kann. Denn die Spitzel sind überall.
    So richtig hat mich das Buch nicht überzeugt. Es war recht schwierig, ohne historisches Fachwissen die genauen Abläufe zu verstehen und nachvollziehen zu können. Ich habe erst im Nachhinein bemerkt, dass es der 5. Teil einer Reihe über die Rosenkriege ist. Ich werde die anderen Teile auch lesen, aber vielleicht nicht sofort.
    Ich vergebe
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  • Rezension zu Das Erbe der weißen Rose

    Kurzbeschreibung (amazon)
    The haunting story of the mother of the Tudors, Elizabeth of York, wife to Henry VII. Beautiful eldest daughter of Edward IV and Elizabeth Woodville - the White Queen - the young princess Elizabeth faces a conflict of loyalties between the red rose and the white. Forced into marriage with Henry VII, she must reconcile her slowly growing love for him with her loyalty to the House of York, and choose between her mother's rebellion and her husband's tyranny. Then she has to meet the Pretender, whose claim denies the House of Tudor itself.
    Autorin (amazon)
    Philippa Gregory was an established historian and writer when she discovered her interest in the Tudor period and wrote the internationally bestselling novel The Other Boleyn Girl. Now she is looking at the family that preceded the Tudors: the magnificent Plantaganets, a family of complex rivalries, loves, and hatreds. Her other great interest is the charity that she founded nearly twenty years ago: Gardens for The Gambia. She has raised funds and paid for 140 wells for the primary schools of this poor African country. A former student of Sussex university, and a PhD and Alumna of the Year 2009 of Edinburgh University, her love for history and commitment to historical accuracy are the hallmarks of her writing. She lives with her family on a small farm in Yorkshire. She welcomes visitors to her site www.PhilippaGregory.com
    Allgemeines
    Englische Originalausgabe, HC 544 Seiten erschienen am 1.August 2013 bei Simon & Schuster
    Band 5 der Reihe "Cousins´ War"
    Ich-Erzählung der Hauptfigur Elizabeth of York
    Ergänzung: Familienstammbäume der Lancasters, Yorks und Tudors, Karte von London 1485, Autorennachwort, ausführliche Bibliographie
    Inhalt
    Inhaltlich und chronologisch knüpft der fünfte Band an den Vorgänger "The Kingsmaker´s Daughter" an. Herbst 1485: Richard III ist auf dem Schlachtfeld gefallen und Henry Tudor sitzt als König Henry VII auf dem Thron. Er heiratet Elizabeth, die Tochter von Edward IV aus dem Hause York, um die Anhänger der Yorks zu besänftigen. Dennoch ist sein Thron alles andere als stabil, denn die Yorkisten betrachten ihn als Usurpator und wollen einen rechtmäßigen Erben als König sehen. Da wäre zum Beispiel Edward of Warwick, der Sohn von König Edwards wegen Hochverrats hingerichtetem Bruder George, Duke of Clarence. Diesen inhaftiert Henry bereits im Kindesalter im Tower, doch damit ist nur die geringste Bedrohung aufgeräumt. Das Gerücht, dass der jüngere Sohn Edwards IV, Richard Duke of York, nicht im Tower ermordet wurde, sondern vielmehr entkommen sei, hält sich hartnäckig. Der erste Prätendent, Lambert Simnel, kann relativ schnell "entschärft" werden, wesentlich gefährlicher ist dagegen ein junger Mann mit höfischen Manieren und großer Ähnlichkeit zu Edward IV, der sich immer wieder dem Zugriff Henrys und seiner Armeen entzieht und mit Charme und Leichtigkeit zahllose Anhänger um sich schart. Henry verbringt die erste Hälfte seiner Regierungszeit damit, sich vor diesem Mann, den er "Perkin Warbeck" nennt, zu fürchten. Sein Leben und das seiner intriganten Mutter Margaret Beaufort ist ein einziger nervenzehrender Kampf darum, den unrechtmäßig(?) erworbenen Thron zu halten. Seiner Ehefrau Elizabeth und deren zahlreicher Verwandtschaft kann er nicht trauen...
    Persönliche Beurteilung
    Der Roman umfasst die Jahre 1485 bis 1499, in denen Henry VII hauptsächlich mit der Sicherung seines Thronanspruchs und der Ausschaltung von Konkurrenten beschäftigt ist. Da seine Frau Elizabeth of York, die ihn aus Staatsräson heiraten musste, die Ich-Erzählerin ist, werden Henry und seine Mutter, die als seine wichtigste Beraterin und Bezugsperson ständig um ihn ist, in einem sehr kritischen Licht gesehen. Elizabeth sitzt quasi zwischen zwei Stühlen: sie möchte durch ihre Ehe Frieden ins Land bringen und eine loyale Ehefrau sein, allerdings macht ihr Mann durch sein ständiges Misstrauen ihre guten Absichten oft zunichte, sodass die Beziehung der Eheleute von Höhen und -häufiger- Tiefen geprägt ist. Andererseits versucht sie sich immer wieder für ihre Verwandtschaft, vor allem für ihren unschuldig inhaftierten Neffen Edward of Warwick, einzusetzen.
    Die Kapitel sind jeweils mit Orts- und Zeitangabe überschrieben, sodass der Leser sich schnell zurechtfindet. Die historischen Fakten sind gut recherchiert und werden dort, wo es keine Gewissheit gibt, plausibel präsentiert: so könnte es gewesen sein. Glücklicherweise spielt das Element des Übersinnlichen (Melusine, die Nixen-Stammmutter der Familie Rivers) hier keine große Rolle, was für den faktenbezogenen Leser sehr angenehm ist. Die Charakterisierung der Figuren erscheint mir ausgewogen, Henry wird zwar sehr kritisch gesehen, doch gewisse gute Eigenschaften werden ihm nicht abgesprochen und man kann sein Verhalten weitgehend nachvollziehen, wenn auch nicht unbedingt billigen. Margaret Beaufort ist keine angenehme Schwiegermutter und keine Sympathieträgerin. Das Gute an dieser Reihe besteht darin, dass die unterschiedlichen in die Rosenkriege verwickelten Frauen jeweils in einem der fünf Bände als Ich-Erzählerin auftreten, sodass der Leser die Ereignisse aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Margaret Beaufort schilderte ihre Sicht in "The Red Queen".
    Ich hätte es vorgezogen, wenn die Romanhandlung sich noch bis zum Lebensende Elizabeths 1503 erstreckt hätte, damit man einen Eindruck davon hätte, wie sich die Beziehung der Eheleute nach den letzten Hinrichtungen gestaltete.
    Informativ ist das Autorennachwort (Author´s Note), auch die umfangreichen Literaturempfehlungen sind hilfreich.
    Fazit
    Ein gut recherchierter Roman zum Thema "Ende der Rosenkriege", das Buch ist als Einzelroman verständlich, eine Lektüre der ganzen Reihe ist jedoch wegen der ausgewogeneren Perspektive für den am Thema interessierten Leser empfehlenswert.
    Eine deutsche Übersetzung ist noch nicht in Sicht, im November 2013 erscheint zunächst die Übersetzung des vierten Bandes unter dem Titel "Dornenschwestern".
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Ausgaben von Das Erbe der weißen Rose

Taschenbuch

Seitenzahl: 624

E-Book

Seitenzahl: 612

Gebundene Ausgabe

Seitenzahl: 544

Das Erbe der weißen Rose in anderen Sprachen

  • Deutsch: Das Erbe der weißen Rose (Details)
  • Englisch: White Princess (Details)

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